Ein Mann für alle Fälle

Von Uwe Jochum.

Es gehört zu den interessantesten Zügen der Geschichte, dass das, was am Anfang einer Entwicklung noch als Grundlage bewusster Entscheidungen diente, alsbald ins Unterbewusstsein rutscht und von dort aus den weiteren Verlauf der Entwicklung als Stimmung und Atmosphäre prägt. Wer in dieser Stimmungsphase mit guten Gründen den getroffenen Entscheidungen widerspricht, hat keine Chance, denn er erreicht mit seinen Gründen die Stimmungsebene nicht. Wo sich alle in der wohligen Atmosphäre einer von allen für gut befundenen Tendenz eingerichtet haben, ist das abweichende Argument, so richtig es auch sein mag, nichts weiter als ein Stimmungsverderber, auf den man mit Aversion und Aggression reagiert. Erst wenn sich die allgemeine Stimmung auszuschwingen beginnt und man im allmählichen Aufwachen bemerkt, dass der Gemeinschaftsrausch zu einem mächtigen Kater führen wird, treten die ursprünglichen Gründe wieder zutage. Dann wird man schlagartig nüchtern und sieht erstaunt, dass man sich einmal im Kreis gedreht hat und wieder am Anfang steht. Nur eben mit Kater und kaputt.

So ist es ja ganz erstaunlich, mit welcher Klarheit der Virologe Christian Drosten in der Bundespressekonferenz vom 2. März 2020 (anzuschauen hier) „Corona“ und seine Gefährlichkeit charakterisiert hat:

„Wir haben viele milde Fälle. Diese Erkrankung ist eine milde Erkrankung; es ist eine Erkältung in erster Linie, eine Erkältung, die mehr so die unteren Atemwege betrifft. Die ist im Prinzip für den einzelnen gar kein Problem.“ (Minute 3:50–4:10) Und eine Woche später erklärte Jens Spahn amtlich als Gesundheitsminister (siehe hier):

„Nach jetzigem Wissensstand verläuft eine Infektion mit dem Coronavirus für 80 Prozent der Infizierten milde oder sogar symptomfrei. Für Menschen unter 50 ist das Risiko vergleichsweise sehr gering. Alle bisher bekannten Symptome – Schnupfen, Niesen, Fieber, Husten, Atemnot – werden jeden Tag vielfach im deutschen Gesundheitswesen behandelt. […] Die Erkrankung verläuft in seltenen Fällen schwer, mit einer Lungenentzündung, die eine Behandlung auf der Intensivstation erforderlich macht. Das größte Risiko für diese schwereren Verläufe haben Menschen über 65 Jahre und chronisch Kranke.“

Es spricht nichts für eine Beibehaltung der Maskenpflicht

Im September 2020 klingen diese im März geäußerten Sätze wie das längst fällige Fazit der „Corona-Pandemie“: Am Ende sind wir so klug, wie wir am Anfang schon waren. Und das heißt, dass wir in dem sich ankündigenden gesellschaftlichen Massenkater, verursacht vom billigen Panik-Fusel, wie ihn vor allem die staatlich administrierten Massenmedien lieferten, wieder mit einer Welt zurechtkommen müssen, in der die neuen Infektionskrankheiten exakt so aussehen wie die alten, Impfungen wie früher schon als ultimatives Heilsversprechen gehandelt werden und alle auf das nächste Panik-Event warten.

Die Welt, so scheint es, hat sich insgesamt gar nicht verändert. Aber so scheint es nur. Denn zwei Veränderungen lassen sich auch bei allerbester Veränderungsresilienz nicht übersehen: Zum einen haben vor allem die westlichen Industriestaaten ihre Wirtschaft an die Wand gefahren, und zum anderen trägt alle Welt jetzt „Masken“. In ihnen verdichtet sich symbolisch, wohin die Reise in den vergangenen Monaten gegangen ist und wohin sie weiter gehen wird, wenn wir uns jetzt, am Ende des massenpsychotischen Katers, nicht endlich Rechenschaft darüber ablegen, warum wir begonnen haben, Masken zu tragen.

