Marei Bestek, Gastautor / 18.12.2017 / 06:15 / Foto: peronimo / 19 / Seite ausdrucken

Erst kommt die Nächstenliebe, dann die Fernstenliebe

Vor einigen Jahren waren wir an Weihnachten komplett eingeschneit. Wir kamen mit dem Auto nicht unsere Einfahrt hoch, sodass der alljährliche Gang in den Gottesdienst an Heiligabend entfallen musste (Wo ist der Klimawandel, wenn man ihn mal braucht?). Ich weiß noch, dass mich das damals wehmütig stimmte, gehörte der Besuch des Weihnachtsgottesdienstes bis dato doch zu einer festen Familientradition, die damit gebrochen wurde.

Letztes Jahr war ich nun erneut nicht in der Messe. Anstatt Wehmut empfand ich dieses Mal allerdings nichts außer Gleichgültigkeit, ja, eventuell sogar Erleichterung!? Verband ich damals mit dem Kirchbesuch noch Besinnlichkeit, Feierlichkeit und Tradition, nahm ich Gottesdienste inzwischen nur noch als geistlosen Baustein in der moralischen Umerziehung der Bevölkerung wahr.

Die Gunst der vollen Kirchen und die Weihnachtsgeschichte wurden dazu genutzt, die Willkommenskultur auszurufen. Kirchbesucher konnten sich ihres Tugendreichtums und ihrer moralischen Reinheit und Hoheit vergewissern. Der Theologe Friedrich Bodelschwingh sagte einst, dass Weihnachten wie ein Schlüsselloch sei, durch das der Schein der Heimat fällt. Dieses Licht zu erkennen, fiel mir zunehmend schwer.

Mit dem Beginn der Massenmigration fand unsere Regierung in der Kirche schnell einen starken Fürsprecher. Nicht nur höhere Kirchenfunktionäre – bis hin zum Papst – rechtfertigen seitdem die sogenannte Willkommenskultur. Auch die Teile der Bevölkerung, die unsere abendländisch geprägte Kultur ansonsten nicht für schützenswert halten, besinnen sich plötzlich auf christliche Werte wie Nächstenliebe oder Barmherzigkeit, wenn es darum geht, die unkontrollierte Einwanderung zu verteidigen. Plötzlich wird die Moral des Christentums herangezogen, um unbeschränkte Migrationspolitik zu befürworten. Aber ist unsere Willkommenskultur wirklich im Sinne der christlichen Lehre?

Hilfreiche Rationalität der katholischen Soziallehre

Ich habe über diese Frage und über die Rolle der Kirche in Zeiten muslimischer Massenmigration mit Wolfgang Ockenfels, Dominikaner und Sozialethiker, gesprochen. Für Ockenfels hat der anfängliche Enthusiasmus der Welcome-Euphorie nur noch wenig mit der Rationalität der katholischen Soziallehre zu tun, vielmehr mit Gutgläubigkeit, Aktionismus und parteipolitischer Ideologie.

Keine Unterscheidung zwischen In- und Ausländern zu ziehen, hält er für realitätsfremd. Dahinter stehe kein frommer Gedanke oder gläubige Gnadenorientierung, sondern gesinnungstüchtige Betroffenheitslyrik: „Gewiss entspricht es der christlichen Moral, die vielfältigen Formen von Armut und Not zu überwinden. Aber zuerst kommt die Nächstenliebe, dann die Fernstenliebe. Und vor Gnade und Barmherzigkeit kommt die Gerechtigkeit.“

(Soziale) Gerechtigkeit – ein Schlagwort, das mittlerweile in das Phrasenheft eines Politikers gehört wie das Amen in die Kirche. Und auch dort wird sie fortan mantrahaft von der Kanzel gepredigt. Dabei hat das linksideologische Verständnis von Gerechtigkeit – jedem das Gleiche, am besten: jedem alles – nichts mit der traditionellen katholischen Soziallehre gemein. Konträr zur propagierten Grenzenlosigkeit der Linken bedeutet Gerechtigkeit im Christentum: „Jedem das Seine.“ Das, was ihm zusteht und das, was er erarbeitet hat. Unser Eigentum soll uns nicht nur vor (staatlicher) Ausbeutung schützen, sondern uns auch Wurzeln schenken.

