Die Polit-Transformatoren schaffen Probleme, die es ohne sie nicht geben würde. Jetzt wird der Strom für die verordneten Wärmepumpen teurer. Ein Problem besonders für die, bei denen eine solche Technik ohnehin wenig Sinn macht. Genau wegen solchen Irrsinns gehen immer mehr auf die Straße.
2009 beliefen sich die Steuereinnahmen der Bundesrepublik auf 524 Milliarden Euro. 2023 waren es 916 Milliarden. Diese Zahlen riechen nach Raubzug, nicht nach verantwortungsvoller Politik im Sinne der Gemeinschaft der Steuerzahler.
Die Berliner Politsekte nahm 2011 das Seebeben vor Fukushima zum willkommenen Anlass, Deutschland auf den Altar der Weltrettung zu legen. Die Azteken schnitten ihrem Opfer in einem Moment das schlagende Herz aus dem lebenden Körper und zeigten es dann dem staunenden Publikum, die Transformatoren entzogen dem Organismus Bundesrepublik binnen zwölf Jahren die zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung und präsentieren der Welt Deutschlands Flatterstromversorgung.
Die Transformatoren nennen es Energiewende, die Azteken würden es eine zum Wohle Quetzalcoatls zeitlich gedehnte Opferung nennen. Das Ergebnis ist in beiden Fällen gleich: Operation gelungen, Patient tot. Quezalcoatl und Weltretter sind beglückt. Die Menschen und ihr Schicksal spielen dabei keine Rolle. Hauptsache, die Religionsführer verdienen dabei. Bei den Azteken war es die Priesterkaste, in der heutigen sektenartigen Vereinigung sind es die weltweite grüne Industrie und deren Oligarchen.
Neuester Schuss in den eigenen Ofen ist die Strompreisentwicklung für Wärmepumpen. Als Wärmepumpenbetreiber bin ich in der Lage, an dieser Stelle direkt aus dem Maschinenraum der Energiewende berichten zu können. Nicht um mich zu beschweren. Es war unsere Entscheidung, 2006 unseren Neubau statt mit Öl oder Gas mit einer Wärmepumpe zu beheizen. Diese Entscheidung fiel einerseits aus unserer Abneigung gegen Öl- oder Gastanks im Haus bzw. im Garten und andererseits vor meinem beruflichen Hintergrund als geologischer Bohringenieur.
Ich bin sozusagen bohraffin. Außerdem habe ich seit 1984 Erfahrungen mit Wärmepumpen. Im Bereich Bohrungen und Pumpenwirtschaft im damaligen Braunkohlenwerk Borna beheizte eine Wärmepumpe die obertägigen Werkstatt- und Verwaltungsräume. Diese technische Lösung lag nahe, es gab jede Menge Filterbrunnen zur Entwässerung des Großtagebaus Espenhain. Die Menge und die Energie des Grundwassers in der Tiefe von 120 Metern boten sich für diese Heiztechnik an.
Wandheizkörper müssen viel wärmer sein
Für uns machte es einfach Sinn, die Energie des Grundwassers zum Wärmen unseres Hauses zu nutzen. Auch wollten wir ohnehin statt der üblichen Wandheizkörper den Fußboden wie die alten Römer nutzen. Der unkundige Leser mag es selbst überprüfen und lege seine Hände an Wandheizkörper und auf beheizte Fußböden. Der Temperaturunterschied ist gravierend. Wandheizkörper müssen viel wärmer sein, um Wohnräume zu beheizen. In Verbindung mit einer Wärmepumpe, die aufgrund des „Carnot-Prinzips“ ohnehin weniger Energiezufuhr benötigt als Öl- oder Gaskessel, ist das System „Wärmepumpe plus Fußbodenheizung plus gute Dämmung“ eine hervorragende Alternative zum energiesparenden Heizen.
Allerdings schreibe ich ausdrücklich nur von den Vorteilen einer Wärmepumpe, die ihre Energie aus tieferen Grundwasserhorizonten bezieht. Vier Bohrungen zu je 80 Metern Tiefe, in denen mit Sole gefüllte Sondenkreisläufe die Energie des Grundwassers in die Wärmepumpe befördern, sind unsere Primärenergiequelle. Zusätzlichen elektrischen Strom benötigt unsere Wärmepumpe für den „Carnot-Prozess“ zur Wärmegewinung. Der Wirkungsgrad unseres Systems, COP genannt, liegt bei eins zu vierkommafünf. Mittels einer Kilowattstunde Strom generiert die Wärmepumpe das Viereinhalbfache an Kilowattstunden Heizenergie. Das ist beachtlich. Der Leser darf dabei allerdings nicht vergessen, die Bohrungen waren nicht billig. Die Wärmepumpe war es ebenfalls nicht.
