Von Gabriel Berger.
Die Palästinenser bestreiten die historische Verbindung des jüdischen Volkes zum Land Israel. Sie reklamieren im Gegenteil für sich, selbst seit Urzeiten dort ansässig zu sein. Dies ist aber ein Mythos, der keine Basis in der historischen Realität hat.
In der palästinensischen Publizistik ist es heute üblich, die Verwurzelung der Juden in Palästina zu negieren. So wird die jüdische Geschichte der Region in der Antike als eine zionistische Erfindung abgetan, und archäologische Belege für sie werden als gefälscht interpretiert, was aber auch die auf dem Judentum basierende christliche Heilsgeschichte infrage stellt. Alttestamentarische Figuren wie Abraham werden zu Muslimen erklärt, und selbst Jesus wird als Moslem vereinnahmt. Dass auf dem heutigen Jerusalemer Tempelberg mit der al-Aqsa-Moschee bis zu seiner Zerstörung durch die Römer im Jahr 70 n. Chr. ein jüdischer Tempel gestanden hat, wird von palästinensischer Seite vehement abgestritten, um jüdischen Gläubigen jedes Recht vorzuenthalten, den Tempelberg zu betreten.
Zugleich wird ein neuer Mythos der Verwurzelung des palästinensischen Volkes in Palästina seit der Antike kreiert. Die Palästinenser seien die Nachfahren der Kanaanäer, die vor etwa 9.000 Jahren Jericho gegründet haben, was ihre Urheberschaft in Palästina begründen würde, weil der Anfang jüdischer Geschichte in der Region etwa auf das 13. Jahrhundert vor Christus datiert wird. Dass die arabische Sprache und Kultur erst im 7. Jahrhundert n. Chr. durch Invasoren aus der Arabischen Halbinsel in das damals christliche, byzantinische Palästina gebracht wurde und dass Juden seit der Antike, auch nach deren Vertreibung durch die Römer, bis zur Gegenwart ununterbrochen in Palästina gelebt haben, wird dabei aus politischen Gründen negiert.
Für die in Palästina ansässige arabische Volksgruppe, die sich erst 1968 den Namen „Palästinenser“ oder „palästinensisches Volk“ zugelegt hat, wird eine neue Geschichte konstruiert, die weit zurück in die Antike reicht. Von einer Geschichte des palästinensischen Volkes kann man aber eigentlich erst seit 55 Jahren sprechen, seitdem sich die in Palästina lebenden Araber als ein gesondertes Volk zu sehen begannen.
Haben die heutigen Palästinenser ihre Wurzeln in Palästina?
Was in der Diskussion über Palästina und Israel heute ein Tabu ist und von Palästinensern heftig bestritten wird, ist die Tatsache, dass die meisten Araber erst nach der jüdischen Einwanderung Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts aus Nachbarländern nach Palästina gezogen sind. Sie wurden durch den von eingewanderten Juden initiierten wirtschaftlichen Boom angelockt, der ihnen besonders nach dem Ersten Weltkrieg im britischen Mandatsgebiet Palästina Arbeit und Wohlstand versprach. Viele von ihnen sind folglich kaum länger in Palästina beheimatet als die aus Europa eingewanderten Juden. Das wird durch statistische Erhebungen der Briten aus der Mandatszeit belegt (Zahlen dazu in Joan Peters, „From Time Immemorial“), von Palästinensern aber heute für unwahr erklärt.
Doch die Glaubwürdigkeit dieser israelischen Sicht wird durch die heutige Masseneinwanderung nach Europa, besonders aus arabischen und schwarzafrikanischen Ländern, zum Teil als Flucht vor Kriegen, zum Teil auf der Suche nach Arbeit und Wohlstand, unterstützt. Es gibt keinen Grund zur Annahme, dass sich die Araber nach dem Ersten Weltkrieg nicht ebenso verhielten und, aus gleichen Motiven wie heute nach Europa, damals in das nahe gelegene, dazu noch arabische Palästina einwanderten. Ähnliche Wanderungen von Armen in reichere Länder auf der Suche nach Arbeit und Wohlstand konnte und kann man überall auf der Welt beobachten, etwa von Iren nach Nordirland und in die USA, von Deutschen und Südamerikanern in die USA, von Menschen aus den ärmeren Nachbarstaaten nach Südafrika, aus armen arabischen Staaten in die arabischen Öl-Staaten und natürlich heute aus Asien und Afrika nach Europa. Wanderungen von Armen in reiche Länder sind bereits in der Antike dokumentiert. So überwanden etwa germanische Stämme die Grenzen des Römischen Reiches, um an dem Wohlstand Roms partizipieren zu können.
Besonders Industriezentren haben in der Neuzeit eine magnetische Wirkung entfaltet, so dass sich deren Bevölkerungen wesentlich aus den auf der Suche nach Arbeit zugezogenen Menschen rekrutiert haben. Deshalb trifft man z.B. im Ruhrgebiet ungewöhnlich viele polnische Namen an. Deren Träger sind heute natürlich Deutsche, aber mit ihren Wurzeln in Polen.
