Die bipolare Unterscheidung der Bevölkerung in einen Willkommenskultur-freundliche und eine fremdenfeindliche Gruppe, geht an der Realität vorbei. So einfach ist es nicht. Eine große Rolle dabei spielt der Islam.
Die Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen waren nicht nur ein Debakel für die etablierten Parteien und ihren Propagandaapparat, sondern auch für die staatsabhängige islam- und migrationsapologetische Auftragswissenschaft mit ihren einseitigen Narrativen.
Eine dieser Einrichtungen aus dem angeschlagenen Netzwerk der ideologischen PR-Abteilung der Migrationsindustrie ist das so genannte Deutsche Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM). Dieses hat nun unter dem Titel „Ablehnung, Angst und Abwanderungspläne“ die Ergebnisse einer im März 2024 deutschlandweit durchgeführten Umfrage zu den gesellschaftlichen Folgen des Aufstiegs der AfD vorgelegt.
Demnach stufe eine klare Mehrheit die AfD als „demokratiefeindlich“ (72,4 Prozent), „rassistisch“ (80,0 Prozent) und „extremistisch“ (76,9 Prozent) ein. 84,9 Prozent lehnten die (nicht näher erläuterten, sondern pauschal unterstellten) „Remigrations“-Pläne der AfD ab. 58,5 Prozent hätten Angst vor diesen Plänen geäußert. Fast jeder zehnte Befragte mit Migrationshintergrund (MH) überlege angesichts des Aufstiegs der AfD ernsthaft, Deutschland zu verlassen. Das beträfe insbesondere Menschen aus der islamisch geprägten MENA-Region (18,9 Prozent) und Personen europäischer Länder außerhalb der EU (12,9 Prozent). Sollte die AfD in einem Bundesland an die Macht gelangen, planten 12,5 Prozent der Befragten mit MH in ein anderes Bundesland zu ziehen. Bei Menschen aus der MENA-Region seien es 24,1 Prozent und aus europäischen Nicht-EU-Staaten 15,3 Prozent.
Bei aller durchaus berechtigten Kritik an den oftmals ethnopluralistisch und mitunter völkisch-nationalistisch ausgerichteten AfD-Diskursen wird auch in dieser Umfrage einmal mehr das realitätsverzerrende bipolare Bild reproduziert, wonach es in Deutschland eine Zweiteilung zwischen
- a) einem „demokratischen“, „weltoffenen“ und moralisch überlegenen „Hell-Deutschland“ um die etablierten Parteien und die dominierenden Massenmedien einerseits und
- b) einem „undemokratischen“, pauschal fremdenfeindlichen und moralisch minderwertigen „Dunkel-Deutschland“ um die AfD und diverse soziale Kontra-Medien andererseits gäbe.
In durch und durch unwissenschaftlicher Art und Weise „übersehen“ wird dabei, dass ein großer Teil der Bevölkerung die ungesteuerte, ungebremste und überwiegend irreguläre Masseneinwanderung von kontranormativ eingestellten Menschen vornehmlich aus islamisch geprägten Ländern kritisch beurteilt, ohne deshalb „Nazis“, „rechts“ oder pauschal fremdenfeindlich zu sein.
Es ist eher „links“, den Islam zu kritisieren
Denn es gibt gute und vernünftige Gründe, den Islam, seine orthodox-dogmatischen Grundlagen und die daraus hervorgehenden Auswüchse bis hin zu zahlreichen Verbrechen aus einer fortschrittlich-säkulardemokratischen Perspektive zu kritisieren. Umfangreiche, hier nicht im Einzelnen darstellbare Fakten weisen in diese Richtung (Vgl. Krauss 2008 und 2014 sowie Nagel 2018.). Im Grunde wird genau umgekehrt zu den vorherrschenden Verwirrungsklischees ein Schuh daraus: Es ist nach klassischen (herrschafts- und religionskritischen) Kriterien eher „links“, den Islam zu kritisieren und eher „rechts“, ihn in seiner Eigenschaft als vormoderne aufklärungsfeindliche Herrschaftsideologie zu verteidigen.
Tatsächlich verhält es sich so, dass eine deutliche Mehrheit in Deutschland die Ausbreitung islamischer Herrschaftskultur als Bedrohung ansieht und gegen eine weitere Aufnahme von irregulären Migranten aus islamischen Ländern votiert. Laut vorliegenden Umfragedaten ist sogar eine Mehrheit dafür, dauerhaft keine Personen aus muslimischen Ländern mehr über das (missbrauchte) Asylsystem aufzunehmen. Zudem sind 58 Prozent der Auffassung, dass sich die überwiegend muslimischen Migranten nicht gut in Deutschland integriert haben.
