Es sagt sehr viel über die deutsche Medienlandschaft aus, wie hierzulande über das Opfer und die Täter berichtet wird, welche Begriffe gewählt und welche Nuancen gesetzt werden. Auffällig ist, dass in manchen Medien deutlich vorsichtiger über die Täter als über das Opfer berichtet wird.
In einem Welt-Artikel wird der junge Mann deutlich politisch eingeordnet. Er wird dreimal als „rechts“ bezeichnet. Schon in der Überschrift steht: „Rechter Aktivist tot geprügelt“. Im ersten Absatz wird dann von „dem gewaltsamen Tod eines jungen Rechtsradikalen“ gesprochen, und später im Text heißt es: „Der junge Mann hatte Verbindungen zu ultrarechten Gruppen.“ Die Berichterstattung legt starkes Gewicht auf die politische Orientierung des Opfers, fast so, als sei sie entscheidend für die Einordnung des Verbrechens. Die Tagesschau geht sogar noch einen Schritt weiter. Auch hier wird das Opfer als rechts bzw. sogar rechtsextrem charakterisiert. Bei den Tätern jedoch wird das Wort „mutmaßlich“ verwendet: Sie werden als mutmaßlich linksextrem beschrieben.
Warum wird das Opfer eindeutig als politisch radikal bezeichnet, während die Täter vorsichtig als „mutmaßlich“ eingeschätzt werden? In Frankreich wurde ein junger Mann auf offener Straße zusammengeschlagen. Das ist keine Mutmaßung, das ist Realität! Es ist ebenfalls Realität, dass die meisten deutschen Medien nachdrücklich vermelden, dass das Opfer ein Rechtsradikaler war. Warum erfährt man nicht mehr über das Opfer.
Der junge Mann hieß Quentin Deranque. Er war 23 Jahre alt und stammte aus Saint-Cyr-sur-le-Rhône in der Region Auvergne-Rhône-Alpes. Er studierte in Lyon im Studiengang „Sciences des données“ (Datenwissenschaften). Zusätzlich absolvierte er eine duale Ausbildung bei der französischen Staatsbahn SNCF. Quentin Deranque war zum Katholizismus konvertiert. Nach seiner Konversion engagierte er sich regelmäßig in kirchlichen Gemeinden, darunter in der Pfarrei Notre-Dame de l’Isle in Vienne sowie in der Kirche Saint-Georges in Lyon. Diese Gemeinden stehen für eine traditionalistische Ausrichtung innerhalb der katholischen Kirche. Dort beteiligte er sich am Gemeindeleben, unter anderem im Chor sowie bei karitativen Aktionen wie der Unterstützung Bedürftiger.
Neben Studium und religiösem Engagement war Deranque politisch aktiv
Er hatte Verbindungen zu mehreren Gruppierungen, zum Beispiel der Vereinigung „Les Allobroges“. Bei dieser Gruppe handelt es sich in der Selbstbeschreibung um eine patriotische und identitäre Bewegung mit regionaler Verwurzelung in der Region Rhône-Alpes. Sie bezieht sich namentlich auf die historischen Allobroger, einen keltischen Stamm des antiken Galliens, und versteht sich als Teil einer kulturellen Kontinuität dieser Region. In ihren eigenen Veröffentlichungen betont die Gruppe die Verteidigung der französischen und europäischen Zivilisation, den Erhalt kultureller Identität und Tradition, die regionale Verwurzelung und Heimatbindung. Sie spricht sich für die Wahrung nationaler Souveränität aus und hegt eine kritische Haltung gegenüber Masseneinwanderung und Globalisierung.
Eine weitere Gruppe, zu der Quentin Deranque Verbindungen pflegte, heißt „Audace Lyon“. Der Name der Gruppe setzt sich aus zwei französischen Wörtern zusammen, nämlich „Audace“ und „Lyon“. Das Wort „Audace“ bedeutet auf Deutsch „Mut“, „Kühnheit“ oder „Wagemut“. Es beschreibt die Bereitschaft, entschlossen und selbstbewusst zu handeln. Der Name „Lyon“ verweist auf die Stadt in Frankreich und betont den regionalen Bezug der Gruppe. Bei „Audace Lyon“ handelt es sich also nach ihrem Selbstverständnis um eine patriotische Jugend- und Aktivistenbewegung mit regionalem Schwerpunkt in Lyon. Sie beschreibt sich ebenfalls als Teil einer identitären Strömung und betont in eigenen Veröffentlichungen den Einsatz für den Erhalt kultureller Identität und Tradition sowie nationale Souveränität. Auch diese Gruppe organisiert öffentlichkeitswirksame Aktionen zu gesellschafts- und migrationspolitischen Themen.
