Achgut.tv / 22.01.2022 / 15:06 / Foto: Imago / 103 / Seite ausdrucken

Durchsicht: Faesers Fairness

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) findet es unfair gegenüber der Polizei, dass die Bürger so viel demonstrieren. Und Telegram ist was für Oppositionelle in Diktaturen, nicht für heimische Demonstranten.

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A. Iehsenhain / 22.01.2022

‘Ein Fisch namens Nancy’ als Remake des berühmteren “Fisch namens Wanda”, nur nicht so lustig, vor allem in der inhaltlichen Andersartigkeit. Aber immerhin erinnert der Phoenix-Moderator samt Hintergrundkorridor ein wenig an die Mini-Gastrolle von Stephen Fry, dem Otto (alias Kevin Kline) das Reiseticket abknüpft und ihn anschließend in einer Besenkammer des Flughafens einsperrt. Ansonsten könnte man bei der hiesigen “Durchsicht” beinahe denken, dass es je nach Politikergusto verschiedene Polizeien in Deutschland gibt. Einmal bewirft man sie mit ordentlich Scheiße, um sie später dann mit Absolution abzudampfen und den geworfenen Dreck zu Knüppeln und Tränengas zu destillieren, wenn mal wieder Spaziergänger unterwegs sind. Abschließend ein kleiner Tipp an das gescholtene soziale Netzwerk - einfach ein Glückwunsch-“Telegram” an Nancy schicken, weil sie es aus dem Schattenkabinett von Andrea Ypislanti bis an die Spitze des Innenministeriums geschafft hat.

Klaus Schmid / 22.01.2022

Danke, ihr Rot-Grün-Gelben für die Ernennung der Frau Faeser zur Innenministerin. Damit habt ihr mir alle Zweifel genommen wohin ihr Deutschland steuern wollt. Vielen Dank.

Franz Michael / 22.01.2022

„Die Menschen dieses Landes sind keine Untertanen.“ – Hans-Jürgen Papier. —„Wir bekämpfen die Krankheit, nicht die Infizierten,“ Prof. Rita Süssmuth. „Überlasst die Welt nicht den Wahnsinnigen“ das neue Buch des DAH-Ehrenmitglieds Rita Süssmuth ist gleichermaßen die Quintessenz ihres politischen Denkens und eine Aufforderung zum Handeln Eichborn Verlag, “Leser fragen Goethe antwortet” Frage: Pflichten Sie der Auffassung bei, daß Revolution quasi die Notwehr des entrechteten Volkes ist? Goethe: Ich war vollkommen überzeugt, daß irgendeine große Revolution nie die Schuld des Volkes ist, sondern der Regierung. Revolutionen sind ganz unmöglich, sobald die Regierungen fortwährend gerecht und fortwährend wach sind, so daß sie ihnen durch zeitgemäße Verbesserungen entgegenkommen und sich nicht so lange sträuben, bis das Notwendige von unten her erzwungen wird. (Zu J.P. Eckmann am 4.1.1824; D472) Die Zeit des Handelns rückt wohl näher.

Christian Berger / 22.01.2022

Das Bundesverfassungsgericht hat stets unterschieden ob durch Äußerungen die Bunderepublik und ihre Verfassungsgrundsätze selbst angegriffen werden oder ein Verhalten von Amtsträgern, das diesen Grundsätzen nach Auffassung des sich Äußernden nicht genügt,  kritisiert wird. Diese Unterscheidung versucht man derzeit einzuebnen, indem die Kritik an Amtsträgern, deren Verhalten/Politik nach Auffassung der sich Äußernden den Grundsätzen der freiheitlich demokratischen Grundordnung nicht ausreichend Rechnung trägt, in angeblich demokratiefeindliche Äußerungen umgedeutet bzw. sogar in eine Delegitimierung des Staates umgemünzt wird. Typischer Einsatz der Manipulationstechnik Strohmanntaktik.

Hans Marner / 22.01.2022

wie Präs. Trump schon selber sagte: “Crazy Nancy” ist am Start. Wir sehen uns Montag on the road!

