Erinnerungen an das Viertel meiner Kindheit

Das New Yorker Viertel, in dem ich aufgewachsen bin, hat sich völlig verändert – und es gefällt mir. Es ist, als würde man in eine lebendige Geschichte eines großen jiddischen Schriftstellers eintauchen.

Nachdem Manhattan die Kult-Restaurants Automat, Schrafft's, Chock full O' Nuts, Ratner's, das Carnegie Deli und das Peacock Caffe in der West 4th Street in Greenwich Village verloren hatte – ganz zu schweigen vom alten Metropolitan Opera House –, wurde mir klar, dass Orte, die hätten bleiben sollen, ja sogar unter Denkmalschutz stehen, genauso gut leise verschwinden können.

Ebenso wie das Café des Artistes, der Oak Room at the Plaza und das Cafe Nicholson – sie alle sind verschwunden, und zwar lange vor Covid. Allerdings führte diese Epidemie zur Schließung des Kult-Kiosks Gem Spa am St. Mark's Place, weltberühmt für seine Eiercremes; sowie von Chumley's und Beyoglou, alles Orte, die ich persönlich kenne.

Sutter's Bakery gibt es schon lange nicht mehr, aber ich vermisse sie immer noch. Anders verhält es sich mit dem Women's House of Detention (New Yorker Frauengefängnis), in dem einst die Bürgerrechtlerin Angela Davis, die Journalistin Dorothy Day, die Feministin Andrea Dworkin, Ethel Rosenberg und Afeni Shakur untergebracht waren. Ich kannte zwei dieser Frauen, ging für eine dritte auf die Straße und war mit der Nichte einer vierten Insassin befreundet. Meine geliebte Literaturagentin, Elaine Markson, hatte ein Büro in der Greenwich Street, ganz in der Nähe.

Irgendwo in Osteuropa im 19. Jahrhundert

Vielleicht auf der Suche nach etwas Beständigem, mit den Füßen auf ständig wechselndem Sand, beschloss ich kürzlich, mein Elternhaus in Boro/Borough Park zu besuchen. Was ich vorfand, hat mich ein wenig verwirrt.

Als ich in den 1940er und 1950er Jahren aufwuchs, lebten dort orthodoxe Juden, moderne orthodoxe Juden, unter italienischen Katholiken. Ich kannte einen einzigen Protestanten. Meine besten Freundinnen in der Nachbarschaft waren eine italienische Katholikin und eine Afro-Amerikanerin. Es gab große Synagogen, ein paar kleine Shtieblach (kleine Gebetsräume), eine davon gleich um die Ecke, wo wir wohnten.

Jetzt gibt es fast an jedem Block eine Shtieblach, manchmal sogar zwei. Und das alte Viertel wird hauptsächlich von mindestens zwölf oder dreizehn verschiedenen chassidischen Sekten bevölkert, wie Bobov, Belz, Ger, Satmar, Vizhnitz, Skver und so weiter.

Viele der Männer auf der Straße trugen sichtbare Zizits und Schläfenlocken; viele weitere trugen auch Hüte und Gehröcke. Die meisten Frauen trugen Midiröcke, schoben Kinderwagen und wurden von kleinen Kindern begleitet. Für einen Moment hätte man meinen können, man sei in Jerusalem oder irgendwo in Osteuropa im 19. Jahrhundert.

Mir gefiel es, ich war keineswegs abgeschreckt von all dem – es war, als wäre ich in einen Traum oder eine lange verschollene Geschichte eines großen jiddischen Schriftstellers eingetaucht – aber es unterschied sich sicherlich von dem, was ich als Kind kannte.

Wo sind sie hin?