Diese Rechenschaftslegung führt uns zunächst darauf, dass die seit Monaten verfügbaren Test-, Infektions- und Sterbezahlen keine Zweifel daran lassen, dass das Virus entweder längst mutiert oder längst Herdenimmunität erreicht ist (oder beides), weshalb nur noch sehr wenige Menschen an Corona erkranken und noch viel weniger Menschen an Corona sterben. Wenn das Virus aber keine gesellschaftliche Bedrohung mehr ist (und wir wissen ebenso längst: es war nie eine Bedrohung), dann ist das staatlich angeordnete Tragen einer Maske mit dem Gesundheitsschutz nicht mehr zu legitimieren. Und selbst wenn man – aus Gründen einer angesichts der realen Lage völlig überzogenen Vorsicht – die Maske beibehalten wollte, hätte man das zusätzliche Begründungsproblem, dass die Maske, die uns im Alltag überall als „Alltagsmaske“ begegnet, die Ausbreitung des Virus über Aerosole, die wir mit dem Atmen in die Umgebung schicken, nicht verhindern würde.

Denn das Virus geht im Gepäck der Aerosole nicht nur durch die Alltagsmaske glatt hindurch, sondern auch durch eine Vielzahl anderer Masken, mit denen uns eine findige Maskenindustrie inzwischen so reichlich versorgt. Wer das Thema in den letzten Monaten verfolgt hat und sich von dem Heidelberger Arzt Gunter Frank hier auf der „Achse“ auf den neuesten Stand hat bringen lassen, wird daher längst zu dem Schluss gekommen sein, dass bei einer gründlichen Abwägung der verfügbaren Studien nichts für eine Beibehaltung der Maskenpflicht spricht.

„Diese Schwäche der Masken gibt es eindeutig“

Nun ist es natürlich nicht jedermanns Sache, diese Debatte Woche für Woche zu verfolgen und die Dinge selber gründlich abzuwägen. Das überfordert uns schnell, und wir fühlen uns wohler, wenn wir von anerkannten Experten hören, wie es um die Sache bestellt ist. Das kürzt die Urteilsfindung ab: Der Experte hat für uns alle mitgedacht und – so dürfen wir vermuten – ein sachhaltiges Urteil gefällt. Das geht im Falle der Maske zunächst auch ganz fix, denn der anerkannte Virologe Christian Drosten hat sich zu diesem Thema in einer Fülle von Statements geäußert. So sagte er im NDR-Podcast „Coronavirus-Update“, Folge 15 vom 17. März 2020:

„Also das Einatmen eines mittelgroßen Aerosols, das gerade in diesem Moment in der Luft steht, das wird wahrscheinlich durch diese Masken nicht abgehalten. Es ist tatsächlich in der Betrachtung so, also das ist das, was wir denken, dass dieses Einatmen durch diese Maske nicht verhindert wird.“

Und diese Erkenntnis vom März hat sich für Drosten und seine Podcast-Hörer nach einem halben Jahr nicht verändert („Coronavirus-Update“, Folge 54 vom 2. September):

„Beim Aerosol kann man sagen: Diese Tröpfchen in dieser ausgeatmeten Aerosol-Luft, die sind so fein, dass die sich nicht in dem Stoff einer schlechtsitzenden Maske fangen. Die atmet man also aus, an der Maske vorbei. Und die atmet man auch ein, an der Maske vorbei. Das muss man sich klarmachen. Diese Schwäche der Masken gibt es eindeutig. Darüber lässt sich nicht diskutieren. Das heißt, sowohl der Fremd- als auch der Selbstschutz ist nach dieser einfachen Überlegung zunächst mal eingeschränkt.“