Auch die Bertelsmann-Stiftung, selbst Teil des proislamischen Migrationsnetzwerks, musste in ihrer Studie „Willkommenskultur in Krisenzeiten. Wahrnehmungen und Einstellungen der Bevölkerung zu Migration und Integration in Deutschland“ vom März 2024 feststellen, dass 78 Prozent der Befragten Mehrkosten für den Sozialstaat durch Zuwanderung erwarten, 74 Prozent Wohnungsnot in Ballungsräumen befürchten und 71 Prozent sich um Probleme in den Schulen sorgen. Laut der Forschungsgruppe Wahlen ist aktuell eine deutliche Mehrheit von 71 Prozent der Meinung, dass wir in Deutschland die vielen Flüchtlinge aus Krisengebieten nicht mehr verkraften können.
Grundsätzlich ist es nicht nur legitim, sondern zeugt von Realitätstüchtigkeit und politischer Vernunft, die zahlreichen problematischen Folgen des jahrelangen ungeregelten Einwanderungsgeschehens ungeschminkt zur Kenntnis zu nehmen und kritisch zu reflektieren. Das betrifft sowohl die einseitige Lenkung der Flüchtlingsströme nach Europa als auch die daraus hervorgehenden Probleme der vielfältigen infrastrukturellen Überlastungen, qualifikatorischen Schwierigkeiten der beruflichen und sozialen Integration und nicht zuletzt gravierende soziokulturelle und normative Differenzen zwischen der deutschen Aufnahmegesellschaft und der Masse der islamisch geprägten Migranten.
Ohne alle Zuwanderer unter Generalverdacht zu stellen, ist es zudem unabweisbar, dass ein zu großer Teil kriminelle und gewalttätige Verhaltensweisen an den Tag legt, die nicht tabuisiert werden dürfen. Verschleiert und vertuscht man hingegen die von Migranten und Flüchtlingen begangenen Straftaten aus Sorge darüber, bei offener Berichterstattung den Rechtskräften in die Hände zu spielen, so resultiert daraus genau das Gegenteil: Das Messen mit zweierlei Maß, das kommentierende Aufbauschen hier (Straftaten von Rechten) und das kommentierende Bagatellisieren und Herunterspielen dort (Straftaten von Migranten, Flüchtlingen und ihren Helfern) fördert die pauschale Ablehnung der „Lügenpresse“, steigert die „Politikverdrossenheit“ und vertieft die gesellschaftlichen Spaltungstendenzen.
Um einen vernünftigen Ausweg aus der entstandenen desolaten Lage zu finden, sind zwei Voraussetzungen erforderlich:
1. Die demokratische Mitte muss sich klarer formieren, sich stärker in die öffentliche Debatte einbringen, den gordischen Knoten der verfehlten Bi-Polarisierung auflösen und eine umfassende Wende einleiten.
2. In diesem Kontext benötigen wir dringend eine differenzierte „Willkommenskultur“ und eine entsprechende umfassende Umstrukturierung der Gesellschaft:
Offene Türen für qualifizierte, bildungsorientierte und integrationswillige Immigranten, die sich den Leitideen der europäischen Kulturellen Moderne anpassen beziehungsweise diese befürworten; Beendigung der Alimentierung, rechtlichen Duldung und offiziellen Ignorierung bis Verharmlosung von Zuwanderern mit einem vormodernen, antiemanzipatorischen, reaktionär-menschenrechtsfeindlichen Einstellungs-, Bewusstseins- und Handlungsprofil bis hin zur erweiterten Reproduktion grundrechtsfreier Zonen und krimineller Gegenmilieus mit eigener „Paralleljustiz“.
Hartmut Krauss, geb. 1951, ist Erziehungswissenschaftler, Autor und Redakteur der in Osnabrück erscheinenden Zeitschrift Hintergrund.
Literaturhinweise:
Hartmut Krauss: Islam, Islamismus, muslimische Gegengesellschaft. Eine kritische Bestandsaufnahme. 2. korr. Aufl. Osnabrück 2008.
Hartmut Krauss: Der Islam als grund- und menschenrechtswidrige Weltanschauung. Ein analytischer Leitfaden. 4. aktualisierte und ergänzte Auflage. Osnabrück 2014.
Tilman Nagel: Was ist der Islam? Grundzüge einer Weltreligion. Berlin 2018.