Weitgehend verwahrlost und menschenleer
Die von heutigen Palästinensern bestrittene Einwanderung von Arabern aus Nachbarregionen in das sehr dünn besiedelte Palästina sowie die deprimierende Verwahrlosung des Landes in der Zeit vor der jüdischen und im geringeren Maße auch christlichen Einwanderung sind Tatsachen, die durch zeitgenössische Augenzeugenberichte von Pilgern in das Heilige Land leicht zu belegen sind. So erschrak der französische Dichter und Politiker François René de Chateaubriand (1768–1848), der 1806 nach Jerusalem pilgerte, über den Zustand seines Reiseziels. „Wie ein großer Friedhof in der Wüste“ erschienen dem Adligen die „ungepflasterten Straßen in einer verlassenen Stadt.“
Und so hat der französische Schriftsteller Gustave Flaubert (1821–1880) den Zustand Jerusalems beschrieben: „die Kacke längs der Mauern ist von erschreckend schlechter Qualität! ... Überall Ruinen, es riecht förmlich nach Grab und Verwesung; Gottes Fluch scheint über der Stadt zu liegen, der Heiligen Stadt von drei Religionen, die vor Langeweile, Entkräftung und Verlassenheit dahinstirbt.“ Der amerikanische Schriftsteller Marc Twain (1835–1910), der 1867 Palästina bereiste, kehrte mit deprimierenden Eindrücken nach Amerika zurück. Der biblische Landstrich sei, seinem Urteil nach, damals weitgehend verwahrlost und menschenleer gewesen, Jerusalem zu einer hässlichen Kleinstadt mit weniger als 15.000 Einwohnern verkommen und das in der Antike blühende Galiläa mit seinen fruchtbaren Böden größtenteils ein Brachland.
In Israel ist die Meinung verbreitet, dass im 11. und 12. Jahrhundert viele arabische Muslime von den christlichen Kreuzrittern aus der Region vertrieben worden seien und der Zustand der weitgehenden Entvölkerung Palästinas bis Ende des 19. Jahrhunderts so geblieben sei. Deshalb war ein erheblicher Teil des heute urbaren Landes von Israel noch Mitte des 20. Jahrhunderts, bevor es von jüdischen Pionieren bewirtschaftet wurde, Sumpflandschaft oder Wüste, ganz zu schweigen von den in den letzten Jahrzehnten von Israel in der Wüstenlandschaft gepflanzten Wäldern und Plantagen.
Land ohne Volk für ein Volk ohne Land?
An dieser Stelle erscheint mir ein kurzer Exkurs über die Einwanderung von Juden nach Palästina angebracht. Niemand behauptet heute, das Gebiet Palästinas sei vor der jüdischen Ansiedlung ab Ende des 19. Jahrhunderts menschenleer gewesen, obwohl damals die Zionisten das optimistische Diktum vom „Land ohne Volk für ein Volk ohne Land“ geprägt hatten. Aber es war, wie unter anderen der Augenzeuge Mark Twain feststellte, extrem dünn besiedelt. Das bestreiten heute die Israelgegner, obwohl es eindeutig nachweisbar ist. Dies belegt z.B. die Arbeit von 2008 „Die demografische Entwicklung in Palästina“, aus der die nachfolgenden Zahlen entnommen sind:
Jahr Muslime Christen Juden
1800 264.300 12.000 8.000
1890 431.800 57.400 42.900
1922 590.890 73.024 83.794
1945 1.061.270 235.550 553.600
Diese Zahlen beziehen sich auf das ganze Gebiet West-Palästinas, das die heutigen Territorien Israel, Gaza und Westbank umfasst. Somit war noch 1945, vor der Gründung Israels, die Besiedlungsdichte, verglichen mit der heutigen etwa sechsfachen Einwohnerzahl, extrem niedrig. Es gab aber zwischen 1922 und 1945 neben der jüdischen und christlichen Einwanderung auch unter den muslimischen Arabern eine plötzliche Bevölkerungsexplosion. Von der britischen Mandatsverwaltung wurde dafür die nicht überzeugende Erklärung geäußert, diese sei auf eine sehr hohe Geburtenrate zurückzuführen gewesen, bedingt durch die unter britischer Herrschaft in das Mandat Palästina eingeführte moderne Medizin und Hygiene.
Dieses Argument ist nicht ganz von der Hand zu weisen, es begründet aber nur zum Teil die hohe Zuwachsrate muslimischer Bevölkerung. Plausibler ist es, den dramatischen jährlichen Zuwachs muslimischer Bevölkerung zum erheblichen Teil auf eine Zuwanderung aus den Nachbarregionen zurückzuführen, bedingt durch die ökonomische Entwicklung im jüdischen Siedlungsgebiet des Mandats Palästina und den aus ihr folgenden erhöhten Möglichkeiten, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Die Migration von Arabern aus Nachbarregionen, vorwiegend aus Transjordanien (heutiges Jordanien), Syrien und Ägypten, nach Palästina erfolgte größtenteils illegal und wurde deshalb in der britischen Einwanderungsstatistik nicht erfasst.
