„Wer ist in Umwelt- und Klimaschutzangelegenheiten glaubwürdiger als Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundesumweltminister Norbert Röttgen oder der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel?“ Fragt das Presseheft zur neuen „Tatort“-Folge „Das schwarze Haus“. Und gibt auch gleich die Antwort: „Ganz einfach: Hannes Jaenicke.“ Eine Umfrage habe ergeben, dass der Schauspieler umweltmäßig das Polit-Trio bei weitem toppt. Cheap shot. Jaenicke, so hat der Zuschauer den Eindruck, glaubt wohl tatsächlich, was er diesbezüglich in Fernsehfilmen und Talkshows mit dem Furor eines amerikanischen TV-Predigers zum Besten gibt. Er ist seit dem Teenager-Alter Mitglied bei Greenpeace, somit für die Schornsteinkraxler ungefähr das, was Tom Cruise für Scientology ist. Mit dem Unterschied, dass Cruise ein sehr guter Schauspieler ist. Freuen Sie sich auf Öko-Hannes im Tatort am Sonntag, den 16. Oktober, um 20.15 Uhr! Gut möglich, das der „Meister des explosiven Betroffenheitsjournalismus“ (Kritikerspott) hernach auch bei Jauch sitzt und der Welt ein Ohr abschwafelt. Natürlich nur, um sie in letzter Minute zu retten. Heute Abend rettet er schon mal ein paar norddeutsche Halligen vor den Machenschaften skrupelloser CO2-Verpresser (RTL, 20.15 Uhr).