Die Internationale Energieagentur (International Energy Agency, kurz: IEA), die die strategischen Ölreserven ihrer Mitglieder verwaltet, hat einen Bericht veröffentlicht, in dem sie Maßnahmen zur Entlastung der Verbraucher angesichts der hohen Ölpreise vorschlägt. Diese würden jedoch nichts anderes als einen Lockdown light bedeuten. Um die Dimension der Krise zu verdeutlichen, die Lockdowns rechtfertigen würde, betont die IEA, dass der Konflikt im Nahen Osten und insbesondere der fast vollständige Stillstand des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus zur größten Versorgungsunterbrechung in der Geschichte des globalen Ölmarktes geführt haben. Der derzeitige Ausfall des Liefervolumens ist demnach höher als der Versorgungsausfall während der Ölkrise von 1973, wegen der die IEA überhaupt als Organisation innerhalb der OECD gegründet wurde. Zu ihren vollwertigen Mitgliedern zählen neben den europäischen Ländern unter anderem die USA, Australien, Kanada, Mexiko und die Türkei. Weitere assoziierte Mitglieder sind Länder wie China, Indien und die Ukraine
Als Ausweg aus der Krise verkündet die Energieagentur nun, dass Regierungen sowohl private Haushalte als auch Unternehmen dabei unterstützen sollten, ihre Ölnachfrage innerhalb kürzester Zeit zu senken. In ihrem Bericht präsentiert die IEA zehn Maßnahmen, die weltweit sofort umgesetzt werden könnten, um vor dem „Ölschock“ zu schützen. Und dann folgen Vorschläge, die einem durch die Coronajahre unheimlich bekannt vorkommen. Die IEA rät nämlich unter anderem dazu, möglichst viel von zu Hause aus zu arbeiten. Drei zusätzliche Homeoffice-Tage pro Woche könnten den Ölverbrauch durch Autos um 2 bis 6 Prozent senken und hätten gleichzeitig ein durchschnittliches Einsparpotenzial von rund 20 Prozent für jeden einzelnen Autofahrer.
Außerdem könnten Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen um mindestens 10 km/h den Gesamtölverbrauch von Privatfahrzeugen um weitere 1 bis 6 Prozent senken. Schwere Lastkraftwagen würden aufgrund ihrer ohnehin schon niedrigeren Geschwindigkeiten immerhin noch rund 5 Prozent einsparen. Der öffentliche Nahverkehr soll nach dem Willen der IAE natürlich ebenfalls stärker gefördert werden. Und nicht zuletzt Radfahren und Zufußgehen könnten weitere Einsparungen bringen.
Die Komplettüberwachung des Straßenverkehrs
Auch ein abwechselnder Zugang von Privatfahrzeugen zu Straßen in Großstädten an unterschiedlichen Tagen schwebt der IEA vor: So könnten PKWs bestimmte Zonen an bestimmten Wochentage schlichtweg nicht mehr befahren, was angeblich Verkehrsstaus, Leerlaufzeiten und kraftstoffintensives Stop-and-Go-Fahren verringern und abermals zu Einsparungen von 1 bis 5 Prozent des nationalen Kraftstoffverbrauchs führen würde. Dazu müssten private PKWs lediglich anhand ihrer Kennzeichen identifiziert und kontrolliert werden. Fahrzeuge mit ungeraden Kennzeichen dürften die Straßen dann zum Beispiel an anderen Wochentagen benutzen als solche mit geraden Kennzeichen.
Heißt ganz nebenbei: Die Komplettüberwachung des Straßenverkehrs durch Kameras etc. müsste flächendeckend eingeführt werden. Zudem sollen Carsharing und eine effizientere Fahrweise auch für Nutzfahrzeuge und Warentransporte gefördert werden. Die IEA fordert allerdings, dass Flüssiggas (LPG) aus dem Verkehrssektor für vorrangigere Verwendungszwecke wie etwa der Nahrungszubereitung freigesetzt werden sollte. Derzeit ist nämlich vor allem in Asien LPG noch der Hauptbrennstoff, der von 2,3 Milliarden Menschen zum Kochen genutzt wird. Künftig sollten dort andere moderne Kochlösungen wie Induktionsherde bevorzugt werden.
