Der Versuch, die eigene Geldgier mit einem ökokorrekten Gewissen zu vermählen, geht erfreulicherweise immer wieder mal in die Hose – siehe Prokon, Solar Millennium, BKN Biostrom, Windreich etc. Der aktuelle Fall: Satte 7,25 Prozent Rendite wollten zigtausende von Kleinanlegern - darunter viele grün gesinnte Mittelständler - von einem sich grün gerierenden Holzschnitzelproduzenten namens „German Pellets“ abgreifen. Jetzt treibt sie die German Angst um. Davor, dass ihre Genussscheine bald nur noch als Fidibus für den Holzkamin taugen: Siehe hier und hier.

Das gleiche gilt für Solarworld, die sich nach der Fastpleite inzwischen wieder etwas "berappelt" haben, aus meiner Sicht bemerkenswert, daß hier an der Spitze mit dem "Sonnenkönig" Frank Asbeck ein Mitbegründer der GRÜNEN wirkt, was sicher keine Bedeutung hinsichtlich der Abstimmung Grüner Öko-Polit-Projekte / -Vorschriften o. Förderprogramme hatte / hat ?? Geschmäckle hatte bezüglich dieser Person, daß in der Fastpleitephase die Aktionäre erhebliche Zugeständnisse machen mußten, Herr Asbeck aber noch ein paar Milliönchen in der Portokasse hatte, um das Gottschalcksche Schlößchen käuflich zu erwerben. Soviel zur verkauften Wahrnehmung, daß Öko auch gut u. moralisch ohne Nebenwirkungen sei.
Vielleicht wird der Holzzäpfchen Hersteller als systemrelevant eingestuft und vom Steuerzahler gerettet. Ist es doch mit dem Verbrennen dieser Holz-Globulikügelchen möglich, sein Haus als Energiesparhaus den KfW-Bänkern zu präsentiern und damit an hochsubventionierte Kredite zu kommen um sich nebenher noch einen schönen Lenz zu machen. Der Totalverlust ist für die grüneguten Investoren verschmerzbarer wenn der Konkurverwalter den Gelackmeierten vorgauckelt, dass am Untergang allein nur der Ami schuld ist.