Gastautor / 30.08.2018 / 06:25 / Foto: Pixabay / 12 / Seite ausdrucken

Ein Koch packt aus (3): Raus aus der Schuldspirale

Am meisten fürchten wir den Fortschritt. Wir fürchten das Ablaufen der Zeit, und weil dies unseren Körper und unseren Geist zerstört, halten wir unseren Verfall für den Verfall der Welt. Wie sehnen uns nach einer imaginierten Vergangenheit, in der alles noch rein war. Die Katastrophe der Modernität wird von allen Beobachtern als unvermeidliche Tatsache gesehen, und doch hat dies wenig mit der Realität zu tun. Wir weigern uns, zu akzeptieren, dass das Goldene Zeitalter jetzt ist, dass es jetzt so gut ist, wie es immer gewesen ist. Es ist nicht perfekt, aber jede Gesellschaft, die jemals existiert hat, würde sofort tauschen, um in der entwickelten heutigen Zeit zu leben. Wir leben sicherer, besser geschützt vor Angst, Hunger, Krankheiten, Krieg und Kriminalität als je zuvor.

Auf der linken Seite des politischen Spektrums wird die Verunglimpfung von fertig hergestellten und industriell verarbeiteten Produkten als ein Problem der Korruption von Großunternehmen angesehen, die Vergiftung der Welt, angetrieben von der unstillbaren Begierde nach Profit und Wachstum. Die Hersteller werden als eine Macht des unaussprechlichen Bösen gezeichnet, die uns fett und krank machen und sich ihre Taschen gierig auf unsere Kosten füllen. Die Linken sehnen sich nach einer Zeit, als die kleinen Lieferanten und Bauernhöfe unsere Nahrungsmittelbedürfnisse erfüllten, einfache kleine Betriebe, in denen wunderbare Produkte mit Liebe, Sorgfalt und persönlicher Aufmerksamkeit hergestellt wurden. 

Auch die politische Rechte wettert gegen Fertiggerichte. Für viele auf dieser Seite richtet sich die Verarbeitung von Lebensmitteln gegen Gottes Schöpfung, wider die Schönheit und Reinheit der Natur, wir fuhrwerken mit Dingen herum, von denen wir keine Ahnung haben. Wieder andere sind vom Wunsch nach einer Rückkehr in die guten alten Zeiten getrieben, der Zeit unserer Urahnen, einer Zeit der Reinheit und konservativen Werte, bevor die Selfie-Sticks, die tiefgeschnittenen Jeans und die Smartphones die Welt ruinierten. Einer Zeit, als Männer noch Männer waren und Frauen ihren Platz in der Küche hatten. Bevor Fertiggerichte und Modernität den Frauen die Freiheit eines ausgefüllteren, reicheren Lebens schenkten.

Frauen wieder zurück an den Herd?

Es gibt wenig, das mehr zur Befreiung der Frauen aus der Knechtschaft beigetragen hat, als Fertiggerichte. Sie haben sie von der Zeit und dem gedanklichen Aufwand befreit, eine schier endlose Anzahl von selbstgekochten Speisen ohne Fertigprodukte zuzubereiten. Vorbereitete Fertiggerichte haben Frauen befreit, und jedes Mal, wenn wir den Griff zum Fertiggericht kritisieren, zeigen wir unser Bestreben, Frauen wieder von ihrem Arbeitsplatz wegzuzerren und sie zurück in die Küche zu stellen.

Wir zeigen damit, dass wir denken, Frauen gehörten eigentlich doch dorthin, und wir bezeichnen jene, die sich anders entscheiden, als schlampig, egoistisch und als sich ihren Pflichten verweigernd. Nahrhafte Familienmahlzeiten, von einer liebenden Mutter zubereitet und zusammen an einem gemeinsamen Tisch eingenommen, sind ein Symbol alles Guten geworden, ihr Rückgang die Ursache aller gesellschaftlichen Nöte. Wer dieses Ziel nicht erreicht, wird als Außenseiter angesehen, doch sind solche Anforderungen für viele unrealistisch. 

