Archi W. Bechlenberg / 25.10.2020 / 06:10 / Foto: Pixabay / 44 / Seite ausdrucken

Ein rauer, verwüsteter Ort

Nein, diesmal keine Dystopie. Ich muss mich noch von den letzten beiden erholen, und der eine und andere Leserix gewiss auch. Ohnehin habe ich es gar nicht so mit Blicken in die Zukunft. Was wirklich gewiss ist, hat Hank Williams vor bald 70 Jahren formuliert, im letzten Song, der noch zu seinen Lebzeiten veröffentlicht wurde:

No matter how I struggle and strive

I'll never get out of this world alive

Ein halbes Jahr später gab er für immer die Gitarre ab, da war er 29. Vielleicht konnte man sich ja damals noch auf Vorhersagen einigermaßen verlassen. Heute hingegen... Ich bekomme jedenfalls stets Lachanfälle, wenn ich Meldungen lese wie: „Experten sagen voraus, dass im Jahre 2032 30 Prozent der bisherigen Straßenfläche zum Anbau von Bio-Rucola genutzt wird, und das zu 27 Prozent von Rentnern, die sich zu ihrer bis dahin um 12 Prozent reduzierten Rente noch etwas hinzu verdienen wollen.“ Ich meine: Gut, das klingt durchaus nachvollziehbar, aber könnten es nicht auch mehr als die Hälfte der Rentner sein? Und passt Rucola dann immer noch zu Zanderfilet? Und muss das nicht dann ein Halal-Zertifikat haben? Was sagen die zitierten Experten dazu? 

Nein, mich überzeugen Prognosen nicht. Wenn es nach mir ginge, würde in nicht allzu ferner Zukunft – also spätestens einen Tag nach der nächsten Bundestagswahl mit Sawsan Chebli als  Abgeordneter – ein Asteroid von der Größe eines Saarländischen Fußballfeldes auf der Erde einschlagen und dem ganzen Grauen für die nächsten 60 Millionen Jahre den Garaus machen. Schade für meine Comic-Sammlung, aber ein großer Schritt für die Menschheit.

Nein, heute soll es mal wieder ein wenig Entspannung geben, und deshalb lade ich Sie zu einigen Links bei Youtube ein. Ehe jemand jetzt schon protestierend zur Tastatur greift: Ja ich weiß, Youtube ist des Teufels, da wird derart vehement zensiert und gelöscht, dass jeder verblühten Stasi-Schranze darüber einer abgeht, ohne Hand an sich legen zu müssen. Dennoch ist Youtube ein Angebot im Internet, das ich gerne frequentiere. Da sind nicht zuletzt die zahlreichen politischen Blogs, bei denen man nie weiß, ob es sie einen Tag später noch gibt. Ich gehe davon aus, dass Sie das Angebot kennen und schenke mir Links, zudem soll dieser heutige Text ja frei sein von Kummer und Sorgen.

Die Messer an einer Bauknecht Kaffeemühle

Dank des verdienten Google-Mitarbeiters Al Goritmus werden dem eifrigen Zuschauer stets interessante Vorschläge gemacht, da Al denkt: Wenn sich dieser User für die Reparatur einer nach zehn Minuten auseinander geflogenen Autopoliermaschine interessiert, möchte er sicher auch wissen, wie man die Achsschenkelbolzen an einer 1960er Corvette wechselt oder die Messer an einer Bauknecht Kaffeemühle, ohne dabei einen Finger zu verlieren. Also gibt es entsprechende Vorschläge. Was lästig sein kann.

Wenn Sie nur ein einziges Mal etwas angeklickt haben, das unter „Haul“ rangiert, werden Sie fortan mit Vorschlägen erschlagen, denen zu folgen darin resultiert, mehr oder weniger wohl gewachsenen jungen Frauen dabei zuzuschauen, wie sie sich an- und ausziehen. Diese Frauen können sogar sprechen, wenn auch mit einem sehr übersichtlichen Wortschatz („like, nice, great, fantastic...“), sie flattern aufgeregt mit Armen und Händen in der Luft herum, so, als kämen ihre zumeist schrillen Stimmen sonst nicht richtig zur Geltung. Der Sinn und Zweck des Ganzen – so heißt es – ist, neue Klamotten und Schuhe zu präsentieren.