Am 12. Februar 2026 nahm Quentin Deranque an einem öffentlichen Protest in Lyon teil. Dieser Protest stand im unmittelbaren Zusammenhang mit einer Veranstaltung, die am Institut d’études politiques de Lyon (Sciences Po Lyon) stattfand. Diese Einrichtung ist ein Hochschulinstitut für politische Bildung und Diskurs. Die Veranstaltung, zu der sich Menschen versammelten, war eine Rede der Europaabgeordneten Rima Hassan. Sie ist Mitglied des Europäischen Parlaments und gehört der Partei La France Insoumise (LFI) an. La France Insoumise ist eine Partei, die sich selbst als progressiv, sozial und republikanisch beschreibt. Nach ihrer eigenen Darstellung setzt sie sich insbesondere für eine gerechtere Verteilung von Einkommen und Ressourcen, die Stärkung der sozialen Sicherungssysteme, die Förderung einer nachhaltigen Umwelt- und Klimapolitik, die Stärkung direkter Demokratie und für die Betonung nationaler Entscheidungsfreiheit innerhalb der Europäischen Union ein.
Rima Hassan ist Europaabgeordnete dieser Partei. Am 12. Februar 2026 war mit ihr eine öffentliche Konferenz im Amphithéâtre Marcel Pacaut auf dem Campus der Sciences Po Lyon geplant. Diese wurde von der studentischen Vereinigung „Euroka“ organisiert. Laut offizieller Veranstaltungsankündigung lautete das Thema „Relations entre l’Union européenne et les gouvernements européens dans le cadre du conflit au Proche-Orient“ (Beziehungen zwischen der Europäischen Union und den europäischen Regierungen im Rahmen des Nahostkonflikts).
Von mehreren Personen attackiert, zu Boden gebracht und so schwer verletzt
Rima Hassan war als Rednerin zu diesem Gespräch eingeladen, da sie im Juni 2025 an einer maritimen Aktion teilgenommen hatte, bei der versucht wurde, die israelische Blockade des Gazastreifens zu durchbrechen. Im April 2025 wurde sie von der Polizei im Rahmen einer Untersuchung zu dem Vorwurf der „Apologie du terrorisme“ (Verherrlichung von Terrorismus) angehört. Im Februar 2025 wurde ihr aufgrund ihres Engagements für einen Boykott gegen Israel die Einreise nach Israel verweigert.
Vor dem Veranstaltungsort fanden zeitgleich Proteste statt. Ein französischer Zusammenschluss namens „Collectif Némésis“ hatte eine Aktion gegen diese Veranstaltung geplant. Die Gruppe „Collectif Némésis“ beschreibt sich selbst als Kollektiv junger Frauen, das sich auf den Schutz von Frauen und die Sichtbarmachung von Gewalt gegen sie konzentriert. In ihrem Manifest benutzen sie als Selbstbeschreibung den Ausdruck „Generation Cologne“, eine bewusste Bezugnahme auf die Silvesternacht 2015/16 in Köln, als es dort zu zahlreichen Übergriffen auf Frauen gekommen war. In deutscher Übersetzung steht in dem Manifest:
„Wir sind die Generation Cologne – die Insel, auf der die Schiffbrüchigen des Feminismus Zuflucht finden können. Collectif Némésis entstand im Oktober 2019, initiiert von einem Freundinnenkreis, der es leid war, die Täuschungen der sogenannten feministischen Bewegungen zu hören, die sie eigentlich vertreten sollten; diese Bewegungen hätten stattdessen eine linke Ideologie auf Kosten der Frauen propagiert. Collectif Némésis entschied daher, den Kampf zur Verteidigung der westlichen Frauen selbst in die Hand zu nehmen.“
Als Hauptziele gibt die Gruppe an: „Alle Formen von Gewalt gegen Frauen anzuprangern, sowohl im Alltag, am Arbeitsplatz als auch auf der Straße; die gefährlichen Auswirkungen der Masseneinwanderung auf westliche Frauen anzusprechen, damit dieses Thema zu einer öffentlichen Debatte wird; die europäische Zivilisation zu fördern, nicht als etwas, das Frauen auf Objekte reduziert, sondern als Wiege ihres persönlichen Aufblühens.“ An der Gegendemonstration dieser Gruppe gegen die Veranstaltung von „Euroka“ nahm Quentin Deranque teil.
