Der Schneeferner auf der Zugspitze ist einer der am schnellsten abschmelzenden Gletscher. Daran gibt es keinen Zweifel. Bestreiten wird auch kein normal denkender Mensch, dass die Erde in ihren 4,6 Milliarden Jahren immer wieder Klimaänderungen erlebt hat, die sich – gemessen am unvorstellbaren Alter unseres Planeten – teilweise rasant vollziehen. Strittig ist, welche Faktoren hauptverantwortlich dafür sind. Mit wahnsinnigem finanziellen und ideologischen Aufwand ist es einer billionenschweren Industrie gelungen, die Hauptschuld dem Menschen zuzuschieben und dieses Narrativ zu verankern.
Unzählige sektenhaft auftretende Organisationen haben unsere Spezies mit Erfolg zum größten Feind der Umwelt erklärt. Nahezu die gesamte Politik weltweit haben sie über die Besetzung aller wichtigen Schaltstellen, zu denen nicht zuletzt die Medien gehören, in Geiselhaft genommen. Wer das hohe Lied vom menschengemachten Klimawandel nicht inbrünstig mitsingt, ist weg vom Fenster. Dafür sorgen sogenannte Nichtregierungsorganisationen, deren Ziel darin besteht, ihre Klimareligion allen anderen aufzuzwingen.
Doch nicht nur die Politik leidet am Stockholm-Syndrom, das sie zu Verbündeten ihrer Peiniger macht. Jeder, der irgendein Amt zu verlieren hat, seine Pfründe in Gefahr sieht oder einfach Angst vor dem eigenen Reputationsverlust verspürt, unterwirft sich. Die Sekten sind erbarmungslos und schrecken auch vor kriminellem Handeln nicht zurück. Die Mittel der Wahl sind dabei allzu oft Landfriedensbruch und Sachbeschädigung, doch auch Personenschäden scheint zumindest ein Teil der Umwelt- und Klimakämpfer zur Durchsetzung der eigenen Ziele nicht ausschließen zu wollen.
Tiefpunkt im speichelleckenden Gehorsam
Der VW-Konzern ist das jüngste Opfer krimineller NGO-Aktivitäten. Ihm wurden vom firmeneigenen Verladegelände in Emden die Autoschlüssel aller dort abgestellten Fahrzeuge geklaut. Die geschätzt bis zu 1.200 Schlüssel fanden danach auf der Zugspitze ein neues Zuhause. Die Garmischer Polizei wertet das Treiben von ungefähr zehn Greenpeace-Tätern als unerlaubte Versammlung, die gegen die geltenden Corona-Regeln verstoßen habe. In Emden wird wegen Hausfriedensbruchs und schweren Diebstahls ermittelt.
VW will allerdings auf eine Strafanzeige verzichten und somit offenbar auch auf die Beitreibung der entstandenen Kosten. Der Polizei in Emden zufolge liegt allein der Sachschaden für den Automobilhersteller im sechsstelligen Bereich. Ausgesprochen peinlich ist, wie sich VW-Chef Herbert Diess per Twitter bei den Straftätern anbiederte: „Gerne Zugspitze, heute schaffe ich aber nicht mehr – möchte nicht den Flieger nutzen. Demnächst bei gutem Wetter?“, erwiderte er auf die Erpressung der Greenpeace-Täter, er könne die Schlüssel auf der Zugspitze abholen, wenn er sich dort einer „Diskussion“ stelle.
Dass sich Deutschlands größter Autokonzern den Rechtsbrechern nicht nur unterwirft, sondern den Straftaten auch noch einen würdigen Rahmen zu geben bemüht ist, dürfte den bisherigen Tiefpunkt im speichelleckenden Gehorsam der vermeintlichen Wirtschaftselite vor den klimapolitischen Kreuzrittern markieren. Es ist verständlich, dass der seit Jahren gehetzte Konzern inzwischen Manschetten vor den Henkern des Umweltregimes hat, doch der aktuelle Fall hätte für einen Befreiungsschlag getaugt. Ob man mit Unterwürfigkeit bei potentiellen Käufern punkten kann?
"Ihr unterstützt also offen und unverhohlen Kriminalität?"
Greenpeace sah sich anschließend übrigens jeder Menge Kritik aus den eigenen Reihen ausgesetzt. Selbst jenen, die den vielen Rattenfängern der Umwelt- und Klimabewegung bereitwillig auf den Leim gehen, sind derlei kriminelle Aktionen zu viel des Schlechten. Unverständnis und Wut machten sich in den sozialen Netzwerken breit, wo allerdings erschreckend viele Sympathisanten betonten, der Zweck heilige die Mittel.