Ja, auch verstörende, bizarre Videos haben ihre Berechtigung. Claudia Roth über Sonne, Mond und Sterne, Julia Schramm über Julia Schramm oder Fliege Lauterbach über – na was schon – Karl Lauterbach. Das hat alles seinen Platz im Universum. Ich habe keine Ahnung, wie viele Fantastillionen Videos auf Youtube zu finden sind, und auch wenn dort gesperrt und zensiert wird, als sei die Anton-Mozartetta-Brandstiftung am Werk, es bleibt immer noch mehr, als jeder von uns in seinem einen Leben anschauen kann. Und darunter sind etliche Perlen.

Zum Beispiel mit dem vor kurzem verstorbenen Herbert Feuerstein. Den kenne ich natürlich als passionierter MAD-Leser seit Jahrzehnten, und als er sich mit Harald Schmidt durch die Sendung „Schmidteinander“ blödelte, besaß ich noch einen Fernseher, daher erinnere ich mich gerne an den stets geistvoll blödelnden Feuerstein. In der späteren Sendung „Die Harald-Schmidt-Show“ war er ab und an als Gast dabei, in einer Folge erschien er nur virtuell auf einem Monitor, und das ist immer noch sehr sehenswert. So wie auch etliche weitere Videos alter Harald Schmidt Sendungen, die Sie leicht finden werden.

Wo wir bei Verstorbenen aus der letzten Zeit sind: Im Juli 2020 starb Judy Dyble, Musikkennern als Folkmusikstimme bekannt; sie war Mitglied der frühen Fairport Convention und sang in vielen späteren Formationen. Auch war sie im Umfeld der Gründer von King Crimson unterwegs, mit denen sie um 1968 eine – für mich die ultimative – Version von „I Talk to the Wind“ aufnahm.

Drei Wochen vor Judy Dyble starb Keith Tippett, auch er einer der Gründer von King Crimson. Tippett, der aussah wie ein schottischer Landbesitzer, der Kinder mit Knüppeln von seiner Scholle vertreibt und Moorhühner mit blanken Händen erwürgen konnte, war einer der bedeutendsten Pianisten der britischen Jazz-Szene. Unvergessen seine im Pop- und Rockgeschehen ungewöhnlichen Klänge wie die Pianocluster in „Cat Food“  , aufgenommen vor über 50 Jahren.

Selbst Reptilien dürfen keine Witze über Tiere machen

Offenbar bester Gesundheit erfreut sich hingegen der ewige Kopf von King Crimson, Robert Fripp. Fripp („Mr. Spock of Rock“) ist inzwischen 74 Jahre alt, seit 1986 mit der schönen, etliche Jährchen jüngeren Toyah Willcox verheiratet und gerade jetzt in Lockdownzeiten bei Youtube besonders aktiv. Mit Toya dreht er kleine, erwartungsgemäß bizarre Videos, verbunden mit Durchhalteparolen für seine Fans, und veröffentlicht seit nunmehr einem halben Jahr so regelmäßig wie möglich die Reihe „Music For Quiet Moments“ – derzeit gibt es bereits 25 Folgen. 

Gar kein Begriff war mir bis vor kurzem „die Echse“. Dieses Reptil, begleitet von einer hilfreichen Hand namens Michael Hatzius, hat in den letzten Jahren offenbar im TV Karriere gemacht und war somit meiner Aufmerksamkeit entzogen. Inzwischen bin ich Fan der Echse. Dass sie ständig mit einer Zigarre um sich fuchtelt – geschenkt, die ist nicht angezündet. Aber die Echse hat, wie ich inzwischen gelernt habe, ein ausgesprochen loses Maulwerk. Besonders gut gefallen hat mir diese Geschichte: Die Echse samt Hatzius waren zu einer Sendung eingeladen, die mehr oder weniger (eher mehr) senilen Zuschauern am Sonntagmorgen die Zeit zwischen dem Frühstücksteller Milchsuppe und dem Mittagbrei verkürzen soll, also – man muss es nicht extra erwähnen – eine Sendung des ZDF.