Einfluss der Masken auf Virusgeschehen fraglich

Wer nun aber meint, dass damit für Drosten und seine Hörer in Öffentlichkeit und Politik das Maskenthema beendet ist, wird erstaunt feststellen, dass das nicht der Fall ist. Denn Drosten geht mit zwei Argumenten in die Verlängerung der Debatte. Das erste Argument lautet, eine Maske würde etwa beim Niesen die direkte Exposition des Gegenübers mit virusbeladenem Nasensekret (und bei Husten mit Hustensekret) erschweren:

„Wenn ich niese, dann verteile ich kleinste Tröpfchen. Und wenn ich ein Stück Tuch vor dem Mund habe, das kann entweder so ein Zellulose-Tuch sein wie bei einer gekauften Maske, oder es kann auch natürlich ein Schal sein oder irgendetwas, diese großen Tröpfchen werden dann abgefangen. Da lässt sich nichts dran diskutieren. Und das ist natürlich gut.“ (Coronavirus-Update, Folge 19 vom 23. März 2020)

Und das zweite Argument lautet, dass eine Maske die Ausbreitung des Virus behindere, weil beim Atmen mit Maske sich die von den Aerosolen mitgetragenen Viren in einem Raum langsamer ausbreiten würden; die Maske habe daher einen gewissen Wert als Fremdschutz und Ansteckungsverzögerer in Innenräumen.

Bleiben wir zunächst beim zweiten Argument. Es klingt zwar plausibel, aber bei näherem Hinschauen reicht diese Plausibilität nicht sehr weit. Denn je länger wir uns mit einer infizierten Person im selben Raum aufhalten, desto mehr füllt sich die Raumluft mit virustragenden Aerosolen, die wir auch mit Maske ein- und ausatmen: durch den Maskenstoff hindurch und am Maskenstoff vorbei. Die Frage ist daher die, ob die durch das Tragen von Masken verzögerte Ausbreitung des Virus in Innenräumen einen signifikanten Unterschied im Gesamtablauf des Virusgeschehens macht. Die Antwort darauf finden wir erstaunlicherweise nicht bei Drosten, sondern in den vielen Studien, die ebendieser Frage nachgegangen sind und von Gunter Frank (siehe oben) bündig zusammengefasst wurden: Es gibt keine wissenschaftliche Evidenz dafür, dass die Masken auf die Ausbreitung des Virus in einer Population einen Einfluss haben.

Sich blind auf Konventionen verlassen

Nicht viel besser steht es um das erste Argument: Wenn die Ausbreitung des Virus hauptsächlich über Aerosole stattfindet, wie es inzwischen herrschende Lehre ist, dann ist die gelegentliche direkte Übertagung des Virus durch Tröpfcheninfektion für die Ausbreitung des Virus insgesamt vernachlässigenswert. Sie fällt statistisch gesehen nicht ins Gewicht.

Dass beide Argumente in der öffentlichen Debatte dennoch funktionieren, liegt daran, dass sie einen ganz eigenen Charme haben, den keine epidemiologische Statistik jemals haben könnte. Es ist der Charme der Alltags- und Naherfahrung, die jeder von uns machen kann: Wir haben durch Erziehung und gemeinsame Erfahrung gelernt, dass beim Husten die Hand vor dem Mund und beim Niesen der Schal vorm Gesicht ein gutes Signal sind, um dem Gegenüber mitzuteilen, dass man es nicht ungeschützt mit Eigensekret überschütten möchte.

Wie hoch die Schutzwirkung solcher Gesten wirklich ist, haben wir gar nie gewusst, und es hat uns im Grunde auch nie interessiert, denn es kam viel eher darauf an, im Rahmen einer gesellschaftlichen Konvention zu bleiben, deren Sinn darin besteht, die Reibungsverluste, die beim Kontakt von Mensch zu Mensch entstehen, möglichst zu reduzieren. Wer eine gute Erziehung hatte und in der Gesellschaft seine Erfahrungen machen konnte, der weiß eben, was sich gehört und was nicht. Und er verlässt sich blind darauf, dass Konventionen schon irgendeinen Sinn machen.

