In seiner Rede zum Gedenktag der Revolution von 1956 beschuldigt Victor Orbán die EU-Führung, eine Marionettenregierung in Ungarn einsetzen zu wollen. Achgut.com dokumentiert seine Rede.
Der 23. Oktober, der Jahrestag der Revolution von 1956, ist einer der drei großen ungarischen Nationalfeiertage (die anderen beiden sind der 15. März, Ausbruch des Befreiungskampfes gegen Österreich 1848, und der 20. August, Gründung des ungarischen Staates im Jahre 1000). Die Revolution von 1956 wurde von sowjetischen Truppen blutig niedergeschlagen, danach ließ die von den Russen installierte Kádár-Führung etliche Führer und Teilnehmer des Aufstands hinrichten, darunter auch den Ministerpräsidenten der Widerstandsregierung Imre Nagy. Etwa 200.000 Ungarn flüchteten in den Westen.
In diesem Jahr hielt der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán auf einer Kundgebung aus diesem Anlass eine Rede, die wir hier mit nur geringfügigen Kürzungen dokumentieren. Sie ist vor allem interessant, weil sie wie bisher kaum eine andere Erklärung Orbáns die immer tiefer werdende Kluft zwischen EU und Ungarn beleuchtet:
„Der Revolution von 1956 sind Schicksalsschläge vorausgegangen. Im Januar 1956 wurde das Land von einem Erdbeben erschüttert und im März überschwemmten die eisigen Fluten der Donau das Umland. Erwachsene und Kinder starben, mehrere hundert Familien wurden obdachlos und mussten evakuiert werden. Es waren Zeichen, dass man sich auf große, den nationalen Zusammenhalt einfordernde Zeiten vorbereiten sollte. Und dann, im Oktober 1956, verließ nach der Donau auch der Strom der Geschichte sein gewohntes Bett. (...)
Die Geschichte hat 1956 deshalb sein Strombett verlassen, weil Ungarn nicht mehr bereit war, die Unterdrückung durch das sowjetische Imperium zu erdulden. Die Ungarn sind ein freiheitsliebendes und freiheitskämpferisches Volk. Das Zaumzeug liegt ihnen nicht, und es ist nur eine Frage der Zeit, wann sie ausbrechen. Noch nie ist es einem Besatzer gelungen, die Ungarn zu zähmen und zu unterwerfen. Die Unterdrückung durch das sowjetische Imperium hat uns gefesselt und auch verkrüppelt. Sie hat die ungarischen Familien ausgeplündert und zu Habenichtsen gemacht, sie des Sinns der Arbeit von Generationen beraubt. Die Ressourcen und die Arbeit unseres Volkes sollten statt den Interessen des eigenen Landes denen des Imperiums dienen. Nach den Verwüstungen des Weltkrieges zwangen sie uns ihre Marionettenregierung auf. Eine Marionettenregierung, in der ungarische Kollaborateure saßen. Ihre Aufgabe war es, die ungarischen Güter in fremde Hände zu überspielen, die Arbeit und die Lebenskraft der Ungarn in den Dienst des Imperiums zu zwingen.
Imperien pflegen ihre brutalen Züge zu verbergen. Sie sind empfindsam, sie möchten gerufen werden. Und sie tun auch alles, damit es jene Ungarn auch gibt, die sie rufen. So ging auch die Sowjetunion vor. Sie wollte, dass ihre Genossen – die ungarischen Kommunisten – eine Marionettenregierung bilden, die dann die sowjetischen Besatzungstruppen darum bitten, zu bleiben. Und wenn die Lage es erfordert und mehr Soldaten gebraucht werden, dann auch um die Verstärkung zu bitten. Aufgrund erfundener Anklagen warfen sie unsere nicht-kommunistischen Führer ins Gefängnis. Die Ungarn wurden terrorisiert, erpresst und durch Gewalt zum Schweigen gebracht. Wer ihnen nicht gefiel, wurde eingesperrt. Was ihnen gefiel, nahmen sie mit. Und wenn die Ungarn immer noch Widerstand leisteten, dann halfen sie ihren Genossen durch Wahlbetrug an die Macht. So gelang es schließlich, die Moskauer Kader dem Volk aufzuzwingen. Den Rest kennen wir: Enteignung, Internierungslager, verkrüppelte Leben, verlorene ungarische Zukunft.