Kurz zuvor hatte die Echse von einem Fall gelesen, der Furore in der Knallpresse gemacht hatte: Eine geistig derangierte 17-Jährige hatte auf einer Weide einem Pony den Kopf abgeschnitten. Unschön fürwahr. Die Echse hatte sich darauf hin als Kommentar ausgedacht, wahrscheinlich habe das Mädchen zuvor in der Bravo gelesen, dass dieses Jahr kürzere Ponys modern wären. Muhahaha! Genau mein Humor. Die ZDF Verantwortlichen, in Vorkenntnis des Echse-Programms, hatten darum gebeten, diesen Gag besser nicht zu bringen, was der Echse aber dann während des Auftritts irgendwie entfallen war. Das Ergebnis war ausbleibender Applaus und anschließende Morddrohungen. Selbst Reptilien dürfen keine Witze über Tiere machen, zumindest nicht über Ponys. Immerhin hat die Echse auf diese Weise die Gefahr gebannt, jemals wieder in diese Sendung eingeladen zu werden.

Aktuell Furore haben die Echse und ihr Adlatus Hatzius mit einer Nummer gemacht, in der sie mit Hilfe von Quietscheenten die Coronalage erklären. Und das in einer Sendung des WDR! Man kann es gar nicht glauben, und ob das Video von diesem Sketch lange online bleiben wird, muss sich zeigen. Ich schätze, im Laufe der Zeit werde ich weitere Echse-Aktivitäten entdecken. Dank Youtube. 

Wie man einen platten Reifen wechselt

Kommen wir zu etwas völlig anderem. Das folgende Video erwähne ich, weil sein Titel derart pythonesk ist, dass ich es wirklich ansehen musste, in Erwartung eines saftigen, britischen Humors. Selten lag ich so daneben, es richtet sich nämlich an Lustmolche und verklemmte Deppen. Der Titel lautet „Wie man einen platten Reifen wechselt, wenn man einen Minirock und High Heels trägt“. Wer denkt da nicht an legendäre Sketche wie „Wie verteidige ich mich, wenn mich jemand mit frischem Obst angreift“? Um so enttäuschender dann das Video mit dem platten Reifen: Alles, was man sieht, ist eine etwas dürre weibliche Person, die einen platten Reifen wechselt, während sie einen Minirock und High Heels trägt. Sie brauchen es nicht anzuklicken

So wenig wie das Video „Beautiful Lauren replacing the Spark Plugs on her 2015 Audi A4 Sport“, das vom Informationsgehalt her doch allzu fadenscheinig ist. Natürlich ist es für jeden wichtig, zu wissen, wie er die Zündkerzen an seinem 2015 Audi A4 Sport wechselt, aber die Filmemacher haben zu viel Nebensächliches ins Bild gerückt. Dislike.

Wo wir beim Reifenwechseln sind: Seit etwa zwei Wochen bin ich glühender Fan einer Niederländerin namens Noraly. Noraly, Anfang 30, ist auf handfeste Weise hübsch, blond, blauäugig, kurz: die klassische Holländerin. Sie unterscheidet sich von all den anderen hübschen, blonden und blauäugigen Youtube-Darstellerinnen auf sehr, sehr, sehr explizite Weise: Noraly ist immer angezogen und seit nunmehr drei Jahren per Motorrad durch die ganze Welt unterwegs. Alleine. Dabei meidet sie eher gefährliche Gegenden wie Nordrhein-Westfalen und die Beritte ringsum und schraddelt stattdessen in weniger kontaminierten Ländern herum. In Russland, Georgien, Tadschikistan, Armenien, Persien, Kasachstan, Argentinien, Indien, Myanmar, Chile, Bolivien, Peru... das meiste habe ich vergessen. Momentan ist sie in Skandinavien unterwegs, bekanntlich eine klassische Reisegegend für den Spätherbst. Mit Motorrad.

Inzwischen ist sie mit dem dritten Zweirad unterwegs. Mit dem ersten, eine Royal Enfield Himalayian, fuhr sie zwar fehlerlos durch halb Asien und zurück, musste es aber nach ihrer Rückkehr in den Niederlanden stehen lassen, da es irgendwelchen EU Vorschriften nicht entspricht. Zu Noralys Glück erfuhr der holländische Royal Enfield Importeur davon und bot ihr im Tausch gegen das wackere Gefährt eine neue Maschine mit EU Zertifikat an; dafür macht die Firma jetzt mit dem robusten Mopped Noralys Werbung. Ein Deal zur beiderseitigen Zufriedenheit.