Was jedoch die Gebäude, Restaurants und Geschäfte anbelangt, so gab es nichts – oder zumindest fast nichts, was noch vorhanden war. Die Ausnahmen waren die beiden Synagogen, in denen mein Vater (z"l) gebetet hatte: First Congregation Anshe Sfard und Temple Bet El, wo der große Chasan (Kantor), Moshe Koussevitsky, die Gemeinde in Atem hielt. Ja, ich hatte das Privileg, ihn zu hören, aber ich habe ihn nie zu schätzen gewusst.

Ein Glück! Die beiden Synagogen stehen immer noch, ich habe sie sofort wiedererkannt, auch wenn sie mir jetzt etwas kleiner vorkamen, als sie mir in meiner Kindheit erschienen waren – und als ich sie in Erinnerung hatte. Meine öffentliche Schule, P.S. 164, steht auch immer noch an der Ecke 43rd Street und 14th Avenue, aber sie heißt jetzt auch Caesar Rodney School. Meine Mutter (z"l) ging immer den Block hinunter, traf mich auf dem Schulhof und brachte mich entweder zum Mittagessen nach Hause oder lieferte mir ein frisch zubereitetes Sandwich, Obst und Saft.

Was sonst noch geblieben ist: All die großen Wohnhäuser aus Backstein, in denen immer noch viele Familien wohnen können. Es gibt keinen Grund, sie abzureißen.

Ansonsten konnte ich keinen einzigen Süßwarenladen finden (früher nannte man sie auch Luncheonettes, und sie verkauften Schreibwaren, Zigarren, Spielzeug). Was ist mit all den Lebensmittelgeschäften, Drogerien, Schuhwerkstätten, Kinos, Friseurläden und Bäckereien passiert, die ich so gut kannte? Es gibt viele Bäckereien, auch Lebensmittelläden, mindestens einen in jedem Block, manchmal zwei, aber keinen, der mir vertraut war.

Wo ist der Hühnermarkt geblieben? Und die Fässer mit sauren Gurken im Freien? An der Ecke des Blocks, in dem ich aufgewachsen bin, gab es früher eine Schuhreparaturwerkstatt. Ich habe dort Schuhe für meine Familie abgegeben. An der Ecke befand sich ein Drogeriemarkt. In der 14th Avenue gab es einen Friseursalon, den mein Vater besuchte, und das Windsor-Kino, in dem ich meine ersten Filme sah: Fantasia und Die roten Schuhe.

Wo sind sie hin? Was das betrifft: Wohin ist das Normandy-Kino unter der Hochbahn verschwunden – und der Feinkostladen, ebenfalls unter der Hochbahn?

Einst Zimmermädchen auf Ozeandampfern

Und was ist aus dem Workman's Circle geworden, der in einem großen Gebäude in unmittelbarer Nachbarschaft untergebracht war? Und aus dem Envoy, einem vegetarischen Restaurant in der Thirteenth Avenue, in dem meine Mutter manchmal ein vegetarisches Kotelett bestellte? Oder das Famous, einst das „beste“ Restaurant im Viertel? Was ist mit Norman and Fred, wo ich mir die Haare schneiden ließ, und dem Rainbow Shop? Wahrscheinlich längst verschwunden.

Mein offizieller Rundgang begann bei meinem zweistöckigen Elternhaus in der 43rd Street, in dem ich meine ersten siebzehn Jahre verbrachte. Es war überhaupt nicht wiederzuerkennen. Ich erinnere mich, dass es mehr aus Holz als aus Ziegeln war und vier sehr kleine Wohnungen beherbergte, die man durch die Küche betrat. Wir wohnten in einer Wohnung, und meine Großeltern wohnten direkt gegenüber in der anderen Wohnung im Obergeschoss. Bei schönem Wetter verbrachte meine Großmutter Gittel (z"l) ihre Tage damit, auf der Veranda zu sitzen, mit einem Stück Zucker zwischen den Zähnen Tee zu schlürfen und mir verbotene Bonbons aus einer Tasche tief in ihrem geblümten Hauskleid zuzustecken.

