Henryk M. Broder / 02.02.2016 / 17:14 / 3 / Seite ausdrucken

Erst die Anne, dann die Leni

Der Geschäftsführer des Anne-Frank-Fonds in Basel, der die Rechte an Anne Franks Werk verwaltet, Yves Kugelmann, hat den Regisseur Hans Steinbichler brieflich aufgefordert, seine Pläne für einen Film über die NS-Filmemacherin Leni Riefenstahl ("Triumph des Willens") aufzugeben oder wenigstens zu verschieben. Er, Steinbichler, könne nicht einen Film über Anne Frank präsentieren und zugleich einen Film über Riefenstahl vorbereiten. Es sei unzumutbar, Anne Frank als "Teppichvorleger für die Nazi-Regisseurin" zu missbrauchen. Mehr

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Leserpost

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Beatrice Hamberger / 03.02.2016

“wenigstens dieses Mädchen hätten die Nazis verschonen können”. Ja, genauso haben sie gedacht und geredet. Fatalerweise ist daraus der moderne Gutmensch hervorgegangen. Irgendwie fehlt es dem Land an einem vernünftigen Mittelmaß.

Bertram Scharpf / 03.02.2016

Den Begriff „Pilcherisierung“ werde ich in meinen aktiven Wortschatz aufnehmen.

Tomas Reiffer / 02.02.2016

Worum gehts denn, Feminismus? Verzeihung, ich hab Feierabend.

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