Die in diesem Text enthaltenen Links zu Bezugsquellen für Bücher sind teilweise sogenannte Affiliate-Links. Das bedeutet: Sollten Sie über einen solchen Link ein Buch kaufen, erhält Achgut.com eine kleine Provision. Damit unterstützen Sie Achgut.com. Unsere Berichterstattung beeinflusst das nicht.
Sollte jemals der ideologisch-hegemoniale Islam sich spirituell häuten, wäre ein friedliches Zusammenleben der Kulturen denkbar. Da das jedoch nicht zu erwarten ist, bleiben alle Probleme ungelöst; einschl. Kopfabtrennen durch muselmanisch-messeraffine Schwerverbrecher! Im übrigen bin ich der Meinung: täglich neu auszuhandelndes „Gegeneinander“ gehört zur Alltagszeremonie. Wieviele der geschenkten Goldstücke haben die „Omas gegen Rechts“ aufgenommen?
Ist das so? Eine Mehrheit von 72,4 Prozent stuft also die AfD als „demokratiefeindlich“ ein. Wohin doch konsequente Meinungsmache führen kann. Klar, in jeder Talkshow und auch in BT-Reden kann man dieses Wort, diese Bewertung heraushauen, ohne Gefahr zu laufen, dass man das irgendwie begründen muss. „AfD ist demokratiefeindlich“, – Alle nicken „Ja näh, is klar“. Es scheint, dass dieses „demokratiefeindlich“ nur noch die Bedeutung von „uncool“ oder „volldoof“ hat. Ja, und ich bin überzeugt sowas gibt es schon: „Also gestern die Erbsensuppe, Du die war voll demokratiefeindlich!“ Machen wir es doch mal wie in dem Film Feuerzangenbowle, stellen uns mal ganz dumm, und fragen uns: „Watt isset denn eigentlich, dieses demokratiefeindlich“?
Wir erinnern uns, Demokratie ist eine Regierungsform, und zwar nicht die einzig mögliche. Und wenn man dieser „FEINDLICH“ gegenüber steht, na dann will man sie doch zwangsläufig durch irgendeine andere Regierungsform ersetzen! Ist doch klar! Stellt sich die Frage, was denken diese obengenannten 72,4 % der Bürger, was hier der AfD so vorschwebt? Eine Monarchie? Vielleicht mit Alice Weidel als Deutsche Kaiserin? Oder eine Einparteien-Diktatur? Alle anderen Parteien würden aus dem Bundestag hinausgefegt, und „dann gibt es keine Parteien mehr, nur noch Deutsche“? Lohnt da nicht mal eine Umfrage?
Es mag in Deutschland noch versprengte und unorganisierte Linke geben; eine Partei von Linken gibt es jedoch schon seit längerem nicht mehr. Die SPD verkleinbürgerlichte sich selbst seit dem Godesberger Programm und verband sich folgerichtig mit den kleinbürgerlichen Grünen. Um nicht abseits zu stehen, verkleinbürgerlichte auch die Partei Die Linke sich und selbst das BSW ist allenfalls ein Bündnis kleinbürgerlicher Sozialdemokraten. Aus diesen Kreisen [Grüne&SPD;, Linke, BSW …] kann keine Religionskritik und insbesondere keine Kritik am Islam kommen, weil man dort dazu weltanschaulich und geistig gar nicht (mehr) in der Lage und auch nicht willens ist. Ebenso ist man dort nicht willens, die massenhafte Armutsmigration aus den Staaten des von Westasien über Afrika bis in den Nahen Osten reichenden Islamgürtels als Waffe gegen die Sozialstaaten Europas zu erkennen und abzuwehren. Der Sozialdemokrat Dr. Ernst Hillebrand schrieb im April 2014 in seinem Artikel ‚Populismus: Die Irrtümer der Linken‘ u.a., dass ‚rechtspopulistische Parteien Europas‘ sich in einer bitteren Ironie der Geschichte als Verteidiger der Liberalität der hedonistischen post-68-Gesellschaften darstellen, die alltagskulturell von religiös-kulturellen Normen vor allem des Islam in Frage gestellt werden. Da von ‚Linken‘ nicht nur keine Hilfe sondern noch mehr des Übels kommt, können die Bürger sich gegen die Politik von Grünen&Sozialdemokraten; + … nur noch mittels der Wahl von ‚rechtspopulistischen Parteien wie Rassemblement National, AfD … wehren. Wenn die Angst vor weiteren Wahlerfolgen der AfD bei Grünen&SPD; + … etwas bewirkt, dann ist die eigentliche Aufgabe die, wie man um seiner selbst willen die AfD bei Wahlen am besten stärkt. Denn insbesondere Grüne&SPD; werden nicht nachgeben, also muss man sie zum Aufgeben zwingen, indem man sie bundesweit aus allen Parlamenten abwählt.
