In diesem unterhaltsamen Video setzt sich der Autor, 16 Jahre alt und Schüler, mit der automobilen Zukunft auseinander, die ihm die EU, die Bundesregierung und der grüne Zeitgeist verordnen wollen: "Elektroautos sind umweltfreundlich, geräuschlos, emissionsfrei. Wunderbar! Das klingt alles super. Ob es aber auch super ist, oder ob Super doch besser ist, das ist eine andere Frage."
Der Autor ist Gründer der klassisch-liberalen Schülergruppe LJB und gibt den Schülerblog apollo-news.net heraus, auf dem dieses Video ebenfalls erscheint.

Man sollte nicht nur beim E-Autowahn auf die Erzeugung der Elektroenergie schielen, sondern das Ding im Ganzen betrachten. Schon die zweifelhafte Art wie die Rohstoffe für die Akkus geschürft werden und die umweltbelastende Aufbereitung, nicht zu vergessen die unmenschlichen Arbeitsbedingungen, die damit einher gehen. Bei der Gesamtbetrachtungsweise könnte der "Lümmel" gar nicht so falsch liegen.
Super! Aber ich bin jetzt auch etwas verwirrt - ich dachte, das mit dem sauberen Strom ist ganz einfach, weil der doch laut Annalena Baerbock aus dem Netz kommt...? Und in der Cloud gespeichert wird?
Doktor Olaf, Ihre Argumentation ist schon geradezu rührend! Wenn Sie beim Aufladen Ihres Luxus-E-Mobils jedes Mal gepflegt essen gehen, werden Sie bald nicht mehr reinpassen. In Amerika ist Tesla das meist verkaufte Auto? Hat Ihnen das Herr Musk gemailt? Das ist der Pick-up Ford-F 150! Ihre Daten sind ausschließlich auf Ihr Leben bezogen, wie Ihre gesamte Haltung E-Autos gegenüber. Sie sind vermögend, leisten sich ein teures Auto, müssen nicht jeden Tag Arbeit, Kinderfahrdienste, Einkäufe und Seniorenbetreuung absolvieren und gehen gerne mal lecker Essen im schönen Italien. Sie sind selbst überrascht, daß man mit entsprechender Anpassung mit einem E-Auto gut über die Runden kommen kann, aber das kann man mit einem Fahrrad auch. Andere haben nicht soviel Gück Herr Doktor ; ein Testfahrer fackelte samt seines Autos am Brenner ab. Danken Sie Gott, daß Sie es nicht waren und soviel Freude an Ihrem Auto haben. Auch trotz Ihres ideologisch angehauchtem Eifers, wird sich Ihre Vision nicht durchsetzen, denn sie verdrängen alle Aspekte, die Ihrer Begeisterung im Wege stehen und bezichtigen Kritiker einer atavistischen Haltung. Diese Unsachlichkeit ist entlarvend und wenig souverän. Viel Spaß beim Fahren, aber wenn einer helicopterskiing betreibt, weil es Helicopter und Geld möglich machen, ist es noch lange nicht für jedermann erschwinglich und sinnvoll, auch dann nicht wenn man ihn subventioniert Herr Doktor, der Aufwand steht einfach nicht im Verhältnis zum Ertrag.
Köstlich, wie beim Thema Tesla und E-Auto im Allgemeinen die Post abgeht ! Negativ ist, dass jetzt nicht ans Gesamtsystem der Versorgung gedacht wird. Also an die Zig-Millionen Nutzer, zu gleicher Zeit. Positiv ist, dass peu a peu zu Bewusstsein und zur Diskussion kommt, was sich "unter der Sonne" ändern wird. Wobei es Zig-Millionen Afrikaner und Araber doch einfacher haben: Solar aufs Dach und los gehts? Die können aus dem vollen Sonnenlicht schöpfen und das Öl im Boden lassen?
