Gentechnisch verbesserter Mais hat sich in Hunderten von Fütterungsversuchen an Tieren stets als unauffällig erwiesen. Millionen Menschen in Nordamerika, Südamerika und anderen Weltgegenden essen ihn täglich, ohne dass irgendein ungewöhnlicher Effekt eintritt. Jetzt behauptet ein französisches Institut, das der Anti-Gentechnik-Bewegung nahesteht, es habe mit Gentechnik-Mais bei Ratten Krebs erzeugt. Das löste bei vielen europäischen Journalisten höchste Erregung aus. Endlich!!! Der Beweis, auf den man so lange gewartet hat. Kein Wunder also, dass die Nachricht wesentlich prominenter präsentiert wurde als beispielsweise die siebenjährige Studie des Schweizer Nationale Forschungsprogramms “Nutzen und Risiken der Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen” (NFP 59).
Und das sagen Biologen dazu:
http://www.rp-online.de/gesundheit/news/biologenverband-kritisiert-genmais-studie-1.3002992
http://www.science-skeptical.de/artikel/neue-studie-zu-genmais-lasst-mehr-fragen-offen-als-sie-beantwortet/008509/
http://www.europabio.org/sites/default/files/press/claims_on_gm_safety_should_be_held_up_to_the_same_level.pdf
Und hier noch die Stimme des Gottseibeiuns:
http://www.monsanto.com/global/de/news-standpunkte/Pages/stellungnahme-zur-aktuellen-studie-von-prof-gilles-eric-seralini.aspx