
Herr Dr. Matthes, bei so vielen Fragen wie in diesem Beitrag stellt sich mir auch eine. Warum pflegen vernünftige Bürger den Kult der Konkurrenz zwischen Parteivereinen und dazugehörender, vollkommen bescheuerter Wahlkämpferei? Nur damit beim Abpfiff, wenn die Wahlsauflokale schließen, ein Wirsindmehr es dem Rest zeigen darf, ab 18 Uhr, dann ist eine der ideologischen Pissmarken gesetzt, “dann liegt es an uns zu diktieren, wie ne Gesellschaft auszusehen hat.” So brüllen die Ideologieenpeitscher, die aus einer demokratischen Gesellschaft einen Kampfring um Spinnereien gemacht haben. Parteien sind die Träger der Ideologien. Warum tut sich ein Bürger das an dessen Dilemma doch nur das ist, dass er sich bei Anliegen, die 80 Millionen betreffen, sich zum Besprechen nicht mit allen 80 Millionen treffen kann, sondern dazu einen Vertreter auswählt, der für ihn mit Auftrag nach Berlin fährt. Der soll da nicht von Sozialismus, Ökologismus, Nationalismus, Konservatismus oder Liberalismus schwadronieren, sondern schlicht die Bedürfnisse vor Ort der Nation vortragen. Parteien sind ein Relikt aus dem letzten Jahrtausend. Sollen sie einfach Fußballvereine gründen, um gegeneinander zu kämpfen. Und alle, die Wichtigeres zu tun haben, sonst in Ruhe lassen. Dann muss auch keiner vom 1. FC SPD den SV AfD mehr verbieten lassen wollen.
Eine 10-Prozent-Partei will ihren Konkurrenten mit dem ansprechenden Programm, eine 24-Prozent-Partei, verbieten. Die Debatten sind irreal. Die SPD hat zurecht erhebliche Minderwertigkeitskomplexe, die nach einer Bundestagswahl richtig zum Ausbruch kämen. Wenn ich mich den Bürgern und Wählern gegenüber so benommen hätte wie ein ewig schnaufender Sozialdemokrat, säße ich als SPD-Furz auch mit hochrotem Kopf im Parlament. Die SPD hat die Hosen voll. Sie kann ja das Parlament verlassen? Problem wird nur sei, das fällt dann niemandem auf.
Das Wochenende mit den hunderttausenden Demonstranten gegen Rechts zeigt Wirkung, wie man hier nachlesen kann. Gut so.
Wenn sie dir jetzt zufällig auf der Straße in Richtung Demo begegnen in Horden, die Anti-AfD-Protestierenden “gegen Rechts”, da siehst du neben den SPD-Vertretern mit ihren roten Fahnen praktisch nur Professoren, Studenten, Lehrer und Schüler und vielleicht ein paar städtische Angestellte. Da weißt man dann sofort Bescheid und warum es auch nichts mehr wird mit der deutschen Bildung, weil offenbar schon nicht einmal die Lehrer (!) verstanden haben, dass zur Demokratie verschiedene Meinungen und Ausrichtungen gehören und zwar immer. Warum demonstrieren sie nicht gleich gegen die Demokratie selbst, denn das ist offensichtlich der Kern ihres Anliegens! Und dann sehe ich junge Frauen mit Schildern mit “Menschenrechten” darauf und greife mich an den Kopf. Meinen sie damit vielleicht systematische Frauenunterdrückung und Gruppenvergewaltigungen? Und der Gruppe mit “Ich kann gar nicht so viel fr… wie ich k… will auf dem Schild” sage ich, so ginge es mir auch. Sie schauen misstrauisch, sie hatten wohl schon Rückmeldung älterer Bürger. In jedem Fall demonstrieren hier offensichtlich Studenten gegen die Steuerzahler, die ihr Studium bezahlen und wollen ihnen das freie Wahlrecht (!) nehmen. Ich will dann jetzt auch etwas und zwar die Erhöhung der Studiengebühren auf 100 Prozent. Sollen sie doch dann auch ihr Studium selbst bezahlen, das wäre wohl heilsam. In der Regel kommt wohl sowieso nicht mehr viel dabei heraus, bei solchem Lehrpersonal. Und die SPD nennt sich noch immer sozial und die Studenten rennen ihr hinterher, während Opa und Oma im Pflegeheim vergammeln, komplett unterversorgt und vereinsamt. Sozial, was für ein Witz. Ich kann gar nicht so viel….
