Nach einem Streit einiger Passagiere um das Tragen einer Maske hat die Lufthansa sämtliche Reisende, die durch Hut und Schläfenlocken als Juden zu erkennen gewesen waren, von der weiteren Beförderung ausgeschlossen. Deutsche Juden-Selektion 2022.
Wie deutsche Medien mit einiger Verspätung berichten, hat die Lufthansa am 4. Mai 2022 in Frankfurt am Main alle als Juden erkennbaren Fluggäste in einer Art Selektion vom Weiterflug ausgeschlossen – weil sich ein aus New York kommendes jüdisches Paar geweigert hatte, Corona-Masken zu tragen. Der Vorfall sorgt in israelischen Medien schon einige Tage für Aufregung, und ich war gespannt, ob man in Deutschland überhaupt darüber berichten würde.
Das ist nun, eine Woche später, geschehen. „Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schrieb unter Berufung auf einen Passagier der Lufthansa-Maschine aus New York“, so Spiegel Online, „es seien alle Reisenden, die durch Hut und Schläfenlocken als Juden zu erkennen gewesen seien, von der weiteren Beförderung ausgeschlossen worden – und nicht gezielt die Passagiere, die sich falsch verhalten hätten.“
Ich trage keinen Hut und keine Schläfenlocken, aber immerhin meist eine „gehäkelte Kipa“ (hebräisch kipah srugah), wie sie hier in Israel viele tragen, und nun beschäftigt mich die Frage: Wäre auch ich von den Lufthansa-Angestellten als Jude erkannt und aussortiert worden? Und dann wüsste ich gern, wer die Verantwortlichen waren. Vermutlich jüngere Deutsche, die ihre ganze Schulzeit hindurch in nervtötender Weise mit der „deutschen Schuld“ konfrontiert wurden – was offenbar gegenteilige Wirkung hatte. Medizinisch nennt man das „Paradoxe Reaktion“. Deshalb hoffe ich auf detailliertere Information durch die Lufthansa, die eine „Untersuchung des Vorfalls“ versprochen hat.
Wer waren die für die Juden-Selektion Verantwortlichen? Nein, ihre Namen möchte ich nicht erfahren, ich hege auch keinen persönlichen Groll gegen sie, aber ich wüsste gern, wie alt sie sind, von welchem Hintergrund, gegebenenfalls auch, welcher Nationalität. Das könnte Aufschluss geben über die Zustände bei der Lufthansa. Und im deutschen Bildungssystem. Wo es offenbar nicht gelungen ist, trotz aller Schuldbekundungen und Holocaust-Gedenkfeiern, bei jungen Deutschen einen entspannten Umgang mit lebenden Juden entstehen zu lassen.
Und dann muss man bei einem Flug aus New York fürchten, dass sich noch andere Juden an Bord befanden, solche, die nicht „als Juden erkennbar“ waren. Es gibt Juden ohne Kipa, blonde Juden, blauäugige, geradezu „arisch“ aussehende Exemplare. Und es ist ungerecht, nur einige Juden zu bestrafen und andere ungeschoren zu lassen. Sollte man vielleicht, um den Lufthansa-Angestellten die Selektion zu erleichtern, wieder für alle Juden äußere Kennzeichen einführen, wie den Judenstern, den gelben Fleck oder den spitzen Hut?

Zum Kuckuck ! Herr Chaim Noll, und alle Juden Israels wie auch der USA, im Bezug auf Ihre bevorzugte Art vorwiegend die s.g. „Demokraten“ in USA bei jedweder Wahlen immer und fast ausschließlich die Stimme zu geben, Gleiches gilt für Deutschland und deren Politiker, Medien und deren nützlichen Idioten bzw. richtigen Judenhasser, aus der Bevölkerung. Wacht endlich auf und sieh der Realität ins Auge so wie diese ist ! Nicht durch irgend welche rosa Brillen ! Laßt die BS Propaganda Medien endlich hinter Euch, sonnst werdet Ihr den nächsten Holocaust nicht mehr überleben. Und nimmt die Muslime der Welt, und vor allem die s.g. lieben „palästinenser“, für das was die Sind, die größten tödlichen Feinde der Juden !
Michael Lindner, es geht doch gar nicht um Juden, es geht darum, daß diese kleine Gruppe sich geweigert hat, Masken zu tragen. Ich bin ein totaler Maskengegner und trage diese Bakterien Schleudern auch nicht, zumal sie nichts bringen, eher noch schaden. Wenn ich aber unbedingt fliegen muß, bleibt mir nichts anderes übrig, als mich zu fügen Das ist zwar- für mich- Körperverletzung aber rechtlich gesehen, hat die Luftshansa HAUSRECHT. WARUM daraus so ein Theater gemacht wird, kann ich nicht verstehen. WAS wäre gewesen, wenn die Lufthansa eine Gruppe von russischen Touristen abgelehnt hätte, nur weil sie Russen sind ?? Wäre dann auf der Achse ein empörter Artikel erschienen ?? Ich vermute NEIN !!
Mir ist jeder sympatisch der sich weigert den Keimlappen zu tragen, (und wir hätten es ALLE konsequent so halten sollen) das gilt sogar für orthodoxe Juden auch wenn ich an denen bisher sonst überhaupt nichts sympatisch fand.
@Harald Unger: Die „ehemalige Bundesrepublik“ -BRD- hatte am 23.05.1949 Geburtstag und ist am 09.11.1989 ums Leben gekommen.
@Jochen Grünhagen: „Unglaublich. Lufthansa sollte die Mitarbeiter zu einem Besuch in ein ehemaliges Konzentrationslager schicken.“ – Herr Grünhagen, meine Methode wäre für die „Mitarbeiter“ lehrreicher: fristlos kündigen.
Spiegel und TAZ. So leid mir das tut, aber ich glaube, Sie leben auch in einer Blase. Israel ist just von der Pharma-Industrie überrollt worden. Da ist mir was aufgestossen. Legen Sie die Maßstäbe, die Sie ständig für uns geltend machen, zur Abwechslung mal in Israel an?
@Christian Müller: Mir schrieb hier ein eifriger Gläubiger an die FDGO, ich könnte deren Anwesenheit schon daran erkennen, dass ich aufgrund meiner Kommentare nicht ausgepeitscht oder bei lebendigen Leib verbrannt werde. Das hat mich überzeugt.