Diese zugunsten eines diffusen Weltbürgertums zu negieren, ist laut Ockenfels gerade nicht im Sinne der christlichen Ethik. Man befürworte so vielmehr die Ideologie eines liberalistischen Finanzkapitalismus, der die sozialen Kosten schließlich den Nationalstaaten aufbürdet. Wie man die anfallenden Ausgaben am Ende decken möchte, sei jedoch eine ethisch legitime Frage, die man dem deutschen Steuerzahler allerdings gar nicht erst stellen würde. „Hier zeigt sich nicht nur ein gewaltiges Finanzierungsdefizit, sondern vor allem ein Demokratiedefizit, das nicht kompensiert werden kann durch den quasireligiösen Hinweis, es handle sich hier um eine absolute humanitäre Notwendigkeit.“

Gastfreundschaft ist nicht erzwingbar

Dennoch sind es die Kirchen, die politische und gesellschaftskritische Fragen mit moralinsauren und emotional aufgeladenen Leerformeln wie „Kein Mensch ist illegal.“ übertünchen. Der Rationalität der christlichen Lehre steht plötzlich eine globalistische Gesinnungsdiktatur gegenüber, die bei der Migration keine Unterscheidungen mehr treffen will, sondern in Beliebigkeiten verfällt, wodurch der Mensch zu einem austauschbaren und konformen Rädchen im Multikulti-Getriebe wird. Dabei stellt Ockenfels klar: „Es gibt ein Menschen- und Völkerrecht auf Auswanderung, aber nicht auf Einwanderung. Das Einwanderungsrecht gehört zum Gastrecht und ist nicht juristisch einklagbar. Gastfreundschaft ist nicht erzwingbar.“

Besonders die Tatsache, dass sich Einwanderung heute nicht mehr in menschenleeren Räumen, sondern in zivilisierten Industriegesellschaften abspielt, erfordere sozialethische und rationale Kriterien und Verfahren, die sowohl Rechtssicherheit garantieren, als auch die gewaltigen Integrationskosten gerecht verteilen. Ockenfels warnt vor sozialen Konflikten und Verwerfungen, die eine ungeregelte Migration ansonsten hervorrufen könne. „Im Übrigen hat die Kirche schon seit langem ein Recht auf Heimat proklamiert. Auch wir in Europa sollten also in unserer Heimat bleiben können und nicht wegen religiöser, politischer oder wirtschaftlicher Notlagen das eigene Land verlassen müssen. Wer vom deutschen Volk, also vom Souverän, kulturell einschneidende Veränderungen verlangt, sollte es vorher demokratisch befragt haben.“ 

Doch: Welche Rolle steht der Kirche nun laut der katholischen Soziallehre zu? Wie sollte sie der (muslimischen) Massenmigration begegnen? Nach Ockenfels müsse die Kirche zunächst die Verantwortlichkeit des Nationalstaates anerkennen, auch, wenn sie sich als „grenzüberschreitend und universell“ definiert:

„Einem unterschiedslosen und universalistischen Kosmopolitismus ist die katholische Kirche nie beigetreten. Auch Christen haben sich als Staatsbürger zu bewähren.“ Daher stehe außer Frage, dass das Asylrecht dem Selbstbestimmungsrecht des souveränen Staates unterliege, und nicht durch ein Kirchenasyl unterlaufen werden könne. „Die Trennung von Glaube und Politik, Kirche und Staat, Moral und Recht ist die Grundbedingung eines freiheitlichen Ordnungssystems und die Garantie für unsere Menschenrechte. Durch die subjektive Moralisierung des politischen Diskurses verfallen wir jedoch in Willkür“.

Caritas ist eine Sache des Glaubens und der Freiwilligkeit

Christliche Hilfe und Solidarität folge stattdessen dem Prinzip der Subsidiarität, der karitativen Hilfe. Gegensätzlich zu dem gut gemeinten, aber dennoch parasitären und gesinnungsethischen Einwanderungsmodell der Linken wird der Mensch hier als Individuum betrachtet, das seine Fähigkeiten entfalten kann und Eigenverantwortung übernehmen muss. Soziale Hilfe durch den Staat erfolgt erst dann, wenn der Einzelne – später dann die Familie, die Gemeinde und ähnliche Institutionen – es nicht schafft, seine Versorgung sicherzustellen.