Leider steht die zweite Himalayan nun auf 4.000 Meter Höhe in einem recht abgelegenen Bergdorf in Peru – dort wurde Noraly im Frühsommer 2020 von der Corona Hysterie erwischt. Zuerst durfte sie ihre Unterkunft lange nicht verlassen, dann wurde es dort immer brenzliger, da die über Corona nicht wirklich ausreichend informierten Dorfbewohner der Fremden ans Leder wollte. Man kennt das aus einschlägigen Filmen, wenn die aufgebrachten Dorfbewohner mit Fackeln, Dreschflegeln und Mistgabeln losziehen, um dem Monster den Garaus zu machen. Für Noraly jedenfalls, das sahen auch die örtlichen Ordnungshüter ein, wurde ein weiteres Verweilen zu brisant, sie wurde daher in Sicherheit gebracht, musste aber das Motorrad zurücklassen. In den Niederlanden hat sie inzwischen ein weiteres Gefährt erworben, derzeit bereist sie damit die Lofoten.

In der schwedischen Wildnis eine Dose Surstroemming öffnen

Zweierlei beeindruckt mich an der jungen Frau (weshalb ich sie Ihnen hier und heute besonders ans Herz lege): Zum einen scheint sie keine Angst zu kennen. Das kann man an der Auswahl ihrer Reiseziele sehen, aber auch an dem, was sie unterwegs so alles unternimmt. Sie fährt steile und steilste Wege runter (die sie manchmal anschließend wieder hoch schiebt), überquert vom Unwetter weggerissene Andenpfade, traut sich in durch und durch bizarre Länder (Tadschikistan hat mich besonders beeindruckt) und scheut sich nicht einmal davor, beim abendlichen Zelten in der tiefsten schwedischen Wildnis eine Dose Surstroemming zu öffnen und den Inhalt auch noch zu essen.

Das Zweite, noch Beeindruckendere: nie habe ich einen derart positiv und optimisch gestimmten Menschen wie diese Noraly Schoenmaker erlebt. Da sieht man sie in Argentinien mit plattem Reifen (ohne Minirock und High Heels!), fernab jeder Zivilisation und eben erst einem Unwetter entronnen, auf dem Boden sitzen, und sie erzählt ganz entspannt, sie werde dann eben jetzt mal alles abmontieren, um an den Reifen zu kommen, damit sie den Schlauch wechseln kann. Was sie dann auch macht in zweieinhalb Stunden und danach noch 150 km über die Schlammpiste rutscht, um wenigstens abends duschen zu können. Bei der späten Einfahrt in die Kleinstadt Las Flores freut sie sich über die winkenden Polizisten, und einen steuert sie dann an, um nach einem Hotel zu fragen. Und um zu erfahren, warum die alle gewunken haben.

In einem anderen Video hat sie eine Art „Best of“ ihrer Stürze und sonstigen Unglücke zusammen geschnitten – ich bin ehrlich: Wäre es ein Video von mir, gäbe es auf der Tonspur als einzige Äußerungen 20 Minuten lang nichts anderes als „Scheiße!“ oder „Fuck!“ zu hören. Noraly hingegen – nicht ein böses Wort. Ich weiß nicht, wie sie das macht. Ihre Art, ihr Wesen sind mindestens so faszinierend und beeindruckend wie die Landschaften und die Menschen, die uns ihre Videos vorstellen... Wer hätte etwa gedacht, dass es im Iran nicht nur Mullahs und Sittenwächter gibt, sondern auch richtige Menschen? 

Ich schreibe morgen weiter, dieser Laphroiag Quarter Cask hat es doch ziemlich in sich. Ich hatte mir zwar vorgenommen, nicht mehr als 1 Dram beim Schreiben zu trinken, allerdings ist „Dram“ eine frei interpretierbare Größe. Erst recht, wenn man die 48 Prozent des Quarter Cask nicht mit Wasser in Kontakt bringt...