Was Europa insbesondere Deutschland am meisten fehlt ist politische Bildung in der Breite! Insbesondere das Wissen, was Demokratie tatsächlich bedeutet, wie Propaganda funktioniert, wie sich krebsartig totalitäre Strukturen ausbreiten können, die einem zum schweigenden, wegschauenden oder die Realität ignorierenden Mittäter machen gegen jede Vernunft. Zudem fehlt es in Deutschland an Strukturen, welche die Macht eines völlig kriminell und selbstzerstörerisch agierenden Parteienkartells rechtzeitig einengen können. Insbesondere der Zugriff auf Medien über „Fördermittel“ sowie der Zugriff auf Gerichtsentscheidungen über „Weisungsbefugnisse“ und kostenlose politische Verfolgung von politischen Gegnern/Kritikern müsste stark eingeschränkt werden. Insbesondere bei MinisterInnen / KanzlerInnen, die offen kriminelles oder rechtlich nicht gedecktes Verhalten fördern, einfordern, müssten Untergebene gefahrloser sich organisieren und die Gefolgschaft verweigern können. Wie Letzteres gehen soll, weiss ich nicht. Dass man Träger hochgefährlicher, archaischer, bildungs- und freiheitsfeindlicher Ideologien zu Hunderttausenden zuwandern und gewähren lässt, passt bestens als Ablenkungsmanöver, um von eigene Vergehen / Mittäterschaft (Cum-Ex, unverhältnismässige Beschränkungen über Corona, usw.) aus dem Fokus zu rücken. Die langfristigen Folgen sieht man im Libanon. Diese können jede wettbewerbsfähige, funktionierende Gesellschaft in kurzer Zeit (wenige Generationen) auslöschen.
Um „…qualifizierte, bildungsorientierte und integrationswillige Immigranten, die sich den Leitideen der europäischen Kulturellen Moderne anpassen beziehungsweise diese befürworten“ von „Zuwanderern mit einem vormodernen, antiemanzipatorischen, reaktionär-menschenrechtsfeindlichen Einstellungs-, Bewusstseins- und Handlungsprofil“ zu unterscheiden , genügt ein Schwadrona-Schnelltest nach Dr. Krauss . Das wird die Grenzkontrollen revolutionieren und dem Erfinder Ruhm , Ehre und Reichtum bringen !
Ich weiß, Deutsche haben recht wenig Fantasie. Machen wir es mal in bildlicher oder bildungsferner Sprache.
Stellen sie sich vor der Islam über nimmt in Deutschland für 2 Jahre, Ergebnis:
Alle Schwulen gesteinigt. Alle Diebe eine Hand weniger. Frauen im Bundestag gibt es nicht mehr. Gibt keine Junkies mehr.
Grüne Frauen müssen kochen lernen, ohne Schweinefleisch, da nimmt dann, die eine oder andere sicher ab.
Die Kirchen haben einen Halbmond oben auf. Die Todesstrafe ist wieder eingeführt.
Der deutsche muss sich in Clans organisieren, z.B. Clan der Beamten. Der Bundesmulla übernimmt.
Steuern zahlt keiner mehr. Bankwesen verboten. Musik/Diskos verboten.
Ach, schaut euch einfach Afghanistan an, da braucht man weniger Fantasie.
Viel Spaß
Wir kennen den Grund für die im Artikel genannte bipolare Unterscheidung der Bevölkerung: Es ist die Agenda vom großen Bevölkerungsaustausch, der etwas derber, aber zutreffend auch Umvolkung genannt wird. Diese Agenda ist im von Merkel federführend initiierten UN-Migrations- und Flüchtlingspakt klar beschrieben und wurde von der EU übernommen. Die bipolare Unterscheidung, die nichts anderes als eine bösartige Spaltung der Bevölkerung darstellt, dient den linksgrünen Umvolkern dazu, den zurecht kritischen Teil der Bevölkerung im Wege von Diffamierung und Stigmatisierung mundtot zu machen. So zutreffend, wie die Zeilen des Autors auch sind, so wenig wird vor diesem Hintergrund in der Sache passieren. Hass und Hetze der Linksgrünen gegen Andersdenkende werden so lange weitergehen, bis eine Partei wie die AfD, oder zumindest auch dem Wort nach das BSW, die (Deutungs-) Mehrheit hat.