Henryk M. Broder / 08.12.2010 / 19:32 / 0 / Seite ausdrucken

“Ein klarer Fall von gezielter Provokation unter dem Deckmantel Pluralismus”

Falls Sie gerade emotional ein wenig durchhängen, weil Ihr Porsche heute früh nicht anspringen wollte, Ihre Schwiegermutter sich für Weihnachten angesagt hat oder Ihre Firma Sie nach Dortmund versetzen will, dann klicken Sie hier. Nein, es ist nicht das Gespräch Broder-Sarrazin, es sind die Reaktionen der taz-Leser auf das Gespräch. Grossartig! Ebenso wie die “Lindenstraße”, die soeben 25 Jahre alt wurde und mindestens bis 2014 weiter laufen soll, bleibt auch die 1978 gegründete taz, von ein paar kosmetischen Korrekturen abgesehen, sich selber treu. Die Leser sollen nicht verunsichert werden. Passiert es doch, rasten sie aus. Die taz ist ein Sektenorgan, und ihre Leser sind nicht wertkonservativ, sie sind reaktionär, engstirnig und 100%ig humorlos, Bionade-Spießer, die eine McDonalds-Filiale in Kreuzberg als bedrohlich empfinden, während das iranische Atomprogramm ihnen nicht mal den Appetit auf ein Tofu-Schnitzel verdirbt. Schauen Sie mal:

“Ich kann dieses Interview nicht verstehen. Wie kann man einem Broder, Unterstützer von Geert Wilders und einem Aufwiegler wie Sarrazin ein weiteres Forum geben.”

“Die schockierendste Information war meiner Meinung nach, lesen zu müssen, daß der Herr Broder früher für die taz geschrieben hat.”

“Ein TAZ-Abonnent weniger. Das war dann mein letztes gekündigtes Abo nach Zeit und Sueddeutsche. Ihr solltet Euch schämen, diesen beiden Hasspredigern hier Raum zu geben.”

“Selten in der taz so was gelesen. Habt Ihr Drogen im Blut? Und warum Broder? Der hasst Araber, Muslime, Türken, Moscheen und ist genau wie Sarrazin.”

“Demnächst in der taz: Eva Herman interviewt Holger Apfel.”

“Gleich zwei Nazis in der taz. Wie konnte das nur geschehen?”

“Ich weiss nicht was schlimmer ist, das Interview oder das ich es tatsaechlich bis zum Ende gelesen habe.”

“Seid ihr verrückt geworden? Und was für ein Niveau??????????????????????????”

“Sagt mal, schämt ihr euch gar nicht, das Interview hier abzudrucken?”

Auch sehr lustig:
Warum bietet die taz solchen selbstgerechten, wichtigtuerischen und intoleranten Scharfmachern wie Broder und Sarrazin ein Podium ? Wieso darf Broder im Namen der taz ein Interview führen ? Für mich fast ein Grund, diese Seiten hier nicht mehr zu lesen. http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/kommentarseite/1/einwanderer-sollten-sich-vermischen/kommentare/1/1/

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