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Auch bei @ Achse: Yellowthemen laufen immer. Ganz schön viele Royalisten hier. ;) Die englische Krone zählt mit dem Vatikan zu den ältesten kriminellen Vereinigungen der Welt. Sollte man in dem Zusammenhang nicht völlig aus dem Auge verlieren. Klar regieren die nicht mehr, aber ihr Reichtum ist ja nun mal auch Macht. Bis heute. Natürlich ist da Phillips Anteil eher gering, aber das der olle Misanthrop posthum mit ein paar alten Sprüchen auf “Mario Barth”-Niveau zum Sympathieträger wird, überrascht mich. Besonders hier und sogar bei den Damen.
@ Paul Greenwood: Man kann ihn als Messlatte nehmen und den Niedergang einschätzen. Auch seine Fähigkeit, zu seiner Frau zu halten, gehört sicherlich dazu. Ich bin aber der Meinung, dass beide in der Kindererziehung möglicherweise zu wenig investieren konnten, weil George VI zu früh gestorben ist. William sieht ihm und seinem Großvater George VI ähnlich, so wie auch Edward, und ist mit seiner Frau auf dem besten Weg, wie ich finde, das alte Ansehen wiederherzustellen. Das Oprah-Interview nach einer Herzoperation war Gosse. Manche steigen aus der Gosse auf, andere sind magisch davon angezogen, so der Rothaarige, und wieder andere schieben die Tatsache, dass man ihren Charakter fragwürdig findet, auf ihre Hautfarbe bzw. zu unterstellenden Rassismus. Selbst Schwarze wehren sich inzwischen dagegen, aber denkende Schwarze. Ich hoffe, dass solche business-Modelle schnell zu Auslaufmodellen werden. Der DoE war wie ein alter Aston Martin: Immer noch gut. Abgesehen davon haben sie zwei 1a-Kinder: Princess Anne und Prince Edward. Charles hatte etwas Pech. Und in Familien mit ab drei Kindern befindet sich häufig ein schwarzes Schaf, hier Andrew. Ein schwarzes Schaf ist normal.
Ein wenig hinzu: Ich finde als Frau, dass er ein wahnsinnig gut aussehender Mann war. Er hatte im Grunde keine Heimat. Großbritannien wurde seine Heimat und er passte mit seinem Humor dorthin oder adoptierte ihn. Ähnlich gut aussehend war seine Prinzessin. Beide dürften vom Zweiten WK stark geprägt sein, in dem sie beide dienten, er nach einer Ausbildung in Dartmouth in der Marine. Sie blieben bescheiden und scheinen Prince William und Catherine als Vorbild zu dienen. Mir kamen gestern sogar etwas die Tränen, aber das macht nichts, bin ich doch von Sabinchen Nicefields als Uschi Glas von achgut bezeichnet worden, wobei ich den Ausdruck “nur ein Piks” ablehne, denn ein paar mehr NW gibt es schon. “Nur ein Piks” ist unehrlich. Philips Humor bezeugt ehrliche Meinung. Leute, die damit nicht umgehen können, haben Mitleid verdient. Die schönsten Bilder (m.E.): Mit der Queen 2020 auf dem Sofa, eine Karte von den Urenkeln Cambridge betrachtend und, abgesehen von Verlobung, Hochzeit und Krönung, noch 1972 mit der Familie in Balmoral, besonders schön mit seiner Tochter beim Grillen. Er war eine Institution und gleichzeitig sehr menschlich. Ich glaube kaum, dass er etwas böse meinte, sondern andere früher als Exoten betrachtete. Das taten die Chinesen auch mal. Als sie Marco Polo und seine Delegation sahen, sollen sie gedacht haben, das wären Tiere wegen der spitz aus dem Gesicht ragenden Nase. Es wäre die Gelegenheit, mit einem Staatsbegräbnis den Lockdown offiziell zu beenden, aber Chaoten wie BoJo und kleine Wunschdiktatoren wie Matt Hancock dürften dazu keinen Willen oder Mut haben. PP: Eine ganz andere Klasse, der Ur-Urenkel von Queen Victoria und Großneffe von Alexandra Romanov, die der Proll ermordet hat samt seinem Onkel und seinen vier Tanten, Kinder am 16. Juli 2018. Was Kommunisten alles können.