Um diese Investitionskosten zu sparen, schaffen sich viele Menschen Luftwärmepumpen an, die ihre Primärenergie aus der Umgebungsluft ziehen. Diese Wärmepumpen haben eine COP von eins zu dreikommaeins und benötigen wesentlich mehr zusätzlichen Strom zu ihrem Betrieb. Auch schaltet sich deren Zusatzheizstab ab einer Außentemperatur von plus drei Grad zu. Das wird dann sehr teuer. Damit will ich die skizzenhafte Beschreibung von Wärmepumpen beenden. Ein jeder möge sich selbst informieren und sich sein eigenes Urteil bilden.
Deutschland macht sich selbst kaputt, dazu braucht es kein Russland
Ich komme zu meinem Ausgangspunkt, der Stromkostenentwicklung für Wärmepumpen infolge der glorreichen Transformation zurück. 2006 starteten wir mit fünfzehn Cent pro kWh Wärmepumpenstrom. Der Preis für den normalen Hausstrom betrug neunzehn Cent pro kWh. Damals wurde der Wärmepumpenstrom im Schnitt um vier Cent niedriger als der normale Strom angeboten. Dieser Preisunterschied zwischen Wärmepumpen- und Hausstrom wurde von unserem Anbieter bis 2023 eingehalten.
Zwar stieg der Strompreis für beide Stromnutzungsarten infolge der dümmsten Energiepolitik der Welt regelmäßig an, doch das immer mit dem Unterschied von vier Cent zum Hausstrompreis. Preistreiber waren vor allem die Umlagen. Die sich 2021, dem Jahr vor dem russischen Überfall auf die Ukraine, so zusammensetzten: Stromsteuer 149 EUR, Konzessionsabgabe 7,99 EUR, Netznutzung 139 EUR, Messstellenbetrieb 20,64 EUR, diverse Umlagen in Summe von 456 EUR. Damit ist klar, die hohen Energiepreise in Deutschland sind politisch gewollt, und der russische Krieg und dessen finanzielle Folgen sind vorgeschobene Argumente. Deutschland macht sich selbst kaputt, dazu braucht es kein Russland.
Ab 2024 entfällt bei unserem Versorger der um vier Cent günstigere Wärmepumpentarif. Die kWh kostet jetzt 32 Cent zuzüglich der hohen Umlagekosten. Gegenüber dem Strompreisniveau von 2006 ist das eine Steigerung des Grundpreises für eine kWh um mehr als das Doppelte. Weltweite Einflüsse spielen natürlich eine Rolle, doch ausschlaggebend ist dabei die bornierte Steuerungsrolle der deutschen Energiepolitik.
Wer die Slogans der Transformatoren ernst nimmt, dürfte aus dem Staunen nicht herauskommen. Die Menschen sollen elektrisch heizen und hier vor allem mittels Wärmepumpen. Der Strom wird verknappt, volatilisiert wie im Mittelalter (damals gab es auch nur das Holz aus dem Wald und die Sonne, wenn sie denn schien) und künstlich in die Höhe getrieben. Das ist eine Rechnung, die schon ohne mathematische Kenntnisse in diesem Leben nie aufgehen wird. Es ist die dümmste Energiepolitik der Welt.
Und genau dagegen gehen die Deutschen inzwischen republikweit auf die Straße. Die Bauern haben den Anfang gemacht, viele Berufsgruppen folgen ihnen. Achtzig Prozent der Deutschen haben für die Bauerndemonstrationen Verständnis. Es wird eng für die Transformateure. Ein geflügeltes Wort lautet inzwischen „Mit den Bauerndemonstrationen erhöht sich schlagartig der Anteil der Leute mit Berufsabschluss in Berlin“.
Selbstverständlich können wir den Anbieter wechseln. Doch nach unseren Erfahrungen ändert das nur temporär unsere Ausgabenstruktur. Was jetzt woanders billiger scheint, wird im nächsten Jahr umso teurer. Schuld ist die dümmste Energiepolitik der Welt.
Unser Energieanbieter liefert eine interessante Begründung für den Wegfall des Wärmepumpentarifs: „Das ist ein Relikt aus der Vergangenheit, als die Stromkraftwerke aus Kohle, Gas und Atomkraftwerke ununterbrochen gelaufen sind und die Abnahme in der Nacht aber nicht so groß war." „Strom für Wärmepumpen wird teurer“.
Gunter Weißgerber war Gründungsmitglied der Leipziger SDP. Für die SDP/SPD sprach er regelmäßige als Redner der Leipziger Montagsdemonstrationen 1989/90. Gunter Weißgerber war von 1990 bis 2009 Bundestagsabgeordneter und in dieser Zeit 15 Jahre Vorsitzender der sächsischen Landesgruppe der SPD-Bundestagsfraktion (1990 bis 2005). Den Deutschen Bundestag verließ er 2009 aus freier Entscheidung. 2019 trat er aus der SPD aus. Die Gründe dafür erläutert er hier. Er sieht sich, wie schon mal bis 1989, wieder als „Sozialdemokrat ohne Parteibuch”. Weißgerber ist studierter Ingenieur für Tiefbohr-Technologie. Er ist derzeit Unternehmensberater und Publizist.
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hallo Herr Weißgerber, die Azteken hofften aber auf die Prophezeiung, dass der weiße Mann kommt und dem mörderischen Spuk ein Ende setzt. Dagegen haben wir nur eine Speckseite der Hoffnung.