Die arabische Einwanderung überstieg die von den Briten zunächst erlaubte quotierte jüdische Einwanderung der in Europa verfolgten und diskriminierten Juden in die geplante „jüdische Heimstädte“ in Palästina. Britische Quellen schätzten 1934 die Anzahl arabischer Einwanderer nach Palästina als doppelt so hoch wie die Anzahl jüdischer Einwanderer ein. Und der spätere britische Premierminister Winston Churchill äußerte 1939 folgendes:
Weit entfernt davon, verfolgt zu werden, haben sich die Araber in das Land gedrängt und sich vermehrt, so dass ihre Bevölkerung mehr zugenommen hat, als die gesamte Judenheit imstande wäre, die jüdische Bevölkerung (Palästinas) zu erhöhen.
Arabische Einwanderung nach West-Palästina
Churchill sprach von hunderttausenden Arabern, die illegal nach West-Palästina gekommen seien. Die dramatische Zunahme arabischer, vorwiegend muslimischer Bevölkerung kollidierte mit der zur gleichen Zeit stattfindenden jüdischen Einwanderung, was zu gewaltsamen Konflikten zwischen beiden Volksgruppen führte. Sie kulminierten 1929 in arabischen Pogromen an der jüdischen Bevölkerung und steigerten sich, nach der Machtergreifung Hitlers in Deutschland, unter Führung des mit Hitler befreundeten Mufti von Jerusalem Amin el-Husseini, 1936 zum arabischen Aufstand, der 1939 abflaute, nachdem die britische Mandatsverwaltung die jüdische Einwanderung, damals hauptsächlich aus Nazi-Deutschland, stark einschränkte.
Naheliegend ist auch die Vermutung, dass die Masseneinwanderung von Arabern nach West-Palästina von arabischen Führern bewusst gefördert wurde, als Gegengewicht zur jüdischen Einwanderung und als Kampfmittel gegen sie. Doch nicht ein eigenständiges arabisches Palästina war damals das Ziel arabischer Kämpfer, sondern die arabische Einheit ohne die als Fremdkörper empfundenen Juden, über die als künstlich wahrgenommenen Grenzen arabischer Staaten hinweg, weil diese von Briten und Franzosen willkürlich gezogen wurden.
In heutigen israelfeindlichen Kreisen arabischer Staaten wie in der westlichen Welt ist es ein Tabu, von der arabischen Einwanderung nach West-Palästina zu sprechen, weil damit im erheblichen Maße widerlegt wäre, dass es sich bei den heutigen, als „Flüchtlingen“ über mehrere arabische Staaten verstreuten Palästinensern mehrheitlich um eine angestammte Bevölkerung des Gebiets West-Palästina handelt.
Jordanien ist Ost-Palästina
Ein Missverständnis zieht sich zudem durch fast die gesamte heutige Literatur zum Palästina-Israel-Konflikt. Es wird ignoriert, dass Palästina ursprünglich neben dem Gebiet des heutigen Israel, inklusive Westbank und Gaza, das heißt dem westlich des Jordan gelegenen West-Palästina, auch das östlich des Jordan gelegene heutige Jordanien, das Ost-Palästina, beinhaltete.
Beide Teile des nach dem Ersten Weltkrieg kreierten britischen Mandats Palästina wurden von den gleichen oder verwandten Araber- bzw. Beduinenstämmen bewohnt. Ost-Palästina, das mit 98.400 Quadratkilometern etwa 75 Prozent Palästinas ausmachte, wurde 1921 auf Veranlassung der Briten zum autonomen Gebiet Transjordanien, auf dem sie Abdallah ibn al-Hussain aus der Saudi-Arabischen Dynastie der Haschimiten als Emir einsetzten. 1946 wurde der unabhängige arabisch-palästinensische Staat Transjordanien ausgerufen, während für die jüdische Ansiedlung und den zukünftigen jüdischen Staat nur noch Territorien auf weniger als 33.000 Quadratkilometern oder etwa 25 Prozent des palästinensischen Gebietes westlich des Jordan reserviert wurden.
Transjordanien wurde 1950 in Jordanien umbenannt. Nach der Aufteilung West-Palästinas durch den UN-Teilungsplan von 1947 in arabische und jüdische Siedlungsgebiete beschränkte sich das jüdische Territorium auf etwa 56 Prozent des Gebietes West-Palästinas, somit also auf etwa 14 Prozent der Gesamtfläche des ursprünglichen Mandats Palästina. 86 Prozent seines Territoriums sollten folglich, wenn auch nicht in einem einheitlichen Staat, den Arabern zur Verfügung stehen. Diese Zahlen sind von hoher Relevanz, weil in der Literatur über den Palästina-Israel-Konflikt oft suggeriert wird, der UN-Teilungsplan habe die Juden gegenüber Arabern begünstigt, obwohl er den Juden innerhalb von nur 14 Prozent des Territoriums Palästinas größtenteils unfruchtbare Wüsten- und Sumpfgebiete zuteilte.
Wiederangliederung der Westbank an Jordanien?
