Nach 20 Jahren Krieg redet die Kanzlerin über Afghanistan, wie im schlechten Arbeitszeugnis: Man hätte sich doch bemüht. Leider überhörte sie einst, dass Altkanzler Helmut Schmidt die Niederlage vorhersagte.
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Teil 1 / 2 – Ja, Herr Grimm, da tritt die ganze „Großmanns-Unfähigkeit“ unserer Regierung ( auch dieser Militärbündnis-Staaten ) zu Tage. Afghanistan ist, wie Helmut Schmidt es andeutet, kein Land nach unserem Verständnis. Da ist von Seiten der Bevölkerung nichts Homogenes. Es ist ein zusammengemischter (?) Völkerhaufen auf einem gemeinsamen Areal. Wobei die größte Volksgruppe, die Paschtunen zum größeren Teil sogar noch in Pakistan ansässig ist und von dort aus agieren. Aber unsere Großkopferten wollen ein „LAND“ befrieden. Diese Heimsuchung aus der Uckermark hat es jetzt noch nicht begriffen. Wie sagte Helmut Schmidt, – das afghanische Problem ist unlösbar ! – Es hat noch niemals einen afghanischen Staat gegeben, der länger als 2 Jahrzehnte funktioniert hat ….. es wird auch niemals eine afghanische Nation geben ….. und es sind mindestens 12, wenn nicht sogar 18 Völker in Afghanistan – weiter Teil 2
Teil 2 – Peter Scholl Latour hat ebenfalls jedweden Befriedungsversucht für „Unsinn“ erklärt. Er stellte noch die Frage: „ Was haben wir da unten überhaupt zu suchen, dort im hintersten Eck von …. ?“ Aber die Merkel handelte schon immer so – Meinungen und Kenntnisse von Fachleuten werden regelrecht bekämpft wenn diese konträr zu ihrem Willen stehen. --- Der Schaden, den diese Frau an unserem Vaterland angerichtet hat, bis hin zur „Selbstermächtigung“ / „Grundgesetz-Zerstörung wird auch dieses Land zerstören. Die umfassenden realen Auswirkungen, gesellschaftlich, wirtschaftlich, ideologisch und von Seiten der Bildung, werden sich nicht mehr lange verdecken und klein reden lassen. Allein die Realität hinter den verschleppten Konkursen wird uns alle noch zum Verzweifeln bringen. Die Frage ist sowieso eine gesellschaftliche: “ Wie konnten wir so eine Entmündigung bzw Selbstermächtigung überhaupt zulassen?
So ganz lag Helmut Schmidt auch nicht richtig. Alexander der Große hatte das Gebiet des heutigen Afghanistan schon erobert und dortselbst Städte gegründet. Er wollte aber weiter nach Indien ziehen. In diesem Gebiet, das damals mit dem persischen Namen Chorasan bezeichnet wurde, herrschten nach ihm zuerst die Seleukiden, Nachfahren eines seiner Generäle, der sogenannten Diadochen. Danach existierte dort das Gräko-Baktrische Reich, dessen Religion der Buddhismus war (man denke an die von den Taliban zerstörten Buddha-Statuen von Bamyan). Es folgte eine Zeit, in dem dort alle möglichen iranischen oder Turkvölker durchzogen, die in erster Linie wie schon Alexander, nach Indien wollten. Mittlerweile hatten die Araber Persien erobert und den Islam in die Gegend gebracht. Danach zogen die Truppen Dschingis Khans durch, die das Gebiet mit äußerster Brutalität unter ihre Kontrolle brachten. So wurden von Ihnen zB fast alle Einwohner von Herat das nicht schon allein vor dem Anblick der Mongolen kapitulierte, getötet un aus ihren Köpfen Pyramiden gebaut. Nach dem Untergang der mongolischen Herrschaft gehörte Afghanistan dann zeitweise wieder zum Persischen Reich. Danach wurde es geteilt und der Westen kam unter persische, der Osten unter indische Herrschaft unter den Mogulkaisern, bis sich im 18./19. Jahrhundert die Paschtunen, ein Bergvolk aus den Gebieten an der Grenze zum damaligen Indien, gegen die Fremdherrschaft erhoben. Über ein Viertel der Bevölkerung sind ethnische Perser, die dort Tadschiken genannt werden. Die Bezeichnung „Afghanen“ haben übrigens die Perser den Paschtunen gegeben. Afghanistan und Deutschland verbindet übrigens eine Beziehung, die schon in die Zeit der Hohenzollern-Kaiser zurückreicht und bis weit in die Nazizeit aufrecht erhalten wurde.
Ulrich@Bohl, um das zu erkennen, muß man noch nicht einmal Scholl-Latour zitieren. Wie vermessen kann der Mensch sein, anderen AUF DEREN LAND seine Vorstellungen von „erfolgreicher“ Politik zu oktroyieren! Eine archaisch anmutende Stammeskultur, ausgestattet mit modernster Technologie, bezahlt vom WESTEN ! , und mit den gleichen Machtgelüsten ausgestattet, läßt sich auch nicht mit Bomben und militärischer Besetzung wie einen Kindergarten behandeln. Zuviel Machtansprüche, kriegerische Vorsätze, Vorteilnahme, Machtmißbrauch, persönliche Eitelkeiten und wechselnde Bündnisse. ALLES MURKS. Viele junge Soldaten und jede Menge Zivilisten wurden zwischen den einzelnen, dümmlichen Egoismen der VIELEN BETEILIGTEN zerrieben. UND WOZU? Afghanistan, ein Schaustück menschlicher Unwürdigkeit. Ein Desaster ohne HAPPY- END. Eine kleine menschliche Schande, aber es wird noch schlimmer kommen….
Merkel „vergewaltigt“ die deutsche Sprache. Jeder Vergleich Merkels mit Helmut Schmidt ist Hohn und Spot. Im Gender, Nirwana und olalaland, ist jede rationalitaet abhanden gekommen. Wenn man Schmidt eine Frage stellte, gab es eine glasklare Antwort. Merkel ist rhetorisch ganz unten. Antworten kann sie nicht, warum wird jemand der nichts kann, 16 Jahre lang gewaehlt!
@Sabine Schönfelder: „…. Hol Dich der Teufel Angela. Bist Du es selbst, geh zur Hölle.“ Genau! …. und nimm das gesamte hörige Pack gleich mit! MfG
@Kurt Lewin : Ich bin auf dem besten Wege, Ihr Fan zu werden. Auch ich bewundere die kleinen Lernfortschritte der Kanzlerin, die nur die Eingeweihten sehen können. Aber ich habe keine Angst, dass diese geringen Fortschritte gleich wieder zurückgerollt werden, falls Merkel tatsächlich nicht wieder gewählt wird. Unsabhängig davon glaube ich aber auch, dass nach der Wahl alles ganz anders ist, denn es ist schon vor der Wahl alles ganz anders, als uns die Medien einreden wollen.