Wie ein islamisches Land am arabischen Islam zugrunde geht, kann man am Beispiel der Türkei sehen. Schon seit ewigen Zeiten erfährt man bei der Recherche, welche Religionen in der Türkei existieren, dass 99 Prozent der Bevölkerung als Muslime angegeben werden, wobei Daten variieren können.
Im Jahr 2000 soll es in der Türkei 75.000 Moscheen gegeben haben, 2025 schon 89.000. Früher war es so, dass jemand, der zu viel Geld übrig hatte, eine Moschee bauen ließ. Nicht so sehr aus Gläubigkeit, sondern weil es sich so gehörte. So eine Person nennt man in der Türkei „Hayırsever“. Eigentlich heißt es „Wohltäter“, aber wenn man die zwei Teile, aus denen das Wort zusammengesetzt ist, einzeln übersetzt, bedeutet es „Wohltätigkeit liebend“. Einen Moscheebau empfand man also als eine Wohltat und dachte, man tut damit der Allgemeinheit, in einem zu 99 Prozent aus Muslimen bestehenden Land, etwas Gutes. Eigentlich ein Irrglaube.
Ich würde jedem empfehlen, zum Morgengebet mal in einer Moschee vorbeizuschauen. Drei bis zehn Betende sind der Durchschnitt. So gesehen also rausgeschmissenes Geld und reine Symbolik, wenn man die Freitage mal rausnimmt. An den Freitagen, wenn das Freitagsgebet dran ist, erinnern sich viele Männer in der Türkei daran, dass sie Muslime sind und wollen sich von ihren Sünden und Schlechtigkeiten reinwaschen und gehen beten. Dann reichen auch die fast 90.000 Moscheen nicht aus und sie müssen draußen vor der Moschee beten.
Das Lachen ist ihnen abhandengekommen
2004 entschloss ich mich, mir auch in Istanbul eine Wohnung zu nehmen. Ich tat es mit viel Spaß und ohne große Bedenken, denn eins muss man wissen: Die Türken waren damals Menschen voller Esprit und Mutterwitz. Du kannst dein Gegenüber für einen Idioten halten. Aber wenn du ihm einen Witz erzählst oder Situationskomik entsteht, dann versteht es das nicht nur so, wie du es beabsichtigt hast. Sondern es packt ganz trocken noch eins drauf, und spielt dir den Ball zurück, sodass die Umherstehenden sich alle darüber amüsieren.
Leider schreibe ich über die Vergangenheit und über die alte Türkei. So wie mein Deutschland verlorengegangen ist, so ist auch meine Türkei verlorengegangen. Die Türken sind mittlerweile humorlose Menschen ohne Anstand geworden. Der politische Islam und der raue Ton von Herrn Erdogan hat abgefärbt und die neue Generation geprägt. Klar, der Türke ist immer noch ein herzlicher Mensch, wenn einer notleidend ist. Dann gibt er sein letztes Hemd dafür oder teilt das, was er selber zu wenig hat. Aber das Lachen ist ihnen abhandengekommen. Sie sind gereizt und stehen kurz davor wegen Nichtigkeiten zu explodieren und überzureagieren.
Die Kriminalitätsraten sind explodiert, vor allem Messerstechereien. Messer sind auch in der Türkei die günstigsten Waffen, außerdem gibt es Schusswaffen zuhauf in den Familien. Wenn einem was nicht passt, wird gedroht, bedroht, verletzt und getötet.
Strafen gibt es nur für die, die keine Bekannten im Justizwesen oder bei der AKP haben. Wenn man direkt der Erdogan-Partei zugehörig ist, kommt man zumeist glimpflich davon. Falls man doch inhaftiert wird, dann nur zu Show-Zwecken, bis die Reaktionen in den sozialen Medien sich beruhigen und nach drei Tagen alles vergessen wurde. Womöglich würde es länger als drei Tage dauern, aber bis dahin sind zig andere Dinge passiert, die die aktuellsten Meldungen alt wirken lassen.