Damit soll uns das Handlungsprinzip der Subsidiarität eigentlich vor staatlichen Eingriffen und Übernahmen schützen. „Diese christlich-moralische Pflicht wird in säkularisierten Gesellschaften jedoch immer mehr verdrängt durch rechtlich erzwingbare Solidarleistungen von Staaten, die aber inzwischen finanziell vor dem Ruin stehen.“ Wer Nächstenliebe predige, gleichzeitig aber erwarte, dass der Staat sich kümmert, muss sich nicht wundern, dass die Bereitschaft, finanzielle Opfer für die Entwicklungshilfe zu bringen, stark nachgelassen hat. Caritas sei schließlich eine Sache des Glaubens und der Freiwilligkeit, bemerkt Ockenfels.

Gegensätzlich zum staatsfixierten Sozialismus ist im Christentum die „Hilfe zur Selbsthilfe” der Schlüssel zur langfristigen Bekämpfung von Armut und Perspektivlosigkeit. Menschen durch sozial- und wohlfahrtsstaatliche Anreize erst zum Auswandern zu ermutigen und dann ihr Leid mit Almosen verringern zu wollen, widerspricht nicht nur der christlichen Ethik, es lässt auch Abhängigkeiten entstehen.

Trotzdem hebt die Kirche die vermeintlich humanitäre Ader der Willkommenskultur hervor. Es war Kardinal Woelki, der erst im vergangenen Jahr vor dem Kölner Dom die Fronleichnams-Messe abhielt. Sein Altar: ein Flüchtlingsboot, das dafür extra von Malta nach Köln transportiert wurde. Seine Botschaft: mehr Zivilcourage, mehr Barmherzigkeit.

„Die religiöse Sprache zieht damit in die öffentliche Debatte ein, gleichwohl die allzu enge Verbindung zwischen politischen und theologischen Begriffen ein gefährliches Gemisch ergibt“, kommentiert Ockenfels. Was nur wenige Tropfen Christentum in Verknüpfung mit einer linken Gesinnung anrichten, können wir fast tagtäglich beobachten.

Geht es der Kirche vor allem um eine gute Presse?

Dennoch schlüpfen kirchliche Amtsträger heute immer öfter in die Gestalt eines Berufspolitikers, der mal  Wahlempfehlungen ausspricht („AfD für Christen nicht wählbar.“ – Käßmann), mal das Löschen der Lichter am Kölner Dom als Form des politischen Widerstands unterstützt. Kirchenfunktionäre scheinen die Bandbreite des Christentums bewusst auf die Flüchtlingsthematik zu konzentrieren, mit der sie sich schließlich in Szene setzen können, sodass die Kirche zum bequemen Instrument politischen Kalküls verkommt.

Warum aber lassen sich selbst hohe kirchliche Amtsträger und studierte Theologen bereitwillig vor den Karren der Politik spannen, obwohl in den lehramtlichen Texten der Weltkirche von einer Willkommenskultur für ein Millionenheer nie die Rede war? Wie kommt es zu diesen Fehlinterpretationen? Oder stehen am Ende gar egoistische Motive hinter der Befürwortung der Massenmigration (Anerkennung, Pfründe, höhere Ämter…)? Ockenfels vermutet, dass es der Kirche vor allem um die „gute Presse“ gehe, fürchtet sie doch nach den Missbrauchsskandalisierungen um ihr Image. „Überdies geht es auch um ein Arbeitsbeschaffungsprogramm für karitative Organisationen und schließlich um den Nachweis sozialer Nützlichkeit der Kirchensteuer.“            

Der vorauseilenden Korrektheit scheint es auch geschuldet, dass Heinrich Bedford-Strohm und Kardinal Reinhard Marx vor gut einem Jahr ihre Kreuze ablegten, als sie den Tempelberg besuchten. Noch nicht so lange ist es her, dass der Discounter Lidl Kreuze auf Verpackungen entfernen ließ und das katholische Zentralkomitee seine Zustimmung zur Einführung eines muslimischen Feiertages gab. Am Ende bleibt die drängende Frage, warum wir unsere eigene Kultur, unseren Glauben und unsere Identitätssymbole so stark zurücknehmen und verleugnen, und uns stattdessen aus lauter Scham an fremde Kulturen anbiedern.

