Kürzlich drehte ich auf unserem Dorf-Sportplatz meine Runden. Dort begegneten mir zwei Migrations-Geschichten. Beide stehen sinnbildlich für das, was in diesem Land schief läuft.
Es sind nur rund 200 Meter, die mich vom Dorf-Sportplatz trennen. Eigentlich ein kurzer Weg. Doch an diesem einen Tag lagen auf diesen paar Schritten zwei Geschichten – zwei Welten – wie man sie in Deutschland fast täglich nebeneinander erleben kann. Und keine davon gehört eigentlich hierher.
Der erste Mensch, dem ich begegnete, stand an einem weißen Transporter mit rumänischem Kennzeichen. Die Ladefläche war leergeräumt, der Inhalt lag ordentlich auf dem Gehweg – Werkzeug, Putzmittel, Eimer, ein Satz Reifen, Kabelrollen. Ein fleißiger Mann, der sein Fahrzeug säuberte. Ich sagte freundlich „Guten Morgen“. Er grüßte ebenso zurück.
„Sprichst du Deutsch?“ fragte ich. Das Duzen war bewusst gewählt – Nähe statt Barriere „Ja“, sagte er. Nicht perfekt, aber genug, um zu erzählen. Und er erzählte gerne. Er sei Maler und Installateur, komme 20 Tage im Monat nach Deutschland, zwei Tage verbringe er auf der Autobahn hin und zurück, und die restliche Woche sei er bei seiner Familie in Oradea – einer Stadt in Rumänien, nahe der ungarischen Grenze. Drei Kinder hat er, auf die er sehr stolz ist. Die Fotos holte er sofort aus dem Handschuhfach. Ein stolzer Vater, ein fleißiger Mann, der nichts fordert – nur arbeitet.
Ich machte die bekannte Geste: Zeigefinger an Daumen gerieben. „Bezahlung? Schwarz?“ Er lachte. „Ja, ja, natürlich!“ – als wäre das die einzige denkbare Option. Vier- bis fünftausend Euro bringe ihm das im Monat. In Rumänien ein kleines Vermögen. Hierzulande nicht offiziell existent. Der Sozialstaat rechnet ihn nicht mit. Der Steuerstaat verliert. Und der deutsche Handwerker? Wird weiter gesucht. Es war eine ehrliche Begegnung, angenehm, fast melancholisch. Ein Mann, der funktioniert – im Schatten des Systems, aber systemrelevant.
„Schwimmen ist für alle tabu, selbst bei 30 Grad.“
Am Sportplatz drehte ich meine Runden. Wenig später kamen zwei Schulklassen aus der benachbarten Grundschule. Kinder im Alter von acht oder neun Jahren. Bunt, laut, lebendig. Wenn die Schulklassen kommen, muss ich das Feld räumen, so steht es angeschlagen. Die Schulklassen haben verständlicherweise den Vortritt. Und doch blieb mein Blick an etwas hängen: Vier der Mädchen trugen Kopftuch. Kein modisches Accessoire. Sondern ein Befehl aus dem Zuhause. Ihre Kleidung war weder sportlich noch funktional – sondern der Würde des Familienbilds angepasst.
Ich fragte mich unweigerlich: Was macht das mit einem Kind? Die Antwort bleibt aus. Denn fragt man die Mädchen direkt (hatte ich mal vor Jahren getan), kommt kaum mehr als ein eingeübtes „Das ist so bei uns“. Weil sie zu jung sind. Weil sie die Mechanik von Anpassung noch nicht erkennen, aber schon spüren. Eine der Lehrerinnen kannte ich. Sie war früher die Klassenlehrerin meines Sohnes. Also fragte ich sie – vorsichtig, mit einem Fingerzeig auf die Mädchen: „Dürfen die eigentlich beim Sport mitmachen?“
„Nicht wenn sie mit Jungs in Kontakt kommen könnten“, sagte sie. „Bei Basketball oder Fußball dürfen sie nicht. Zwei dürfen generell nicht mitmachen – sie sind in der Klasse und beschäftigen sich. Schwimmen ist für alle tabu, selbst bei 30 Grad.“ Tabu. Kein Missverständnis, kein kulturelles Missverstehen – sondern ein glasklares Verbot. Im Jahr 2025. In einem deutschen Dorf in Bayern.
Zwei Geschichten, ein Land
Ich ging zurück und ließ die beiden Begegnungen nachhallen. Der rumänische Handwerker, der schwarz arbeitet, weil der deutsche Markt ihn braucht – und weil unser Staat unfähig ist, diesen Bedarf sauber zu regeln. Und vier Mädchen mit Kopftuch, die nicht Kind sein dürfen. Nicht rennen, nicht schwimmen, nicht frei sein. Weil Religion zur Erziehungsmethode geworden ist. Und niemand widerspricht – aus Angst, kulturell unsensibel zu wirken.
Es ist paradox: Der erste Mann bricht Regeln, aber funktioniert. Die zweiten gehorchen Regeln, aber werden gebrochen. Was macht das mit einem Land, das seine eigenen Maßstäbe aufgibt? Was macht das mit Kindern, die nie Kind sein durften? Und was macht das mit uns, wenn wir all das sehen, hören, wissen – und dennoch schweigen?
Ahmet Refii Dener ist Türkei-Kenner, Unternehmensberater, Jugend-Coach aus Unterfranken, der gegen betreutes Denken ist und deshalb bei Achgut.com schreibt. Mehr von ihm finden Sie auf seiner Facebookseite und bei Instagram.

Das Land gibt seine Maßstäbe nicht auf. Die heißen totale Toleranz und Freiheit für jeden und alles, selbst wenn Gesetze dadurch verletzt werden. Das Land schweigt aus Angst als rechts zu gelten.