Die Islamisierung eines islamischen Landes
Der Muslimbruder Erdogan hatte ein klares Ziel: Die Türkei stärker in den Islam zu führen und dabei das Land in komplette Abhängigkeit vom Ausland zu bringen. Der Mann hat sein Ziel eigentlich erreicht. Die Türkei ist in kompletter Abhängigkeit vom Ausland und kann ohne Importe nicht mehr existieren. Die Agrarindustrie im Land, das einst ein Selbstversorger war, hat man runtergeschraubt. Produziert wird nur zum Schein, weil es dafür Zuschüsse und Subventionen vom Staat gibt. Natürlich für die AKP-Großbauern. Auf der anderen Seite aber gibt es Subventionen für die Importeure, die ebenfalls AKP-nahe Unternehmen sind, die das importieren, was die türkischen Bauern, trotz Subventitionen oder eventuell gerade deshalb, weil sie sich daran bereichern, weniger produzieren.
Was wie eine Hilfeleistung für Europa ausschaut, nämlich die vielen Syrer und Afghanen im eigenen Land zu halten und nicht Richtung Europa durchzulassen, hat für Erdogan gleich eine Doppelfunktion. Europa muss kräftig in die Tasche greifen und zahlt reichlich. Auf der anderen Seite braucht er diese arabischen Muslime, denn Muslim ist nicht gleich Muslim, noch dazu, wenn sie Araber sind. Sie sind nicht da, um mit dem Islam im Herzen zu leben, nein, sie wollen da, wo sie sind, herrschen und einnehmen, Ungläubige verdrängen und als Minderheit lauter sein als die große Masse, bis sie dann die große Masse sind und andere unterdrückt beziehungsweise abgedrängt haben. Seitdem die Syrer und Afghanen im Land sind, ist die Türkei nochmals gekippt und noch tiefer gefallen, als es durch Erdogan allein möglich gewesen wäre.
Erdogan kann jetzt, dank der vielen Millionen Flüchtlinge im Land, noch mehr an der Islam-Schraube drehen. Das ist auch der Grund, weshalb vor allem Syrer große Vorteile genießen im Land. Sie dürfen ohne steuerliche Anmeldung Geschäfte angehen oder schwarz arbeiten. Die Arbeitgeber machen sich dabei nicht einmal strafbar. Das geht nur, wenn sie einen Türken schwarz beschäftigen.
Parallel zu dieser Arabisierung, die auch in Deutschland eine Realität darstellt, dreht man auch an der Bildungsschraube und zwar nach unten. Wie haben viele AKP-Politiker in der Vergangenheit gesagt: „Wir brauche Menschen mit wenig Bildung, sonst wählen sie uns nicht.“ Tatsächlich traut man sich so etwas offen zu sagen, was wiederum zeigt, wie abgestumpft das Volk ist, das darauf keinerlei Reaktion zeigt. Eigentlich wie in Deutschland. Das Volk lässt alles mit sich machen, wobei die deutschen noch den Islamversteher spielen, obwohl sie Christen oder Ex-Christen sind. Die offiziell circa fünf Prozent Muslime im Land wirken oftmals wie die Mehrheit, weil man sich in ihrer Phase der Eroberung ihnen nicht in den Weg stellt, bis es dann zu spät ist und nicht mehr geht.
Wären die syrischen und afghanischen Muslime nicht dazugekommen, hätte die Türkei mit ihrem Fake-Islam oder sagen wir Soft-Islam weiterleben können, aber so gesehen hat der arabische Islam die Türkei komplett ruiniert. Deutschland hat noch die Chance, wenn bis dahin nicht alle schon einen deutschen Pass in der Tasche haben, die Anzahl der Protagonisten im Land durch Abschiebungen zu dezimieren, aber in der Türkei geht das nicht mehr. Die Nähe zur Heimat Syrien und Afghanistan machen die Türkei superattraktiv zum Bleiben und zum Erobern. Wenn schon ein islamisches Land durch den arabischen Islam untergeht, möchte ich meine lieben Leser bitten, sich vorzustellen, was der arabische Islam auf Dauer mit Deutschland machen wird.

Entwickelt sich Deutschland wie die Türkei? Ja. Und die Ursache ist die selbe. Die Türkei ist nur weiter fortgeschritten. Man kann mit Geld nicht alles regeln. Warum? Weil Geld immer einen Ursprungsort hat und der auf einen dann abfärbt. Manchmal mehr als es einem lieb und gut für einen ist. Das kann man regeln und entschärfen. Das braucht aber sehr viel Feingefühl, weil hier noch ganz andere Dinge von der anderen Seite des Globus reinspielen, die darauf noch mehr Einfluss nehmen als das Geld selbst. Nämlich bestimmte militärische Machtansprüche von einem ganz anderen Ort.