Wie diese verarmten Einwanderer es jemals geschafft haben, von der Lower East Side umzuziehen und ein Haus in Boro Park zu kaufen – tatsächlich zu kaufen – übersteigt selbst meine Vorstellungskraft. Meine Großmutter Gittl arbeitete einst als Zimmermädchen auf den Ozeandampfern von Europa nach Amerika und zurück – und als ich sie kannte, war sie behindert. Mein Großvater Natan arbeitete zeitweise als „Plätter“. Den wertvollen Fotos nach zu urteilen, muss er im ukrainischen Peremyschljany sehr religiös gewesen sein, aber in der Neuen Welt hatte er das Gefühl, er müsse sich anpassen, modern aussehen, und das tat er auch.

Und jetzt? Das Haus, in dem ich aufgewachsen bin, scheint ein Einfamilienhaus zu sein, aus Ziegeln, ohne eine richtige, typische Treppe, die zur Straße hinunterführt und ohne Veranda im Obergeschoss. Einige andere neu gemauerte Häuser in der Nachbarschaft haben eine Veranda im Obergeschoss behalten. Gleich nebenan befindet sich ein Schtiebel, Kahal Bet David.

„Lagerhaus für Judaica“

Weiter unten in der 43rd Street befand sich die Talmud-Thora-Schule, die ich einst besuchte. Chassiden in schwarzen Gehröcken standen vor dem stark renovierten Gebäude, das jetzt eine Rabbinerschule ist. Sie sahen etwas erschrocken aus, als zwei „ältere“ Damen aus dem Auto stiegen, sich umsahen und eine ganze Weile herumstanden. Ich wollte ihnen in meinem Golda-Meir-ähnlichen Hebräisch mit amerikanischem Akzent sagen, dass ich dort einmal an der Machzike Talmud Torah gelernt hatte, glaubte aber, dass sie wahrscheinlich Jiddisch sprachen – und meins ist mehr als nur ein bisschen eingerostet.

Ich besuchte meine zweite Talmud-Thora-Schule. Sie war einst gemischtgeschlechtlich. Jetzt beherbergt das Gebäude das Karfunkel and Pearl Bodner Educational Center für Mädchen, sowie die Beth-Jacob-Synagoge von Boro Park und das Elbogen-Gebäude.

Wir fuhren langsam die Thirteenth Avenue hinunter (anders kann man angesichts des ständigen, sogar massiven Verkehrs dort nicht fahren). Einst suchte ich Eichler's nach Büchern ab – es hat sich vergrößert, und das freundliche Glasfenster mit den bezaubernden Büchern ist verschwunden. Eichler's ist jetzt ein riesiges Backsteingebäude und bewirbt sich selbst treffend als das „Lagerhaus für Judaica“. Sie verkaufen unter anderem koschere Kochbücher, jüdische Musik, heilige Bücher, leicht verständliche Bücher für Kinder und so weiter.

„Fluchten der Zeit und der Erinnerung“

Weiter geht es zum zweiten Wohnhaus meiner Familie, das sie kauften, als ich aufs College gehen wollte. Auch hier ist alles anders. Ich hatte ein hübsches Schlafzimmer mit Dachvorsprung im dritten Stock, und meine Brüder hatten jeweils ein Zimmer im selben Stockwerk. Es war einmal ein dreistöckiges Zweifamilienhaus und scheint es immer noch zu sein, aber es hat nicht mehr die wunderbare, über Eck gehende Veranda, keinen kleinen Vorgarten mit Hortensienbüschen, keine Auffahrt und keine Garage, in der meine Eltern das Auto parkten.

