Der Druck auf den Kanzler wächst. Jetzt kann nur noch eine originelle Kabinettsumbildung die umstrittensten Minister aus der Schusslinie nehmen. So könnte der Befreiungsschlag des Bundeskanzlers aussehen.
An Sorgenkindern mangelt es Kanzler Olaf Scholz nicht. Insbesondere zwei Kabinettsmitglieder fallen immer wieder aus der Rolle: zum einen der fahrige, sich ständig selbst widersprechende, abenteuerliche Forderungen stellende und dem Amt offensichtlich nicht gewachsene Karl Lauterbach, zum anderen Christine Lambrecht, die selbst von regierungsnahen Medien wie der halbamtlichen t-online „Frau Fettnapf“ und vom Neuen Süddeutschland „eine peinliche Ministerin“ genannt wurde. Doch Bundespräsident Steinmeier um Entlassung der umstrittenen Minister zu bitten, kommt für Scholz („Wir lassen niemanden allein“) nicht infrage. Nach Informationen, die der Achgut-Mediengruppe vorliegen, hat er jetzt einen Ausweg aus dem Dilemma gefunden: einen Ämtertausch!
Der Koalitionsvertrag sieht schließlich vor, dass sowohl Gesundheits- als auch Verteidigungsministerium von der SPD geführt werden. Auch die Geschlechterparität bliebe gewahrt. In seiner Gesamtheit bliebe das Inkompetenzteam unangetastet, was Kanzler Scholz, dem Experten ein Gräuel sind, sehr wichtig ist. Hinzu kommt, dass Christine Lambrecht sich im Bendlerblock, umgeben von reichlich „toxischer Männlichkeit“, ohnehin nie besonders wohlfühlte. Nicht einmal die Dienstgrade kennt sie.
Lambrecht selbst soll nach einem Bericht des Redaktionsnetzwerks Achgut (RNA) mit der Rochade einverstanden sein und lediglich zur Bedingung gemacht haben, mit einem Rettungshubschrauber in den Sylt-Urlaub fliegen zu dürfen („auch wenn der nicht so cool ist wie ein Militär-Heli, der Alexander könnte enttäuscht sein“). Größere Pläne soll Lambrecht für ihr Ressort nicht wälzen, aus ihrem Umfeld verlautete lediglich, sie wolle sich dort „erst einmal umsehen“.
Leider ein Mann, aber immerhin ungedient
Hingegen freut sich Karl Lauterbach bereits auf seine neue Aufgabe. Er ist, wie seine Vorgängerinnen, ungedient und bringt damit die wichtigste Voraussetzung für das neue Amt mit. Die Tantisierung der Bundeswehr, die seine Vorgängerinnen von der Leyen, Kramp-Karrenbauer und Lambrecht vorantrieben, scheint damit zunächst aufgehalten, auch wenn Kanzler Scholz dem Vernehmen nach darauf setzt, dass sich Lauterbach nach dem Selbstbestimmungsgesetz zur Frau erklärt.
Lauterbach soll intern bereits klargestellt haben, dem Gesundheitsschutz in den Streitkräften höchste Prioriät einzuräumen. So will er den Zentralen Sanitätsdienst der Bundeswehr deutlich ausbauen: „Er umfasst also, äh, knapp 20.000, äh, Sanitäter und -täterinnen, das muss, also, das muss mehr werden. Somit werde ich daran arbeiten, dass also praktich jedem Soldaten ein Sanitäter oder eine Täterin also zur Seite gestellt wird. Tägliche PCR-Tests bei der Truppe sind also Pflicht, auch im Standortübungsgelände sprich im Wald muss die Maske also getragen werden. Wir prüfen also derzeit, auch, äh, aus epidemiologicher Sicht, wie wir dafür sorgen können, dass auch also in Panzern und U-Booten der 1,50-Meter-Abstand also eingehalten wird.“
Kopfzerbrechen bereitet Lauterbach, dass die FFP2-Maske den Kampfpiloten der Luftwaffe das Anlegen der mit dem Helm verbundenen Sauerstoffmaske erschweren könnte. „Das stimmt, also, das ist ein großes Problem. Wenn wir es, ich betone: wenn wir es also nicht schaffen, dieses Problem, äh, zu lösen, dann muss, äh, die Sauerstoffmaske also eben weg. Gesundheitsschutz geht vor.“
Mit dem 100-Milliarden-Sondervermögen plant Lauterbach unter anderem die personelle Aufstockung des Zentralen Sanitätsdienstes um den Faktor 10 sowie die Anschaffung von 150.000 Abstandshölzern, die sich zudem „im Nahkampf verwenden lassen und das auch noch klimaneutral". Auch hegt er Überlegungen, die Bundeswehr-Kantinen generell auf salzlose Kost und „fichvegetariche Gerichte“ umzustellen. „Am Wochenende können die Soldaten also zu Hause bei Muttern auch mal Fleich essen, das ist, ähm, also, das prüfen wir nicht nach und da ist also, sag ich mal, auch nichts dagegen einzuwenden.“ Den „größten Batzen“ werde man aber für angepasste Impfstoffe aufwenden müssen, so Lauterbach zu den Zeitungen der Achgut-Mediengruppe: „Wir werden eine ganze Division mit Blasrohren ausstatten, mit denen wir praktich dem Feind die BioNTech-Impfstoffe aus der Distanz also injizieren. Der, äh, also, der ,Russen-Piks', wenn Sie so wollen. Der wird sich das also zweimal überlegen mit einer Invasion. Somit ist der Schutz also des Landes für Jahre sichergestellt.“
Schon nächste Woche könnte die vom Kanzler geplante Ämter-Rochade über die Bühne gehen. Allerdings müsste Lauterbach dafür ein Interview absagen, was dem Minister sehr schwerfällt. Möglicherweise muss Scholz ein Machtwort sprechen.
