.jpg)
@Volker Kleinophorst : “Die englische Krone zählt mit dem Vatikan zu den ältesten kriminellen Vereinigungen der Welt. Sollte man in dem Zusammenhang nicht völlig aus dem Auge verlieren.” Wenn wir sie nicht hätten, wäre das womöglich in Vergessenheit geraten! Ich finde ihre Äußerungen zwar grundsätzlich richtig, aber zum Anlass unpassend. Das hat was “miesepetrisches” an sich. MfG
@Volker Kleinophorst: Von den kriminellen Machenschaften der allermeisten stinkreichen Familien weiß ich wenig; das Thema beeindruckt mich auch nicht mehr, da es fast keine Rechtschaffenen mit richtig viel Kohle mehr gibt. Aber mit Queen und Prince geht definitiv ein auf magische Weise stabilisierendes Element in dieser Welt dahin. Egal, wohin man schaut, alles geht den Bach runter und niemand beeindruckt durch Arbeitseifer und Disziplin. Anders die Queen: Die habe ich besonders in den letzten Jahren für ihre Haltung (die bei ihr echt ist) und ihre eiserne Pflichterfüllung bewundert. Über Philipps Sprüche habe ich gelacht, aber nicht sehr viele mitbekommen. Die Bildungslücke hat nun Herr Bonhorst etwas geschlossen. Da in so hohem Alter zurückgelassene Ehepartner meistens recht schnell dem Dahingegangenen folgen, fürchte ist, dass das alte England mit dem Tod der Queen auch dahin sein wird. Das neue England gefällt mir auch nicht besser als unser derzeitiges Deutschland. Und nirgendwo gibt es einen Silberstreif am Horizont dieser Welt. Also kann ich sagen, dass ich zwar nicht trauere um Prinz Philip, aber doch melancholisch bin.
Gut, dass Sie dies ansprechen, Wolfg@ng Lang. Der Mann hatte in der Tat sehr dunkle Seiten. Ich möchte sehr bezweifeln, dass die jemals ans Licht der Öffentlichkeit gelangen werden. Sie wissen doch: de mortuis nil nisi bene.
Der Prinz war immer für ein offenes Wort gut. Besonders schön: “It’s a pleasant change to be in a country that isn’t ruled by its people.” Das sagte er einst zu Alfredo Stroessner, dem paraguayischen Diktator. Schade, daß er keine Gelegenheit mehr hatte, Merkel in ihren späten Regierungsjahren zu treffen.
Klasse Typ, der Deutsch-Brite. Ein Mann! - Haben wir einen Vergleichlichen, da oben?
“Er hielt ....... für einen Irrtum der Geschichte”, war u.a. hier im Forum an einer Stelle in den Kommentaren zum Wirken des Prinzen zu lesen. Seit Beginn der sogenannten Pandemie weiß die nationale und womöglich auch schon internationale Öffentlichkeit wie richtig diese Einschätzung nicht nur des Prinzen war und ist.
Sein Erbe ist gerade in Salem lebendig. Als er mit der Königin in den 60er Jahren Salem und seine Verwandten aus dem Haus Baden besuchte, wurde auf einem kleinen Zettel notiert und von Elizabeth unterzeichnet, von nun ab ist jeder Jahrestag des Besuches schulfrei. Und so ist es bis heute. Auch später hat er Abordnungen der Schule Schloß Salem in London empfangen. Seinem Erzieher und Förderer Kurt Hahn, einem deutschen Juden mit so mancher Eigenart, der in Salem beerdigt wurde, hielt er mit dessen Salemer Werten sein Leben lang die Treue. Ein großer Mann ist abgetreten.
Herr Bonhorst, Professor Meins teilte am Montag hier ein Fundstück. “Was Sie immer schon über den ‘Wokeism’ wissen wollten”. Er verweist auf Steve Hiltons kurzen Videovortrag bei Fox: “Hilton: Americans must ‘unite,’ ‘fight back’ against ‘wokeism’”. Darin nennt Hilton als Ursprung der Woke-Bewegung das Institut für Sozialforschung (IfS) an der Frankfurter Johann Wolfgang Goethe-Universität und die in ihm entwickelte “kritische Theorie” der “Frankfurter Schule”, dem Gegenstandpunkt zum Kritischen Rationalismus. Ab 20. Mai 1923 hatte das IfS im Bahnhofshotel von Geraberg bei Arnstadt das Theorieseminar “Marxistische Arbeitswoche” veranstaltet. Das Resultat war eine Strategie zur Überwindung des Kapitalismus, die sich am marxistischen Theoretiker Georg Lukács orientierte. Es entstand ein Leitfaden zur Umsetzung der 11. These von Marx über Feuerbach: “Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert, es kömmt drauf an sie zu verändern”. Die Notwendigkeit der Vernichtung von Familie, Religion und Kultur als Grundpfeilern der Bürgerlichen Gesellschaft wurde Ziel gesetzt. Wissenschaft sollte Welt nicht mehr erklären, sondern ändern. Universitäten sollen nicht mehr neutral ausbilden, sondern zum Aktivismus anstiften. Mit der Rückkehr Herbert Marcuses aus den USA wurde dieses Konzept Kern der 68er Studentenrevolution und Auslöser des “Marsch durch die Institutionen”, den Schelsky in seiner deprimierenden Analyse “Die Strategie der ‘Systemüberwindung’” vom 10. Dezember 1971 in der FAZ so schonungslos offenlegt. Was hat das mit dem verstorbenen Duke of Edinburg (mit “h”) zu tun, der, ein Pilot mit 5500 Flugstunden, seinen Palast auch mal per Helikopter verließ? Dieses. Seine Royal Family konserviert im britischen Lebensgefühl genau die Werte, die von Woken zerstört werden! Family mit all ihren Macken, Religion, KULTUR! Das wirft erneut die Frage auf, was die woke Markle dort bezwecken sollte!
Leserbriefe können nur am Erscheinungstag des Artikel eingereicht werden. Die Zahl der veröffentlichten Leserzuschriften ist auf 50 pro Artikel begrenzt. An Wochenenden kann es zu Verzögerungen beim Erscheinen von Leserbriefen kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.