Der Autor schreibt klar, was ich hier in Deutschland bei türkischstämmigen Kollegen feststellen konnte, die haben massive Vorurteile gegenüber Orientalen.
Werter Herr Dener, seit wann sind Afghanen Araber?
Wenn mit der entscheidenden Hilfe von Erdogan die Muslimbrüder endlich in der Welt, oder mindestens im Nahen Osten siegen, werden die Türken in dem Maße unterworfen und unterdückt wie nie in ihrer Geschichte. Denn für die „richtigen“ Muslimbrüder sind alle Türken, inklusive Erdogan, immer Untermenschen, egal wie strenggläubig sie sein können. Die Herrenrasse sind allein und ausschließlich die Araber.
Reklame wird von Abiturienten gemacht.
Wenn man das Internet durchsucht, kriegen wir immer dieselben Reime angeboten: Haribo macht Kinder froh, aber die wirklich dämmlichen sind ganz schwer auffindbar.
„Lieber trocken trinken, als trocken feiern“, „Die klügere Zahnbürste gibt nach“, „Red Bull verleiht Flüüügel“, „Geiz ist geil!“, „Da werden Sie geholfen“, „Katzen würden Whiskas kaufen“, „Eine Flasche von die Bier, die so schön at geprickelt in mein Bauchnabel “, „Gute Preise, gute Besserung“, „Wo ist der Deinhard“, „Seitenbacher — lecker, lecker, lecker, lecker, lecker, lecker….“, „Der mit dem blubb“, „Komm doch mit auf den Underberg“, „Rennie räumt den Magen auf“, „Schlecker. For You. Vor Ort“, „Puddis Pudding schmeckt wie Muddis Pudding“, „Hinein ins Weekend-Feeling“, „ Wenn du kein IPhone hast, dann hast du kein IPhone“, „Nur wo Nutella draufsteht, ist auch Nutella drin (was ja auch keiner erwartet)“ , „VoRWEg gehen“, „Ich bin ein Gourmeggle“ – Vielleicht werden mit der Omnipresentia der Reklame, die noch dazu durchmischt ist mit aggressiven Staatskampagnen, Frauenrechte (Männerrechte gibt es nicht, weil Männer sind ja keine Frauen) und morbider Impfwerbung, nicht nur die Ausländer sprachlich überfordert, sondern auch die Einheimischen? Hier läßt man sich das Glück spritzen.
Wir fangen an auf dem Niveau zu sprechen und zu denken, das uns umgibt.
Wortverdreherei und Doppelsinn sind der Normalzustand und bestenfalls für eine Handvoll zu verstehen. Und für die ist das gar nicht lustig.
„Nimm Old Spice und riech‚ wie Opa„, “LinkedIn – verbinde dich grundlos mit anderen Menschen„, “Lays – Luft mit Geschmack„, “Harley Davidson – Unterstützung während deiner Midlife Crisis„ – zu gut, um wahr zu sein. Die hat sich ein Kritiker ausgedacht.
Verstehen wir den anderen mit diesem Sprachhunz überhaupt noch richtig, oder ist das Smartphone ein Fluchtweg, um der Sprachlosigkeit zu entkommen?
Wie ist das mit der Sprache in der Türkei?
Wortklauberei: Viele Muslime aber ein Moslem. Ich würde sogar viele Moslems sagen. Das Wort „Muslim“ ist mir irgendwie fremd. Gab es früher nicht. „Mohamedaner“ war mir noch geläufig was eigentlich den Nagel auf den Kopf trifft. Aber Muslim, noch schlimmer Muslima, klingt schräg. Habe auch mal den Ausdruck „Bückbeter“ gelesen. Alles in Allem: brauchen wir nicht. Deshalb, Danke für den Artikel.
Werter Herr Dener, ohne den medinischen Islam gäbe es überhaupt keine Türkei & die Byzantiner könnten immer noch friedlich in der Levante leben, ohne jeden Tag 5x Staub zu fressen.