Nur eines ist noch seltener als Pandabären und Sumatranashörner: gute Nachrichten aus dem Naturschutz. Seit die Weltnaturschutzunion (IUCN) 1963 die erste Rote Liste erstellte, werden die traurigen Tabellen über bedrohte Tiere und Pflanzen immer länger. Die jüngste Auflage dokumentiert, dass es 16 900 von 44 800 untersuchten Arten schlecht geht. In einer Welt, in der immer noch Tropenwälder gerodet und Savannen in Agrarland umgewandelt werden, wundert das nicht. Doch selbst in einem Land wie Deutschland, mit wachsender Waldfläche und immer mehr Schutzgebieten, sieht es ebenfalls düster aus. „Jede dritte häufige Vogelart nahm zwischen 1990 und 2006 im Bestand ab“, verkündete Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, im November in Bonn. Nichts hält den Artenschwund in Deutschland auf. Über 30 Jahre intensiver Naturschutzbemühungen scheinen völlig vergeblich zu sein…Hier weiterlesen