Laut des von den Arabern zurückgewiesenen UN-Teilungsplans von 1947 sollte der jüdische Staat zu etwa einem Drittel die kleine, weitgehend von eingewanderten Juden fruchtbar gemachte Küstenebene, einen Teil des nördlich gelegenen Galiläa sowie zu etwa zwei Dritteln das im Süden gelegene unfruchtbare und trockene Gebiet der Negev-Wüste erhalten. Sofort nachdem am 14. Mai 1948 der Staat Israel ausgerufen wurde, ist dieser von Armeen der arabischen Nachbarstaaten überfallen worden. Der Sieg Israels über die vereinigten arabischen Streitkräfte samt Landgewinnen veranlasste den König von Transjordanien Abdallah, sich am 1. Dezember 1949 in Jericho (Westbank) zum König ganz Palästinas auszurufen. Per Abstimmung ließ man die Annexion des arabisch besiedelten Westjordanlandes (Cisjordanien) durch die Bevölkerung bestätigen.
Das war folgerichtig, weil es ethnisch und historisch zwischen den Arabern Ost- und West-Palästinas keinen Unterschied gab. Bis in die siebziger Jahre galt deshalb Jordanien auch den arabisch-palästinensischen Führern als ein palästinensischer Staat, den sie nach dem Sturz der Monarchie zu übernehmen planten. Das versuchte die PLO 1970/71 in einem Bürgerkrieg („Schwarzer September“), in welchem sie aber von der jordanischen Armee vernichtend geschlagen wurde. Bezeichnend ist, dass die damalige blutige Auseinandersetzung in Jordanien bis heute nicht als eine palästinensische Aggression von außen, sondern als ein Bürgerkrieg betrachtet wird, weil die Kämpfer sowohl der PLO als auch Jordaniens arabische oder beduinische Palästinenser gewesen sind. Die heute übliche Behauptung, es gebe keinen palästinensischen Staat, ist folglich falsch. Es gibt ihn, und das ist Jordanien. Und erst 1988 hat Jordanien alle Ansprüche auf das Westjordanland aufgegeben. Die etwa 850.000 palästinensischen Bewohner des Westjordanlandes waren bis dahin größtenteils jordanische Staatsbürger, die Beamten bezogen ihre Gehälter aus Jordanien, das Gebiet bildete mit Jordanien eine wirtschaftliche Einheit.
Mit dem Verzicht des jordanischen Königs auf die Westbank war die von Israel bis dahin angestrebte „jordanische Option“ für die Westbank obsolet. Doch immer wieder lebt die Idee der Wiederangliederung der Westbank an Jordanien als eine Teillösung des Palästina-Israel-Konflikts wieder auf. Andererseits werden den meisten palästinensischen Flüchtlingen in allen an Israel angrenzenden arabischen Staaten einschließlich Jordaniens seit inzwischen fünfundsiebzig Jahren die vollen Bürgerrechte verweigert, damit die entwurzelten Palästinenser mit ihrer Forderung nach Rückkehr auf die heute israelischen Gebiete ein Problem für Israel bleiben.
Vier Generationen von „palästinensischen Flüchtlingen“
Anders als etwa das Flüchtlingsproblem in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg wird hier das Problem mit der Zeit immer größer, weil die Zahl der in Nachbarstaaten Israels lebenden „palästinensischen Flüchtlinge“ von etwa 750.000 im Jahre 1948 auf über fünf Millionen heute angewachsen ist. Das folgt daraus, dass die palästinensischen Flüchtlinge als weltweit einzige Flüchtlingsgruppe den von der UN anerkannten Flüchtlingsstatus an die nächsten Generationen vererben können, wodurch es inzwischen vier Generationen von „palästinensischen Flüchtlingen“ gibt, die von der speziellen palästinensischen UN-Hilfsorganisation UNRWA unterstützt werden.
Zugleich wird das Territorium der Westbank durch die permanente Schaffung neuer jüdischer Siedlungen für die Palästinenser zu einem „Schweizer Käse“. Da aber 20 Prozent der israelischen Bevölkerung Araber und dabei loyale Bürger Israels sind, spricht umgekehrt nichts dagegen, dass man sich auf einen palästinensischen Staat mit einer starken jüdischen Minderheit einigen könnte. Das widerstrebt allerdings den Palästinensern, in deren Vorstellung der von ihnen angestrebte Staat judenrein sein soll. Und vermutlich würden die nationalistischen jüdischen Siedler ebenfalls nicht mit einer solchen Lösung einverstanden sein.
Kein Palästinenserstaat, weil sie ihn 1947 nicht wollten
1920 kritisierte Chaim Weizmann, der renommierte Chemiker und zionistische Aktivist, wie folgt die nationalistischen Tendenzen im Zionismus:
„So halten wir dem Prinzip des nationalen Einheitsstaates das Prinzip des Nationalitätenstaates, dem Dogma nationaler Intoleranz die Lehre nationaler Gerechtigkeit, der Theorie vom Staatsvolk die Theorie des Minoritätenschutzes, der Identifizierung von Staat und Nation die Trennung der Nationszugehörigkeit vom Staatsbürgerbegriff entgegen".