Während sich der Protest gegen die Veranstaltung mit der Abgeordneten entwickelte, kam es außerhalb des Veranstaltungsgebäudes und in den umliegenden Straßen zu Zusammenstößen zwischen verschiedenen Gruppen von Demonstranten. Im Verlauf dieser Auseinandersetzung wurde Quentin Deranque von mehreren Personen attackiert, zu Boden gebracht und so schwer verletzt, dass er zwei Tage später, am 14. Februar 2026, in einem Krankenhaus an seinen Verletzungen starb. Die französische Justiz leitete daraufhin ein Ermittlungsverfahren wegen vorsätzlicher Tötung und schwerer Gewalt ein. Mehrere Personen wurden in diesem Zusammenhang festgenommen. Einige werden direkt verdächtigt, an der gewalttätigen Attacke beteiligt gewesen zu sein, andere stehen im Verdacht, logistische oder sonstige Unterstützung geleistet zu haben.
Zusammenhang mit dem Kollektiv „La Jeune Garde“ (Die junge Garde)
Ein Teil der Verdächtigen steht im direkten Zusammenhang mit dem Kollektiv „La Jeune Garde“ (Die junge Garde), einer Gruppe, die 2018 in Lyon gegründet wurde und im Juni 2025 durch einen Regierungsentscheid aufgelöst wurde. Nach ihrem eigenen Selbstverständnis versteht sich die Junge Garde als antifaschistisches Kollektiv mit klarem Schwerpunkt auf Straßenaktivismus und politischer Mobilisierung. Sie beschreibt sich als Zusammenschluss gegen aus ihrer Sicht rassistische, autoritäre oder diskriminierende Strukturen. In ihren eigenen Veröffentlichungen betont die Gruppe die Notwendigkeit, politischen Widerstand nicht nur institutionell, sondern auch im öffentlichen Raum sichtbar zu machen.
Aufgrund der Mitgliedschaft in diesem Kollektiv wurden einige der Verdächtigen in sicherheitsbehördlichen Dateien geführt, unter anderem im Zusammenhang mit einer „fiche S“. Der Begriff „fiche S“ stammt aus dem französischen Sicherheitssystem. Das „S“ steht für „Sûreté de l’État“, also „Sicherheit des Staates“. Dabei handelt es sich nicht um eine strafrechtliche Verurteilung und auch nicht automatisch um den Nachweis einer konkreten Straftat, sondern um eine interne polizeiliche Markierung innerhalb einer großen staatlichen Fahndungs- und Beobachtungsdatei. Die Eintragung bedeutet, dass die betroffene Person von den Sicherheitsbehörden als potenziell sicherheitsrelevant eingestuft wird, etwa weil Kontakte zu gewaltbereiten politischen Milieus bestehen oder Hinweise auf Radikalisierung oder die Beteiligung an extremistischen Strukturen vorliegen.
Unter den Verhafteten sind auch mehrere Personen, die persönlich im politischen Umfeld eines französischen Abgeordneten stehen. Ein Mann, der im Zuge der Ermittlungen in Gewahrsam genommen wurde, heißt Jacques-Élie Favrot. Er ist ehemaliger parlamentarischer Assistent des Abgeordneten Raphaël Arnault. Sein Arbeitsvertrag wurde mittlerweile beendet, und ihm wurde der Zugang zur Nationalversammlung entzogen. Ein zweiter Assistent und ein ehemaliger parlamentarischer Praktikant aus demselben Team wurden ebenfalls im Zusammenhang mit dem Fall festgenommen.
All diese Dinge sind bisher über die ganze Angelegenheit bekannt. Sämtliche Informationen, die hier aufgeschrieben wurden, kommen völlig ohne Zuschreibungen wie rechtsextrem oder linksextrem aus.

Franz Klar: Nahel Merzouk: „Wir wollen auch noch mal an den Fall Nahel Merzouk (17) denken …“. Gut. Denken wir. „Zur Tötung von Nahel Merzouk kam es am Morgen des 27. Juni 2023 im Pariser Vorort Nanterre. Der 17-jährige Jugendliche wurde am Steuer eines Autos nach einer Verfolgungsjagd mit der Polizei erschossen, nachdem er sich einer polizeilichen Aufforderung widersetzt hatte.“ (Zitat Boschewiki-Pedia). Gut so! Gut, daß es in Frankreich noch Polizisten, die unter Einsatz des eigenen Lebens, ihr Land von fahrer-flüchtigen kriminellen Triebtätern BEFREIEN. Das SIE einen Gewohnerverbrecher, der ZU RECHT gerichtet wurde; auf eine Stufe stellen mit einem Mord-Opfer, welches wehrlosen Frauen geholfen hat – zeigt wessen Geistes Kind Sie sind!