Beitragsbild: /Collage Rudolf Wildermann nach Otto Dix "Der Krieg"

Herr Reit, das sind aber eher Annalenas Sätze, das wäre noch eine Schau, die „Tiapanzas“-Ministerin… kann sie dann ja umbenennen, vielleicht nach Blumen oder Bienen („jede Biene wird das merken“).
Lass´ Ihn, den Vergesslichen doch bitte Oläffchen nennen, hat mir auch nur geschadet!! Olaf Dietrich
Ist es nicht besser wenn Lauterbach En-passant geschlagen wird und damit nicht mehr im Spiel? Er geht zuerst zwei Felder vor und dabei seitlich an Frau Lambrecht vorbei welche diesen nun hinterrücks entfernt? Sollte Frau Lamprecht nun wieder Erwarten irgendwann das andere Ende des Schachfeldes erreichen, so wandelt sie sich vom Bauern in eine Dame und hat damit viel mehr Möglichkeiten ihre Truppen zum Endsieg zu führen. PS. Für den Bauern Lauterbach würde ich eine internationale Ausschreibung ausloben unter dem Titel: Gesundheitsminister für neues mitteleuropäisches Siedlungsgebiet gesucht, melde dich, du kannst es besser.
Einfacher und kostengünstiger wäre es, sie würden alle die Kleider untereinander tauschen, so käme auch mehr Diversität ins Spiel, ganz im Sinne der Grünen, es wäre fürs Publikum auch viel lustiger. Wie haben wir doch alle gelacht über Charlys Tante! Dem Lauterbach stünde ein hübscher Faltenrock jedenfalls besser als seine schlabbrigen Anzughosen -passte auch zu seiner Stimmlage -, der Fäser empfehle ich eine strammsitzende Lederkluft mit Reitpeitsche zu ihrer Erziehungsaufgabe.
Ich hätte da einen alternativen Vorschlag: Die beiden Ministerien fusionieren zu einem Superministerium mit der Frau und dem Herrn als Doppelspitze, ein Doppelwumms sozusagen. Ist ein erprobtes Verfahren bei Parteien. Und wenn die Fusion clever angestellt wird, könnte es sogar Synergieeffekte geben. Ach übrigens @Herr Casula, wenn Sie demnächst um 5 Uhr früh Besuch vom SEK bekommen, könnte die Ursache darin liegen, dass einige Schlaumeier den Text als „Verfassungsschutzrelevante Delegitimierung des Staates“ interpretieren.
Hmmm… Okay, Lambrecht als Gesundheitsministerin kann ich mir gut vorstellen. Um die Belegungsdauer von Krankenhausbetten DRASTISCH zu reduzieren, wird einfach in jedem Zimmer ein Bild von Frau Lambrecht aufgehängt. Das hält keiner länger als 2 Tage aus. Und für die ganz Hartgesottenen kommt noch ein Text dazu: „Ab dem dritten Tag behandelt Sie unsere Gesundheitsministerin persönlich“. Da ergreift sogar der Patient die Flucht, der noch am Tropf hängt. Damit dürften sich Kosten im 2stelligen Milliardenbereich sparen lassen.
Lauterbach als Verteidigungsminister ist meines Erachtens keine gute Wahl. Da schlage ich unseren Freund Kermit vor, den geistreichen und gutaussehenden Erfinder der Jammerlapperitis. Auch hier fertigt das Ministerium gleich nach der Amtseinführung 1 Million Bildpostkarten mit dem bezaubernden Antlitz Kermits an. Diese Postkarten werden dann an die kriegsführenden Parteien in Osteuropa verschickt, jeder Soldat erhält eine. Die Wirkung dürfte dieselbe sein wie die des „tödlichen Witzes“ von Monthy Python und den Krieg sofort beenden. Allerdings müsste die Ethikkommission vorher prüfen, ob die Menschenwürde der russischen und ukrainischen Soldateska nicht in den Schmutz getreten wird. Was solls! Der gute Zweck heiligt jedes Mittel.
Es wäre aber toll, wenn Baerboch und Habeck blieben, denn Individuen wie die findet man nicht wieder und es wäre ein großer Verlust für Deutschland und insgesamt für die Milchstraße, wenn es sie nicht mehr gäbe. Dass nun Lauterbach mit Friedensmissionen betraut wird, finde ich toll. Hauptsache er bleibt uns erhalten. Eigentlich kann ich mir gar nicht vorstellen, auf eine(n) Minister(in) der Scholz-Administration zu verzichten.