Zahlreiche Kommentatoren ließen aber ihrer Empörung freien Lauf. „Ihr unterstützt also ganz offen und unverhohlen Kriminalität? Gut zu wissen“, hieß es dort. Ein anderer Nutzer stellte klar: „Es heißt ‚Straftäter‘, nicht ‚Aktivisten‘. Was glauben Sie, wer Sie sind, sich einfach so über die Gesetze zu stellen?“ Lakonisch brachte es ein weiterer Nutzer auf den Punkt: „Was ihr da macht, ist und bleibt kriminell.“
Dass den selbsterklärten Rettern der Welt jedes Unrechtsbewusstsein zu fehlen scheint, erkennt auch WELT-Chefredakteur Ulf Poschardt, der fordert: „Es wird Zeit, dass sich der Rechtsstaat positioniert.“ Nicht unter den Tisch fallen sollte, dass deren Mutterschiff von den Grünen nicht einmal den Anstand besaß, die strafbaren Handlungen zu verurteilen. Zu kriminellen Aktivitäten zu schweigen, weil man die Urheber als Verbündete bei der Machtübernahme braucht, sagt viel über das eigene Rechtsstaatsverständnis. Wer grün wählt, gibt damit auch den Straftätern von Greenpeace seine Stimme. VW kann von mir aus kuschen, das muss der Konzern vor allem seinen Aktionären und Kunden erklären, die letztlich die Rechnung bezahlen. Eines ist für mich seit dem Wochenende aber klar: Ein Fahrzeug von Volkswagen kommt mir nie wieder ins Haus.
Dieser Beitrag erschien zuerst auf Ramin Peymanis Liberaler Warte.

Macht es die Mafia nicht ähnlich wie diese NGO? Es gibt da ja auch mehrere Varianten für die Betroffenen. 1. Kriminelle Aktionen nicht zur Anzeige bringen (siehe VW). 2. Schutzgelder zahlen, damit man nicht drangsaliert wird (Na, Greenpeace, wär doch noch was). 3. Ablasszettel kaufen (Tetzel/Tesla lebt gut davon). Jedenfalls gilt für mich: Nichts mehr aus dem VW-Konzern.
Linke Gewalt wird von vielen verwöhnten Bürgerlichen nicht mehr als kriminell, sondern als erwünscht angesehen. Die VW-Verantwortlichen denken entweder genauso (unter Einfluss ihrer Teenager-Kinder?) oder unterwerfen sich aus Angst vor schlechter Presse. Wer hier erstaunt ist, lebt in einem Paralleluniversum.
Stand VW nicht schon mal „auf der falschen Seite.“ Unternehmerisch stand man natürlich auf der richtigen. Nähe zur Macht zahlt sich aus. Mit dem KdF-Wagen („Kraft durch Freude“) konnte man ja als „Käfer“ fetteste Gewinne einfahren. Im wesentlichen nach dem 2. Weltkrieg. „Als nach dem Zweiten Weltkrieg die Produktion im Volkswagenwerk, damals von der britischen Militärregierung in Wolfsburg Motor Works umbenannt, in der zweiten Hälfte des Jahres 1945 aufgenommen wurde, erhielt der KdF-Wagen den offiziellen Namen Volkswagen.“ (Wiki)
Gut, dass man immer häufiger die zutreffende Beschreibung des Tuns dieser Mischpoke liest, naemlich kriminell. Allerdings betrifft dies nicht nur die Taeter, sondern auch und vor allem die „Taeter hinter den Taetern“, die Anstifter, Finanzierer und diejenigen, die ihren spezifischen Beitrag zur Strafvereitelung leisten. Die genannten„Motive“ fuer diese Form der Strafvereitelung, der „Vorstandsvorsitzende“ von VW ist da nur ein Beispiel von vielen, sind uebrigens strafrechtlich irrelevant. Interessant ist auch, wie der Herr als Vorstandsvorsitzender mit dem Schaden fuer VW umgeht. Zahlt er diesen aus der eigenen Tasche? Sein von ihm neu definierter Pflichtenkreis jenseits seines Vertrages bedeutet, dass man das Unternehmen beliebig schädigen kann, wenn es nur aus edlen Motiven passiert. Da waere an sich ein Gespräch mit dem AR – Vorsitzenden fällig, der allerdings sicher genauso tickt. O tempora, o mores.
„Ein Fahrzeug von VW kommt mir nie wieder ins Haus“ – zu diesem Entschluß kam ich bereits im Gefolge des Dieselskandals. Der größte Skandal in dieser Affäre war das Vorgehen von VW, die Kunden in Ami-Land – wenn auch gezwungermaßen – großzügig entschädigt zu haben und die deutschen Kunden auf ihrem Schaden sitzengelassen zu haben. Das geht schon mal garnicht. Und nachdem VW jetzt damit wirbt, daß sie ihre Flotte komplett „elektrifizieren“ und „Klimaneutral“ machen wollen, frage ich mich erstens, welche Hohlbirnen da im Moment am Ruder sind und zweitens wann Vertreter von Greenpeace und FF(no)F in Aufsichtsrat und Vorstand einziehen werden…