„Es wird geradezu geächtet, ohne Maske rumzulaufen“

Man muss daher feststellen, dass die beiden zuletzt genannten und von Drosten ins Spiel gebrachten Argumente nun zwar mit der Expertise eines gewichtigen Virologen aufgeladen wurden und dabei den Schein erzeugten, die Sache habe virologisch Hand und Fuß. Aber bei näherem Hinsehen ist es eben nur ein Schein. Denn unbemerkt von den NDR-Podcasthörern – und wohl auch von Drosten selbst nicht bemerkt – sind wir von der Ebene der Wissenschaft auf die Ebene der Alltags- und Naherfahrung gesprungen. Auf dieser Ebene sind wir nicht nur allesamt gleich kompetent, sondern haben auch in einer gemeinsamen Geschichte Erfahrungen gesammelt, die uns unseren Alltag so zu leben gestatten, dass es nicht katastrophisch ausgeht. Man nennt das Bildung und Kultur, und dabei geht es am Ende darum, wer wir sind und sein wollen.

An dieser Stelle wird es nun freilich äußerst interessant. Denn nachdem wir verstanden haben, dass wir uns mit Drosten längst nicht mehr über Viren und ihre Gefahren unterhalten, sondern dass es um die Regulierung unseres Sozialverhaltens und einen darin einbeschlossenen gesellschaftlichen Zukunftsentwurf geht, stellt sich natürlich die Frage, wohin unsere Kultur durch das Tragen der Maske geführt werden soll. Das aber hat Drosten uns schon im März verraten:

„Man denkt immer, man schützt sich selbst mit der Maske. In Wirklichkeit aber schützt man andere. Das ist ein guter psychologischer Effekt eigentlich, wenn wirklich diese Masken in der Breite vorhanden sind. Und wenn dann, wie in asiatischen Ländern dieser Effekt einsetzt, dass jeder eine Maske tragen muss, weil er sonst einen Fehler macht. Egal, ob man nochmal drüber nachdenkt, egal, in welche Richtung dieser Fehler jetzt ist. Aber es ist falsch, ohne Maske rumzulaufen und es wird geradezu geächtet, ohne Maske rumzulaufen. Es ist unsozial, das zu tun. Dann fängt es an, sehr viel Sinn zu machen.“ („Coronavirus-Update“, Folge 15 vom 17. März 2020)

Maske als soziales Disziplinierungsmittel

Hier wird also kurzerhand eine asiatische Praxis für vorbildlich erklärt, ohne dass Drosten sich und seinen Hörern Rechenschaft darüber geben würde, inwiefern es Sinn macht, die Maske aus der asiatischen Schamkultur in die europäische Schuldkultur zu verpflanzen. Dort, in Ostasien, mag die Maske dazu dienen, dem Gegenüber den Anblick eines kranken Menschen, dessen Leiden sich im Ausdruck des Gesichts verdichtet, zu ersparen; und sie mag dazu dienen, gegenüber dem Kollektiv jene Scham zu verhindern, die unweigerlich einsetzen müsste, wenn man unwillentlich eine Infektion weitergegeben hätte.

Hier aber, in Europa und den von ihm geprägten Kulturen, wird aus der Maske ein Disziplinierungsmittel, das aus den Maskenverweigerern unsoziale Subjekte macht, die, weil sie die Ausbreitung des Virus scheinbar nicht verhindern (wollen), an der Gesellschaft schuldig werden. Das führt in Europa und seinem kulturellen Umkreis dazu, dass die Maske, sobald sie sich als soziales Disziplinierungsmittel bewährt hat, auch ohne jeden viralen Anlass immer weiter eingesetzt werden kann. Und von jedem dieser weiteren Einsatzgebiete kann man dann in perfekter Maskenlogik sagen: „Da fängt es an, sehr viel Sinn zu machen.“

Das erklärt, warum der Kampf um die Maske inzwischen zum entscheidenden Politikum der Merkel-Regierung geworden ist: Auf der einen Seite soll die Beibehaltung der Maskenpflicht das seit dem Frühjahr immer deutlicher zutage tretende Politikversagen dadurch maskieren, dass das Weitertragen der Maske das Weiterbestehen einer pandemischen Virusgefahr signalisiert, durch die alle getroffenen Entscheidungen sich legitimiert finden. Auf der anderen Seite soll durch das Ablegen der Maske das politische Versagen demaskiert werden, um einer gesellschaftliche Neuorientierung Raum zu geben.

