Michael W. Alberts, Gastautor / 06.03.2021 / 06:00 / Foto: Pelerin / 62 / Seite ausdrucken

Eigenheim passé? Hofreiters Märchen, 1: Hochstapelei

Es ist soweit: Endlich haben die linksgrünen Weltverbesserer klar angesagt, was ihr nächstes Verbots-, Verleumdungs- und Verhinderungsziel ist. Nachdem Auto und sichere Energieversorgung politisch erfolgreich ins Abseits gedrängt sind, kommt nun ein weiteres Lieblingsobjekt des spießigen deutschen Kleinbürgers dran: sein Eigenheim – erst recht, wenn es frei in der Fläche steht.

Und warum? Angeblich deshalb: „Einparteienhäuser verbrauchen viel Fläche, viele Baustoffe, viel Energie, sie sorgen für Zersiedelung und damit auch für noch mehr Verkehr.“ So lässt sich der grüne Bundestags-Oberzampano Anton Hofreiter im Spiegel zitieren, und sofort hat sich namens der SED (oder wie heißt die Partei noch gleich aktuell?) Herr Riexinger energisch angeschlossen.

Einige noch mit common sense gesegnete Politiker der zweiten Reihe haben sich gegen eine weitere grüne Verbotsorgie ausgesprochen – sie spüren, dass das mit individueller Freiheit und Eigentumsrechten irgendwie nicht so ganz zusammenpasst. Ralf Schuler hat in diesem Blog längst richtig darauf hingewiesen, dass Satellitensiedlungen und Hochhauskomplexe nicht notwendigerweise zum Wohl der dort wohnenden Menschen und des sozialen Gefüges führen, ganz abgesehen von den subjektiven Wünschen der Betroffenen nach einem schöneren Leben auf eigenem Grund und Boden.

Es ist wie schon bei „Verkehrswende“ oder „Energiewende“: Die grünen Weltverbesserer liegen schon von vornherein, in der vermeintlich sachlichen Analyse, falsch mit den meisten ihrer wohlfeilen Behauptungen, und das ist unabhängig davon, wie viele Professoren und Doktoren in einschlägig abhängigen Instituten sie bemühen.

Die Geschichte grün-globaler Gewissenspolitik

Wenn grüne Funktionäre und ihre Hilfs-Akademiker etwas wirklich gut können, dann Scheuklappen aufsetzen, sich selbst und allen anderen. In den angeblich so aufgeklärten grünlichen Kreisen denkt man immer gern in großen Zusammenhängen, am liebsten global. In Wirklichkeit aber werden die denkbar oberflächlichsten Anfangsvermutungen eindimensional verabsolutiert und die in Wirklichkeit immer hochkomplexen Systeme von Gesellschaft, Wirtschaft oder Ökologie behandelt, als brauche man nur mit etwas gutem politischen Willen einen bestimmten Hebel umzulegen, und schon könnte alles so schön sein.

Dass ein komplexes System dann – um eine oder mehrere Ecken herum – ganz anders reagiert, dass eine Medaille zwei Seiten hat, dass Rückkopplungs-Mechanismen für Ausgleich sorgen, dass Pendel nicht nur hin-, sondern auch zurückschwingen, das muss die Realität den großen Experten mühsam und über Jahre hinweg beibringen, aber dann hat man trotzdem nichts falsch gemacht mit seiner genialen Patentlösung, denn die Bürger und Verbraucher haben einfach total dumm reagiert, und man muss dann eben noch einen zweiten Hebel umlegen. Eigene Fehler bestehen maximal darin, dass man „nicht konsequent genug“ war.

So hat man klassische Glühlampen verboten und den Leuten Energiesparlampen aufgezwungen, aber oh Wunder, nachdem der Stromverbrauch so deutlich sinkt, machen es die Leute daheim einfach heller als vorher, ist doch auch schöner, und die Energieeinsparung ist nicht annähernd da, wo sie hinsollte. Das nennt der grüne Fachmann auf dem nächsten Kongress dann ganz wichtig „Rebound-Effekt“ – ohne jede Peinlichkeit, dass man das nicht hat kommen sehen. (Und natürlich helfen Glühbirnen im Winter beim Heizen, nebenbei… also die Einsparung ist in Wirklichkeit NOCH mickriger…)

Nun also das böse Eigenheim. Nehmen wir uns die wohlfeilen – und oberflächlich für manche plausibel scheinenden – Behauptungen des Generalexperten Hofreiter nach und nach vor: Fläche, Baustoffe, Energie, Zersiedelung und Verkehr. In jeder dieser Hinsichten sei das Eigenheim unvergleichlich ineffizient, wird suggeriert, eine Geißel der Menschheit geradezu. Man muss schon froh sein, dass der zupackende Elitepolitiker nicht quasi den Abriss aller vorhandenen Häuschen fordert, so wie es die amerikanischen „Green New Deal“ Demokraten getan haben.