Als Grund benennt Ockenfels hier den fortschreitenden Säkularisierungsprozess und Werterelativismus, der eine Lücke entstehen lässt, die eine Reihe quasi-religiöser Utopien hervorbringe. Dazu zählen beispielsweise der Linksliberalismus, der Gleichheitswahn oder die Klimarettung. Anstatt sich zu ihren christlichen und naturrechtlichen Wurzeln zu bekennen und ein starkes Christentum zu formen, unterwirft sich die Kirche in ökumenischer Eintracht den zeitgeistschicken Ersatzreligionen.

Der liberale Staat, der zuvor nur die Rolle des Verwalters innehatte, entwickelt sich so zu einem therapeutischen Gesinnungsstaat (Sozialarbeiter, Menschenrechtsaktivisten, Gleichstellungsbeauftragte, Universitätsprofessoren…), der durch die politische Stärkung von Minderheiten eine Demobilisierung der Mehrheitsgesellschaft provoziert. Diese Identitätskrise scheint nun der Islam für sich nutzen zu wollen: „Das vormals christliche Europa soll für den Islam erobert werden, ein Prozess, der seit tausend Jahren in Etappen anhält. Da Europa heute jedoch weitgehend entchristlicht ist, haben diese Islamisierungsbemühungen Aussicht auf Erfolg, vor allem deshalb, weil es kaum noch eine religiös-kulturelle Widerstandsbereitschaft dagegen gibt.“

Asyl für verfolgte Christen

Ockenfels würde sich wünschen, dass alle christlichen Theologen und Moralprediger wenigstens ab und an einen Blick in den Koran oder die Scharia-Texte werfen würden. Vielleicht genüge es auch schon, sich die herrschende Realität islamischer Staaten vor Augen zu führen, um zu erkennen, dass der Islam sowohl mit unserem christlichen Selbstverständnis als auch mit unserem Grundgesetz nicht kompatibel ist, sondern stattdessen den bisher gültigen Begriff von Religion und Religionsfreiheit sprengt.

Es sei allein dem vordergründigen Kalkül von Politikern, Ökonomen und Theologen geschuldet, dass die Integrationsbereitschaft- und fähigkeit von Migranten heute vorausgesetzt werde, obwohl wir Menschen begrüßen, die größtenteils mit konträren Auffassungen zu uns kommen (frauenfeindlich, christenfeindlich, judenfeindlich, homosexuellenfeindlich, demokratiefeindlich) und weder Rücksichtnahme noch Anpassungswillen zeigen. Das erfordere laut Ockenfels eine Kontroverstheologie, die die elementaren und unüberbrückbaren Unterschiede in den Blick nimmt, die das Christentum vom Islam trennen.

Mit Besorgnis verweist Ockenfels auch auf die Christenverfolgung in den vom Islam beherrschten Gebieten, die nie schlimmer war als heute und trotz der Hilferufe der verfolgten Christen in der Öffentlichkeit kaum Gehör finde. „Für Christen müsste selbstverständlich der Schutz ihrer Glaubensgenossen im Vordergrund stehen. Und wenn dies an den Orten der Verfolgung nicht möglich ist, dann sollte man den religiös Verfolgten bevorzugt Asyl gewähren und nicht denen, die aus ökonomischen oder politischen Gründen ihr Land verlassen.

Das vormals christliche Europa sollte wenigstens noch das Signal aussenden: Nicht Muslime, sondern islamisch bedrängte und verfolgte Christen genießen bei uns bevorzugt Asyl.“ Orientalischen Christen stattdessen das Martyrium zu empfehlen, hält Ockenfels für zynisch.

