In diesem unterhaltsamen Video setzt sich der Autor, 16 Jahre alt und Schüler, mit der automobilen Zukunft auseinander, die ihm die EU, die Bundesregierung und der grüne Zeitgeist verordnen wollen: "Elektroautos sind umweltfreundlich, geräuschlos, emissionsfrei. Wunderbar! Das klingt alles super. Ob es aber auch super ist, oder ob Super doch besser ist, das ist eine andere Frage."
Der Autor ist Gründer der klassisch-liberalen Schülergruppe LJB und gibt den Schülerblog apollo-news.net heraus, auf dem dieses Video ebenfalls erscheint.

Nur weil jemand etwas selbstbewusst und überzeugend vorträgt, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass seine Aussagen richtig sind! Er zeigt in dem Video eine typische Politikermentalität, die leider immer wieder Erfolg hat: man tritt überzeugend auf, redet ohne Punkt und Komma und liefert dabei schwammige, nicht belegbare Fakten; schon läuft eine Herde von "Gläubigen" und Ahnungslosen hinterher!
@Rainer Zangs: Auch wenn Sie Recht haben, dass es Fehler im Video gibt - wo gäbe es keine!? - , der von Ihnen herausgearbeitete Beispielfehler ist schon mal keiner. Denn ein Kraftwerk hat eben keinen Wirkungsgrad der 2,5-mal so hoch wäre, wie der Verbrennungsmotor. Ausser, meinetwegen, wenn das Auto Stop-and-Go fährt. Beide werden nämlich von einer Verbrennungskraftmaschine angetrieben. Und deren Wirkungsgrad ist begrenzt und in beiden Fällen ziemlich ausgereizt.
Werter @ Herr Rainer Zangs, Ölkraftwerke? Ja das ist doch mal eine Zukunftstechnologie. :-) Von der Versorgungssicherheit und der Preisabhängigkeit eher fragwürdig. Bei Erdgas ist das nicht anders. Wir haben beides nicht! Länder, die diese Energieträger haben und verkaufen, sind oft das Ziel der Wirtschaftssanktionswütigkeit unserer Regierung. Schlage nie die Hand, die Dich füttert. Ich fahre gern nach Italien. Mit dem Auto, ja. Mein großer Hund ist nichts für und mag auch nicht die Bahn und das Flugzeug. Nun stelle ich mir vor, wieviel Zeit ich benötige um mit einen Elektroauto mit Dachbox in die Toscana zu kommen. Wie oft und wo könnte ich laden? Na ja, wozu muss ich ja auch einen Hund haben.
Werter Dr. BORKNER-DELCARLO. Sie haben den Tesla, das Haus und eine 16 kW - PV - Anlage. Also haben Sie minimal 100 Tsd. € (ohne Wartung und Ersatz) investiert, um auch 700 km nach Italien zu kommen ? Kommen Sie damit meinen etwas ärmeren Kolleg*innen nicht unter die Augen. Oder denen aus Italien. Es geht nicht um ein technisches Problem. Sondern um den Aufwand, den die etwas ärmere Gesellschaft aufgelastet bekommt. Deutlicher, den Volks-Polo, der es von München ohne Steckdose sicher ans Inntal-Dreieck und zurück schafft. Mit all dem Drum und Dran, für weniger als den jetzt gekannten Preis.
Toll! Erstmal, volles Lob für das Engagement des jungen Mannes! Auch wenn es da noch etwas zu klären und diskutieren gibt - wie die Kommentare lebhaft zeigen. Und deshalb will ich hier auch etwas beisteuern: Anfang der 90er Jahre war ich in einem Verein "Mit Sonne fahren". Damals war das Angebot an Elektrofahrzeugen völlig überschaubar und vieles noch Bastelwerk. Sowohl die "E-bikes" von Vereinsmitgliedern, als auch der mit Bleibatterien ausgestattete, subventionierte Golf Stromer. Aber - und das bringt mich schon ein bisschen auf die Palme - die Diskussionen und Argumente über Für und Wider und Machbarkeit haben wir damals kompletto so durchgenudelt. Für mich ist der Drops gelutscht und es bleibt: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es! Mit gutem Schwung ins Neues Jahr!
@Rainer Zangs Öl Kraftwerk hat ein Wirkungsgrad von ca 33% für Stromerzeugung. Davon gehen etwa 1/3 durch ‚Übertragungsverlust‘ verloren bis sie in Bewegungsenergie umgesetzt wurden. Woher haben Sie diese 2,5-fache Leistung ?
Lieber U.UNGER ! Kaufen Sie sich , bitte, ein richtiges Auto, bei dem der Marken-Akku nicht mal bei minus 15 Grad versagt. Bei den Garag-ianern ist dieses Erschwernis sowieso kein Thema. Die letzten E-Mobil-Tests im Winter, ein Franzose und ein deutscher Kleiner, im Polo-Format, sind bei unter 70% der vom Hersteller angegebenen Reichweite, nachdem sämtliche Verbraucher längst abgeschaltet waren (Radio, Heizung), stehen geblieben. Mitten auf einer L 10xx, in einem Waldstück. Sie durfen per Tieflader eingesammelt werden. Meine Familie würde an Austausch des Vaters denken, nee? Aber vielleicht doch, ein bisschen ?! Es sollte doch klar sein, dass so etwas an einem wirklich kalten Wintertag nicht nur mir passieren kann und wird. Wer holt die Vielen dann ab? Vorschlag, wenn schon besseren Strom, dann aus Thorium-AKWen, deren Reaktoranlagen sicher sind.