Ein starker Flügel der zionistischen Bewegung, angeführt von Chaim Weizmann, plädierte ursprünglich für die Schaffung eines binationalen jüdisch-arabischen Staates in Palästina, mit voller Gleichberechtigung beider Volksgruppen, was schon Theodor Herzl postulierte hatte. Das zionistische Projekt der Ansiedlung von Juden in Palästina war folglich alles andere als eine kolonialistische Invasion von europäischen Juden, die die Herrschaft über die versklavten arabischen Massen erringen wollten, was heute die meisten palästinensischen Führer und die Mehrheit der Linken behaupten.
Doch die Idee eines binationalen Staates in Palästina ließ sich nicht verwirklichen. Denn die Araber kämpften gegen die jüdische Einwanderung, versuchten sie zu verhindern und durch Pogrome die eingewanderten Juden zur Flucht zu bewegen. 1929 verübten palästinensische Araber Pogrome an Juden mit 130 Opfern. Später kam es zu den vom Nazifreund, dem Mufti von Jerusalem, inspirierten Übergriffen von Arabern auf die Juden.
Jeder fünfte Israeli ist Araber
Die nicht nachlassende militant antijüdische Haltung der Araber verhinderte schließlich die Schaffung eines gemeinsamen jüdisch-arabischen Staates. So wurde, entgegen seiner ursprünglichen Idee, Chaim Weizman der erste Präsident des 1948 ausgerufenen jüdischen Staates Israel. Die Araber lehnten aber die 1947 von der UN beschlossene Teilung Palästinas unter Juden und Araber strikt ab. Sofort nach seiner Ausrufung wurde Israel durch Armeen arabischer Staaten angegriffen. Zugleich weigerten sich die palästinensischen Araber, einen eigenen Staat zu gründen, weil sie von der arabischen Einheit träumten und die Juden weghaben wollten. Es wird immer wieder vergessen oder bewusst vertuscht, dass es einen arabisch-palästinensischen Staat nur deshalb nicht gibt, weil ihn die palästinensischen Araber, die damals noch nicht Palästinenser hießen, nicht gewollt haben.
Und doch muss man zur Kenntnis nehmen, dass die nach dem erfolgreichen Verteidigungskrieg gegen die arabische Aggression verbliebenen Araber, die heute etwa 20 Prozent der Bevölkerung Israels ausmachen, gleichberechtigte Bürger des Landes sind. Für den enormen gesellschaftlichen Aufstieg der nichtjüdischen Bevölkerung Israels spricht unter anderem der sehr hohe Anteil an Arabern im israelischen Gesundheitswesen.
67 Prozent der neu zugelassenen Ärzte sind Araber oder Drusen, in den Jahren 2017–2018 waren fast 70 Prozent der Israelis, die eine Approbation für Heilberufe erhielten, Araber, und Araber machen die Mehrheit der Medizinstudenten aus. Eine enge Kooperation von Westjordanland und Gaza mit Israel könnte den dort lebenden Palästinensern ebensolche Aufstiegschancen bieten, sie wird jedoch von den Führern der Palästinenser seit Jahrzehnten abgelehnt, da es für sie wichtiger ist, Israel zu schaden als dem eigenen Volk zu nützen.
Das „palästinensische Volk“ – aus taktischen Gründen erfunden
Wenn die Palästinenser und manche jüdische Israelkritiker, auch in Israel, heute behaupten, dass die Juden ein erfundenes Volk seien, ist das eine Umkehrung der Tatsachen. Denn in Wirklichkeit trifft das exakt auf die Palästinenser zu. Die heutigen Palästinenser rekrutieren sich, neben der Handvoll seit Jahrhunderten ansässiger Araber und Beduinen, hauptsächlich aus zugewanderten, aus verschiedenen Regionen des Nahen Ostens und aus Ägypten stammenden Arabern, die sich erst nach dem Sechstagekrieg von 1967 auf Initiative des PLO-Vorsitzenden Arafat aus taktischen Gründen 1968 den Namen „Palästinenser“ zugelegt haben, den sie bis dahin strikt ablehnten. Vorher betrachteten sie sich schlicht als Araber, was der in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts im arabischen Raum dominierenden Idee entsprach, alle arabischen Regionen und Staaten zu einem arabischen Großreich zu vereinen.