Hallo Herr Dehner, was glauben Sie, wie groß ist der „Beitrag“ von Erdogan in der deutschen Politik, das alles zu negieren, zu tolerieren und wegzuschauen, ja vor der möglichen Bedrohung wegzulaufen. Es fing an mit den Türken, es lief eine ganze Weile eher unauffällig, die Kleidung der Frauen war etwas angepaßter als zu Beginn. Dann kam Erdogan mit seiner „großen Welle“ zu Gunsten des Islam und dehnte diesen Anspruch auf die hier Lebenden aus, ja reklamierte mehr und mehr „Freiraum“ für seine Türken. Die Türken selbst änderten sich auch unter der Prämisse der neuen Religionsdiktatur, wie in der Türkei. Fortan änderte sich das Straßenbild wieder, Gewänder und Schleier wurden wieder vermehrt getragen, auch demonstrativ. Sowas trifft dann alle Ebenen, natürlich auch die Schulen. Dann schwappte Arabien herein und Nordafrika, schwupps hat sich das Problem verselbständigt. Der deutsche Staat läßt seine Bürger alleine und wendet sich in seiner vollen „Fürsorge“ den Fremden zu. Die Teddybärwerfer tun ein übriges. Die deutsche Kotauhaltung und die selbstauferlegte ewige Schuld gibt uns den Rest. Deutsche Moralapostel und deutsche Politiker sind durchgeknallt in jeder hinsicht! Beide haben nichts mehr mit diesem Land am Hut im Gegenteil. Schwarzarbeit ist ein anderes Problem, natürlich genauso ein destruktiver Ausdruck der total verfehlten Politik, die nur noch in Ausbeutung und Reglementierung gegen Deutsche existiert. Die Opfer auf den Straßen, in Bahn und Bus, Bahnhöfen bewirken nichts, null Empathie. Die Täter werden negiert bzw.mit Samthandschuhen angefaßt, alleine schon weil die Politiker nicht zugeben wollen, daß sie gravierende Fehler machen und gemacht haben! Es hat sich eine riesige Gruppe linksorganisierter Deutschlandverächter breit gemacht, die gegen die eigenen Leute vorgehen, sobald leisester Widerstand aufkeimt.
@Frank Holdergrün … Frauen haben aus politischer Sicht einen geringeren, aus soziologischer Sicht, einen kompetenteren Verstand als Männer. Man darf halt vor Frauen keine Angst haben, dann braucht man Sie nicht verstecken & einsperren. Zickt die aktuelle Frau, nimmt man einfach die nächstbeste. Das ist unser Standpunkt. Bei uns hatten früher die Frauen den spirituellen Job, bis die Kuttenbiesler aus dem Orient kamen & dieselbe Nummer, wie im Orient mit den Frauen abzogen. Und wir männlichen Trottel, vor allem im dämlichen Adel, ließen das aus machtpolitischen Gründen geschehen. Schlagen Sie nach. II. Buch Mose, Exodus, Absatz/Artikel 22. „Die Zauberinnen sind nicht am Leben zu lassen.“ Was für eine geisteskranke Mental-Seuche. Und mit dem Scheiß leben wir nun schon seit Clodwig I. Mehr kranken Massen-Masochismus hat es nie gegeben.
Herr Dener, entschuldigen Sie bitte, kam erst jetzt dazu Ihnen zu antworten. Ich wundere mich extrem über diesen Artikel von Ihnen. Es spielt keine Rolle, ob der Handwerker Rumäne oder Türke ist. Wenn wir im Land 1-3% produktive Kräfte unserer Wahl aus dem Ausland bei uns aufnehmen würden, gäbe es keine Diskussionen. Aber das, was Sie aus persönlichen Erfahrungen uns schildern, ist seit Jahrzehnten der politische Wille. Nichts geschieht zufällig. Ich bin kein Fachmann mit Soziologie- oder Politologie-Studium. Aber ohne Motivation passiert nichts, deswegen das Scheitern linker Ökonomien. Nicht alle Aktionen, die aus Motivationen entstehen, erfüllen sich. Aber, wenn Resultate seit Jahrzehnten dieselben bleiben, darf man davon ausgehen, daß die politische Motivation ein funktionierendes Model gefunden hat.
Ich schätze die Berichte/Artikel von Herrn Ahmet Dener schon lange! Und es ärgert mich, daß er zuweilen von einigen Kommentatoren gehässig behandelt wird. Vor allem habe ich das viele Gejammer und Aufzählen der Wahnsinns-Defizite hier in Deutschland satt und die Rufe, was man denn nur noch machen könne. Die se Zustände hier sind nicht von allein gekommen, sondern weil die deutsche Gesamtgesellschaft seit Jahren wegsieht und weghört. Ganz praktisch, ja hilfreich für unsere Politiker, die sich sicher wähnen, weil sie ja immer wieder in ihre Funktionen gewählt und somit für ihr Tun bestätigt werden. Irgendwo habe ich neulich gelesen, das nennt man „Massendemokratie“.
@Lutz Liebezeit: Schon mal muslimische Familien als Nachbarn gehabt? Dann wüssten Sie dass da nix ist mit „Hose anhaben“. Und die Mädels werden von den Familien verheiratet. Nix mit „den Hof machen“. Meistens wird irgendein Cousin aus dem Heimatland ausgesucht, für den das dann die Eintrittskarte fürs soziale Wunderland ist.
In französischen Schulen gibt’s ein Kopftuchverbot. Da reißen die Mädels den Lappen beim Betreten der Schule runter und setzen ihn beim Verlassen wieder auf.