Von Aischa Schluter.
Die Empörung über den bestialischen Mord an einem Lehrer in Frankreich ist groß. Aber ist sie auch groß genug?
Der Vater einer Schülerin hat agitiert und andere aufgehetzt, was letztendlich zu dieser Tat führte. Wir haben es hier nicht mit einem Einzeltäter zu tun und auch nicht mit einem Einzelfall. Die Ablehnung der Meinungsfreiheit ist im islamischen Milieu keine Seltenheit – auch wenn man natürlich nicht pauschal alle Muslime für die Tat verantwortlich machen darf.
In einer Studie des Exzellenzclusters Münster stimmten 73 Prozent der befragten Türkeistämmigen der Aussage „Bücher und Filme, die Religionen angreifen und die Gefühle tief religiöser Menschen verletzen, sollten gesetzlich verboten werden“ zu. 20 Prozent der Muslime unter 30 Jahren in Frankreich verurteilen nach einer von Charlie Hebdo in Auftrag gegebenen Studie die Anschläge auf das Satire-Magazin nicht. Das ist jeder Fünfte. Das Hauptproblem ist nicht ein islamistischer Terrorist, es sind 100 Muslime, die applaudieren und 1.000, die leise zustimmend nicken.
Man stelle sich mal vor, ein AfD-Wähler hätte am Unterricht seines Sohnes Anstoß genommen, daraufhin gehetzt, ein ranghohes Mitglied eine Fatwa äh... einen Aufruf starten lassen, worauf ein 18-jähriger Neonazi den muslimischen Lehrer ermordet hätte. Nein. Nicht einfach ermordet: Ihm auf offener Straße den Kopf abgeschnitten – und 20 Prozent der Menschen in Sachsen würden diesen Anschlag nicht verurteilen. Was wäre hier wohl los?
Mohammed: „Ich wurde groß durch den Terror“
Jede Religion und Ideologie ist gefährlich. Keine Frage. Im Namen des Christentums wurden unsägliche Grausamkeiten begangen. Keine Frage. Ich denke, als Atheistin, dennoch nicht mehr so schlecht über das Christentum wie noch vor einigen Jahren. Ich habe erkannt, dass man das Christentum von der Institution Kirche trennen muss. Es ist kein Zufall, dass die Aufklärung im christlichen Europa ihren Anfang nahm und nicht in der islamischen Welt. Es ist sinnlos, über Gemeinsamkeiten im Umgang mit Ungläubigen zu diskutieren, die heute so nicht mehr existieren. Für viele ist Religion einfach gleich Religion ohne große qualitative Unterschiede: Ideologie auf der Basis von Hokus-Pokus.
Nennen Sie mich naiv, aber ich glaube, dass es einen entscheidenden Unterschied macht, ob die zentrale Figur deiner Religion ein friedliebender Wanderprediger aus Judäa ist, der vom barmherzigen Samariter erzählt und die andere Wange hinhält – oder eben ein Warlord aus Mekka, der sechshundert Juden an einem Tag hinrichten ließ, eine Sechsjährige zur neunten Frau nahm, sich (Sex-)Sklaven hielt und mit Zitaten wie „Ich wurde groß durch den Terror“ oder „Ermordet die Ungläubigen, wo immer ihr sie trefft“ glänzte.
Hinzu kommt, dass Jesus die Aufforderungen zur Grausamkeit und den steinzeitlichen Kanon des Alten Testaments im zentralen Text des Neuen Testaments, der Bergpredigt, erfolgreich demontiert: „Die Alten haben euch gesagt..., ich aber sage euch...“
Im Islam gilt das Prinzip der Abrogation, wonach die zeitlich späteren Verse die zeitlich früheren bei Widerspruch aufheben. Das ist daher problematisch, weil der Prophet Mohammed erst zum Schluss so richtig aufdreht. Zu Beginn musste er sich noch mit den Andersgläubigen arrangieren, aber als er erst mal selbst an der Macht ist, bleibt davon kaum etwas übrig.
Jetzt denken glücklicherweise nicht alle Muslime auf der Welt so. Wie sagte eine Freundin von mir so treffend: „Nicht jeder Muslim ist ein schlechter Mensch, aber jeder gute Mensch ist ein schlechter Muslim.“ Es ist naiv, diese beiden Religionen bzw. ihr theologisches Fundament über einen Kamm zu scheren und zu glauben, dass diese „Nuancen“ keinen Einfluss auf die Gläubigen hätten.
Der Eiertanz der Tagesschau
Was ich als Atheistin auch lange Zeit nicht wahrhaben wollte, sind die guten Dinge, die vom Christentum, nicht der Kirche, ausgingen. Die Abschaffung der Sklaverei beispielsweise ging maßgeblich von Christen aus. England machte sie als erstes Land weltweit illegal, nachdem sie seit tausenden von Jahren auf der ganzen Welt bestanden hatte. Auch die Entstehung der Menschenrechte befindet sich ideengeschichtlich in der Tradition des Christentums: Vor Gott sind alle Menschen gleich. Eine Entwicklung, die in der muslimischen Welt so nicht hätte stattfinden können, denn wenn der Prophet, das Vorbild aller Muslime, sich Sklaven hielt, dann kann es so falsch ja nicht sein. Und wenn Ungläubige niederer sind als das Vieh, dann sind sie wohl kaum in den Augen Gottes gleich.
Aber solche Gedanken sind in den Augen der Kulturrelativisten reiner Chauvinismus. Alle Kulturen sind doch gleich wertvoll, oder?