Baustoffe sparen durch Hoch-Stapelei?

Erst mal die Baustoffe. Stellen wir uns – so unverdichtet und flächig gebaut wie nur möglich – einen Bungalow vor, vier Wände und ein Deckel. Dann setzen wir ein Geschoss drauf. Dazu brauchen wir noch mal vier Wände, genauso groß, und eine Zwischen-/Etagendecke. Das geht jetzt so weiter… Es scheint, als brauche man für jedes zusätzliche Geschoss immer die gleiche Menge an Baumaterial, oder? Es gibt zwar ein Element, das ist nicht pro Geschoss, sondern pro Haus: das Fundament/die Bodenplatte. Es ist aber dann doch so, dass ein Fundament kräftiger werden muss, je höher und schwerer das Haus wird – nicht unbedingt proportional zur Anzahl der Geschosse, aber spätestens ab dem dritten Geschoss spielt die Einsparung von Material pro Geschoss angesichts des Gesamtaufwands von Baumaterial keine bedeutende Rolle mehr.

Ähnliches gilt für das Dach als zuverlässiger Witterungsschutz, auch das braucht man nur einmal pro Haus. Ein Dachstuhl aus Holz mit Dachziegeln drauf ist aber auch kein unerhörter Materialaufwand – verglichen mit einer „normalen“ Etagendecke, und auch hier gilt ungefähr: Ab dem dritten Geschoss lässt sich da in der Gesamtbilanz je Quadratmeter Wohnfläche nicht mehr viel sparen, indem man in die Höhe geht. Aber es deutet sich mit dem bisher Gesagten zumindest an, dass ein Eigenheim mit Obergeschossen zumindest um ein gewisses (überschaubares) Maß effizienter zu bauen sein müsste als ein reiner Erdgeschossbau – oder?

Wenn man zum Beispiel 120 qm Wohnfläche erzielen und nichts als ein Erdgeschoss haben will, dann muss man das Haus natürlich in die Fläche ausbreiten. Der Aufwand für die Außenwände ist zweifellos massiv größer als für innere Zwischenwände, u.a. wegen der Dämmung. Wenn man, grob gerechnet, den Grundriss auf 10 x 14 Meter setzt (die Wandstärken gehen von der Wohnfläche ab!), braucht man Außenwände von 48 Metern Länge. Wenn man stattdessen auf zwei Geschosse geht, reicht für die Wohnfläche ein Grundriss von etwa 8 x 10 Metern, dann sind die Außenwände nur noch 36 Meter lang, aber dafür doppelt so hoch – die Relation im Blick auf den puren Materialaufwand beträgt also ungefähr 72 zu 48 bzw. man hat für die Außenwände die Hälfte mehr Baustoffe eingesetzt! (Nein, das ist keine Zahlentrickserei, das ist einfach nur Geometrie für Anfänger. Das Verhältnis von Umfang zu Fläche wird immer günstiger, je größer man den Grundriss anlegt.)

Was man mit der eingeschossigen Bauweise an den Außenwänden gespart hat, kann man also in das etwas breiter angelegte Fundament und in das größere Dach investieren. Das gleicht sich mehr oder weniger aus. Merke: Selbst im Extremfall des eingeschossigen Bungalows wird durchaus nicht automatisch überproportional Baumaterial benötigt. Und dabei ist noch nicht einmal berücksichtigt, dass man ab zwei Geschossen schon ein Treppenhaus braucht, das als Bauvolumen unvermeidbar ist, aber keine Wohnfläche im engeren Sinne generiert, sondern im Gegenteil lästig ist, sobald man altersgebrechlich wird. (Und, kleiner Vorausblick auf das Thema Energie: Das deutlich größere Dach beim Bungalow hat fast doppelt so viel Platz für Solarpaneele!)