Genau diese Handlungsempfehlung bekommen wir allerdings heutzutage von Geistlichen an die Hand gegeben, die die Überwindung des Islams und die Überlegenheit des Christentums darin sehen, auch noch die andere Wange hinzuhalten. Die Bergpredigt Jesu sei aber gar keine rechtlich-politische Handlungsanweisung, stellt Ockenfels klar. Trotz aller persönlicher Feindesliebe sei Widerstand geboten, nicht nur aus naturrechtlicher Notwehr und Nothilfe, sondern auch aus christlicher Pflicht: „Wir können uns einer solchen Religion nicht unterwerfen. Die allgemeine Harmonie herrscht vielleicht im Himmelreich. Auf Erden steht sie eher für einen faulen Frieden mit totalitärem Charakter.“

Mittlerweile ist es nicht mehr lange bis Heiligabend. Ich weiß schon jetzt, wie unser Weihnachtsbaum aussehen wird, was ich anziehe und auch, was es zu essen gibt. Aber nicht, ob ich dieses Jahr in den Gottesdienst gehen werde.

Marei Bestek (27) wohnt in Köln und hat Medienkommunikation & Journalismus studiert.

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Leserpost (19)
Anja Krupop / 18.12.2017

Seit langen suche ich nach einem theologisch fundierten Text, der den ganzen Irrsinn der Flüchtlingspolitik erkennt. Und auch zu begründen vermag, warum die christliche Lehre keineswegs im Einklang mit diesem Irrsinn steht, der im Gegenteil die katholische Soziallehre, in der ich unterwiesen wurde, gerade zu konterkariert. Danke für diesen Beitrag!

Wieland Schmied / 18.12.2017

Verehrte Frau Bestek, herzlichen Dank für diesen wunderbaren Artikel. Ihnen und Ihren Lieben eine gesegnete Weihnacht und Gottes Beistand für das kommende Jahr. Möge er unser Land und seine Menschen ehrlichen Willens nicht fallen lassen.

Belo Zibé / 18.12.2017

Die katholische Kirche öffnete dem Islam schon vor 2015 Tür und Tor, indem sie den Bau von Moscheen veranlasste , unterstützte , Land zu diesem Zweck verschenkte ,Gebäude verkaufte,oder islamische Institutionen ermöglichte,denen sogar islamische Fundamentalisten vorstanden.Beachtet man dabei auch noch des anglikanischen Erzbischofs Rowan Williams Vorschlag Teile der Scharia ins Familienrecht zu übernehmen,dann triff anscheinend   Oriana Fallacis Aussage zu:»Diese (katholische) Kirche,die in Wirklichkeit mit dem Islam bestens auskommt,weil man sich unter Pfaffen eben versteht « Eine Messe hinter einem Flüchtlingsboot abzuhalten,dessen Transportkosten wahrscheinlich die Renovierungskosten einer Schultoilette getragen ,den Mittagstisch für mehrerer Kinder aus finanzschwachen Familien usw. ermöglicht hätte, ist eine einfache Angelegenheit und beinahe typische Inszenierung , Die Kässmann-Woelkis-Bedford-Strohms hingegen einmal in einem von Musliminnen okkupierten Frauenbad als dialogerprobende Mediatoren zu erleben,wäre ein Praxisbeweis in einem Umfeld,welches durchaus als Blaupause zu erwartender gesellschaftlicher Veränderungen in Deutschland angesehen werden kann.

Thomas Blase / 18.12.2017

Es gab einmal eine Zeit, da befassten sich Krimis mit Kriminalgeschichten, Wissenschaftssendungen mit Wissenschaft, Kultursendungen mit kulturellen Themen und Nachrichtensendungen berichteten über Weltgeschehnisse. Das ist Vergangenheit. Im heutigen betreuten Fernsehen wird der unmündige Bürger aus allen öffentlich rechtlichen Kanälen mit politisch korrekten Weltanschauungen berieselt und erzogen. Selber denken ist nicht mehr gewünscht. Das Schlimmste daran ist, dass der dumme Bürger per Zwangsabgabe gezwungen ist, diesen ganzen Müll auch noch zu finanzieren.

armin wacker / 18.12.2017

Oh je, wie habe ich auf diesen Text gewartet. Ich weiß nicht, was unsere Bischöfe und Kirchenoberen antreibt, aber das Christentum nach Jesus Christus ist es sicher nicht. Wer am Tempelberg das Kreuz ablegt ist ein Judas. Da gibt es schon nichts mehr weiter zu sagen. Habe meinen Kirchenaustritt aufgeschoben, weil es die württembergische Landessynode tatsächlich geschafft hat, sich dem Zeitgeist zu widersetzen und die Ehe für Alle abzulehnen. Hut ab.

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