Symptomatisch im Falle des ermordeten Lehrers ist der Eiertanz der Tagesschau, der linken Mainstreammedien und unseres Außenministers, die Worte Islamismus oder gar Islam tunlichst zu vermeiden. Symptomatisch ist auch das Schweigen weiter Teile der Linken und selbsternannten Antifaschisten. Vor allem, wenn man die monatelange Empörung im Fall Georg Floyd bedenkt. Vielleicht ist es noch zu früh, zu sagen, dass die Empörung in Form einer linken Demonstration oder Kundgebung ausbleiben würde, aber da lehne ich mich mal ganz weit aus dem Fenster.
Aischa Schluter studierte Geschichtswissenschaften und Philosophie in Tübingen. Sie ist in der Bau-Branche tätig und betätigt sich nebenbei als Bloggerin und Netzaktivistin.
Beitragsbild: Superbass CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons
Wer die Tatsache ignoriert, dass beim islamischen Opferfest, in Anwesenheit der Familie, schon die Jungen das grausame Kopfabschneiden an Opfertieren üben, weil es das höchste „heilige“ jährliche islamische Fest ist, hat diese blutige Diktatur in ihrem absolutistischen Kern nicht erkannt. Wer in diese Sozialisation hineingeboren wird, in der es keine Freiheits-Alternative gibt, als die der Tradition, die der Koran bestimmt, ist für immer Sklave des Islam. Wer ignoriert, was allen islamischen Buben bei der Beschneidungsfeier angetan wird, begreift diese traumatische, kindliche Erfahrung und die typisch islamische, sexistische Irrationalität ebensowenig. Wer die irrationale islamische Absolutheit in Frage stellt, den töten fromme Islamisten, um ihre Tradition dem Koran getreu fortzusetzen. Der praktizierende Islam ist die größte tödliche Gefahr für eine freiheitliche zivilisierte demokratische Kultur, er wirkt wie Gift gegen alle engagierten Kritiker. Wer unsere friedliche Zivilisation schützen und erhalten will muss den Islam als teuflische, terroristische Feindschaft mit aller Autorität in Schach halten und vertreiben. Der Islam führt immer Krieg, weil er den Menschen als freies Individuum nicht respektiert, sonder nach totaler Herrschaft strebt.
Viele „Glaubens-Infizierte“ leiden sicher unter der Angst, dass die eine oder andere Drohung aus den „abrahamitischen Ideologien“ ihnen gegenüber evtl. schon im Diesseits oder bestimmt im Jenseits, von dem sie glauben, dass es existiert, konkret umgesetzt werden könnte. Diese perfide Tatsache verschafft den Ideologien wahrscheinlich noch lange einen signifikanten Überlebensvorteil. Wenn es so sein sollte, wie wohl nicht wenige „Glaubens-Infizierte“ glauben, dass der für sie existente Sohn ihres „Glaubensgegenstandes“ die Absicht hat, alle die Menschen in der „Hölle“ schmoren zu lassen, die ihre Willensfreiheit, mit der sie angeblich von ihrem „Glaubensgegenstand“ ausgestattet worden sein sollen, nicht in der Art und Weise umsetzen sollten, wie ER es angeblich gerne hätte, dann würde ER sich nicht anders verhalten wie ein Mafiaboss und andere Gangster. Die pflegen ihre Opfer zwar nicht mit der „Höllendrohung“ gefügig zu machen, sondern mit einer Pistole oder einem Gewehr oder anderen Angst machenden „Mitteln“.
Naja: "Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, um den Sohn mit seinem Vater zu entzweien und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter; und die Hausgenossen eines Menschen werden seine Feinde sein. Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig, und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig. Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig." Matthäus 10-34 f.
Vergleiche an sich finde ich sehr problematisch, auch im Fall Christentum und Islam. Der Islam ist für mich eine Machtideologie im Schafspelz. Alles was immer gerne unter "Islamismus" bezeichnet wird ist untrennbar mit dem Islam verbunden, daher mache ich den Eiertanz : Islam ist gut - Islamismus ist böse nicht mehr länger mit.
Entschuldigung, Frau Schluter, aber wo lassen Sie denken? Die Anzahl der Opfer des Christentums schwanken je nach Quelle zwischen 50 Millionen (Hans Dollinger) und über 100 Millionen (Karlheinz Deschner). Dagegen ist die Mafia eine gemeinnützige Organisation. Ihre Islamkritik in allen Ehren, aber ausgerechnet das Christentum als die bessere Religion zu bemühen finde ich menschenverachtend.
Religion ist gefährlicher Unsinn, massentauglicher ABERGLAUBE. Das hier wirklich ernsthaft darüber diskutiert wird, welcher Gott der bessere ist. Leute ihr tut mir leid. An allen Weltreligionen klebt Blut, vielleicht mehr als an den politischen Neoreligionen, wobei der Übergang ja fließend ist. Eine Frage an die Jesus-Fraktion: Ist Jesus damals für die rückwirkenden Sünden der Menschheit gestorben oder hat er einen Blankoscheck für die Zukunft ausgestellt? Eine für die Anhänger Allahs: Wenn alles von Allah kommt, worüber klagt man, wenn Moslems "Unrecht" geschieht? Ist doch alles Allahs Wille. An die Buddhisten: Warum führen Buddhisten Krieg, obwohl das doch schlechtes Karma bringt? Kann man ewig so weiter machen. Aber glaubt ruhig. Aber seht auch was es ist. Glaube, Glaube der im Zweifelsfall Nichtgläubigen aufgezwungen wird. Nicht cool. Zu viele unerwünschte Nebenwirkungen. PS.: Bitte keine Zitate aus den bekannten Büchern, die durchaus ihre historische Berechtigung haben, aber alle ohne Gott als Co-Autor geschrieben wurden.
Endlich mal eine AISCHA zum Verlieben ! Gestern und heute zwei Beiträge, die zu Herzen gehen ! Bitte mehr !