Somit ist Israel der Geburtshelfer der „palästinensischen Nation“ gewesen, die es vor 1968 gar nicht gab. Sie entstand erst durch den Konflikt zwischen den eingewanderten Juden und den in Palästina lebenden Arabern, als eine Gruppenidentität von arabischen Gegnern Israels, allerdings zunächst nur zum Schein. Dass das beileibe keine Unterstellung ist, lässt sich mit zahlreichen Erklärungen von arabischen Führern belegen. Noch 1977 äußerte Zahir Muhsein, Mitglied des PLO-Exekutivkomitees und militärischer Führer der PLO, in einem Interview für die holländische Zeitung Trouw Folgendes:
„Nur aus politischen und taktischen Gründen sprechen wir heute von der Existenz eines palästinensischen Volkes. Die arabischen nationalen Interessen verlangen, dass wir als Kampfmittel gegen den Zionismus die Existenz eines separaten palästinensischen Volkes postulieren.“
Und Faruq al-Qadumi, Außenminister der PLO und Generalsekretär der Fatah nach dem Tod Arafats, 2004 in einem Interview mit einer jordanischen Zeitung gesagt:
„Die Palästinensische Nationalcharta wurde nicht berichtigt. […] Es wurde gesagt, dass einige Artikel nicht länger wirksam seien, aber sie wurden nicht geändert.“
Die Hamas verscheiert ihre Absichten nicht
Die 1968 angenommene Nationalcharta der PLO formuliert den Anspruch der arabischen Palästinenser auf das ganze einstmals von Großbritannien besetzte Territorium des Mandats Palästina einschließlich Jordaniens und spricht den Juden und dem Staat Israel jeglichen politischen und historischen Anspruch auf das Territorium ab. Im Oslo-Friedensprozess (1988–1998) erkannte die PLO verbal das Existenzrecht Israels an, versprach mehrfach die Streichung der israel- und judenfeindlichen Passagen aus ihrer Charta und beschloss diese Änderung 1998 mit der notwendigen Zweidrittelmehrheit des Nationalrats. Wie die Äußerung von Faruq al-Qadumi belegt, sind allerdings Zweifel an der Ehrlichkeit dieser Beteuerungen der Vertreter der PLO angebracht, zumal alle Kompromissvorschläge, die zur Gründung eines arabischen Palästina-Staates hätten führen können, von der PLO systematisch abgelehnt wurden.
Der Hamas kann man dagegen Unehrlichkeit nicht vorwerfen. Sie hat das in ihrer Hamas-Charta 1988 festgelegte Ziel der Vernichtung Israels sowie der Vertreibung oder Ermordung aller Juden nie infrage gestellt, es im Gegenteil immer wieder betont. Es hat sich aber im Westen die Haltung eingebürgert, solche Vernichtungsdeklarationen, sei es von Seiten der Hamas, sei es von Seiten Irans, als Schaumschlägerei und bewusste Übertreibungen zu interpretieren. In Israel dagegen erinnert man sich an die Reden Hitlers, der die Vernichtung der Juden offen angekündigt und dieses Ziel tatsächlich auch umgesetzt hat, wenn auch aufgrund der vorzeitigen Niederlage im Krieg nicht vollständig. Dass die Hamas-Terroristen in dieser Hinsicht getreue Nachahmer der Nazis sind, haben sie mit ihrem Terroranschlag vom 7. Oktober 2023 bewiesen.
Sind zwei Staaten die Lösung des Konflikts?
Die weltweit von Politikern, der UN und EU permanent wiederholte Zauberformel für die Lösung des Konfliktes Israel-Palästina heißt Zweistaatenlösung. Gemeint ist damit, dass es, wie schon 1947 von der UN vorgesehen, auf dem Gebiet Palästinas (genauer: West-Palästinas) einen jüdischen und einen arabischen Staat geben soll, die nach Möglichkeit nicht verfeindet sein, sondern miteinander kooperieren sollen. Ein, wie es scheint, klares Ziel, das aber seit 1948, also seit inzwischen 75 Jahren grandios verfehlt wurde. Wie es scheint, ist man derzeit weiter als jemals zuvor seit 1948 von diesem Ziel entfernt, weil die Feindschaft und das Misstrauen zwischen Israel und den Palästinensern nach dem Anschlag der Hamas vom 7. Oktober 2023 den bisherigen Gipfel erklommen haben.
Bedenkt man aber, dass Jordanien ein Staat der Palästinenser, also ein palästinensischer Staat ist, kann man, wie bereits oben betont, davon sprechen, dass es einen jüdischen und einen palästinensischen Staat bereits gibt, das sind Israel und Jordanien. Allerdings weigert sich Jordanien, nachdem es die Verantwortung über die Westbank 1988 abgetreten also de facto an Israel übergeben hat, aus guten Gründen, diesen Schritt rückgängig zu machen. Nicht vergessen ist in Jordanien der Versuch der PLO, die Macht im Staat gewaltsam an sich zu reißen.
Die vom Westjordanland getrennte, ebenfalls von Palästinensern bewohnte Gaza-Streifen grenzt an Ägypten. Nachdem Ägypten 1979 mit Israel Frieden schloss, bekam es von Israel die seit dem Sechstagekrieg von 1967 besetzte Sinai-Halbinsel zurück. Als einziges arabisches Land hatte Ägypten das israelische Angebot „Land gegen Frieden“ angenommen und deshalb das von Israel besetzte Territorium zurückerhalten, einschließlich der inzwischen von Israel errichteten aufwändigen Infrastruktur. Doch den bis 1967 von Ägypten besetzten Gaza-Streifen übernahm Ägypten 1979 nicht. Ägypten wollte sich die Probleme des verarmten, überbevölkerten Gazastreifens und der dort agierenden militanten Gruppierungen nicht aufbürden, Die Befürchtungen Ägyptens haben sich in den letzten Jahren bewahrheitet, als aus Gaza jihadistische Kämpfer des IS auf die Sinai-Halbinsel einsickerten und dort ihr Unwesen trieben.
