Achgut.tv / 25.09.2021 / 13:00 / 16 / Seite ausdrucken

Durchsicht: Zukunft wählen!

Wie kann man angesichts der erwartbaren deprimierenden Wahlergebnisse als freiheitsliebender Bürger jetzt noch einen guten Weg in die Zukunft wählen? Klaus-Rüdiger Mai bietet konkrete Antworten an. 

An diesem Sonntag erwarten die meisten Deutschen wohl eher deprimierende Wahlergebnisse. Eigentlich bietet das kaum Anlass, über eine bessere Zukunft nachzudenken. Doch ein Buch möchte niedergeschlagenen freiheitsliebenden Bürgern zeigen, wie der lähmende Zeitgeist überwunden werden kann. Ein Gespräch mit dem Schriftsteller und Sachbuchautor Klaus Rüdiger Mai über sein neuestes Werk „Die Zukunft gestalten wir! – Wie wir den lähmenden Zeitgeist endlich überwinden"

Foto: Pixabay

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Wolf Hagen / 25.09.2021

Sie, Herr Mai, sind also derselbe Klaus-Rüdiger Mai, der hier einerseits sein Buch promoten und verkaufen will, mit dem Tenor, es gäbe kein Grund zur Resignation und gleichzeitig, völlig konträr bei Tichy, in einer Glosse behauptet, Deutschland werde versteigert und verramscht?! Sorry, Herr Mai, aber viele der Leser und Kommentatoren auf der Achse und bei Tichy sind weder doof, noch uninformiert. “Wir” können unterscheiden, ob jemand nur redet und sein Buch verkaufen will, oder ob jemand leidenschaftlich für seine Überzeugungen eintritt und kämpft. Mich jedenfalls überzeugt es nicht, wenn einer auf der einen Plattform “Hü!” und auf der anderen “Hott!” ruft.

Judith Panther / 25.09.2021

Ich glaube auch, daß sich bei der Wahl morgen aus dem Volksverräter- und Versager-Sextett SSRRGG nur wieder ein neues, unheilvolles Trio infernale bilden wird, die alte oder eine “neue” Koalition, nach dem Motto “Pest und Cholera plus Krebs? ” oder “Pest und Krebs plus AIDS?”, eine Alternativlosigkeit sondershausen, die den Wähler vor Wut ins Kopfkissen beißen lassen dürfte. Eine Stimme für die derzeit einzig wählbare Partei “Die Basis”,  dürfte einstweilen noch verloren sein. Die kommen aber noch. Nur mit denen im Boot haben wir noch sowas wie Zukunft. Aber wenn wir morgen den Freien Wählern und ihrem Aiwanger eine Chance geben, könnten sie in den nächsten 4 Jahren zumindest ein Stachel im Fleisch der etablierten Ärsche sein. Ausschließlich zu diesem Zweck hatte ich damals übrigens auch die Grünen gewählt (von ihrer pädophilen Neigung wußte ich damals nichts) , wohl wissend, daß diese Partei NIEMALS an die Macht gelangen darf. Never ever. Also: entweder die Blauen, die ja letztlich überwiegend aus ehemaligen SSRRGG-Wählern bestehen, die mit dem Sextett des Grauens nichts mehr zu tun haben wollen oder die Freien Wähler, dessen Chef wenigstens sowas wie Rückgrat und anscheinend noch einen halbwegs gesunden Menschenverstand hat. Mein Herz schlägt für Die Basis und die werden, die MÜSSEN irgendwann ans Ruder kommen. Nur für deren moralische und menschliche Eignung und Unkorrumpierbarkeit würde ich meinen etablierten Hintern verwetten. Das sind nämlich keine Idealisten.  

K. Schmidt / 25.09.2021

Ich schätze den Herrn Mai eigentlich sehr. Aber da war nicht viel Brauchbares bei. Das Mehrheitswahlrecht alla Großbritannien hilft dort den linken, schottischen Nannys zu überproportionler Macht und hat bis jetzt noch jegliche mainstream-kritische Opposition verhindert. Das Problem ist also nicht das Wahlsystem sondern vielleicht eher die Mentalität. In Frankreich und Italien wären wenigsten noch 30% oder mehr bereit, Protest zu wählen. In Deutschland sehen zwar einige die Probleme, aber man akzeptiert diese Bestrafungen auch irgendwie als gerechtfertigt.

Gerhard Hotz / 25.09.2021

Dass sich die Parteienlandschaft immer mehr zersplittert, ist überhaupt nicht deprimierend, es bedeutet erstmals nur Vielfalt. Die Schweizer Regierung ist seit ewig eine Vier-Parteien-Koalition ohne eigentliche Opposition (Konkordanzdemokratie). Niemand dominiert. Alle sind es sich gewohnt, manchmal zu gewinnen und manchmal zu verlieren. Extreme Positionen setzen sich so gut wie nie durch. Alleingänge sind unmöglich. Die Politiker müssen sich immer wieder zusammenraufen und Kompromisse suchen. Ausserdem haben sie immer mit Referenden zu rechnen, wenn sie am Volk vorbei politisieren. Charismatische Führerfiguren sind seit jeher unbeliebt. In der alten Eidgenossenschaft endeten diese oft einen Kopf kürzer. Heute werden sie durch die Mechanismen der direkten Demokratie rasch zurückgebunden. Man kann das alles als mühsam und langweilig empfinden, aber für die kleine Schweiz ist es ein Erfolgsmodell. Ob sich dieses Konzept aber auch für grosse Länder eignet, weiss man nicht. Man müsste es mal ausprobieren.

Oliver Groh / 25.09.2021

Na da hoffe ich doch mal, das in dem Buch als erster Schritt in die Freiheit steht, morgen die AfD zu wählen. Es ist die einzigste Möglichkeit mit Hilfe der echten Opposition Veränderungen zu erzwingen. Sie ist auch die Partei, welche direkte Demokratie nach Schweizer Vorbild fordert. Demonstrationen oder Gespräche mit Abgeordneten ändern bei derzeitiger Konstellation ( auch im Hinblick auf die Rolle der Medien ) gar nichts.

S.Schleizer / 25.09.2021

Hoffnungslos! Mit wem will man denn noch rational diskutieren und konstruktiv arbeiten? Selbst wenn es vor 2 Jahren noch möglich gewesen wäre, Corona hat die die letzten Reste Verstand hinfort gefegt. Wie es Herr Fleischhauer einmal so treffend, als er noch echt konservativ rüberkam und nicht als halb-rechtes Feigenblatt, geschrieben hat: Da können 5 Wissenschaftler stundenlang Fakten vortragen, wenn danach jemand aufsteht und sagt “Ich habe aber Angst…”, dann ist das Thema durch.

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