Peter Groepper / 22.01.2022

@Stanley Milgram “Wenn der Faschismus zurückkommt, wird er nicht sagen “Ich bin der Faschismus”, sondern “Hier ist das erste deutsche Fernsehen mit der Tagesschau.” ”  Was für eine ausgezeichnete Abwandlung des berühmten Zitates von Ignazio Silone!

Peter Groepper / 22.01.2022

@Daniel Oehler “Ich sage nur: Wehret den Anfängen!” Der Spruch bleibt richtig, aber die Chance, den Anfängen zu wehren, wurde bei den letzten 2 Bundestagswahlen vertan. Spätestens seit “2015” hätte bei den nachfolgenden Wahlen das Kommando zum Kurswechsel von den Passagieren noch gegeben werden können. Der Dampfer Deutschland ist jetzt aber bereits leckgeschlagen, die dafür verantwortliche Kapitänin hat sich von Bord gemacht und die als Ersatz eingesprungenen Ampeloffiziere befehlen “volle Kraft voraus” an die Parlamentsmaschine, um den voraus liegenden riesigen Eisberg zu versenken. Zunehmend protestierenden Passagieren wird der Zugang zu den Gemeinschaftsräumen und den Rettungsbooten versagt während die verängstigen übrigen Passagiere von der Musikkapelle im grossen Ballsaal auf den Endsieg eingestimmt werden. Mit dieser Einstellung Gute Fahrt! Und immer mehr(ere Handbreit) Wasser über dem Kiel!

Dirk Jungnickel / 22.01.2022

Diese unsägliche Tante ist eine weitere “große Herausforderung”  für Satire und Persiflage. Möglicherweise läuft sie dem Klabauter….wie heißt er doch gleich?  noch den Rang ab. Der dürfte dann eine Umbesetzung des Hampelkabinetts (Gerald Grosz) fordern, weil er sich immer noch erst nimmt. Der Tante Faeser würde ich zutrauen,  ein paar Konterfeis des Anstreichers unter die Spaziergänger zu schleusen. Wenn schon , dann schon !

Klaus Keller / 22.01.2022

Was sagen Fachleute?  Zitat faz: Der deutsche Vizeadmiral und Chef der Deutschen Marine, Kay-Achim Schönbach, muss nach Äußerungen über Putin und einen möglichen russischen Einmarsch in der Ukraine seinen Posten räumen. Das berichtete das Magazin „Der Spiegel“. Zuvor hatte „Business Insider“ geschrieben, dass Schönbach sich öffentlich entschuldigt hätte und sein Amt zur Verfügung gestellt habe. Demnach habe Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) ihn in den einstweiligen Ruhestand versetzt, nachdem Schönbach zuvor darum gebeten hatte. Die Versetzung teilte das Verteidigungsministerium am Samstagabend den Obleuten im Bundestag mit…... Da sagt einer was und schon ist er weg… Ab Montag kann er spazieren gehen.

Marc Jenal / 22.01.2022

Beim letzten Redebeitrag kann man tatsächlich herzhaft lachen: In anderen Ländern ist die App Telegramm scheinbar wichtig, damit die Bürger sich organisieren und gegen staatliche Repression/nicht sachlich begründbare Regeln/Willkür wehren können. Aha. So so. Entweder sieht die Dame mit Brett vor dem Kopf den Wald vor lauter Bäumen tatsächlich nicht oder sie spielt ihre Rolle mit Absicht so perfide. Man weiss es nicht. Wenn die Regierenden könnten, würden sie wohl schon wollen, wie die grossen Vorbilder in Nordkorea, China oder anderswo. Leider müssen scheinbar die Gesetze noch nachgebessert werden. Die Rolle der fürsorglichen Mutter, die es nur gut meint, hat man sich aber professionell von Merkel abgeguckt. Hut ab. Gemeinsames spazieren an der frischen Luft ist gesund. Vielleicht kann man das nächste mal ein paar Komparsen mit Hitlerbildern reinschmuggeln für die ÖR-Manipulat… äh Berichterstatter*Innen von Spiegel TV und CO.

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