Die linke und die rechte Flanke des politischen Spektrums bilden eine ungewöhnliche Allianz in ihrer Abneigung gegen Fertiggerichte, und diese Allianz bringt vernünftig denkende Menschen dazu, die Wahrhaftigkeit dieser Überzeugungen zu bekräftigen. Wenn solche ungleichen Kommentatoren darin übereinstimmen, dann muss es ja wohl stimmen. Nicht ein Vorkämpfer für gesunde Ernährung wagt es, Fertiggerichte anzuerkennen, da dies weit vom Konsens des Akzeptablen weggedriftet ist. Doch es ist völlig unrealistisch, sich für gesundes Essen auf Basis der Annahme einzusetzen, die einzige Möglichkeit sei, ein Leben lang alles von Grund auf selbst kochen. Das holt die Menschen nicht dort ab, wo sie sind, es setzt unrealistische Ziele und Erwartungen, und es fördert wenig hilfreiche Assoziationen. Vollkommen vernünftige Essensentscheidungen werden mit Scham und Schuld in Verbindung gebracht.

Alles selbst machen ist albern

Wenn Richtlinien und Ratschläge über gesunde Ernährung zu weit von der Lebenswirklichkeit der Menschen entfernt sind, werden sie diese höchstwahrscheinlich komplett ignorieren. Aus diesem Grunde sind unrealistische Erwartungen, die Fertiggerichte komplett ausschließen und darauf beharren, alles selbst mit saisonalen, lokalen Zutaten zu kochen, albern und zwecklos. Die Menschen führen ein geschäftiges, stressiges Leben, jeden Tag tarieren sie tausende komplexer Entscheidungen aus, und ihnen zu sagen, sie sollten jedes Gericht ohne jede Fertigprodukte selbst kochen, käme der Bitte gleich, mal eben auf den Mond zu hüpfen.

Sagen Sie mal einer jungen Mutter, die ein miserables Leben in einem schrecklichen Haus inmitten von Armut, Drogen und Kriminalität führt, dass es echt gesund wäre, alles jeden Tag von Grund auf selbst zu kochen – sie wird Sie anschauen, als kämen Sie vom Mars. Die netteste Antwort, die Sie da erwarten könnten, wäre: „Ist mir scheißegal, mein Leben ist ohnehin kaputt.“

Es gibt Gemeinden, Dörfer, Städte, in denen die ganze Bevölkerung ständig als nutzlos, kaputt und hoffnungslos verloren abgestempelt wird. Gehen Sie mal in solch eine Gegend und erzählen Sie denen, dass man sich Biofleisch sehr wohl leisten kann, wenn man auf Süßigkeiten verzichtet und keine Lebensmittel wegwirft. Wenn die Welt einem ständig weismacht, dass das eigene Leben Mist ist, dann fängt man an, das zu glauben. Und die Angst, dass eine schlechte Ernährung langfristig die Gesundheit schädigt, steht ziemlich weit unten auf der Liste der Dinge, um die man sich Sorgen macht. Wenn man nicht weiß, wie man bis zum Ende der Woche durchkommt, ist einem die Sorge um gesättigte Fette und Ballaststoffe herzlich egal.

Jedes Mal, wenn wir industriell hergestellte Nahrungsmittel dämonisieren, jedes Mal, wenn wir wichtige gefertigte Produkte als schmutzig oder unsauber abstempeln, jedes Mal, wenn wir Menschen sagen, dass sie eine schlechte Wahl getroffen haben und sich selbst und ihre Kinder umbringen werden, verstärken wir die Kluft. Wir versuchen, die von Vertretern der Mittelschicht angestrebten Ernährungsziele Menschen aufzuerlegen, die diese nicht wollen. Indem wir dies tun, drängen wir diejenigen, die unserer Hilfe am meisten brauchen, an den Rand.

Falsches Verständnis vom Leben in der modernen Welt

Es schmerzt mich wirklich, dies zuzugeben, aber viele Menschen sind einfach nicht so sehr an ihrer Ernährung interessiert. Mit rohen Zutaten zu kochen, mag für einen Koch oder Food-Liebhaber einfach und mühelos sein, aber für viele ist es stressig, spaßfrei und schwierig. Obwohl einige Gerichte schnell zubereitet sind – das Repertoire eines Starkochs ist erst vollständig, wenn er ein Buch mit dem Titel Wirkliches Fastfood (oder so ähnlich) veröffentlicht hat –, so ignoriert man dabei doch den gedanklichen Aufwand, den es für viele Menschen bedeutet, Essen auf den Tisch zu bringen.