Somit ist die Lösung des Palästina-Konfliktes durch die Wiederherstellung des Zustandes von 1967 in Jordanien und Ägypten versperrt. Palästina bleibt ein Problem Israels.
Das Damokles-Schwert eines zweiten Gaza in der Westbank
Spricht man von einer Zweistaaten-Lösung, sollte man nicht unterschlagen, dass es, von Jordanien abgesehen, einen palästinensischen Staat, zumindest bis zum 7. Oktober 2023, gab. Das war nämlich Gaza. Gaza wurde, seit es 2005 von Israel komplett verlassen wurde, seit 2007 ganz unabhängig von der von der Bevölkerung gewählten Hamas regiert. Was das bedeutet hat und nach wie vor bedeutet, wissen wir: eine religiös begründete Diktatur, Mord an politischen Kontrahenten und Homosexuellen, Umwandlung des Gaza-Streifens in eine hochgerüstete Festung zum Kampf gegen Israel, permanente Raketenanschläge auf Israel, die von Israel mit Bomben aus Flugzeugen beantwortet werden, Elend der Bevölkerung und zugleich ein Leben der Führungsclique im Luxus.
Dieses Gaza ist nicht nur für das jüdische Israel ein Horror, sondern auch für das arabisch-muslimische Nachbarland Ägypten. Deshalb ist Gaza, seit es von der Hamas regiert wird, von beiden boykottiert worden: von Israel und Ägypten. Das wollten aber Israelgegner nicht bemerken und haben stets nur Israel dafür gerügt, dass es angeblich Gaza zu einem Freiluftgefängnis gemacht habe.
Die Entwicklung in Gaza wurde für Israel zu einem dauerhaften Sicherheitsproblem. Zugleich warf sie die Frage auf, ob sich Israel leisten kann, ähnlich wie Gaza auch die Westbank der Selbstverwaltung durch die Palästinenser zu überlassen. Denn die korrupte und ineffiziente Selbstverwaltung der Westbank durch die Fatah entfernte die palästinensische Bevölkerung immer mehr von ihrer Führung. Es war und ist zu befürchten, dass in Wahlen, die in der Westbank seit Jahren verhindert wurden, die Hamas den Sieg erringen würde. Über Israel schwebt folglich das Damokles-Schwert eines zweiten Gaza in der Westbank und damit eines permanenten Zweifrontenkrieges. In dieser Lage war von Israel kein Entgegenkommen den Palästinenser gegenüber zu erwarten. Mit der Expansion jüdischer Siedlungen in der Westbank ist die Idee der Zweistaatenlösung zusätzlich sabotiert worden, was vielleicht nicht vernünftig, aber aus der Angst Israels vor einem radikalislamischen Palästina in Händen der Hamas durchaus verständlich ist.
Was ist die Lösung?
Es ist eine verfahrene Situation, für die eine Lösung nur durch Vermittlung von außen möglich ist, am besten unter Einbeziehung von arabischen Staaten. Denn Israel muss als Teil des Nahen Ostens von den Nachbarstaaten akzeptiert und geachtet werden, im beiderseitigen Interesse. Deshalb war der Weg der Annäherung Israels an die arabischen Staaten, vermittelt durch das Abraham-Abkommen, genau richtig. Er ist aber durch den Anschlag der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 mutwillig torpediert worden, hoffentlich nicht auf Dauer.
Ein jüdisch-arabischer Einheitsstaat, der von manchen vorgeschlagen wird, ist angesichts der unversöhnlichen Feindschaft zwischen den beiden Volksgruppen derzeit und in den nächsten Jahrzehnten undenkbar, obwohl Israel mit 20 Prozent arabischer Minderheit bewiesen hat, dass trotz aller Gegensätze ein harmonisches Zusammenleben von Juden und Arabern durchaus möglich ist. Ein vielleicht nicht harmonisches, aber zumindest friedliches Nebeneinander von Israel und den in der Westbank und in Gaza lebenden Palästinensern ist realisierbar, wenn diese endgültig das Ziel aufgeben, Israel zu beseitigen.
Die ehemalige israelische Ministerpräsidentin Golda Meir sagte einmal:
„Frieden wird es geben, wenn die Araber ihre Kinder mehr lieben, als sie uns hassen.“
Gabriel Berger wurde 1944 in Frankreich, noch unter deutscher Besatzung, in einer jüdischen Familie geboren. Sie zogen nach dem Krieg zunächst nach Belgien, dann nach Polen. 1957 übersiedelten sie zwangsweise in die DDR. Gabriel Berger studierte in Dresden Physik und arbeitete danach in der Kernforschung. Nach Verbüßung einer einjährigen Haftstrafe wegen „Staatsverleumdung“ lebte er seit 1977 in der Bundesrepublik. Er arbeitete zunächst im Kerntechnik-, dann im IT-Bereich und schrieb politische Beiträge für Zeitungen und Zeitschriften, auch Bücher und Essays.