Es lebt – alles – nur noch in meiner Erinnerung. Thomas Wolfe lässt in seinem Buch „You Can't Go Home Again“ seinen in Amerika geborenen Schriftsteller und Erzähler zu dem Schluss kommen:

„Du kannst nicht nach Hause zu deiner Familie zurückkehren, zurück in deine Kindheit ... zurück nach Hause zu Orten auf dem Land, zurück nach Hause zu den alten Formen und Systemen der Dinge, die einst unvergänglich schienen, sich aber ständig verändern – zurück nach Hause zu den Fluchten der Zeit und der Erinnerung.“

Ich bin mir nicht sicher, was Wolfe mit den „Fluchten der Zeit und der Erinnerung“ meinte, aber ich würde es so ausdrücken: Alles verändert sich, fast nichts bleibt, wie es ist – außer dem Ewigen.

Dieser Beitrag erschien zuerst bei Israel National News.

Foto: Phyllis Chesler

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Leserpost

netiquette:

Sam Lowry / 11.09.2022

“Langsam reicht es mit den Geschichten dieser Frau.” Es gibt Geschichten, die schreibt man nur für sich auf. Sie bedürfen nicht des Gelesenwerdens. Belletristica ist voll davon, auch eine von mir dabei… da gehört sowas eher hin. MFG

Lisa Deetz / 11.09.2022

Wow! Wenn’s dafür nicht den Literaturnobelpreis gibt…

Sabine Heinrich / 11.09.2022

@Claudius Pappe: Machen Sie es doch einfach wie ich: Lesen Sie die ersten 3-5 Sätze und entscheiden Sie dann, ob sie noch weiterlesen. Ich mag allerdings schon das Bild dieser anklagend-leidend- vorwurfsvoll blickenden Feministin nicht sehen. Da sind mir so selbstbewusste, intelligente, mit herrlichem garstigen Humor ausgestattete “Weibsbilder” mit positiver Ausstrahlung wie Monika Gruber und speziell Simone Solga 1000x lieber! Was sag ich - nur 1000mal?

Franz Klar / 11.09.2022

Shein , daß es das Shtetl noch gibt . Eine englischsprachige Alternative für solche , denen Hebräisch zu anstrengend ist .

Oliver König / 11.09.2022

Vielleicht ginge Frau Chesler besser dahin zurück, statt hier die Leser eines ernsthaften Alternativmedium ständig mit ihren weinerlichen Geschichten zu nerven. Aber da will sie keiner und gibt ihr keine Bühne, richtig?

Thomas Szabó / 11.09.2022

“Schau, der Osterhase!” Ich sah den Osterhasen in Großmutters Garten ums Eck verschwinden. Ich schwöre! Ich wollte ihn nachlaufen, sie nahm mich ins Arm. Ich schmückte meine Sandburg mit Munition, die ich aus der schwarzen Erde unter der Sandkiste ausgrub. Großmutter nahm sie mir weg. Hier verlief mal die Front. Familientisch, schwere Hühnersuppe, angesengter Schnitzel, fettige Petersilkartoffel, Lángos mit Knoblauch. Im Keller stapelten sich antike Handgranaten & antike Karotten, die mein Onkel im Krieg gesammelt hatte. Später vom Militär gesprengt. Das große Haus mit der Jugendstilfassade und dem großen Garten bis ans Horizont; heute ein kleines kahles Fleckchen Erde. Fundamente; Mauerreste, hier war Urgroßmutters Zimmer - hier stand ihr winziges Bett - hier schob sie mir einen Kaffeelöffel verbotenen Zucker mit gewürztem Alkohol in den Mund, sieh, ein kleiner geschnitzter Fensterrahmen, soll ich ihn mitnehmen? Nein, er ist mir fremd, ich bin mir fremd, ich bin ein anderer. Heute führt eine Straße durchs unsichtbare Haus; nur ich sehe es.

Claudius Pappe / 11.09.2022

Langsam reicht es mit den Geschichten dieser Frau. Ein Sack Reis fällt um-irgendwo in der Welt….............. Mein altes Dorf gibt es auch nicht mehr. Der Bäcker hat seinen Betrieb eingestellt, schon lange bevor Habeck es vorgeschlagen hat, ich glaub damals hat Habeck gerade in Dänemark schreiben gelernt.

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