So, neuer Tag. Ehe ich das Wichtigste vergesse: Noraly, die sich bei Youtube Itchy Boots nennt, finden Sie in ihrem gleichnamigen Kanal, der Link ist dieser. Sie können jedes beliebige ihrer Videos auwählen, alle sind gleichermaßen sehenswert. Zur Einstimmung empfehle ich „Most Memorable Events in 60.000 kilometers of Motorcycling the World“ 

Reichlich Grund für ein „Wow!“

Meine musikalische Neuentdeckung bei Youtube heißt Haley Reinhart. Nein, mit den Django Reinhardts dieser Welt hat sie, zumindest verwandtschaftlich, nichts zu tun, musikalisch hingegen singt die gerade 30 gewordene junge Dame aus Illinois in vorderster Liga. Das heißt: Selbst wenn man die Augen schließt und nur die Musik hört, ohne dabei die wahrlich bezaubernde Frau anzuschauen, bleibt reichlich Grund für ein „Wow!“ Haley ist offenbar kein Schlagerhuhn für den schnellen Verzehr, ihr Repertoire ist anspruchsvoll und von Nostalgie geprägt. Was vielleicht ein Grund dafür ist, dass sie (noch) nicht in der vordersten Reihe des internationalen Musikgeschehens dabei ist. (Ein Kommentar: „Why is Hailey not a megastar? Perfect pitch, perfect phrasing, perfect dynamics, the ability to switch from a whisper to a growl in a second. And she can sing ANY style of music. She is a miracle.“)

Vermutlich möchte sie das auch gar nicht. Sie finden gut 50 Videos mit Haley Reinhart bei Youtube, ausgesucht habe ich zwei: ein Duo mit ihrem Vater, live gespielt in den legendären Chess-Studios in Chicago, und ein Musikvideo, in dem sie ihre ganze Schönheit zur Geltung bringen kann. Stimmlich wie körperlich. Ach, nehmen wir noch ein drittes Video dazu: Die Übrigen werden Sie ganz sicher selber finden wollen.

Enden lasse ich den heutigen Youtube-Trip mit einer sensationellen musikalischen Performance. Nicht nur die Älteren unter uns kennen „Blue Monday“ von New Order, einen der einflussreichsten Geniestreiche der elektronischen Musik vom Anfang der 1980er Jahre. Zur Einstimmung hier der Link zum Original.

Es gibt zahlreiche Remix- und Coverversionen von Blue Monday, und vermutlich kommen immer noch wieder neue hinzu. Natürlich kenne ich nicht alle, behaupte aber, dass keine von ihnen an die Version eines geheimnisvollen „Orkestra Obsolete“ heran reicht, das offenbar einmal im britischen Fernsehen aufgetreten ist. Die Musiker spielen den Song auf Instrumenten der 1930er Jahre, darunter befindet sich ein Theremin, und „sehen aus wie ein Haufen Schurken aus Comic Books der 20er Jahre, die sich zu einer Band zusammengetan haben“, so ein Kommentar unter dem Clip bei Youtube. Jemand anderes postuliert knapp und prägnant „Genau DESHALB gibt es das Internet“, wieder ein anderer Zuschauer schreibt „Die Salzmine namens Youtube ist ein rauer, verwüsteter Ort, aber dann und wann findest du einen Diamanten wie diesen.“ 

Q. e. d.  

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Leserpost

netiquette:

herbert binder / 26.10.2020

“Und darunter sind etliche Perlen.” Ja, Perlen fischt er und Juwele, die kosten nichts - als seine Seele…meinte einmal ein westfälisches Adelsfräulein. Was mir heute an die Angel ging, das war zunächst der Roller Skate Dance und dann Ella’s Waltz. Heaven’s Gate.

Charles Brûler / 25.10.2020

Erstaunlich wie unterschiedlich musikalische Geschmäcker sein können

Charles Brûler / 25.10.2020

Beim Radwechsel der Dame mit dem “Po-Depot” sieht man ja gar nichts…

Archi W Bechlenberg / 25.10.2020

Liebe Frau Vincent, nachdem ich vorgestern vergeblich selber auf Piet Suche war (allerdings in der Wallonie und nicht bei Carrefour) dachte ich schon, mein Exemplar vom letzten Jahr, das inzwischen etwas verblichen ist und auf dem Schreibtisch steht, sei so etwas wie der letzte Dodo! Tausend Dank für Angebot und Hinweis, da werde ich gleich morgen mal ein paar Carrefour abklappern. Sollte ich keinen Erfolg haben, lasse ich von mir hören! Tot ziens! :-)