Flugreisen sollen nach Vorstellung der IEA generell vermieden werden. Allein die Reduzierung der geschäftlichen Flüge um rund 40 Prozent könnte den Bedarf an Flugbenzin um 7 bis 15 Prozent senken, rechnen die Autoren vor. Von Urlaubsreisen sprechen sie erst gar nicht. Auch industrielle Ölverbraucher sollen durch Wartungskontrollen und die Optimierung des Anlagenbetriebs Brennstoff einsparen: etwa durch das Abschalten von Anlagen bei Nichtgebrauch oder die Reduzierung von Temperatur- und Drucksollwerten.
Lockdown im Zeichen der Energiewende?
Insgesamt hebt die IEA hervor, dass Regierungen eine Vorreiterrolle übernehmen sollten, indem sie Maßnahmen für den öffentlichen Sektor ergreifen, Vorschriften und Auflagen ausarbeiten und begleitende Informations- und Sensibilisierungskampagnen durchführen sollen. Dabei sei es jedoch nicht allein Aufgabe der nationalen Regierungen, die Verbraucher vor den Auswirkungen des Ölschocks zu schützen, sondern einige Maßnahmen könnten auch direkt auf Landes-, Regional- oder Kommunalebene umgesetzt werden. Oder sie könnten von Haushalten und Unternehmen freiwillig befolgt werden, wenn diese dadurch ihren Ölverbrauch senken und Geld sparen würden. Beispielsweise könnte die Einführung von Elektrofahrzeugen dadurch vorangetrieben werden, dass die Ladeinfrastruktur ausgebaut wird. Regierungen könnten dazu noch steuerliche Anreize setzen oder Subventionen bereitstellen. Auch der Austausch von Ölheizungen durch Wärmepumpen könnte dadurch beschleunigt werden.
Die Empfehlungen der IEA passen verblüffend gut zum Clean Industrial Deal der EU, mit dem Europa bis 2050 zum ersten klimaneutralen Kontinent gemacht werden soll. Allerdings wird gleich zu Beginn des Berichts hervorgehoben, dass sich die Europäische Kommission ebenfalls an der Arbeit der IEA beteiligt. Und auch die OECD unterstützt die Dekarbonisierungsagenda der EU-Kommission ausdrücklich. Eine Hand wäscht eben die andere.
Gut möglich, dass in nicht allzu ferner Zukunft den EU-Bürgern ein neuerlicher Lockdown aufgezwungen wird: diesmal im Zeichen der Energiewende. In einem Schreiben an alle EU-Energieminister hat EU-Kommissar für Energie und Wohnungswesen Dan Jørgensen bereits die Mitgliedstaaten dazu aufgefordert, Maßnahmen zur Nachfragereduzierung in Betracht zu ziehen, wobei dem Verkehrssektor besondere Aufmerksamkeit gelten solle. In diesem Zusammenhang verwies Jørgensen ausdrücklich auf den 10-Punkte-Plan der IEA. Die EU-Bürger müssen also ganz konkret mit mehr oder weniger sanften Anregungen zur Senkung ihrer „Ölnachfrage“ rechnen.

Der neue deutsche noch moderate Faschismus heisst „ Unseredemokratie“.