Nach einem harten und anstrengenden Tag mögen wir vielleicht die Zeit haben, zu kochen, aber eine Pizza in den Ofen zu schieben ist eben leichter. Das ist nicht dumm oder unlogisch, und mit Sicherheit ist es nicht unmoralisch. Vielleicht erlaubt es uns einfach, unsere Zeit und Energie für etwas Unterhaltsameres oder Wichtigeres zu verwenden. Es gibt (für manche Menschen) mehr im Leben als die Nahrung, die wir zu uns nehmen. Es gibt unterschiedliche Dinge, auf die wir uns konzentrieren, verschiedene Arten, unsere Seele zu nähren. Da gibt es Bücher zu lesen, Filme anzugucken, Spiele zu spielen und Rennen zu laufen. Wer glaubt, dass wir immer die Zeit hätten, zu kochen, hat ein falsches Verständnis vom Leben in der modernen Welt.

Ich schreibe diese Zeilen an einem warmen Sommerabend am Ende der Schulferien in einem McDonalds. Ich beobachte, wie Heerscharen von Familien nach einem ereignisreichen und geschäftigen Tag zurück kommen, viele sind gereizt und zänkisch, und doch voller unersetzbarer und glücklicher Erinnerungen an eine schön verbrachte Zeit. Sie beenden ihren Tag mit den ungesündesten aller Fertiggerichte: Burger, Pommes und zuckerreichen Getränken. Sie tun das aus Vergnügen und weil sie satt werden wollen, ohne darüber nachdenken zu müssen. Sie sind bereit, auf die gesündere Option eines selbstgekochten Essens zu verzichten, denn die Erinnerungen, die der Tag heute gebracht hat, sind ihnen viel wichtiger. Das ist keine unlogische Wahl, sie lohnt sich auf jeden Fall. Fertiggerichte verbessern das Leben, denn sie erlauben den Menschen die Freiheit, so zu leben, wie sie es wünschen.

Raus aus der Schuldspirale

Der Schlüssel zu Verbesserung der Qualität und zum Nährwert des Essens liegt in einer Verpflichtung der Nahrungsmittelproduzenten, nicht in der Ablehnung selbiger. Firmen, die industriell verarbeitete Lebensmittel liefern, haben die große Macht, Optionen zu bieten, die eine gesunde Ernährung unterstützen, und doch werden sie zunehmend ignoriert und an die Seite gedrängt. Wenn das öffentliche Gesundheitswesen sich auf die Nahrungsmittelindustrie einlässt, werden sie ebenfalls verunglimpft und man wirft ihnen vor, dass sie mit dem korrupten, böswilligen Feind anbändeln.

Nahrungsmittelproduzenten und Verkäufer haben große Macht – mehr als jeder Starkoch –, wenn es um Hilfe bei und Verbesserung der Ernährung geht. Sie können vernünftige, realistische Lösungen anbieten, die sich in das moderne Leben integrieren lassen. Obwohl die Nahrungsmittelindustrie ganz klar für Verstöße zur Verantwortung gezogen werden sollte, würde mein Herz vor Freude höher schlagen, wenn ein Koch oder Aktivist sie nur einmal loben würde, wenn sie etwas Positives erreichen.

Ich träume von einer Zeit, in der Aktivisten und Lebensmittelproduzenten an einer vereinten Front kämpfen, einander für die gute Arbeit loben und die Freiheit haben, den anderen in die Pflicht zu nehmen, wenn unredliche Behauptungen aufgestellt werden. Stellen Sie sich einmal Macht und Stärke für Veränderungen vor, die dadurch entstehen könnte, dass man vernünftige Optionen zur Verbesserung des Lebens der Menschen bietet und befürwortet. 

Fertiggerichte gibt es bereits, sie sind durch und durch in unser Leben integriert, bereichern es, beleben es und erlauben uns, es in der ganzen Fülle auszukosten. Diese Gerichte und die Modernität, für die sie stehen, abzulehnen, ist absolut unrealistisch. Sie mit Schuld und Scham zu verbinden und denen, die sie wählen, bestimmte moralische Werte zuzuschreiben, ist ein gefährlicher Weg. Im besten Falle schafft man jene Schuldspirale, die die Menschen eher noch stärker zu negativem Verhalten treibt. Und im schlimmsten Falle zerstört es das Verhältnis der Menschen zum Essen.

Auszug aus dem Buch Ein Koch packt aus von Anthony Warner. Er hat einen erfoilgreichen eigenen Blog: The angry chef.

Die 1.Folge hier.

Die 2. Folge hier.

