Den meisten Muslimen auf der Welt geht jenes Youtube-Video am Allerwertesten vorbei, sie fühlen sich dadurch nicht gekränkt, es ist ihnen völlig schnurzpiepegal. Die Fernsehkameras zeigen uns eine winzige Minderheit. Gewiss doch, jene Minderheit ist radikal und gewaltbereit – aber eines ist sie ganz gewiss nicht: zahlenmäßig repräsentativ. Man fühlt sich an die Zeit erinnert, als die versammelte Kollegenzunft sich über die “Occupy-Wall-Street”-Bewegung in New York die Finger wundschrieb. http://www.welt.de/kultur/article109430334/Dem-Islam-ist-das-Mohammed-Video-egal.html
“Übt Rache für den Gesandten”, fordert der Verfasser der Droh-Schrift, “lasst euer Ziel diesen deutschen Schauspieler dieses Filmes sein, der die Rolle unseres edlen Gesandten spielte. Die Pro-NRW, die unseren geliebten Propheten in Karikaturen belustigten. Und jene Politiker, welche die Genehmigung für das Zeigen dieser Karikatur guthießen und erlaubten. Und jene Mitbürger, die sie darin unterstützen, egal wer sie sind.”
http://www.welt.de/politik/deutschland/article109437709/Aufruf-zu-Islamisten-Anschlaegen-in-Deutschland.html
In assessing the U.S. response, it’s important to remember that these outbreaks of rage aren’t actually about the YouTube video. Yes, some Muslims—members of the “If-you-don’t-call- Islam-a-religion-of-peace-we’ll-slaughter-you” school of interreligious understanding—react in brittle and aggressive ways to insults directed against their faith, and in so doing humiliate their prophet in ways anti-Islam polemicists could never hope to achieve. But they represent a small minority of Muslims. http://www.bloomberg.com/news/2012-09-24/-muslim-rage-has-little-to-do-with-dumb-video.html
In Athen haben Muslime gegen den Anti-Mohammed-Film demonstriert. Bei den ersten Protesten gegen den Schmähfilm in der griechischen Hauptstadt kam es am Sonntag zu Auseinandersetzungen mit der Polizei. “Wir sind alle für Osama” stand auf Spruchbändern der Demonstranten, die sich damit auf Ex-Al-Kaida-Chef Osama bin Laden bezogen. Die Polizei hinderte sie daran, sich in Richtung der gut drei Kilometer entfernten US-Botschaft zu bewegen. http://www.20min.ch/ausland/dossier/islam/story/Muslime-in-Athen—-Wir-sind-alle-fuer-Osama—10635721
It’s pretty clear that the protests against that inane video were not spontaneous. Antisecular and anti-American zealots, beginning with a Cairo TV personality whose station is financed by Saudi fundamentalists, seized on the video as a way to mobilize pressure on the start-up governments in Egypt, Tunisia and Libya. The new governments condemned the violence and called in police to protect American diplomatic outposts, but not before a good bit of nervous wobbling. http://www.nytimes.com/2012/09/24/opinion/keller-the-satanic-video.html
Französische und deutsche Satire-Magazine provozieren mit Mohammed-Karikaturen. Jetzt zieht auch der Schweizer «Nebelspalter», das älteste Satiremagazin der Welt, nach. Im Interview mit der Agentur Keystone (siehe Video oben) erklärt Chefredaktor Marco Ratschiller, warum er das Wagnis eingehe, und welchen Fokus das nächste Heft im Oktober haben könnte.
http://bazonline.ch/schweiz/standard/Schweizer-Magazin-plant-MohammedSatire-/story/21506160