Die Wahrheit und die Zeit arbeiten dabei gegen die Maske. Das liegt nicht nur daran, dass sich, je länger, desto weniger verheimlichen lässt, dass das Tragen von Masken auf die Ausbreitung des Virus keinerlei Einfluss hat. Es liegt vor allem daran, dass, je länger, desto mehr die Maske als Disziplinierungsmittel sichtbar wird. Denn immer mehr Menschen, die vor einem halben Jahr in einem lässlichen Fürsorgestaat und mit einem politischen Personal, das man gerne als „Mutti“ apostrophierte, in den Lockdown gegangen sind, finden sich nun am Ende der panikinduzierten Massenpsychose und am Anfang des Corona-Katers im Bett mit einer Domina wieder, deren Lederpeitsche der Experte war, mit dem sie uns die Lust auf die Freiheit auszutreiben begann. Und während die Domina schreit, sie wolle die Zügel anziehen, stehen wir noch etwas benommen vom Bett auf und schauen wie durch einen Nebel auf ein Land ohne Maske. Und dann drehen wir uns um und sagen ihr: „Es ist aus.“

Foto: Tagesschau/Screenshot

Sie lesen gern Achgut.com?
Zeigen Sie Ihre Wertschätzung!

via Direktüberweisung
Leserpost

netiquette:

Helmut Scheid / 18.09.2020

Diesem Artikel kann man eigentlich nichts beifügen, er ist informativ und der Realität im Lande “aus dem Gesicht geschnitten”. Die Beobachtung, die Herr@Krautner allerdings gemacht hat, habe ich auch schon mehrfach erlebt. Aber selbst, wenn ich diese Personen auf ihre “Maskenphobie” angesprochen habe kam nur “gequirlter Bullshit”, Entschuldigung, aus deren Sprachorgan heraus….mir wurde auch schon Prügel angedroht .....warum schweigen die (deutschen) Lämmer!? Zitat R. Mausfeld

Dr. Petra Funk-Rüffert / 18.09.2020

Danke an das Achgut-Team und an alle Gastautoren und Leser für diese wertvollen und informativen Seiten. Hier ist noch einer der wenigen Orte, wo die staatliche Maskerade demaskiert wird. Wie lange gedenkt Deutschland und leider auch große Teile der Welt, dem Corona-Phantom hinterher zu hecheln? Als Rechtsanwältin bin ich schon längst ernüchtert über die blinde RKI-hörige Justizia. Je mehr das Virus verschwindet, desto größer die deutsche Regelungswut, desto fleißiger die Burgwächter in Aktion. Dieses bußgeldbewehrte Maskengedöns, dieses Gefühl, ein Schwerverbrecher und Virenmonster zu sein, wenn man diesen Maulkorb nicht trägt, ist einfach nicht mehr auszuhalten.

B. Dietrich / 18.09.2020

Jegliche Spekulation über ein absehbares Ende der Zwangsmaßnahmen erledigen sich umgehend nach einem Blick auf ein beliebiges Online-Portal einer der vor zwanzig Jahren noch seriösen Zeitungs- und ÖR-Medien. Je deutlicher sich die ‘Alltäglichkeit’ der hochgejazzten Pandemie manifestiert, desto aufgeregter werden die Schlagzeilen, mit denen tägliche neue Rekordwerte an bedeutungslosen Positivtests zu nationalen Bedrohungen aufgebauscht werden. Nicht die Einsicht wächst, sondern offensichtlich die Befürchtung, durch plötzliche Sachlichkeit die gerade gewonnene Disziplinierungshoheit über den dummen Bürger wieder preiszugeben. Das wird so lange weitergehen, bis auch das letzte Bißchen Demokratie den Bach runtergegangen ist, oder bis dieses Staatswesen sich infolge Wirtschaftsinfarkts selbst aufgelöst hat.