Alle in den Strom jagen und gleichzeitig Strom aus ideologischer Dummheit knapp machen. Das kapiert ein 10jähriger, dass das nicht hinhaut. Nicht aber grüne Fanatiker. Jetzt, wo sie merken, dass ihr „Projekt“ in die Grütze geht, drücken sie noch mehr aufs Tempo, um noch so viel Zerstörung wie möglich anzurichten. Alles oder nichts, Sieg oder Niederlage und dann großer Abgang in die Geschichte. Hatten wir schon, kennen wir schon. Die deutschesten aller Deutschen, die Grünen sind niemals lernfähig, mit diesen unfähigen, berufslosen Nihilisten geht gar nichts. Die müssen weg, bevor alles kaputt ist.
Herr Weißgerber schreibt: „…infolge der dümmsten Energiepolitik der Welt regelmäßig an, doch das immer mit dem Unterschied von vier Cent zum Hausstrompreis. Preistreiber waren vor allem die Umlagen. Die sich 2021, dem Jahr vor dem russischen Überfall auf die Ukraine, so zusammensetzten…“ Ein „Regierungskritiker“ also, ex-SPD-ler, der sich in wenigen Sätzen aber dann doch als treuer Gefolgsmann erweist, indem er ohne Not, zur Beschreibung eines Zeitpunktes, die seit 2022 jedem Artikel der MSM zum Thema Ukrainekrieg obligatorisch vorangestellte Floskel verwendet, die das Narrativ vom russischen „Überfall“ in den Köpfen verankern soll. Er kann natürlich dieser Sichtweise anhängen, aber damit läßt er doch gewisse Zeifel aufkommen, ob er nicht, was man vielen SPD-lern zuschreibt, „manchmal Pech mit dem Denken hat“. Auch wenn seine technischen Ausführungen richtig sein mögen. Aber mit diesem, sei es absichtlich, sei es kritiklos und ohne nachzudenken übernommenen Spruch, hat er sich leider selbst „ins Knie geschossen“. Vermutlich steht dahinter auch das: man will zwar „kritisch“ sein, es sich aber doch nicht mit der großen Herde verscherzen, um in ihren Schoß zurückkehren zu können, oder nicht in die böse (rechte) Ecke gestellt zu werden. Das gebiert dann die bekannten, vorangestellten Distanzierungen/Glaubensbekenntnisse bspw. „ich würde natürlich nie AfD wählen, aber..“, oder „natürlich stehe ich voll hinter der Unterstützung für die Ukraine…“, oder eben hier „russischer Überfall“. So auch in dem gestrigen achgut-Artikel „Mit dem Traktor durch Frankfurt“zu finden, als der Bauer sofort seine Unterstützung für die Ukraine betonen musste. ( „Ja, es sei wichtig, die Ukraine zu unterstützen, mit Waffen und auch mit Geld.“). Man ist halt in einem gewissen Punkt „kritisch“, aber im Großen u .Ganzen wird die Politik nicht in Frage gestellt. Was kann man mit solchen Leuten wirklich anfangen? Kann man auf sie vertrauen? Wann „fallen sie um“?
Das wäre mal was für den Schulunterricht. Aber in den Schulen, in denen grüne Lehrer ihr Unwesen treiben, wird den Kindern beigebracht, dass man nur mehr Solar- und Windanlagen braucht und alles wird gut. Dafür würden sie auch bedenkenlos ihre grünen Weltenretter wählen, wenn sie könnten. Aber daran arbeiten rot-grüne Politikdarsteller schon. Je mehr ihre Wiederwahlaussichten sind, desto niedriger muss das Wahlalter sein. Getreu dem Motto: Ungebildete und unreife Menschen sind am ehesten zu beeinflussen.
A. Schröder Falsch geheizt ist halb gestorben. Über Amazon wird eins angeboten, für sage und schreibe 189,64 Eur.
Eine ebenso logische und wie anschauliche Darstellung eines Sachverhalts. Exakt das Gegenteil dessen, was gestern bei „Lanz“ zu sehen war. Die Vorsitzende einer Regierungspartei in Deutschland, eine Frau Lang, lieferte eine Show derart eloquenter Borniertheit ab, dass die anderen Gäste nur noch mit den Augen rollen konnten. Deutlich wurde: Worte dienen nicht mehr der Verständigung, sondern nur zur Erkenntnisabwehr. Dieses armrudernde Niederschwallen aller unwillkommenen Argumente, was typisch für alle jungen grünen Frauen ist, ist nicht nur unhöflich und geschmacklos, es ist auf subtile Weise regelrecht brutal.
Prügeleien mit semantischen Schlagringen liefern und dann die Verrohung der Gesellschaft beklagen – das Fernsehen ist so dumm geworden. Niemals wird es einer Haltung oder Anschauung, wie sie hier im Bericht deutlich wird, gelingen, dort Gehör zu finden.
Keine Wärmepumpe ohne Holzofen.
Das Motto der Landbevölkerung.