Und als sie tatsächlich geglaubt haben, dass sie alles schön für sich eingerichtet hatten, erschienen die Zeichen an der Wand. (...) Auch wenn alle Waffen der Macht dem Gegner gehören, auch wenn dieser Überlegen ist, auch wenn die Ungarn sich in einer weltpolitischen Zwangslage befinden – sie dulden keine Erniedrigung. Damit das jedes Imperium und jede Marionettenregierung ein für alle Mal versteht – dafür haben wir den glanzvollsten Befreiungskampf der Geschichte geführt. (...) Die Sowjets und ihre kommunistischen Statthalter haben die Botschaft verstanden. In den darauf folgenden 34 Jahren haben sie sich etwas zurückgenommen und schließlich sind sie nach Hause gegangen. Deshalb können wir heute hier stehen und frei sein. (...)
Heute scheint die Geschichte wieder einmal ihr gewohntes Flussbett zu verlassen. Die Zeichen stehen wieder an der Wand. In unserer Nachbarschaft tobt seit drei Jahren Krieg. Er wird immer verzweifelter und blutiger. Niemand weiß, wie lange er dauern wird. An der Front sind bereits hunderttausende gestorben. Auch die europäische Wirtschaft hat schwere Schäden davongetragen. Das Geld strömt ungezählt in die Ukraine, es findet keine Wirtschaftsentwicklung statt, die Preise sind im Himmel, die europäischen Unternehmen leiden. Wir sind es, die unter der Last der Sanktionen verbluten, die Investoren ziehen von Europa in Richtung USA ab, die europäischen Führer sind jedoch von der Illusion des Sieges berauscht. Seit drei Jahren werden die Kontrahenten nicht fertig miteinander, das Blutvergießen geht weiter, und zugleich wächst die Gefahr, dass sich der Krieg ausbreitet. Wenn er sich einmal anfängt auszubreiten, weiß keiner, wo er aufhören wird. Noch niemals in den vergangenen 70 Jahren waren wir einem Weltkrieg näher.
Jeder sieht es und tut so, als würde er es nicht sehen. Der König ist nackt! Es ist Zeit festzustellen: Die europäischen Führer, die Brüsseler Bürokraten haben den Westen in einen hoffnungslosen Krieg geführt. In ihren von der Hoffnung auf den Sieg berauschten Köpfen glauben sie, dass dies der Krieg des Westens gegen Russland sei, den sie unbedingt gewinnen müssten, sie müssten den Feind in die Knie zwingen und aus ihm alles herauspressen, was nur geht. Das ist ihr großes gemeinsames Ziel. Nun wollen sie offen die ganze Europäische Union in den ukrainischen Krieg hineinzwingen. Sie haben schon den neuen Siegesplan veröffentlicht. Sie besteht im Wesentlichen aus der Ausbreitung des Krieges. Im Plan steht, dass die Ukraine sofort zur Nato-Mitgliedschaft eingeladen wird. Russland soll zum Kriegsschauplatz werden. Es gehört sogar zum Plan, dass nach dem Sieg an der Ostfront die Ukraine mit seiner erstarkten Armee bereit sei, die Amerikaner zu ersetzen und die Sicherheit ganz Europas zu garantieren. Das heißt, wir Ungarn wachen eines schönen Tages auf, und wieder sind slawische Soldaten aus dem Osten in unserem Land stationiert. Wir wollen das nicht! Doch der Druck aus Brüssel auf das Land und die Regierung wird täglich stärker. Wir Ungarn müssen also auch entscheiden, ob wir Krieg gegen Russland führen wollen.
Unseren politischen Gegnern nach müssen wir das. Für sie besteht die Lehre aus 1956 darin, dass wir für die Ukraine, ja in der Ukraine kämpfen müssen. Für uns dagegen besteht diese Lehre darin, dass wir nur für eine einzige Sache, nämlich für Ungarn und die ungarische Freiheit kämpfen dürfen. Heute können wird damit das meiste für Ungarn und die ungarische Freiheit tun, dass wir uns nicht an Kriegen der anderen beteiligen. Wir können das meiste tun, indem wir nicht zulassen, dass unser Land zum Kriegsschauplatz wird, und wir die Freiheit, den Frieden und die Sicherheit Ungarns bewahren. Stecken wir nicht den Kopf in den Sand! Sehen wir der Realität ins Auge! Dieser Krieg ruiniert die ganze europäische Wirtschaft, Millionen von Familien werden alles verlieren, wenn wir zulassen, dass es so weitergeht. Lassen wir das nicht zu!
