Die EU-Kommission stellt sich hinter den aus Belgien stammenden Handelskommissar Karel De Gucht (59), der laut Medienberichten von einer alten Steueraffäre eingeholt wird. „Das ist ein privater Steuerfall, der aus einer Zeit stammt, als De Gucht noch kein EU-Kommissar war“, sagte die Sprecherin von Kommissionspräsident José Manuel Barroso in Brüssel. Die Sprecherin ging auf die Medieninformationen im Detail nicht ein, dementierte sie aber auch nicht. Sie sagte lediglich, der Fall habe „eine neue Stufe“ erreicht. Barroso habe am Freitag am Rande des EU-Südkorea-Gipfels mit De Gucht gesprochen, so die Sprecherin. Der Belgier habe dabei versichert, dass er nichts falsch gemacht habe. http://www.handelsblatt.com/politik/international/medienberichte-ueber-moegliche-steuerhinterziehung-maechtiger-eu-kommissar-unter-verdacht/9051246.html
Es ist eine alte Geschichte, gelöst ist sie aber nicht: EU-Handelskommissar Karel De Gucht soll Steuern auf einen hohen Aktiengewinn unterschlagen haben und sich Medienberichten zufolge Ende November deswegen vor Gericht verantworten. Weil eine außergerichtliche Einigung mit den Steuerbehörden gescheitert sei, werde der Fall vom 25. November ab vor einem Gericht in Gent im Westen Belgiens verhandelt, berichteten die belgischen Zeitungen “L’Echo” und “De Tijd” am Freitag. http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/eu-handelskommissar-de-gucht-soll-wegen-steueraffaere-vor-gericht-a-932603.html