Achgut.tv / 10.04.2021 / 10:30 / 23 / Seite ausdrucken

Durchsicht: Reitschuster im Sperrgebiet

Einem regierungskritischen Journalisten die Zeitung zu beschlagnahmen oder den Kanal zu sperren, ist unter diktatorischer oder autoritärer Herrschaft die Aufgabe staatlicher Zensur. Hierzulande übernimmt YouTube zunehmend diese Aufgabe und sperrt schon mal Journalisten und Medien den Kanal. Das trifft immer wieder Regierungskritiker. Aktuell ist der bekannte Journalist Boris Reitschuster betroffen. Er wurde seines wichtigsten Verbreitungsweges beraubt.

Foto: B.Reitschuster

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Hans Kloss / 10.04.2021

Es ware Zeit dass yt als Unternehmen nicht zensieren darf und zwar weil das eine ekelhafte Diskriminierung ist. Mit so viel geistiger Kraft kann das Unternehmen ein System schaffen wo die rechtliche beschweren unproblematisch gehandelt und Moderation der Kanäle ohne Zensur gemacht werden. Dass Moderation von Trolls und Bots ohne Zensur möglich ist zeigt zB slashdot.org da macht die Gemeinschaft die Moderation und wenn ein Post Mal zu weit weg von Mainstream ist, fällt es in Ranking unter und wenn man nicht will sieht man es nicht. So geht Moderation ohne Zensur. Das passt natürlich nicht zu dem Woke Eifer.

Christopher Sprung / 10.04.2021

Alle Journalisten der Mainstream-Medien bzw. ARD-ZDF-GEZ-Journalisten, sowie alle “Entscheider” bei youtube und facebook usw., sollten mal folgendem Versuchsaufbau zustimmen:  eine Woche lang werden sie alle AUSGETAUSCHT.  Ihre Plätze werden nicht von rechtsradikalen Nazis, sondern von liberalkonservativen, seriösen Journalisten und Faktencheckern eingenommen. Und dann werden - nur mal als psychologischer Versuch -  eine Woche lang die youtube-Kanäle und facebook-Beiträge der linksgrünen Merkel-Journalisten gesperrt, wenn sie irgendeinen Hauch von Kritik an liberalkonservativen Positionen äußern!  Was wäre das für ein Aufschrei in den Medien danach!  Ja, aber die linksgrünen Merkel-Gesinnungsjournalisten würden dann mal selbst spüren, wie es ist, unter einer totalitären Zensur zu leben und dauernd anlasslos gesperrt und gecancelt zu werden.

Alexander Mazurek / 10.04.2021

“Eine [staatliche] Zensur findet nicht statt” steht im GG. Wie schön, dass der Staat diese mit dem NetzDG outgesourced hat und nun Unternehmen sie zum Selbstschutz betreiben, fest auf dem Boden der FDGO ... Kafka würde erblassen ...

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