Die unabhängige ungarische Politik ist für Brüssel inakzeptabel. Wir müssen auch dieser Tatsache ins Auge sehen. Deshalb haben sie in Brüssel offen erklärt, dass sie die nationale Regierung Ungarns loswerden wollen. Sie haben auch erklärt, dass sie uns eine Brüsseler Marionettenregierung aufzwingen wollen. So stehen wir wieder vor der alten Frage: Wollen wir uns vor dem fremden Willen beugen – diesmal dem Willen Brüssels – oder werden wir Widerstand leisten? Vor dieser schweren Entscheidung steht Ungarn jetzt. Ich schlage vor, dass unsere Antwort so klar und eindeutig sein soll wie seinerzeit 1956.
Wir werden uns an keiner der imperialen Rivalitäten beteiligen, wir wollen uns nicht an den Feindseligkeiten anderer beteiligen. Wir glauben an keinen der weltbeglückenden Ideologien – egal ob sie aus dem Osten oder eben aus dem Westen kommen. Wir wollen nur eines: Friedlich hier im Karpatenbecken leben, nach unseren eigenen Gesetzen und unser eigenes Glück verfolgen. Wir haben schon hundertmal bewiesen, dass wir keine Angst bekommen, wenn wir vom jeweils aktuellen Imperium erpresst werden. Wir wissen, dass sie uns in den Krieg zwingen wollen. Wir wissen, dass sie uns ihre Migranten aufzwingen wollen. Wir wissen, dass sie unsere Kinder den Genderaktivisten in die Arme treiben wollen. Wir wissen, dass die auserkorene Marionettenregierung bereits steht. Es gibt auch schon die Partei, die Brüssel uns aufoktroyieren will. Sie haben auch schon den richtigen Mann dafür gefunden, einen echten Unterschreiberling. Der ideale Kandidat für die Spitze einer jeden Marionettenregierung.(1)
1956 war ein Freiheitskampf, Ungarns Befreiungskampf gegen ein Weltimperium. Wir haben gekämpft: 1456 bei Nándorfehérvár (2), 1848 gegen Österreich und 1956 gegen die sowjetischen Truppen. Immer ein Kampf von David gegen Goliath. Patrioten kämpfen auch heute für die ungarische Freiheit. Doch 2024 ist man nicht Patriot, wenn man ein Loch in die Mitte unserer Nationalflagge schneidet oder ein Molotov-Cocktail schmeißt. Nicht die Kleider, nicht das Geschwätz machen einen zum Patrioten. Nur die Taten zählen. Und diese sprechen für sich.
Das ganze Land konnte sehen, was im Europäischen Parlament geschah. Wir haben die ungarischen Interessen, die ungarische Freiheit gegen die imperiale Politik der Europäischen Union verteidigt. Während die ungarische Opposition dabei war, dem Imperium seine Dienste anzubieten. Es ist eine rechte, nationale Tradition, die Familie und das Vaterland zu verteidigen. Und es ist eine internationalistische Tradition, das Vaterland zu verkaufen und die Familie im Stich zu lassen. Alte oder neue Opposition – nur das Etikett hat sich geändert. Diese neue Opposition macht dasselbe wie die alte. Ruft Fremde zur Hilfe gegen Ungarn. 1956 die Führung der Sowjets, heute die Führung in Brüssel. Der neue Anführer der Opposition sitzt mit ihnen an einem Tisch zusammen mit Manfred Weber. Das ist keine Verschwörungstheorie, das ist eine echte Verschwörung, die direkt vor den Augen der ganzen Welt stattfindet. Die neue Lovestory des 21. Jahrhunderts. Wir alle konnten sehen, wie das Herrchen in Brüssel seinen Hund tätschelte. Das ist wahre Liebe! Das ist ihre Tradition, meine Freunde! Im Kampf David gegen Goliath stellen sie sich irgendwie immer auf die Seite Goliaths. Aber eines vergessen sie auch immer: das Ende der Geschichte. Weil diese Geschichte geht immer auf die gleiche Weise zu Ende. Goliath verliert, David gewinnt. Dann kann man packen und gehen. Wie Béla Kun nach Wien, Rákosi nach Moskau, und die heutigen nach Brüssel.