Wenn in der Aufzählung der Aktivitäten des Mordopfers Begriffe wie „Wahrung der einheimischen Kultur“, „Heimatbindung“ und „Kritik an Masseneinwanderung“ vorkommen, reicht das in den Augen nicht weniger Woke-Bessermenschen für mehr als nur eine Person aus, die man mit einem Demotivationsgespräch konfrontieren muss – schließlich ist die Bedrohung von rrrääächtz allgegenwärtig.
„Die Szene ist extrem gewalttätig“, schreibt franceinfo_fr. Das ist dann wohl so.
Die Gruppe „Collectif Némésis“ ist nicht als woke LGBTQ+-Karnevalstruppe verschrien.
„Er hatte Verbindungen zu mehreren Gruppierungen, zum Beispiel der Vereinigung Les Allobroges“. –
Verbindungen? Er war Gründungsmitglied der Gruppe „Allobroges Bourgoin“. Eine Hooligan-Truppe der Bourgoin Defenders, die publikumswirksam bei der C9M-Parade 2025 auflief.
„Eine weitere Gruppe, zu der Quentin Deranque Verbindungen pflegte, heißt Audace Lyon“ –
Bis vor neun Monaten hieß diese Gruppe noch „Lyon Populaire“.
„Action Française“ nennt sich heute „Centre royaliste d’Action française“ und benennt Quentin als einen ihrer Aktivisten in der Vienne-Sektion.
Ich verstehe das Gejammer nicht. Entweder man hat Eier und bekennt sich zu seinen Zielen, oder man lässt es.
Ach, Herr Buurmann! Sie wissen doch die Antwort auf Ihre Frage „Warum wird das Opfer eindeutig als politisch radikal bezeichnet, während die Täter vorsichtig als “mutmaßlich„ eingeschätzt werden?“ selbst genauso gut wie Ihre Leser. Es geht darum Verständnis (das bedeutet ja nicht Zustimmung) zur Tat zu signalisieren. Einen Rechten zusammenzuschlagen gehört sich zwar nicht, aber er hat es ja doch irgendwie verdient, oder etwa nicht?
Ein ellenlanger Artikel den man kurz zusammenfassen könnte, „Es kam ein Rechter zu Tode, Folge einer links einzuordnenden Aktion zur Rettung der Demokratie, bedauerlich, aber passiert halt.“ – Die „Hammerbande“ aus Deutschland grüßt ihre Gesinnungsgenossen, deren im Knast Einsitzende bedauert von linksgrünen „Demokratiegaranten“ aufgrund der Haftbedingungen, die nicht deren Vorstellungen von „Rechtswirkung“ entsprechen.
Danke für den sachlichen Bericht, so unfassbar traurig der Anlass auch ist.
Ich wünsche der Familie und den Freunden des Ermordeten die nötige Kraft und Trost und Beistand in der schweren Zeit.
Ich befürchte, dass wir in Europa noch viele ähnlich gelagerte Trauerfälle zu beklagen haben werden.
Während in New York am Times Square bei einem Massengebet 20.2.26 der Vorredner „Lasst sie wissen, dass wir New York übernommen haben“ verkündet, setzt Dänemark auf das Herzstück seiner Politik die De-Islamisierung und die Remigration durch. „Sie fordert eine lückenlose Überprüfung aller Staatsbürgerschaften, die in den letzten zwanzig Jahren vergeben wurden und deren Annullierung bei Betrug, Fehlern oder fehlenden Voraussetzungen. Jede Einbürgerung der letzten acht Jahre muss mittels neuer Sprach- und Einbürgerungsprüfung bestätigt werden, wer durchfällt, verliert die Staatsbürgerschaft. Wer straffällig wird, verliert die dänische Staatsangehörigkeit automatisch und wird ausgewiesen. Alle internationalen Konventionen und Verträge, die das be‑ oder verhindern, sollen gekündigt oder mit Vorbehalten versehen werden. ..Ausreisezentren werden zu geschlossenen Einrichtungen umgebaut, aus denen man nur noch herauskommt, wenn man tatsächlich das Land verlässt. ..Doch das Herzstück der Politik ist die De-Islamisierung. Es soll nahezu unmöglich werden, in Dänemark ein islamisches Leben zu führen. Nicht aus Bosheit, sondern aus dem klaren Willen, das Land dänisch zu erhalten.“ Report24
Die deutsche MSM Journaille hatte wie zur braunen Zeit eine einzige Aufgabe. Welche Aufgabe kann jeder nun live erleben.