Achgut.tv / 08.03.2022 / 06:15 / Foto: Achgut.com / 150 / Seite ausdrucken

Durchsicht: Heinsohns Blick auf Putins Krieg

Putins Krieg verläuft nicht so, wie ihn der Kriegsherr geplant hat. So kampfbereite Ukrainer hatte er nicht erwartet. Und nun? Putin will seine Macht retten und der Westen sollte sich um das Russland ohne Putin kümmern.

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Franz Klar / 08.03.2022

@Gabriele Klein: “Zum Glück gibts noch den O Ton bzw. Übersetzungen d.Putin Reden” . Das Oeuvre des Meisters erscheint in Kürze im Trollnik Verlag in analoger Aufmachung zur Mao - Bibel . Subskribieren Sie , bevor die wertvolle Erstauflage vergriffen ist !

Arne Ausländer / 08.03.2022

Die Parallele zum Irakkrieg 1991 besteht v.a. darin, daß es für den besiegten Irak kein praktikables Konzept gab, was zu dauernder Instabilität und riesigen Leiden der Bevölkerung führte. Nur dadurch (nicht etwa durch 9/11) wurde der nächste Krieg 2003 aus Sicht vieler Strategen geradezu unumgänglich. Aber auch danach ist - vielleicht abgesehen von den Kurdengebieten - keine klare Verbesserung der Situation zu beobachten. Natürlich unterscheidet sich der Irak von 1990 gravierend von der Ukraine 2021, gemeinsam aber ist eine relative Stabilität und Berechenbarkeit der Verhältnisse - die als Folge der Interventionen zerstört war bzw. (im Fall eines russischen Sieges in der Ukraine) zerstört zu werden droht.—Übrigens waren Iraks Ansprüche auf Kuweit besser begründet als die Rußlands auf die Krim, man vergleiche Goa in Indien o.ä. Natürlich sehe ich den Unterschied, daß der Irak Gebiet annektiert hatte, während die Ukraine Gebiet durch Annexion verloren hat. Mir ging es aber um Beispiele, wo das fehlende realistische Konzept die Bilanz des Siegers geradezu ins Negative brachte, womit die Widersinnigkeit jedes Krieges noch gesteigert wird, a classic lose-lose situation.

Hermine Mut / 08.03.2022

Verhandlungsvorschlag :  der Westen akzeptiert die Forderungen Putins - keine Nato-Osterweiterung / Krim und Donbas bleiben/kommen zu Russland - , keine Waffen und Kriegsunterstützung werden an die Ukraine mehr geliefert,  keine Sanktionen gegenüber Russland verhängt .  Welche Folgen wären hier zu erwarten ?

Günter H. Probst / 08.03.2022

Ich mache mir den Spaß und schreibe die Anmerkungen der PUTAIN-Anbeter immer auf 1939/40 und Hitler um. Ob er vom Unternehmen Barabarossa Abstand nimmt?

lutzgerke / 08.03.2022

Krieg ist, wenn alte Männer reden und junge Männer sterben.

Wolfgang Pfeiffer / 08.03.2022

@Frances Johnson - Sie schreiben:  “Zum Schluss muss ich die Frage wiederholen, die sich schon jeder gestellt hat, der hingeschaut hat: Was hatten John McCain und Victoria Nuland eigentlich auf dem Maidan zu suchen? ” Unter anderem: wahrscheinlich Bodenschätze, mit denen die Ukraine reichlich gesegnet ist. Vorarbeit für die Freunde sozusagen, würde ich vermuten ...

W. Renner / 08.03.2022

Der Westen sollte sich um das Russland ohne Putin kümmern. Der Satz der Stunde, den sich jeder westliche Politiker ins Hirn - sofern vorhanden - gravieren sollte. Diejenigen, die das nicht begreifen, werden zu den Ausgestossenen der Nach-Putin Ära gehören, was sie sich dann auch selbst erarbeitet haben werden.

Gus Schiller / 08.03.2022

@Gabriele Klein: “Werte um die es Zelensky geht”. Es geht ums Geld, wie immer. Die USA und EU haben in den letzten Jahren Milliarden in die Ukraine gepumpt. Wer hat es wofür bekommen? Was wurde damit geschaffen? Die Ukraine ist eines der korruptesten Länder der Welt. Der Bidenclan u.a. verdienen sich dort schwindlig. An welchen Fäden hängt der “Seiteneinsteger-Präsident” ? Was hat es mit den Biochemielaboren der Amerikaner auf sich? Das hat alles nichts mit westlichen Werten zu tun. Nur dass sich überwiegend Germoney jetzt um die Flüchtliche kümmern darf.

Thomas Baader / 08.03.2022

@ Dirk Pille: Das Volk der Ukrainer gibt es schon ziemlich lange. Das weiß man, wenn man echte Geschichtskenntnisse hat und nicht auf Kreml-Propaganda reinfällt.

A. Norden / 08.03.2022

Der Artikel “Rußland, die Ukraine und der Westen” (Westfälische Zeitung, 10. und 13.2. 1928) hatte sich dem Thema schon vor fast 100 Jahren gewidmet: “Die hier skizzierten Entwicklungstendenzen der Ukraine erfordern, daß das Ausland das ukrainische Problem nicht aus dem Auge verliert, ergeben sich doch hier politische Zukunftsmöglichkeiten von außerordentlicher Tragweite. Ein landwirtschaftlich und technisch voll entwickeltes Großrußland wird für die westeuropäischen Staaten politisch immer eine Gefahr bedeuten. Der Reichtum an Menschen, Land und Bodenschätzen aller Art birgt derartige Entwicklungsmöglichkeiten, daß theoretisch die Entwicklung Rußlands zu einem zweiten Nordamerika,...möglich wäre. Dann könnte Westeuropa von diesem Koloß einfach zerdrückt werden. Bei einer Trennung der Ukraine von Rußland würde diese Gefahr aber ganz außerordentlich herabgemindert werden, (...) Bei einem Verlust der Ukraine, mit dem sich allerdings Großrußland wohl nur äußerst schwer abfinden würde, würde sich Rußlands Schwerpunkt sehr weit nach Osten hin verschieben, und es würde als europäische Macht in den meisten Fragen wohl ganz ausscheiden. Andererseits würde die Ukraine, um sich Rußland gegenüber behaupten zu können, sich eng an Westeuropa ...anschließen müssen.”

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