(...) Wir haben heute die Möglichkeit für souveränes Handeln, und ich verspreche Ihnen, dass wir sie nutzen werden. Ungar sein bedeutet kämpfen können. Das verlangen von uns die Helden von 1956. Wir werden es nicht dulden, dass man uns in einen Marionettenstaat, in einen Vasallenstaat Brüssels verwandelt. Es wird nicht gelingen. Wir werden gewinnen, sie werden verlieren. Wir Ungarn können und werden es schaffen. Wir werden es wieder schaffen.
Ehre den Helden von 1956! Der liebe Gott über uns allen, Ungarn vor allem! Hajrá (3) Ungarn!
Übersetzung von Krisztina Koenen. Sie war Redakteurin des FAZ-Magazins und der Wirtschaftswoche. Danach wechselte sie in die Unternehmenskommunikation. Sie ist Autorin mehrerer Bücher.
Anmerkungen:
(1) Gemeint ist Péter Magyar, der selbsternannte Herausforderer von Viktor Orbán an der Spitze der neu gegründeten Tisza-Partei. Péter Magyar ist der geschiedene Ehemann der zurückgetretenen Fidesz Justizministerin Judit Varga, er war einer der privilegiertesten Nutznießer des von Fidesz betriebenen Nepotismus. Als er seine lukrativen Ämter verlor, gründete er innerhalb weniger Tage eine Anti-Fidesz Bewegung und dann die eigene Partei. Bei den Europa-Wahlen erhielt die Partei auf Anhieb fast 30 Prozent der Stimmen und konnte sieben Abgeordnete, darunter Magyar selbst, ins EP schicken. (Wir haben hier und hier berichtet)
Magyar hatte sich schon vorher öffentlich Manfred Weber von der EVP angedient und die zwischen ihnen bestehende Männerfreundschaft gelobt. Weber hegt einen leidenschaftlichen Hass auf Orbán, seitdem der verhindert hatte, dass er zum Kommissionspräsidenten gewählt wurde. Magyar schmeichelte nicht nur Weber, sondern auch mehrfach öffentlich Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Unlängst erklärte er zu seiner geplanten Europa-Politik in einem Interview: „Tatsächlich müsste man nur auf ein winziges Stück Souveränität verzichten, damit die ungarischen Menschen die Mittel der Union wieder erhalten.“
(2) Nándorfehérvár, heute Belgrad. Gemeint ist der Kampf gegen die türkische Belagerung Belgrads unter der Führung von János Hunyadi.
(3) Das ungarische „hajrá!“ ist eine Entsprechung des italienischen „forza!“
1953 Polen und „DDR“ (7. Juni), 1956 Ungarn, 1968 CSSR, alle leider fehlgeschlagen aber auch jeder von ihnen ein Sargnagel für die UdSSR. 2004 die orange Revolution in der Ukraine, 2013/14 der Maidan, der Durchbruch. Und dies mag Orban den Ukrainern nicht gönnen? Dass sie, wie die Ungarn, selbst entscheiden wollen? Orban hat die Lektion aus der Geschichte nicht gelernt.
Dank an achgut für die Veröffentlichung dieser Rede. # Wer sonst hat noch darüber berichtet? Genau das ist, was ich zum Ko…. Erbrechen finde. Das systematische Totschweigen anderer Meinungen durch den Mainstream. Diese elende, einseitige Berichterstattung, die es weiten Teilen der Bevölkerung unmöglich macht, sich fundiert zu informieren. Die Totschlagargumenten den Weg ebnet. # Zorn und das Gefühl von Hilflosigkeit sind die Folge. Und die Gewißheit, daß sich Merkel und Scholz, Bärbock und Habeck, Lindner und Merz ob dieser Hilflosigkeit gegenseitig die Schenkel klatschen vor lauter Begeisterung.
Herr J. Kunze, mit Korruption meinen Sie die 500 Mill. Euro, die UvdL als Verteidigungsminister veruntreut hat oder die Miliarden, die sie bei den Verhandlungen mit Pfizer unterschlagen hat? Alles blieb in der Familie, nicht wahr?