Na Respekt. Es gibt hier Mitschreiber welche offensichtlich (als Kleinkind?) mit Konrad Zuse zusammen den Computer erfunden haben und sich jetzt im zwangsläufig biblischen Alter noch einen Tesla x in die Garage stellen. Meine alleinerziehende Nachbarin überlegt derzeit, durch welches Tesla Modell sie den vor einigen Jahren für 2000 Euro gebraucht gekauften Fiat Panda ersetzen soll und wer ihr kostenlos eine 16 kw PV Anlage aufs Dach baut. Könnte man denn nicht alle E-Autos mit einem Anhänger ausstatten, auf welchem sowohl eine kleine Windkraftanlage (Fahrtwind?) als auch eine entsprechende PV Anlage installiert werden könnte? Ein mir bekannter, pensionierter Biologielehrer schwärmt nahezu von seinem BMW i3, den er sich so als quasi "amuse gueule" für die Fahrten zu seiner Tochter in ca. 100 km Entfernung gönnt. Natürlich auch mit eigener PV Anlage auf dem Eigenheim. Die Rückfahrt traut man der Batterie schon nicht mehr zu, da sich die stets fröstelnde Ehefrau als Kapazitätskiller erweist und die in der Nähe der Tochterwohnung befindliche Ladestation in der Großstadt ärgerlicherweise zunehmend besetzt ist. Also wird der alte, mit H-Kennzeichen versehene Oldtimer 3er gleichzeitig mitbenutzt, schlägt zumindest steuertechnisch nicht so in die Haushaltskasse. Den Spaß bezahlen dann alle Proletarier über EEG Abgaben und sonstigen Nonsens, wofür es bei denen logischerweise nie für einen neuen Tesla X reichen wird........es sei denn, man kann ihn "riestern".
Na, da habe ich ja in ein Wespennest gestochen. Natürlich ist diese Technologie nur für Leute, die das auch bezahlen können, aber, wer sonst soll den in neue Technologie investieren? Will man darauf warten, bis ein E-Auto für alle entwickelt ist. Auch der, besser die, erste Mercedesfahrerin musste bei Apotheken halt machen, um Benzin zu bekommen und auch damals hieß es, so viele Apotheken könne man gar nicht bauen. Und ja, es ist wahr, im Winter braucht der Tesla etwas mehr, es sind ungefähr 10-20% je nach Außentemperatur, aber was macht das schon? Dann fahre ich eben alle 10 Tage zum Laden nach Modena Sud. Dort gibt's ein sehr gutes Restaurant, Baia Del Re, da speisen meine Frau und ich exzellent und auch dann ist der Wagen wieder fahrbereit. Übrigens! Am Brenner gibt's 18 Ladestellen, exklusiv für Tesla und alle laden mit 120Kw. Die Amis können so etwas auf die Beine stellen, sogar im altehrwürdigen Europa. Und ja, für die PV-Anlage unseres Hauses in Deutschland, in dem wir nur alle zwei Monate einmal Gast sind, haben wir eine Förderung bekommen, das heißt der Vorbesitzer, denn wir haben das Haus mit PV-Anlage gekauft, aber was soll's? Sollten wir wirklich auf diese Förderung verzichten? Aber wirklich amüsant ist: Es sind immer nur diejenigen, die nie in einem "richtigen" E-Auto gesessen haben, welche hämisch kritisieren. Versucht's doch einmal, bucht eine Probefahrt. Das wird auch die härtesten Kritiker überzeugen. Und ich bin auch nicht auf der Brennsuppe dahergeschwommen, ich habe mein wissenschaftliches Studium und mein Doktorat in München, an der TU-München gemacht. Und ja, in einem Mint-Fach, also nix mit ***ologie.
Eine zwar launig und unterhaltsam präsentierte, aber leider doch eine sehr einseitige und, vor allem, unvollständige Sicht auf das Thema Elektromobilität. Leider auch Wasser auf die Mühlen der äußerst trägen deutschen Automobilindustrie sind, die seit Jahren aufs falsche Pferd setzt und veraltete Technologie zu Tode weiterentwickelt, wobei der Aufwand dafür und damit auch die Preise exponential ansteigen. Wie so oft, fehlt auch in dieser Ausführung eine gesamthafte Betrachtung, die von der Produktentstehung bis zum Betrieb, einschließlich der Wartung und Pflege, geht. Elektroautos sind deutlich weniger komplex als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren, der Wartungsaufwand nur noch ein Bruchteil und der Energieaufwand für de Herstellung ebenso deutlich geringer. Was nicht hergestellt oder gewartet und gepflegt werden muss, kostet kein Geld. Damit reduziert sich natürlich auch der mögliche Verdienst an Elektrofahrzeugen, sowohl beim Hersteller, wie auch bei den Händlern und Werkstätten. Auch die Mineralölwirtschaft verliert mit der Elektromobilität ihre Melkkuh, ebenso wie das Finanzamt. Elektromobilität ist sinnvoll, aber nur wenn der für den Betrieb erforderliche Strom auch kostengünstig und umweltfreundlich mittels Kernenergie erzeugt wird.