Henryk M. Broder / 22.05.2020 / 13:00 / Foto: H.M.Broder / 16 / Seite ausdrucken

Ein Schwein für alle! Am Samstag im Literaturcafé in der Fasanenstraße

Nach zwei Monaten Shutdown hat das Café im Literaturhaus in der Fasanenstraße 23 wieder geöffnet. Neben dem Café Buchwald in Moabit eines der letzten richtigen Cafes der Stadt. Hier konnte man schon „entschleunigen“, bevor Corona zugeschlagen hat. Zwei Monate ohne das Café im Literaturhaus waren eine echte Bewährungsprobe. Eine Woche mehr, und ich hätte die Stadt verlssen. Ja, und nun ist es wieder da! Gelobt sei der Herr, der uns 40 Jahre durch die Wüste geführt hat.

Was das Café jetzt braucht, das sind Gäste, die kommen und konsumieren. Und Gutscheine kaufen, die sie verschenken können.

Deswegen machen wir, das heißt: Achgut.com, eine kleine Aktion. Wer morgen, Samstag, 23. Mai, ins Literaturcafe kommt und für 50 Euro konsumiert oder einen Gutschein für 50 Euro kauft, bekommt von mir ein Exemplar meines Fotobandes „Schwein gehabt" geschenkt. Das Buch ist vergriffen, bei Amazon wird es gebraucht für 35 Euro angeboten. Von mir bekommen Sie es originalverpackt und mit einer Signatur in der Sprache Ihres Herzens: Polnisch, Englisch, Hebräisch, Mammeloschn, Arabisch und natürlich, wir sind ja inklusiv, auch Deutsch.

Die Aktion startet um 16 Uhr. First come, first serve, so weit der Vorrat reicht. 

Foto: H.M.Broder

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Caroline Neufert / 22.05.2020

Netter Vorschlag, war gestern im Einstein in der Kurfürstenstr, um zu konsumieren ... wieviele Tortenstücke soll man denn essen für 50 EUR ;-) Ihr Buch habe ich schon, aber signieren könnten Sie es noch - win-win. Na, mal sehen.

Sebastian Gumbach / 22.05.2020

Der Weg von Frankfurt aus, leider ist er zu weit. Was mich aber auch davon abhalten würde: Diese neuen Abstands- und Hygieneregeln. Vor Corona habe ich sehr gerne Buchhandlungen, Restaurants und Cafes besucht. Das ist vorbei. Allenfalls die Außenbereiche von Restaurants oder Cafes sind für mich erreichbar, den Rest meide ich. Ich weiß, das ist nicht besonders solidarisch, aber diese neue Normalität hat für mich den Charme der Bennschen Morgue.

Dieter Schilling / 22.05.2020

Mein Schweinebuch behalt ich!

Ursula Schelten / 22.05.2020

Oh wie schön. Ich würde so gern kommen, aber 700 km sind doch zu weit. Eine schönes dejavu. Vor 27 Jahren habe ich in diesem Café gearbeitet. Wer weiss vielleicht auch sie bedient. Recht viel Erfolg ihrer Aktion, wir Gastronomen können es brauchen.

Gabriele H. Schulze / 22.05.2020

Bin auch gerne in solchen “echten” Cafés. Leider fahre ich nur nach IA, wenn es beruflich sein muß. Schade, schade! Auf jeden Fall gutes Gelingen und hervorragende Umsätze!! “In einer kleinen Konditorei…”

Carsten Herrmann / 22.05.2020

Welch eine Schweinerei, und ich bin nicht dabei. Vielleicht hätte ich gerne ein Kotelett, aber gestern ass ich schon eins, gegrillet. Mehr geht net. Ein Gutschein für ein Schwein, o nein , wär’s ein Rinderbraten, tät ich wohl dahin geraten ...

n.reher / 22.05.2020

Berlin, nein danke! Keine zehn Schweine bekommen mich in diese links verrottete Hauptstadt eines verwesenden Landes! So gerne ich mich an der Aktion beteiligen würde, so gerne ich Sie live erleben würde… Reykjavik wäre da wesentlich näher für mich!

Archi W. Bechlenberg / 22.05.2020

Fasanenstraße. Hotel Savoy. Casa del Habano. Once upon a time. Nach Berlin würde ich nur noch auf Ketten fahren. In einem Konvoi. Aber die Aktion wird auch so ein Erfolg. Masel tov!

Thomas Taterka / 22.05.2020

@Frank -Michael Goldmann : Herr Goldmann! Ihre Schmeicheleien sind mir nicht entgangen. Ich bin hier auf der ” Achse “ ausschliesslich privat unterwegs, Ihren PR - Müll sollten Sie mit anderen besprechen, - ich brauche nix, ich kaufe nix , ich hab’ wirklich besseres zu tun als mich zu positionieren nach den Vorgaben von Medienstrategen und wenn ich etwas verachte, dann ist das Zeilenschweiss für Kampagnen jeglicher Art. Politik ist mir völlig wurscht , solange sie mich nicht belästigt. Mein Leben gehört ausschließlich der Literatur, der Musik , der Kunst, dem Film . Politik ist mir einfach zu stickig und letzten Endes zu öde und durchschaubar in ihren Absichten. Und nahezu alles, was ich hier auf der ” Achse ” durch einen Kommentar hinzufüge hat die bescheidene Absicht,  Hinweise zu geben , wie man sich schützen könnte vor Leuten, die für Geld mit Politik andere Leben bedrohen und ruinieren, völlig verblendet u. skrupellos. Eine Partei brauche ich dafür definitiv nicht. Gewählt habe ich noch nie und es bereut auch nicht. Der Berg an entrichteten Steuern muß reichen.

Andreas Spata / 22.05.2020

Als Liebhaber besonders älterer und vergriffener Literatur wäre das wahrlich ein zeitgeschichtliches Schnäppchen. 450km Anfahrt sind leider keine Peanuts und meine Frau hat tags drauf Geburtstag. Viel Spaß und Erfolg und lassen Sie sich nicht vor der Tür wegen einer unangemeldent “Zusammenrottung” verhaften.  =:)

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