News-Redaktion / 22.02.2019 / 11:00 / 8 / Seite ausdrucken

Erdogan droht Gemüsehändlern mit „osmanischer Ohrfeige“

Das türkische Staatsoberhaupt Recep Tayyip Erdoğan hält für vernünftige Wirtschaftspolitik, was seine Regierung einen „Totalen Kampf gegen die Inflation“ nennt. Zu dieser Kampagne gehört nun auch die Betätigung des türkischen Staats im Metier der Gemüsehändler. „Mitten auf dem Taksimplatz hat die Regierung ein großes Zelt aufstellen lassen, betrieben von der Verwaltung Istanbuls“, meldet das Handelsblatt.  

Der in Deutschland letzten September mit militärischen Ehren hofierte Präsident, der sich unter deutschen Türken großer Beliebtheit erfreut und dessen Anhänger ihn teilweise mit dem Gruß der rechtsextrem-islamischen „Grauen Wölfe“ empfingen, spricht nun von Gemüsehändlern als „Gemüse-Terroristen“, und wittert eine Verschwörung: „Vor einigen Tagen haben sie begonnen, ein Spiel mit der Türkei zu spielen. Die Preise für Auberginen, Tomaten, Kartoffeln und Gurken eskalieren. Das ist eine Terror-Attacke“, zitiert ihn wiwo.de. Außerdem droht er den Händlern: „Wir werden diesen Mördern eine osmanische Ohrfeige verpassen.“

Erdogan wird vorgeworfen, ein Islamist und Autokrat zu sein, sieht vergleichbare Erscheinungsformen totalitärer Herrschaft aber stets woanders. So bezeichnete er Israel als „Terrorstaat“, und auch der Bundesrepublik Deutschland warf er 2017 „Nazi-Methoden“ vor. Ein paar Monate zuvor hatte er jedem einzelnen Europäer mit Gewalt gedroht

Die Bundesregierung hält trotzdem am Dialog fest: „Schon vor dem Abflug in Berlin hatte der deutsche Außenminister klargemacht, worum es der Bundesregierung geht: ‚Es ist für Deutschland von strategischem Interesse, dass wir unsere Beziehungen zur Türkei konstruktiv gestalten.‘ Die Türkei sei mehr als ein großer Nachbar, sie sei auch ein wichtiger Partner Deutschlands“, so der Spiegel.  

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Karla Kuhn / 22.02.2019

„Vor einigen Tagen haben sie begonnen, ein Spiel mit der Türkei zu spielen. Die Preise für Auberginen, Tomaten, Kartoffeln und Gurken eskalieren. Das ist eine Terror-Attacke“, zitiert ihn wiwo.de. Außerdem droht er den Händlern: „Wir werden diesen Mördern eine osmanische Ohrfeige verpassen.“  Da bin ich doch “total” auf der ERDOGAN   Linie. Jedesmal wenn ich einkaufen gehe, wundere ich mich, daß z. B. die Avocados wieder teurer geworden sind. Aber auch viele andere Artikel. Trotzdem, ich mache mich mit Edogan nicht gemein und ich teile die Ansicht von Frau Ernst NICHT ! Erstens WIR brauchen diesen Mann nicht, MERKEL braucht ihn und vergeudet damit Millarden Steuergelder anstatt endlich Grenzkontrollen einzuführen und ABSCHIEBNGEN ohne wenn und aber durchzuführen. Und die Abgeschobenen NICHT wieder aufzunehmen.

Brigitte Ernst / 22.02.2019

Dem Autor des Artikels und den geneigten Lesern sollte klar sein, wofür wir Erdogan nach wie vor brauchen. Der Deal mit ihm sorgte immerhin für einen Rückgang des Zuzugs von Flüchtlingen bzw. Migranten. Das ist doch durchaus im Sinne der Achse-Autoren und -Leser, oder?

Robert Jankowski / 22.02.2019

Und wieder nur Schweigen von Seiten der Bundesregierung. Demnächst darf Deutschland dann auch einen Bankenrettungsschirm für die Türkei bezahlen. Appeasement Politik pur, während vor unseren Augen weiter an der Islamisierung Europas gearbeitet wird. Die Europawahl muss zu einem Zeichen genutzt werden, ansonsten können wir demnächst hier komplett einpacken.

W.Mayer / 22.02.2019

Ich denke, wir sollten alte Schuhe für die Überforderten sammeln. Nööö .. nicht zum anziehn sondern zum werfen.

Stefan Maschke / 22.02.2019

“Ihr habt den Dollar, wir haben Allah.” Nur leider scheint Allah kein ein sonderlich kompetenter Finanzminister zu sein.

Marcel Seiler / 22.02.2019

Er macht das ähnlich wie Hugo Chávez in Venezuela: Es soll die inflationären Wirkungen der eigenen Wirtschaftspolitik vertuschen. Auf kurze Frist mag das gelingen; Hugo Chávez ist einige Male demokratisch wiedergewählt worden. Auf lange Frist, siehe Venezuela, sind solche Eingriffe geeignet, die Wirtschaft eines Landes in den Ruin zu treiben.

Bernhard Freiling / 22.02.2019

Von den Besten lernen! Wo sind die Preisregulierungszelte auf den deutschen Wochenmärkten? Hier muß das gesamtmögliche Spektrum für Antifaeinsätze abgerufen werden. Nur Andersmeinende zu drangsalieren wird langfristig nicht helfen.

Emmanuel Precht / 22.02.2019

Der Gruß der rechtsextrem-islamischen „Grauen Wölfe“ wird ebenso wie der RABIA-Gruß der Moslem-Bruderschaft gezeigt. Und er läuft mit erhobenen Armen, an deren Ende die Daumen wie mit Cyankleber in die Handinnenflächen gebappt zu sein scheinen, herum. RABIA für alle. Deswegen können die Turk-Faschisten Handzeichen in Buntland nicht verboten werden. “Tayyip der Prächtige” müsste ja sofort weggesperrt werden. Wohlan…

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