Treppenhäuser, Tiefgaragen, Baustatik…

Wenn man über die zwei oder drei Geschosse eines Eigenheims hinaus noch weiter in die Höhe geht, generiert man – im Gegensatz zu Hofreiters vordergründiger Behauptung – sogar zusätzlichen überproportionalen Aufwand bei Baustoff- und Materialeinsatz. Denn dann wird man bei einem Neubau mit Etagenwohnungen eine Aufzugsanlage einplanen, die man bei einem Eigenheim so gut wie nie vorfinden wird. Ebenso wird man bei größeren Mehrfamilienhäusern wahrscheinlich einen Keller vorsehen, den es im einfachen Reihenhaus heutzutage nicht wirklich braucht, schon weil es keine Kohlenlager oder Öltanks mehr gibt; auch das ein Zusatzaufwand (weil man erst ein Loch auskoffern und den Aushub entsorgen muss, außerdem muss der Keller möglichst über Jahrzehnte zuverlässig gegen Grundfeuchtigkeit abgedichtet werden). Noch hinzu kommt bei größeren Anlagen sehr häufig eine Tiefgarage für die Autos der Bewohner, und das umso zwangsläufiger, je stärker das Wohnviertel in grüner Manier „verdichtet“ wird – das geht bis hin zu mehreren Tiefgaragen-Ebenen weit in den Boden hinein.

All das sorgt dafür, dass der Ressourcenaufwand pro Wohnfläche eben nicht „immer günstiger und günstiger“ wird, wie sich der kleine grüne Fritz das so ausmalt. Von Vorschriften für Fluchttreppenhäuser in größeren Komplexen, Andienungsmöglichkeiten für die Feuerwehr et cetera gar nicht erst anzufangen – Themen, die bei einem Eigenheim von vornherein entfallen. Ach so, und dann gibt es noch die Details, mit denen sich die Baustatiker beschäftigen. Wenn man ein Hochhaus baut, dann muss das arme Erdgeschoss das ganze Gewicht von oben aushalten. Man könnte fast annehmen, dass der Materialaufwand für die notwendige Stabilität dann doch etwas größer wird als bei zwei Geschossen Eigenheim.

Nun vergleichen wir auch noch: Eigenheim als Reihenhaus versus (gleich hohes) Mehrfamilienhaus: Ja, jedes Reihenhaus braucht eine Treppenanlage für sich, sagen wir je sechs oder acht Meter Baubreite. In einem Mehrfamilienhaus mit z.B. zwei Wohnungen je Etage reicht jedes Treppenhaus sicher für zwanzig Meter Bauflucht. Aber dieses Treppenhaus wird deutlich mehr Grundfläche brauchen, weil man es großzügiger anlegen muss, es reicht auch keine schlanke Holzkonstruktion, sondern man wird Beton nutzen mit Natursteinbelag, und die Erschließungsfläche vor den Wohnungstüren kommt zu den Dielen innerhalb der Wohnungen noch hinzu. Auch an diesem Punkt steht unter dem Strich keine wirkliche Einsparung.

Natürlich kann man das alles genauer ausrechnen, ganz ingenieurmäßig, als hier nur grob skizziert. Aber zumindest „vom Prinzip“ her lässt sich kein stichhaltiges Argument für die Hofreiter-Behauptung zum Baustoff-Bedarf finden – weder für Hochhäuser statt dreigeschossiger Bauten noch für Mehrfamilien- statt Reihenhäuser, nicht einmal für mehrgeschossige Eigenheime statt Bungalows, wenn es um den Materialeinsatz v.a. für Außenwände und Dächer geht – immer mit Bezug auf die am Ende nutzbare Wohnfläche in Quadratmetern. Die anteiligen Kosten für Etagendecke, Flächenheizung, Fenster, Badezimmer usw. sind ohnehin evident unabhängig von der Form des Hauses.

Komisch, Etagenwohnungen sind eher teurer

Zum gleichen Ergebnis kommt man aus einer anderen Perspektive: die Baukosten pro Quadratmeter in neuen Mehrfamilienhäusern, in größeren Einheiten, liegen nicht notwendig niedriger als die für ein Einfamilienhaus. Realistisch sind allem Anschein nach für beide Grundvarianten Quadratmeter-Baukosten in der Nähe von 2.000 Euro, natürlich abhängig vom Ausstattungsniveau, „schlüsselfertig“. Die Baukosten von Fertighausanbietern lassen sich im Internet leicht abfragen. Alternativ suche man auf einer Immobilien-Börse z.B. nach einer Eigentumswohnung, gut 100 qm, in bis zu 30 km Umkreis von Hannover, also auf einer Gesamtfläche von beinahe 300 Quadratkilometern. Unter 3.000 Euro je Quadratmeter bekommt man nicht mal eine Handvoll Angebote, und wenn man halbwegs Auswahl möchte, muss man noch deutlich höher einsteigen. Rechnet man die Marge der Bauträger raus, Grundstückspreis und Baunebenkosten, landet man immer noch klar oberhalb von 2.000 Euro – also eben nicht günstiger als ein ganzes eigenes Haus.

