Nach einem Bericht in der heutigen Ausgabe der “Frankfurter Rundschau” soll Gysi den Beschluss mit einer indirekten Rücktrittsdrohung durchgesetzt haben. “Ich habe mich der Abstimmung entzogen, weil ich mit der Art und Weise, wie die Diskussion geführt wurde, nicht einverstanden bin”, zitiert die “Welt” den Abgeordneten Andrej Hunko. Er kritisierte den Beschluss als “Unterwerfungsgeste” und forderte, den Begriff “Antisemitismus” zunächst zu definieren.
http://www.pro-medienmagazin.de/politik.html?&news%5Baction%5D=detail&news%5Bid%5D=4100
Wie Annette Groth gehört auch Inge Höger zu den Fraktionsmitgliedern, die sich mit aller Kraft gegen den Antisemitismus-Beschluss stemmen. Schon 2008 wandte sie sich mit 10 weiteren Linken-Parlamentariern gegen eine vom gesamten Bundestag verabschiedete Erklärung gegen Antisemitismus.
http://www.bz-berlin.de/aktuell/deutschland/linke-streitet-ueber-gysis-beschluss-article1202650.html
Das Verhältnis zu Israel ist das Stöckchen, das der Linken von wem auch immer (den Herrschenden, den ihnen verbundenen Medien, den sich links fühlenden “Antideutschen”) gereicht wird, um es artig zu überspringen oder eben beim Sprungversuch auf die Nase zu fallen.
http://www.nrw.vvn-bda.de/texte/0811_israelkritik.htm
Als erstes ist die Frage zu stellen, warum eine Ein-Staaten-Lösung als »antisemitisch« gesehen wird. Jürgen Reents weist in seinem Kommentar daraufhin, dass Menschen wie Hannah Arendt, Martin Buber, Albert Einstein und Mitstreiter von linkszionistischen Strömungen sich »für einen säkularen, demokratischen Staat, in dem Juden und Araber gemeinsam leben« engagiert hätten und fragt, ob eben sie »Antisemiten« seien. Wie damals gibt es auch heute in und ausserhalb von Israel Jüdinnen und Juden, die an dieser Idee festhalten. Es wäre töricht, sie als »Antisemiten« zu bezeichnen. http://die-rote-fahne.eu/headline144272.html
Unsere Solidarität mit diesen jüdischen Menschen und vor allem auch den palästinensischen Menschen auf dieser Welt verpflichtet uns, Verbrechen, auch dann, wenn sie von einer israelischen Regierung verübt werden, auch als solche zu benennen und zu bekämpfen. Dazu gehört als friedlicher Ausdruck unseres Protestes ebenso der Aufruf zum Boykott israelischer Waren, wie die Unterstützung der GazaFlottille.
http://www.scharf-links.de/90.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=16843&tx_ttnews[backPid]=3&cHash=9b07d56dc6