Obwohl wir angeblich kein Öl mehr haben, exportieren wir Öl, das wir selber bräuchten, so las ich es. Unsere ReGIERUNG hat für lauter Unfug Geld verplempert, anstatt es gezielt zum Aufbau der Infrastruktur zu verwenden und wenn Sprit einen Euro kostet, dann kommt ein zusätzlicher Euro als Steuerbeitrag drauf, damit Klingbeil sein löchriges Staatssäckel wieder auffüllen kann. Statt Steuern runter, wie auch Wagenknecht es forderte, kommen Steuern drauf, werden Gesetze verabschiedet die hirnrissig sind und durch die Teuerung werden Logistik Unternehmen die Preise für Lebensmittel drauf schlagen. Wir sind wieder in der Mangelwirtschaft angekommen. Welch Wunder, Reiche ruft Wirtschaftsexperten zur Hilfe auf, ich bin doch nicht verrückt und will meinen Bademantel behalten. Durch diesen künstlich verursachten Rohöl Mangel kann man Notstandsgesetze ausrufen. Gerade weil die DDR mit an den sowjetischen Trassen gearbeitet hat, wäre es ein Leichtes die Handelsbeziehungen zu Russland wieder auf zu nehmen, aber Uschi hat es verboten. Es wäre ein Leichtes Nordstream II wieder zu reparieren, die Biden mit Selenskys Leuten sabotiert haben, aber nein wir halten weiter an Visionen fest. AK Schmidt sagte mal „Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen“. Unser Rohöl kaufen jetzt andere, auch die USA, wir sind dafür moralisch überlegen.
Mit weniger bzw. überteuerten Kraftstoff kann man die Elektroagenda wunderbar anheizen: Kauft Elektrofahrzeuge!
@Istwan Grüner Mit Überraschung las ich heute das alle Männer von 18 bis 45 Jahren seit 1.1.2026 im offenen Strafvollzug leben.
Apollo „Somit gilt ab dem 1. Januar 2026: Jeder deutsche Mann im Alter von 18 bis 45 Jahren hat sich bei einem Aufenthalt im Ausland von länger als drei Monaten bei den zuständigen Karrierecentern der Bundeswehr zu melden und den Aufenthalt genehmigen zu lassen. …Gegenüber Ippen.Media bestätigte eine Sprecherin des Bundesverteidigungsministeriums, dass die Genehmigungspflicht grundsätzlich gelte, auch außerhalb des Spannungs- und Verteidigungsfalls. Der Leitgedanke hinter dieser Regelung sei eine “belastbare und aussagekräftige Wehrerfassung„, so die Sprecherin.“
Die wollen unbedingt einen Krieg.
Reisebeschränkungen stehen längst zwischen den Zeilen der Prognosen der Bundesregierung zu den Sozialversicherungen. Rentenversicherung 23%, Krankenversicherung 23%, Pflegeversicherung 5%. Spitzensteuersatz 48% für Normalverdiener plus Soli und Kinderlosenzuschlag. Die Abgaben insgesamt, Arbeitgeberanteile rausgerechnet, gegen auf 75% des Bruttolohns hoch. Legt die Regierung noch weitere 5% drauf, entspricht das einer Nettolohnkürzung von 20%. Kein vernünftiger Mensch wird unter solchen Umständen, die nur in einer grimmigen Diktatur durchsetzbar sind, leben wollen.
Man wird also.bald nicht mehr aus Deutschland, und der gesamten EU herausgelassen werden. Beispielsweise ab Mai 2026.
Ohnehin muss man nur die Politiker beim Wort nehmen. Remigration, also die freiwillige Rückkehr von Migranten, wollen sie als rechtsradikal verbieten. Man braucht kein Prophet mehr zu sein, um die DDR 2.0 kommen zu sehen.
Geplante Verknappung? „Geisterschiffe vor Rotterdam, Öl ist da, aber ihr bekommt es nicht. Satellitenbilder der Nordsee – jeder rote Punkt ist ein Öltanker, voll beladen, vor der Küste von Niederlande und Belgien. Die Schiffe stehen dort seit Wochen und warten darauf entladen zu werden, aber man tut es nicht, sie dürfen es nicht.“ – Krall & Bubeck, YT.
Man sieht allein die Spritpreise und weiß, die „Ampel“ war tatsächlich noch steigerungsfähig. Wir haben in der Tat die unfähigste und dümmste Regierung aller Zeiten. Nein, ich glaube da auch an keine Verschwörungstheorie – die SIND so! Und die Welt um uns herum weiß das und lacht.