@Daniel Kirchner. Sie waren mit Sicherheit noch nie selbst in Ungarn. Aber hier irgendwelche Behauptungen aufstellen. Reisen bildet!
@j.kunze: Ungarn wollte halt im Bund mit den Nazis die im Vertrag von Trianon verlorenen Gebiete zurückerobern. Die Ungarn waren schon zu k.u.k. Zeiten die obersten Kriegstreiber mit ihrer Magyarisierungspolitik. Alles schon vergessen, scheint es.
@Johannes Schuster : >>Ursache und Wirkung werden unter Deutschen immer reichlich verkürzt.<< ## Ich werde mich auf Ihre absolut verkürzte schwarz-weiße Scherenschnitt-Debatte nicht einlassen. Aber Sie sollen wissen, dass ich Ihnen nicht zustimme. Auch nicht, was den „unprovozierten“ Angriff der Hitler-Deutschen gegen Polen betrifft. Da gab es eine Vorgeschichte. Es ging um Danzig. Die Stadt war seit dem Versailler-Abkommen isoliert und nur noch auf dem Seewege zu erreichen, und die US-Präsidenten Hoover und vor allem Roosevelt beschworen die Polen, den deutschen Forderungen einer Transit-Trasse nicht nachzugeben. Da waren die US-Amerikaner mit den Briten einig, die den Polen Beistand zusicherten in dem künftigen Krieg, der bereits im Januar 1939 für alle Beteiligten unausweichlich erschien. Der Angriff der Deutschen auf Polen, nachdem Stalin mit ihnen einen Beistandspakt geschlossen hatte, war etwa genauso unprovoziert, wie der russische gegen die Ukraine. Aber Ihrer völlig verhärteten und arroganten Art, die Dinge zu sehen, wird sich das nicht erschließen. Ich weiß nicht, ob Sie Deutscher sind, aber Ihre Beschreibung der Deutschen lässt diese Frage aufkommen. Ich kenne jedenfalls sehr viele Deutsche, die Ihre Einordnung mit Empörung zurückweisen. Nach Ihrer Logik ist das auch nicht anders zu erwarten, wegen der Haarer. Nach meiner Ansicht, und weil ich diese Menschen kenne, sehe ich, dass Sie denen Unrecht tun. Die Hurra-Schreie des ausgewählten Publikums der inszenierten Goebbel-Rede im Sportpalast in Berlin, das waren nicht „die Deutschen“. Das reicht noch nicht einmal für „die Berliner“. Das war Propaganda und eine Inszenierung, wie wir ähnliches „Tatsachen schaffen“ in der Zwischenzeit hundertfach in der ganzen (westlichen) Welt erlebt haben. Außerdem war Hitler Österreicher, aufgewachsen unter K&K und mit unklarer Abstammung. Vermutlich 1912 in England „geschult“!
Die UDSSR hatte ihre Satellitenstaaten, ohne die sie nie hätte existieren können. Und alle eingesetzten Staatenlenker blickten nach Moskau. Was sagt Moskau, was tut Moskau, was will Moskau. Wehe, einer der Satelliteenstaaten wollte aus der Phalamx ausbrechen Die Folgen dieses Versuchs hat Ungarn 1956 bitter zu spüren bekommen. Auch die EU braucht ihre Satelliten, und zwar ebenfalls folgsame. Die Regierenden schauen nur nicht mehr nach Moskau, sie blicken gebannt nach Brüssel. Wagt es hier einer der Regierenden sich als „Patriot“ zu bezeichnen oder gar von seinem Staat als „patria“ zu sprechen, wird er flugs zum „Paria“ abgestrmpelt. Da kennen die EU-Granden keine Gnade. Und das Gespann Weber – von der Leyen? Vorbildlich! Webeer mit unbändigem Hass auf Ungarn, vergleichbar mit dem Hass eines Wanderwitz auf die AfD. Bei beiden ist die Triebfeder die vergebliche Hoffnung auf einen feinen Posten. Und von der Leyen? Ein Betonkopf, der eun „Nein“ nicht gelten lässt. Aber halt, was mir gerade auffällt, alle drei sind CDU/CSU. Haben CDU und CSU irgendwo ein Nest, wo sie solche Politiker ausbrüten?