Hans-Peter Dollhopf / 18.09.2020

* * * “Die Maske ist ein Teil von Deutschland.” * * * “Maske ist Friede” * * * Maskophobie ist Rassismus * * * Maskenhass ist keine Meinung * * * Maskophopie ist Antisemitismus (ursprünglich frei nach Josef dem Unsäglichen: “Auch besorgt mich die Maskenherstellerei, wer für die Maske angeblich verantwortlich sei. Das erinnert mich an das Mittelalter, als es hieß, die Juden seien schuld.”) * * * Maske steht für Vielfalt und Buntheit * * * sichtbares Zeichen von Weltoffenheit * * * Das Tragen von Masken ist Zeichen von Aufklärung. * * * “Jede Maske zählt!” * * * Maske tragen befreit* * * Zeichen für Lebensfreude * * * “Masken verbinden” * * * spenden Trost * * * Ave Maske * * * Maske Unser im Gesicht * * * lieber tot, als ohne leben * * * (frei nach “Masturbierst du dich besser?” ZEIT, 23. November 2016): “Laut Umfragen maskurbieren sich 94 Prozent der Männer und 85 Prozent der Frauen.” * * * Im Rausch der Maske * * * 1961: “Niemand hat die Absicht eine Maske zu ertragen!” * * * 1989: “Ich maskiere – Ich maskiere doch alle – alle Menschen – Na ich maskiere doch – Ich setze mich doch dafür ein.” * * *

Gabriele Klein / 18.09.2020

wäre man 1918 mit COVID aufgekreuzt hätte man dies als die Spanische Grippe diagnostiziert. Mittlerweile stieß ich auf weitere Spanische Grippe Symptome bei Covid, den sogenannten roten Flecken auf der Haut, ganz wie damals doch auch und anschließend wirds dann Kupferfarben später schwarz. Bei den Post Symptomen warte ich noch, auf eine gewisse Schlafkrankheit die nach der Spanischen Grippe damals u.a. auftrat. Mal sehn vielleicht haben wir das auch bald. Bis jetzt sind die Paralellen wie folgt, nachdem die COVID Symptomforschung vorangeschritten ist: Covid 19 (wie sich das in dern Virensprche H und N ausdrückt weiß ich bis heut noch nicht ) Schneller Verlauf, man wacht gerne damit auf, Fieber, trockener Husten, Halsschmerzen, Conjunctivitis, Durchfall, Kopfweh, Geschmacksverlust, Sehstörungen, ROTE FLECKEN auf der Haut , Verfärbung Finger und Zehen schwarz. Lungenentzündung, Abwehrsystem kehrt sich gegen sich, mit Sekret vollgelaufene Lunge, Sprach und Bewegungsstörungen, typischer Patientengestank. extremes Durstgefühl. Rasante Verbreitung durch die Luft . Folgekrankheiten u.a. eine Form der Schlafkrankheit, Hirn betreffend. Spanische Grippe: H1 N1 oder vielleicht besser COVID 18 (von Jqhreszahl 19"18”?) Schneller Verlauf, nachdem es einen meist wie einen DIeb in er Nacht überfällt, Fieber, trockener Husten, Optik Nerv entzündet,  Halsschmerzen Übelkeit (Durchfall )Kopfweh, Geschmacksverlust Sehstörungen Rote Hautflecken auf Wangenknochen die sich blitzschnell ausbreiteten um aus Weißen Farbige zu machen.Schwarz verfärbte Finger und Zehen, Lungenentzündung, Abwehrsystem kehrt sich gegen sich , mit Sekret vollgelaufene Lunge, Sprach und Bewegungsstörungen, typischer Patientengestank,extremes Durstgefühl. Rasante Verbreitung durch die Luft. Vorteil Heute: es gibt Remdesivir Vorteil Damals: Die WHO gab es zum Glück als schwere Komplikation des Krankheitsverlaufs noch nicht

Silas Loy / 18.09.2020

Mit der bussgeldbewehrten Maskenpandemie machen die Politiker -weltweit!- ihre herbeiphantasierte Sars-Cov-2-Pandemie sichtbar und glaubhaft. Es ist pervers und surreal. Und der feige Drosten ist längst eine verkrachte monologisierende Wissenschaftlerexistenz, der Politmediziner Lauterbach wohl schlicht ein Hochstapler.