Der “endlose Kampf gegen Rechts” ist nicht nur ein Kampf der Altparteien gegen die verhasste, weil erfolgreiche Konkurrenz, sondern auch ein Kampf derjenigen, die sich an den sogenannten Flüchtlingen (sog. weil die in ihr Fluchtland zum Urlaub heimfliegen) sowohl beim Einschleppen als auch beim Verhindern der Abschiebung eine goldene Nase verdienen. Ebenso wie die Schlepperhelfer bestehen Letztere aus einem Heer von Rechtsanwälten und NGO’s. Man suche bei Google unter dem Schlagwort “Abschiebung verhindern” und schon poppen sie auf, die web-Adressen dieser Migrationsgewinnler. Zum Beispiel Caritas-ac.de (Caritasverband Bistum Aachen): “Mit den betroffenen Personen und Behörden wird eine Möglichkeit gesucht, eine zwangsweise Abschiebung zu verhindern” und Nds.fluerat.org (Flüchtlingsrat Niedersachsen): “Abschiebung durch einen Eilantrag beim Verwaltungsgericht verhindern”. Die NGO’s kassieren wahrscheinlich beträchtliche Summen aus den Steuertöpfen. Und die Gerichtskosten für die Rechtsanwälte (also deren gesichertes Honorar) trägt der Steuerzahler über die Prozesskostenhilfe auch noch. Dies alles geschieht ungeniert erstens vor dem Hintergrungd des Artikels 16a Absatz 1 GG (nur politisch Verfolgte genießen Asylrecht und das auch nur, wenn sie nicht aus einem EU-Mitgliedstaat oder sicheren Drittstaat einreisen (Artikel 16a Absatz 2 GG). Und zweitens vor dem Hintergrund des § 58 Absatz 1 Aufenthaltsgesetz : “Der Ausländer ist abzuschieben, wenn die Ausreisepflicht vollziebar ist ...”(Anmerkung: “ist” = Gesetzesbefehl).
Ein geschichteschreibender Text, der das verstaubte Unrunde der Grünlinken von heute deutlich macht. Mir gefielen die Analogien zum Bolschewismus, die ich bei Ernst Wolf erstmalig hörte. Die Bolschewiken haben sich von Anfang an als die Besseren, die Höheren gefühlt beim blutigen Kampf gegen die Menschewiki, die Geringeren. Heute kann man die Kampagnen der Linksgrünen gegen die Opposition der Nichtlinken als bolschewistisch intendiert erkennen. Die freiheitlich rechtliche Grundordnung und die Demokratie sind der Ampel noch im Wege und werden ihrer Raserei gegen halluzinierte Nazis und Menschenfeinde ein Ende bereiten, es sei denn, sie drücken uns den Notstand aufs Auge.
Der Slogan “AfDler töten” kann nicht angegriffen werden, weil sich die Bannerträger immer auf den Standpunkt stellen können, die AfDler seien das Subjekt des Satzes. Und die werden tatsächlich schon mal alle eine Wespe gekillt haben. Der Staats- aka Regierungsschutz dürfte indessen eher nicht wegschauen, wenn Plakate mit Slogans wie “GRÜNE zerstören…” vorgezeigt würden. Am besten macht man diese drehbar und schreibt “... die Natur” oder “... unseren Mittelstand” auf die Rückseite.
@Donald Ganter ............ Versagt hat insbesondere die CSU, die anstatt ihren Weg wie von Strauß vorgegeben weiterzugehen, letztendlich unter Seehofer komplett eingeknickt ist und Merkel hat machen lassen„ Da spottete der fränkische Eppelein von Gailingen vergebens; “Die Nürnberger hängen keinen, sie hätten ihn denn zuvor!”
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