Woran das wohl liegt? Lassen sich ausgerechnet die Investoren in große Immobilien vom Bauhandwerk übel abzocken, weit über den tatsächlichen baulichen Aufwand hinaus, während der kleine Bauherr seine Anbieter und Handwerker bis auf den letzten Cent ausquetscht? Oder ist es, wenn überhaupt, eher andersrum? (Nebenbei: Warum soll der kleine Mann die Rendite-Erwartungen von Investoren und Maklern bedienen, wenn er sich wohnmäßig auch ganz selbstständig machen kann, mit einem günstigen Baukredit?) Wenn aber die Baukosten je Quadratmeter Wohnfläche die gleichen sind, oder sogar günstiger, wo verstecken sich die zusätzlichen Umfänge an Baustoffen, die sich der Hofreiter-Toni so vorstellt?

Nun gehen wir also schon mal davon aus, dass eine übliche Reihenhaus-Bauweise mit zweieinhalb Geschossen durchaus effizient ist und gegenüber einem Großwohnsilo keine politisch bedenkliche Zusatzbelastung für baulichen Aufwand erfordert. Aber ein freistehendes Haus, zum Vergleich? Keine Frage, dann braucht man je Einheit nicht nur eine seitliche Wand, sondern zwei davon. (Bzw. sozusagen zwei komplette Wände statt zwei anteilige halbe.) Und die Wände brauchen Außendämmung, natürlich. Aber man muss das von vornherein in ein Verhältnis zu allem anderen setzen, woran sich nichts ändert, denn die vorderen und hinteren Wände, die Fundamente und Dächer, die Zwischendecken und Zimmerwände, sämtliche Installationen, das alles bleibt ja gleich. Damit relativieren sich die zusätzlichen Außenwände schon sehr deutlich in ihrer Bedeutung.

Vor allem aber gilt, Überraschung: Nur in Außenwände kann man Fenster einsetzen. Wenn eine Hauseinheit (die wir uns zunächst als Reihenhaus vorgestellt haben) auch links und rechts Fenster bekommen kann, nicht nur vorn und hinten, dann kann man die Zimmer im Haus deutlich besser beleuchten. Das spart abends und im Winter schon einmal Lichtstrom. Aber man kann dann auch weiter in die Tiefe bauen, ohne dunkle Wohnlöcher zu erzeugen, und Baugrundstücke somit besser nutzen, quer zur Bauflucht (und den Flächenbedarf weniger wachsen lassen als sonst nötig).

Abstand halten, bringt klare Vorteile

Mehr Fenster bedeuten nicht nur mehr Licht, sondern auch mehr Sonnenwärme, die ins Haus kann. Vor allem im Frühjahr und Herbst lassen sich damit Heizkosten einsparen. Wir reden ja hier politisch ausschließlich von Neubauten, gesetzestreu so gut gedämmt, dass die Außenwände nur minimal Wärme verlieren. Nutzt man umgekehrt Sonnenlicht geschickt, auch z.B. durch Wintergärten oder ähnliche Einbauten, kann man die Energie-Effizienz spürbar steigern. Wenn man Pech hat mit einer Reihenhaus-Anlage, verläuft sie in Nord-Süd-Richtung, und dann kann man eben das Sonnenlicht nur begrenzt durch Glasflächen „einsammeln“, aber mit Abstand zwischen Nachbarhäusern könnte man es sehr wohl. Freistehend heißt also zwar minimal mehr Baustoffe, aber dafür mit guter Planung höhere Energie-Effizienz und spürbar höhere Wohnqualität. Die Baustoffe braucht man noch dazu nur einmal, die Energie kann man über Jahrzehnte einsparen.