PALLA, Manfred / 18.09.2020

+++ A U F G E M E R K T+++  an ALLE AUTOREN etc. - bitte, bitte, bitte die EINZAHL von VIREN immer vermeiden - sie treten nur wie ARMEEN in Erscheinung - ungefähr “50”-Tausend braucht es für einen “erfolgreichen” Angriff - und die passen kaum in Aerosole, sondern nur in Tröpfchen - da helfen Tücher/Masken im NAH-Verkehr jeglicher Art schon etwas - und wären VIREN gross wie SAND-Körner, bildeten sie eine “15” Kilometer dicke Schicht um unsere ERD-Kugel (Bakterien dagegen nur 1,5 Kilometer)  - und unbedingt auf “wodarg.com” aktuell die 21 Fragen und Antworten (10 Minuten Lesezeit)  des ersten und obersten “Drosten”-Kritikers Dr. Wolfgang WODARG “studieren”  ;-)

B. Jacobs / 18.09.2020

Die ganze Geschichte kommt mir so vor wie die Vertreibung wilder Elefanten, die Paul Watzlawik so treffend beschrieb: In einer Fußgängerzone steht ein Mann und klatscht alle 10 Sekunden in die Hände. Als ein Passant ihn fragt, was er denn tue, antwortet er: „Ich vertreibe die wilden Elefanten“. Erstaunt entgegnet der Passant: „Aber hier sind doch gar keine Elefanten.“ Worauf der klatschende Mann zufrieden lächelt und feststellt: „Sehen Sie, das Klatschen wirkt“.  

Rolf Lindner / 18.09.2020

Ich schreibe seit ca. vier Wochen Sprüche wie “Maske muss weg!”, “Maske kann töten!” auf meine Masken. Muss zu meinem Bedauern feststellen, dass fast keiner darauf reagiert (bisher drei Reaktionen). Ab jetzt wird “Merkel muss weg!” draufstehen. Ist offenbar sowieso egal.

M.-A. Schneider / 18.09.2020

Es bleibt zu wünschen, dass “Wahrheit und Zeit” tatsächlich bald gegen die Maske als “soziales Disziplinierungsmittel” arbeiten. Allein, mir fehlt der Glaube. Zu viele derer, “die hier schon länger leben2, wollen offensichtlich nicht merken, wie sehr die Maske (neben anderen Hygienemaßnahmen) unser gesellschaftliches Leben bereits verändert und eingeschränkt hat, sei es im Theater oder Konzert, sei es beim Bummeln oder Einkaufen, die Maske verhindert oder schränkt die zwingend notwendige und gewünschte Kommunikation zwischen Menschen erheblich ein, was aber offensichtlich von den Verantwortlichen bewusst in Kauf genommen oder gewünscht ist. Es wird eben weniger eingekauft, man geht weniger zu Veranstaltungen, wenn sie denn überhaupt stattfinden, man geht weniger essen etc. etc. Über die Leiden der Veranstalter, der Hotel- und Lokalbesitzer, der Einzelhändler ist schon viel geschrieben worden, die Bilanz dessen, was durch diese sogen. umstrittenen Hygienemaßnahmen angerichtet wurde, wird schlimm, aber unsere Staatsführung will “die Zügel notfalls wieder anziehen”, wie Frau Merkel uns wissen ließ, die Bilanz interessiert nicht, mit Corona ist eben alles so einfach, und es lässt sich so wunderbar ablenken von anderen fundamentalen Fehlern und geplanten Aktionen wie in Griechenland.