PALLA, Manfred / 25.10.2020

Ein “ASTERIX” von mind. “1,7” Kilometer DurchMesser hat UNS am 29. April diesen Jahres gerade mal NICHT getroffen (“1998 OR 2”) - und am 1. Mai ebenso nicht “2020 DM 4” mit nur ca. 170 Metern Grösse - erstgenannter ist seit geraumer Zeit (seit 1998 beobachtet) einer der leider grössten und gefährlichsten “TRUMME”, die uns zu LEBZEITEN der MENSCHHEIT überhaupt “auch gut hätte zerbröseln können” - “Meteor von Tscheljabinsk” (2013, Wiki gucken) mit ca. “17” Metern Grösse hat die ENERGIE von “30” HIRO-AtomBomben beim 250-Kilometer- ATMO-Surfen freigesetzt ;-) +++ HINWEIS +++:  Weitergehende Infos oder eigenmächtige Recherchen in die ASTERIX-Welten können nicht selten zu “un-lustigen”, mentalen VER-Stimmungen führen !!!

Werner Grüß / 25.10.2020

Feuerstein war doch so witzig wie Mad, nämlich so gut wie nie. Feuerstein gehört in den Sack “Biolek”. In allen Blättern stand, wie toll der doch ist, guckt man selber zu, denkt man: “Wieso, witzig? Klein und knubbelig? Das war schon beim Blüm nicht genug. ” Harald Schmidt versprach anfangs die Hoffnung, dass er - nach seinem ärmlichen Gewese im 3. WDR Programm weit unter Von der Lippe Niveau-  was werden könnte. Irgendwann nach 2000 hat sogar er selbst wohl alle Hoffnung fahren lassen. Was ihn nicht hinderte, seine “Show” mit trostlosen Gestalten wie Andrasch (oder wie der langweilige Mensch heißt) und anderen Typen noch jahrelang bis zur Schmerzgrenze weiter zu exekutieren. Ich kannte ihn nur noch vom Umschalten: “Ach, der ist auch noch immer zugange? Schnell weiter!”

K.Bucher / 25.10.2020

Danke Herr Bechlenberg .Weil genau solche realen Berichte sind es die mich Letztendlich gerne immer wieder in das ABSOLUT Beste Forum was ich mir im Moment leisten mag , Namens Achgut herein locken . ich war ja auch schon Viel auf Unserer Schönen Welt unterwegs es fehlt eigentlich nur noch Süd Amerika und Israel (wird aber nachgeholt wenn ichs noch erlebe versprochen)  und die 57 Islam Staaten .aber auf die Verzichte ich sowieso Dankend auf immer und ewig -wozu auch dort hin reisen ? ....Weil Stress und Verdruss habe ich in D und Ö auch zur genüge das brauch ich mir nicht auch noch mit teuren Reisekosten dazu kaufen .Und insgeheim die ,,,REISENDE ,,,ist in der Tat unbeschreiblich was für eine Kraft und Energie , da fehlts bei mir selber an Welten , Das ist eine Richtige Teufelsbraut im positivem Sinne noch dazu mit Engelsgesicht . ich wünsche mir das Sie noch lange lebt und viele weitere Menschen Begeistern und Verwundern kann .

Ellen Vincent / 25.10.2020

Ein Nachtrag, lieber Herr Bechlenberg. Beim Einkaufen vorhin im Carrefour grinsten mich aus Schokolade Sinterklaas mit seinem Helfer Zwarte Piet an. Da musste ich an Ihren Artikel vom letzten Jahr “Kein Zwarte Piet mehr” denken. In Vlaanderen sind wir noch politisch unkorrekt genug, Zwarte Pieten im Sortiment zu haben. Dann habe ich mal so ein Duo mitgenommen; könnte es Ihnen doch die Zeit bis zur Bundestagswahl und anschliessendem Asteroid-Einschlag versüßen. Oder zumindest bis Silvester. Nur wohin schicken? Liebe Grüße aus der Stadt (A) an der Schelde

Alexander Buchholz / 25.10.2020

Herr Blechenberg: Danke für die Tipps im Kampf gegen Resignation und Abgestumpftheit im erneut totalitaristisch werdenden Deutschland. G. Hoffmann: Danke für den Termimus “gepushte Fiepshühner”

Tina Diehl / 25.10.2020

Lieber Herr Bechlenberg, Mein englischer Ehemann auf seiner Royal Enfield durch das Allgäu hier YouTube.com/user/jpg137 Auch sehr entspannend

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