“politisch machtlose Galionsfigur des Königreichs unterzeichnen musste.” Nach englischem Gebrauch “unterzeichnet” die Königin gar nichts ! Wenn ein Gesetz verabschiedet wurde, erhält es “Royal Assent” durch “Lords Commissioners” die im Privy Council “Letters Patent” verwenden. Es ist nicht wie mit Präsidenten und gar keine Ähnlichkeit existiert. Der “Duke of Edinburgh”, er war kein englischer Prinz, war aber wie der “Duke of Saxony” Albert, Ehemann von Königin Victoria - der leider im Alter von 42 Jahren starb - ein Mann vom grossen Format und geistig und gesellschaftsfähig ausserordentlich. Was Albert in seiner kurzer Zeit erreichte und Philip in Doppel soviel Zeit bewirkt, ist ein Segen fur England und Grossbritannien noch. Philip wurde 1933 in Schloss Salem aufgenommen - aber wie der judische Kurt Hahn ist er nach GB geflohen und dort ist Gordonstoun in Schottland durch Hahn gegründet worden, wo Charles als Philips Sohn scheiterte. Da war der Unterschied. Georg VI als zweiter Sohn von Georg V war bei Skagerrakschlacht auf HMS Collingwood. Der Vater von Elizabeth hat Kriegserfahrung mit der Flotte und konnte Philip gut verstehen. Das war auch ein Unterschied. Nur Andrew hat in der heutigen Generation im Kriege gedient - Falklands - aber sein Ansehen und Ruhm hat er danach verspielt. Es gibt manchmal Menschen die in vielen Aspekten Respekt verdient haben - er war solcher. Nebensache: was Biden gesagt hatte war Quatsch und minderwertig. Was Trump schrieb war ausgezeichnet. VdL hat sein Titel falsch angegeben - er war HRH The Duke of Edinburgh NICHT. HRH Prince Philip
Noch gestern beim Lesen des Fundstücks anlässlich seines Ablebens dachte ich - believe it or not - dass die Achse doch eine kleine Anekdoten- und Sprüchesammlung des alten Herrn bringen könnte, und siehe da, einen Tag später ist mein Wunsch erfüllt! Vielen Dank, Herr Bonhorst!
Im Talk im Hangar 7, servus TV, 04.03.2021, Digitaler Impfpass, hat Prof. Christian Schubert (Psycho-Neuro-Immunologie) über die Stressbelastungen des Impfens auf das Immunsystem gesprochen. Prinz Philip war hochbetagt und schwer herzkrank; unverantwortlich ihm einen kaum geprüften Impfstoff im Januar zu verabreichen.
Fips war recht geistesgegenwärtig und ehrlich. Man sollte sich aber nicht täuschen: Ironie ist auch nur Herabsetzung des Gegenüber und der Standesdünkel des Kollegen war echt: Er hielt die Ur-Australier für primitiv, die Chinesen für Chinks, Schwarze mit Adelstiteln für Exoten, Deutschland für den Feind und die Demokratie für einen Irrtum der Geschichte. Guter Typ.
Den klassischen, englischen Humor verlor er nie. Humor wird weiter aussterben, denn Witz, Humor und Satire haben in der zukünftig ernsten moralisierenden welt-, menschen- und naturrettenden Welt keinen Platz. Die chinesische Kulturrevolution ist viele Jahrzehnte her. Wer kennt modernen chinesischen Humor, abgesehen von Laborviren und der neuen Seidenstraße bis Duisburg?
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