Beitragsbild: Alternative libertaire Flickr , CC BY-SA 2.0 via Wikimedia Commons
Palestiner oder vulgo Palestinenser : Das Wort kommt aus dem hebräischen „ polschim “ und heißt übersetzt Eindringlinge . Zur gefl. Kenntnisnahme der Frau Minister Fäser und ihrer Genossen
Das ist an der Realität vorbei und basiert nur den auf üblichen politischen Schachzügen, die die eigene Position rechtfertigen sollen. Es geht hier nicht um Kanaaniter, Palästinenser, Araber, Juden, Hebräer oder sonst was, was da alles aufgetischt wird. Es geht de facto nur um eins: Die islamische Umma duldet keine Nicht-Moslems in ihrer Mitte. Alles andere ist Nebel. Und da Israel mitten in der Umma liegt, wird es bekämpft. Genauso, wie die Umma uns hier in Europa zu einem Teil von ihr machen will. Der Islam denkt global. Die halten jeden Nicht-Moslem für ungläubig und wollen ihn „eingemeinden“. Was in der Praxis bedeutet: Übertritt zum „wahren Glauben“ oder Vertreibung und Tod. Man schaue auf die islamische Welt: Nirgendwo gibt es ein friedliches Zusammenleben der Religionen, wenn der Islam Einzug gehalten hat. Da wird bestenfalls eine vernachlässigbare kleine Minderheit an Nicht-Moslems als Alibi vorgeführt, dass man ja auch tolerant und friedlich sei. Das ist aber alles Fake. In der islamischen Welt ist der Anteil an Nichtmoslems verschwindend gering. In der westlichen Welt ist der Anteil an Moslems hingegen hoch und stetig steigend. Was die Moslem hier mit uns treiben, würden sie in ihrer eigenen Einflusssphäre niemals dulden. Genau aus dem Grund wird die Zweistaatenlösung auch niemals Realität werden. Die wollen gar kein Israel in ihrer Mitte. Die wollen eine komplett durchislamiserte Welt. Und so lang das nicht verstanden wird, geht der Konflikt weiter und dehnt sich auf die gesamte Welt aus. Der Islam muss enttarnt und dann entweder säkularisiert oder komplett geschlagen werden. Andernfalls wird es keinen Frieden auf Erden mehr geben. Was da in Nahost gegen Israel läuft, ist in Europa in Vorbereitung. Das ist Fakt. Jede Annäherung an islamische Akteure, die den Koran wirklich traditionell wörtlich auslegen ohne sich in die Moderne Welt ehrlich zu öffnen, ist Resultat von Naivität, Erpressung, Bestechung. Es darf von uns keinen Kompromiss geben. Punkt aus.
wo liegt das im Text genannte Nazi-Deutschland ? Ich fand es auf keiner Landkarte . Also, zu was Schmonzes ?
Im übrigen benannte Kaiser Hadrian das im Text besprochene Gebiet nach dem unglücklich gescheiterten Bar Kochba Aufstand in Syria-Palesina, um die verbliebenen Juden zu demütigen. Die sich 1830 Jahre später danach benennenden mohammedanischen Palestiner haben damit nicht das geringste tun. Der Konsonant P ist im arab. Alphabet nicht vorhanden, also von Palestinenser zu reden ist Unsinn. Zur Abwechslung kann man ja auch zum Wochenbeginn einen fetzigen jiddischen Jazz hören, z.B. Palesteena, song by Eddie Cantor von 1920. Shwuá tow.
@Eberhard Schneider
Wissen Sie überhaupt, was Apartheid ist? Es mag sein, dass es – wie bei uns in Deutschland – den alltäglichen Rassismus gegen Araber oder andere Ausländer in Israel gibt, schlimm genug. Aber was Apartheid bedeutet, haben Sie wohl nicht verstanden. Es wäre jetzt müßig all die bürgerlichen Rechte, die für alle Bürger, egal welcher Hautfarbe, Religion oder Klasse, Geschlecht u.s.w. in Israel gelten.. Kein Araber oder Palästinenser lebt im ganzen arabischen Raum so frei und selbstbestimmt wie in Israel. Eigentlich sollte das Allgemeinwissen sein.
Lieber Herr Berger, es gibt keine vergleichbare Situation in der Geschichte. Vernünftige Betrachtungen in Ehren. Für die „Palästina“deutung reicht die graue Seele von Karl May. Einmal darf es auch Schwarz-Weiß sein. Hat der liebe Gott gesagt. Vielleicht.
Eberhrd SCHNEIDER, – …. „ dieser Bevölkerungsteil ist erwiesenermaßen tägliches Opfer von Apartheid.“ Frage : Wer und wo hat und
wurde das „ERWIESEN“?
Leider führt der Link bezüglich der Zahlen und statistischen Erhebungen nur zu Amozon und dem nicht lieferbaren Buch „From Time Immemorial“. Um Hamasversteher zu überzeugen reicht das nicht.