Und noch eine „Kleinigkeit“: Ein einzelnes Einfamilienhaus kann der Bauherr sich und seiner Familie auf den Leib schneidern lassen. Er kann die Zahl und Anlage der benötigten Zimmer optimieren, er muss nicht ein nach Zahl der Quadratmeter eigentlich fast unnötig großes Reihenhaus kaufen, damit „alles reinpasst“, sondern er muss nur die Quadratmeter in Auftrag geben, die er individuell benötigt. Man sollte meinen, das sei eine völlig rationale und höchst sinnvolle Option, die man nicht unnötig beschneiden sollte.

Lässt man Abstand zwischen individuellen Nachbarhäusern, kann man übrigens noch Garagen dazwischenstellen, was ja auch die Regel ist. Dann sind die Autos der Anwohner von der Straße weg und man kann sich bei der Siedlungsplanung die Straßen ohne viel Parkflächen ausdenken. Andernfalls braucht man Parkplätze oder getrennte Garagenhöfe, das macht es weder schöner noch platzsparend noch praktischer für die Bewohner. All diese Abhängigkeiten müssen im wirklichen Leben bedacht werden – jedenfalls von einem tatsächlichen Architekten oder Stadtplaner, wenn schon nicht von einem politischen Schwadroneur. Apropos: Man könnte in Deutschland durchaus Baumaterial einsparen, wenn man die Bauvorschriften verschlanken würde. Das gesetzlich vorgeschriebene Niveau ist schon sehr perfektionistisch, man könnte es auch als teilweise übertrieben ansehen, und die linksgrüne Regelungswut hat daran maßgeblichen Anteil. Also vielleicht wäre etwas Selbstkritik bei den Politikern auch mal schön.

Im zweiten Teil (morgen) werden die Stichworte „Energie“ und „Fläche“ behandelt. Auch unter Aspekten des „Klimawandels“. Zumindest an einem der Hofreiter-Punkte muss doch wohl am Ende etwas dran sein? Er würde doch nicht durch die Bank Blödsinn verbreiten, hoffentlich?

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Leserpost

netiquette:

Dr. Joachim Lucas / 06.03.2021

Es ist seit Jahr und Tag dieselbe Masche. Dier Vergrünten behaupten im Verein mit willfährigen “Wissenschaftlern” irgendeinen Stuß und prompt beginnen alle mühsam nachzuweisen, dass es Stuß ist. Die Grünen setzen unsinnigste, lebensfremde Themen und alle springen anschließend über das Stöckchen. Wann hat bei denen je etwas Hand und Fuß gehabt? Leute, die ihre eigene Biografie nicht in Ordnung haben, nie wertschöpfend gearbeitet haben, können einfach nur Unsinn reden und produzieren. Aber das Produzieren von Dauerschrott hat eben Methode.

Bernhard Freiling / 06.03.2021

Fakten, nachrechenbare, interessieren doch Niemanden. Die Glaubwürdigkeit läßt sich kaum mit Fakten erschüttern. Wir erleben das täglich bei/mit Corona. “Kathas” Glaubwürdigkeit z.B., wurde durch ein Eis, gegessen aus einem Plastikbecher in Kalifornien, erschüttert. ++ M.E. müssen wir nur schauen, wie die “Grünen Großkopferten” leben. Im Karnickelstall? Oder im freistehenden Einfamilienhaus? Gerade Grüne sind die prädestinierten und spießigen Bewohner von Einfamilienhäusern. Warum? Weil sie es sich leisten können. Meist verdienen sie ihr Geld in Beamtenverhältnissen und sind mit einem derart gesicherten Einkommen so gut wie keinerlei Schwierigkeiten bei der Finanzierungsbeschaffung ausgesetzt. Und: Es sind Individualisten.  Zumindest nehmen sie das für sich, m.E. nach, in Anspruch. “Der Individualist” kommt natürlich nur dort richtig zur Geltung, wo es nicht so unheimlich viele davon gibt.  Das eigene Einfamilienhaus läßt sich erst dann richtig geniessen, wenn viele, viele Andere im Karnickelstall hausen müssen. Erst dann läßt sich der eigene Individualismus so richtig zur Geltung bringen. ++ “Grüne” können nicht sachlich argumentieren. Sie können nur emotional. Das, zugegebenermaßen, hervorragend. Meist jedenfalls. Also muß “man” sie dort packen, wo sie angreifbar sind. Bei ihrer Glaubwürdigkeit. Denn die ist in aller Regel “unter aller Kanone”. Wenn das nur halbwegs vom “politischen Gegner” beherzigt würde, so meine feste Überzeugung, lägen die Grünen bei deutlich unter 10% Zustimmung statt bei 20 oder mehr.

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