Wer von deutschen Linksradikalen einmal als „Rassist“ oder „Faschist“ aus der Menschheit ausgeschlossen wurde, der wird diese Etikettierung meist nie wieder los. Da kann man sich noch so deutlich von allem abgrenzen, das den Ruch des Rechten hat.
Diese Erfahrung müssen gerade Bernd Lucke und seine Mitstreiter wieder machen. Als der Gründer der AfD noch ihr Vorsitzender war, galt er auch sehr vielen Medien schnell als Rechter. Als er dann mit Gleichgesinnten den Bruch mit seiner Partei vollzog, entdeckten alle Berichterstatter den Liberalen wieder. Dafür, dass die AfD jetzt wirklich rechts sei, wurde Lucke nun zum gelegentlich gern geladenen Kronzeugen.
Seine zweite Parteigründung – vor allem getragen von liberalen Ex-AfDlern – war nicht sonderlich erfolgreich. Selbst den Namen – ALFA – durfte die Partei nicht behalten, weil der schon in Benutzung war. Jetzt nennt sich die Lucke-Truppe Liberal-Konservative Reformer (LKR). Das klingt so gutbürgerlich, wie die Mitgliedschaft wahrscheinlich ist. Aber – das mag man bedauern oder nicht – die LKR ist nahezu einflußslos, die meisten Wähler werden nicht einmal mit dem Parteinamen etwas anfangen können.
Den Wahlkampf sabotieren!
Anfang März gab es einen Einbruch in die Bundesgeschäftsstelle der Liberal-Konservativen Reformer (LKR), bei dem wichtige Unterlagen gestohlen wurden. Die Berliner Polizei hatte – so wird berichtet – bis vor wenigen Tagen keine Ahnung, wer die Täter waren. Doch nun gibt es von den Genossen der Berliner "Antifa" ein Bekennerschreiben, das zusammen mit einigen Unterlagen aus dem Parteibüro auf indymedia veröffentlicht wurde. Die Akten enthalten Namen von Mitgliedern, aber auch Spendenübersichten und Darlehensverträge. Beim ersten Hinsehen liefert die extreme Linke mit den Unterlagen eigentlich den Beweis, dass die LKR materiell eher schwach ist und wahrlich nicht zum gefährlichen Gegner taugt. Doch das sehen die Genossen selbstverständlich anders. Bei ihnen klingt die Beschreibung der antifaschistischen Heldentat so:
Bewaffnet mit 2 Pulverfeuerlöschern und entsprechenden Werkzeugen um Türen zu öffnen, statteten wir der Bundesgeschäftsstelle (gleichzeitig die Geschäftsstelle vom Landesverband Berlin) der Liberal-Konservativen Reformer (LKR) am 02.03. einen Besuch ab. Bernd Lucke und Hans-Olaf Henkel, einst in der AFD Bundesvorsitzende und nach internen Streitigkeiten ausgetreten, gründeten 2015 die Allianz für Fortschritt und Aufbruch, kurz ALFA. Nach einem verlorenen Rechtsstreit musste sich die Partei umbenennen und heißt seit November 2016 LKR. Derzeit wird Lucke als Spitzenkandidat seiner Partei für die Bundestagswahl 2017 geführt.
Die gesellschaftlichen reaktionären Prozesse der vergangenen Jahre sind für uns Grund genug, Rassisten, Faschisten und deren Profiteure direkt anzugreifen. Während rechtspopulistische Thesen europaweit auf Zustimmung stoßen und eine Salonfähigkeit schon längst in der Bevölkerung angekommen ist, haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, nicht tatenlos zuzuschauen.
Auch wenn Lucke nach seinem Austritt aus der AFD erklärte er wolle „kein bürgerliches Aushängeschild“ für ausländerfeindliche Tendenzen sein, er und seine Partei betreiben dennoch eine nationalistisch-“wirtschaftslieberale“ Politik und sind somit ein legitimes Angriffsziel.
Den Wahlkampf sabotieren!
Nationalismus ist keine Alternative!
Wahlkampf ist sicher auch irgendwie rechts, also Wahlen wahrscheinlich sowieso.
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Beitragsbild: Zarateman CC0 via Wikimedia

Eigentlich müsste Lucke jenen AntiFanten dankbar sein, denn sonst wäre es an mir völlig vorbei gelaufen, dass die LKR überhaupt existiert.
Das Erschreckende ist, dass mittelbar die Ignoranz des Linksextremismus durch Schwesig und Maas mitverantwortlich für diese Auswüchse sind, die von der Justiz im rotrotrotroten Berlin wahrscheinlich nicht weiter verfolgt wird. Derweil wird weiter gegen ein rechtes Phantom gekeilt. Eine schlimme Entwicklung, die unter der Merkelregierung schon seit längerem zu besichtigen ist.
Wieso ist die Kripo eigentlich nicht in der Lage, die Einbrecher aus der linksradikalen Antifa-Szene zu ermitteln, wenn Beweismittel sogar auf der Haus- und Homepage indymedia auftauchen ? Oder ist der Rechtsstaat auf dem linken Auge blind?
Was sagte Ex-SPD-Chef Schumacher einst über Kommunisten? Sie seien "rotlackierte Nazis". Sagt doch alles. Da können sich die stramm linken Klassenkämpfer von Antifa &Co;. noch so anti- faschistisch- kapitalistisch- globalistisch und antisonstwas geben: Sie sind genauso dumm und irrelevant wie ihre Pendants aus der stramm rechten Ecke. Wenn sie nicht Autos abfackeln, "Faschos" verprügeln und permanent zu bester Einkaufszeit in den Innenstädten ihre Parolen grölen würden, würde sie keiner außerhalb ihrer von Haß und Geltungssucht strotzenden linken Foren wahrnehmen.
Geistig verwirrte "Weltverbesserer" gab es auch in den 70ern. Der damalige Bundeskanzler Helmut Schmidt hat Alles unternommen, um die RAF erfolgreich zu bekämpfen. Heute schauen die Politiker zu und hetzen auch noch gegen die Opfer.
Es ist nicht anzunehmen, dass die Berliner Polizei etwas unternehmen wird. Und der Regierende Bürgermeister wird nur zum verstärkten Kampf gegen Rechts aufrufen.
Frage: Was unternehmen eigentlich Maas, Schwesig, Kahane und Konsorten gegen die diversen Antifa-Trupps, gegen Indymedia und weitere Linksfaschisten? Amtwort: nichts, außer sie großzügig zu unterstützen.