Tamara Wernli / 09.02.2021 / 13:00 / 5 / Seite ausdrucken

Eine heteronormative Cis-Frau bewirbt sich ...

Wie Sie sicher wissen, hat Diskriminierung viele Gesichter. Besonders schlimm sind die weniger offensichtlichen Fälle. Wenn Sie als Arbeitgeber also eine Bewerbung von einer heteronormativen Frau (Altdeusch: normale Frau) erhalten, sollten Sie sie besser nicht einstellen. Sie genießt schließlich schon ihr ganzes Leben lang Privilegien.

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Markus Kranz / 09.02.2021

Ich finde es durchaus geschickt, wie Diskriminierung, Vorurteile und selbst offener Rassismus geschickt verpackt werden. Da ist auf einmal jemand von Natur aus intolerant und bösartig - einfach nur weil er das Pech hat, zu einer bestimmten Ethnie/Hautfarbe zu gehören. Oder Bücher werden verbrannt, weil JK Rowling gerne als ‘Frau’ bezeichnet werden möchte & die ‘falsche’ sexuelle Orientierung hat. Oder man bekommt einen Job nicht, einfach nur weil man die falsche Ideologie hat, Rechtsstaat, Polizei und Grenzen dufte findet - so viel Verfassungstreue geht gar nicht. Selbst schlimmste Anschläge und offene Aufrufe, ganze Ethnien auszulöschen sind mit einem Mal in Ordnung - solange es nur gegen Ethnien geht, die ‘privilegiert’ sind.

Wilfried Cremer / 09.02.2021

die Orangen und Bananen auf dem Bild verraten sehr viel Liebe zum Detail. Soll ich das interpretieren? Sagen Sie ja!

Wilfried Cremer / 09.02.2021

Hallo liebe Frau Wernli, Sie sollten Ihre Mappe reichlich mit Gemälden spicken, die Sie auf dem Deutschen Kirchentag gepinselt haben. Dann klappt es mit der Stelle. Toi toi toi.

Thomas Taterka / 09.02.2021

Ein Merkmal dieser Zeit ist die bis ins Aberwitzige wuchernde politische Übergriffigkeit, auf die man allerorten stößt. Das macht einen McCarthy überflüssig, er sitzt bereits in fast jedem Personalmanagement und tobt sich dort ungestraft aus. Ganz schlimm dran ist , wer an diesen Gesinnungsmonstern vorbei muß. Sicher ist vor diesen Furien der Selektion nur, wer unersetzbar ist . Aber wer könnte das allen Ernstes noch von sich behaupten? Und der Weg zur Selbstständigkeit, die es erlaubt , sich von dieser seelischen Vergewaltigung fernzuhalten, wird wohl in Zukunft immer schwieriger. Man könnte durchaus von einer Säuberung des Mittelstandes sprechen, der Brutstätte weltanschaulicher Unabhängigkeit. Für Millionen Menschen werden ganz finstere Zeiten der Zwangsanpassung hereinbrechen mit unzumutbaren psychischen Folgen. Eine neue Art der versteckten Versklavung. Das ist nicht mehr “komisch” , weil es, fürchte ich, gar nicht mehr aufzuhalten ist. Makabre Veranstaltung, im Video ziemlich genau abgebildet . Nicht überzeichnet , sondern bereits erschreckend realitätsnah.  

Kurt Müller / 09.02.2021

Heteronormative CIS—Kulturschaffende und Aktivisten alle in die Produktion ! ! !

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