Vera Lengsfeld / 02.01.2015 / 14:07 / 4 / Seite ausdrucken

Eine notwendige Ergänzung von Gerd Buurmann

Meine liebe Bundeskanzlerin,

Sie haben in Ihrer Neujahrsansprache eine klitzekleine Kleinigkeit vergessen.

In Gelsenkirchen fand am 12. Juli 2014 eine Demonstration gegen Israel statt, bei der gerufen wurde: Juden ins Gas!

Am 12. Juli 2014 schallten in der Frankfurter Innenstadt die Worte “Allah ist groß” und “Kindermörder Israel” aus den Lautsprechern eines Polizeiwagens. Die Polizei hatte das Mikrofon eines Polizeiautos vorübergehend den Demonstranten überlassen. Auf einem Plakat der Demonstration stand: “Ihr Juden seid Bestien”

Während einer Demonstration gegen Israel im August 2014 in Hagen überlies die Polizei den Demonstranten ein Megaphon, das dann benutzt wurde, um die Parole “Kindermörder Israel” zu skandierten.

Im Juli 2014 fand eine Demonstration in Essen statt, bei der die Parolen “Scheiß Juden!” und “Scheiß Jude, brenn!” skandiert wurden. Es wurden auch Hakenkreuze im Davidstern gezeigt. Einige Demonstranten brüllten sogar “Adolf Hitler!”

Am 24. Mai 2014 um 16.59 Uhr brüllte ein Teil des Publikums in der mit 18.000 Muslimen besetzten Lanxess Arena in Köln lautstark “Verflucht sei Israel!”

Liebe Bundeskanzlerin,

Es waren keine PEGIDA-Demonstranten, sondern Muslime mit einem unbändigen Hass auf Juden. Die deutliche Mehrheit dieser Muslime dürften Deutsche sein. Ich finde, auch diese Deutsche hätten Sie zum neuen Jahr deutlich ansprechen sollen mit den Worten:

“Deshalb sage ich allen, die auf solche Demonstrationen gehen: Folgen Sie denen nicht, die dazu aufrufen! Denn zu oft sind Vorurteile, ist Kälte, ja, sogar Hass in deren Herzen.”

Gerd Buurmann

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Leserpost

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Francesco Salatino / 03.01.2015

Liebe Vera Lengsfeld, auf dem ersten Blick scheint uns assimilierten Ausländern Dresden als der falsche Ort, um gegen Islamisierung und für das Abendland zu demonstrieren. Bis vor 20 Jahren hatte ich Angst nach Ostdeutschland zu fahren, nachdem auch einige Italiener von Rechtsradikalern getötet oder schwerverletzt wurden. Die Lage ist heute eine ganze andere. Durch den massiven Asylmißbrauch und den massiven Import von ausländischen Judehassern aus islamischen Ländern wird für die Jüdischen Mitbürger und für die Israelfreunde die Lage in Westdeutschland immer kritischer. Ich würde gern in Frankfurt mit einer israelischen Fahne auf die Strasse gehen, aber das ist sehr gefährlich.

Thomas Bonin / 02.01.2015

Tja, bei solch augenfälligem Übersehen gewisser anschwellender Bild- und Tonstörungen hierzulande könnte sich - konsequent zu Ende gedacht - der Verdacht aufdrängen, das leidige “Judenproblem” dadurch (end)lösen zu wollen, indem der “Job” ebenjenen Gruppierungen überlassen wird, die von Haus aus eh schon mal die passende Einstellung mitbringen. In Frankreich ist man bekanntlich schon einen Schritt weiter: die Zahl der Ausreise-Willigen (genauer: -Genötigten) in Richtung Israel “erfreut” sich eines stabilen Wachstums.  

Gisela Tiedt / 02.01.2015

Danke, Herr Buurmann und Frau Lengsfeld!

Arnd Siewert / 02.01.2015

Ja es ist traurig wie diese offensichtliche Beschwichtigung gegen unsere muslimischen Mitbürger und Ihren Haß samt Gewaltbereitschaft toleriert, geduldet und ignoriert wird. Während Kritik daran sofort als Islamophob gebrandet wird. Hat die Wahrheit da keine Kopfschmerzen? In der Türkei schwingt sich gerade ein Sultan aufs hohe Roß -auch für seine Freundschaft zum Kalifat bekannt- kein Grund zur Sorge für deutsche Demokraten… Wir dreschen lieber auf jüdische Heimkehrer in Judea&Samaria; ein, das findet großen Zuspruch und ist nicht gefährlich. Deutschland sollte erinnern, das dem Faschismus auch wirtschaftliche Expansion Antriebskraft war! Wird unsere Politik noch von Werten geleitet?

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