Weitere anzeigen Leserbrief schreiben:

Leserbrief schreiben

Leserbriefe können nur am Erscheinungstag des Artikel eingereicht werden. Die Zahl der veröffentlichten Leserzuschriften ist auf 50 pro Artikel begrenzt. An Wochenenden kann es zu Verzögerungen beim Erscheinen von Leserbriefen kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Verwandte Themen
Uwe Jochum, Gastautor / 28.09.2022 / 06:15 / 65

Bibliotheken: Digitalisierung ohne Strom

Im eigenartigen Biotop der Bibliotheken treibt man die Digitalisierung mit aller auf Karriere hoffenden Kraft voran. Dass die Digitalisierung ohne günstigen Strom aber nicht zu…/ mehr

Uwe Jochum, Gastautor / 20.08.2022 / 06:15 / 127

Das Kinderopfer

Manche Texte sollen heutzutage ja mit einer Triggerwarnung versehen werden. Hier also: Wer sein Urteil gern vorschnell aufgrund von scheinbar vielleicht unpassenden Vergleichen bildet, ohne…/ mehr

Uwe Jochum, Gastautor / 09.08.2022 / 06:00 / 147

Die Maske für immer!

Nun ist die Katze also aus dem Sack: Als eine der zentralen Anticoronaschutzmaßnahmen soll in Deutschland die Maskenpflicht erhalten bleiben, von O wie Oktober bis…/ mehr

Uwe Jochum, Gastautor / 25.06.2022 / 12:00 / 71

Opfer-Talk mit Alena Buyx und Melanie Brinkmann

Die Corona-Stars Alena Buyx und Melanie Brinkmann diskutierten auf der re:publica über Wissenschaftskommunikation. Demnach hätten sie die Medien gerne als Bestätigungsplattformen, nicht aber als kritische…/ mehr

Uwe Jochum, Gastautor / 28.04.2022 / 12:00 / 35

Je mehr Digitalisierung, desto mehr Überwachung

In der EU laufen seit 2014 Vorbereitungen für eine digitale Identität, die im Rahmen der Corona-Impfpolitik noch intensiviert wurden. Es droht die digitale Totalisierung unserer Lebenswelt,…/ mehr

Uwe Jochum, Gastautor / 11.04.2022 / 16:00 / 14

Kriege: Gewinner ist oft der lachende Dritte

Ein Blick auf den Verlauf des Peloponnesischen Krieges zwischen der Seemacht Athen und der Landmacht Sparta weist verblüffende Parallelen zum heutigen Ukrainekrieg auf. Wir hatten…/ mehr

Uwe Jochum, Gastautor / 01.03.2022 / 14:45 / 69

Von Schauspielern, Politikern und Lauterbach

Das moderne Mediensystem macht Schauspieler über Nacht zu Politikern und Politiker tagsüber zu Schauspielern. Die Marke eines Politikers wird über seine mediale Inszenierbarkeit generiert, nicht…/ mehr

Uwe Jochum, Gastautor / 16.12.2021 / 14:30 / 69

Die Solidaritäts-Fibel von Alena Buyx

Alena Buyx veröffentlichte vor wenigen Jahren ein Buch über ihr Konzept von Solidarität. Losgelöst von Bezugsgrößen sollen die Bürger vom Staat zu beliebigen Hilfeleistungen „geschubst“…/ mehr

Unsere Liste der Guten

Ob als Klimaleugner, Klugscheißer oder Betonköpfe tituliert, die Autoren der Achse des Guten lassen sich nicht darin beirren, mit unabhängigem Denken dem Mainstream der Angepassten etwas entgegenzusetzen. Wer macht mit? Hier
Autoren

Unerhört!

Warum senken so viele Menschen die Stimme, wenn sie ihre Meinung sagen? Wo darf in unserer bunten Republik noch bunt gedacht werden? Hier
Achgut.com