Anthony Warner ist professioneller Koch mit langjähriger Erfahrung. Als Autor des Blogs angry-chef.com befasst er sich damit, schwachsinnige Trends und verbreitete Lügen rund um das Thema Ernährung aufzudecken. Vor seiner Karriere als angesehener Koch hat er Biochemie an der Manchester University studiert. Er lebt mit seiner Frau, seiner Tochter und einem Springer Spaniel in Nottinghamshire, England. „Ein Koch packt aus“ ist sein erstes Buch.

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Leserpost

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Karla Kuhn / 30.08.2018

“Es gibt wenig, das mehr zur Befreiung der Frauen aus der Knechtschaft beigetragen hat, als Fertiggerichte. ”  Also soviel Schwachsinn habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Meine Familie war und ist von jeher aus der “Knechtschaft” befreit, immer berufstätig und oh Wunder, sie alle kochten und kochen trotzdem mit Hingabe. Schon weil es einfach- uns- viel besser schmeckt, keine Geschmacksverstärker, Feuchthaltemittel, Transfette, (die übrigens in Amerika verboten sind) Färbemittel und Konservierungsstoffe, die leider in einigen/etlichen Gerichten zu finden sind, zur Anwendung kommen. Abgesehen vom ökonomischen Faktor. Kochen macht Spaß und wenn man nicht streng nach Kochbuch kocht, sondern beim kochen seiner Kreativität freien Lauf läßt, ist es sogar spannend. Kochen in fröhlicher Runde steigert die Lebensqualität zusätzlich und man lern immer etwas dazu.

Patricia Steinkirchner / 30.08.2018

Nun ja.  Vielen Gedankengängen des Autors kann ich einiges abgewinnen. Aber hier? Mag sein, dass Fertiggerichte für gestresste Mitbürger eine Erleichterung sind, aber ich beobachte täglich junge Frauen mit Kindern, die ihre Einkaufswagen mit Fertigpizzen etc. voll-werfen, das Kind mit Süßigkeiten ruhigstellen und dabei ständig mit dem “Handy” zugange sind. Die Zeit fürs Kochen kann man sinnvoller verbringen - mit “Lesen, Spielen etc.” ? Könnte man mit diesen Tätigkeiten ganz sicher. Aber Kochen ist etwas Kreatives, das gemeinsame Essen ist etwas Soziales und Kulturelles - warum macht der Autor das so lächerlich? Tatsächlich kann man in kurzer Zeit selbst eine Mahlzeit erstellen, aber eben: Es gehört ein gewisser Gedankenaufwand dazu. Außerdem soll es tatsächlich noch Kochbücher - gerne auch Seiten im Internet - geben. Tja, ich gehöre eben zur “abgehobenen Elite”.

Wolfgang Schmidt / 30.08.2018

Der moderne Koch im Kampf gegen links, rechts und die Knechtschaft der Frau. Unter “mal eben die Welt retten” macht es augenscheinlich nicht mal mehr ein angesehener Koch. Dabei war Teil 1 und 2 hoch interessant zu lesen, infomativ und wohlargumentiert. Schade ...

Rolf Schwarz / 30.08.2018

Ich versteh das Anliegen des Autors nicht so recht. Es ist keiner alleinerziehenden Hartz4-Mutti verboten, den Vormittag auf dem Sofa mit Chips und Cola vor der Glotze zu verbringen und die aktuellen RTL-Seifenopern zu betrachten und dann, wenn die lieben Kleinen heimkehren, ‘ne Dose Ravioli aufzuwärmen. Passiert täglich zehntausendfach. Ist es Ausdruck einer aufdringlichen Bevormundungsgesellschaft, wenn man ihr einen Kurs “preiswert, lecker und gesund kochen” vorschlägt?

Martin Sedlmeier / 30.08.2018

Einmal am Tag wird, wenn es sich irgendwie ermöglichen lässt, zusammen gegessen; Mama, Papa und die Kinder. Die soziale Komponente eines gemeinsam eingenommenen Mahles wird im Essay leider völlig außer acht gelassen. Und bevor die Feministen zu brüllen beginnen: In meinem Haus koche ich. Alle Mahlzeiten. Inklusive Abwasch und Aufräumen. Und ich bin ein Mann. Fertigprodukte sind eine sinnvolle Ergänzung des Vorratsschranks, sind aber erstens salziger, zweitens fettiger und vor allem drittens teurer als Selbstgekochtes.

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