Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder gab letzte Woche eine Vorstellung als entschiedener Kämpfer für die Atomenergie. Es gibt aber auch einen Markus Söder, dem Kernkraftwerke zu gefährlich waren, weshalb er sie schnell abschalten wollte. Hier ist das Streitgespräch Söder gegen Söder.
Dieser wiaschtgleibige (bayrisch für evanglisch) Furz aus Fürth. Der wär‚ so gerne Kini (bayrisch für König) von Bayern (bayrisch für „dem Paradies auf Erden am nächsten kommend“), ist aber eigentlich nur ein opportunistischer und großmäuliger Lump.
Einfachste Lösung: Atomkraftwerke identifizieren sich als Transwindräder.
…je Söder desto blöder…
Nur was für CSU-Deppen.
Hochintelligentes Trüffelschwein des Zeitgeistes. Kein seltene Rasse. Kann blitzschnell zwischen „Sieg Heil“ und „Es lebe die internationale Solidarität“ changieren. Kommt mit seinem Basisprogramm „ Sag Ja zu Nein“ bisweilen erstaunlich weit. Wetzte seine borstige Schwarte gern an der merkelschen Eiche um dann wieder den Tree Hugger zu geben. Kann also eigentlich alles. Also nix. Weil sich soviel Gegensätzliches schon rechnerisch zu einer Nullnummer summiert.
„Aber nu isser halt da.“ (Zitat ehemaliger Vorgesetzter)
Politiker lügen, sobald sie den Mund öffnen. Oder sie werden trumpetisiert.
Der Söder Maggus hat sein Fähnchen immer in den herrschenden oder zu erwartenden Wind gehängt. Nie nach sachlicher Notwendigkeit sondern nach politischer und persönlicher Brauchbarkeit entschieden. Er scheint den richtigen „Riecher“ zu haben. Daß er im Moment sachlich richtig liegt, ist reiner Zufall. Aber vielleicht liegt in dieser Geschichte auch etwas Gutes: Wenn das mit dem Riecher stimmt, dürfte man erwarten, daß die Diskussion über die Verhältnismäßig der Abschaltung gerade in diesen Zeiten in die Breite geht und die Medien den Grünen nicht mehr so treu doof folgen, wie sie das bisher getan haben. Ein regionaler Lastabwurf (Brownout) wäre geeignet selbsz dem dümmsten Michel klar zu machen, daß da etwas richtig falsch läuft. Und ein Brownout ist so unwahrscheinlich nicht, da es praktisch keine Reserven mehr gibt, um auf lokale oder regionale Ausfälle zu reagieren.
Mit ernster Miene vortragen zu können, was immer ihm seine Spin-Doktoren als popularitätsfördernd einflüstern, ist eine Spezialität Söders, mit der er es fast bis zum Bundeskanzler gebracht hätte.
Nicht nur die Frage, woher unsere Energie in der kalten Nacht kommen soll, ist unbeantwortet. Die Funktionsfähigkeit eines Gesellschaftsmodells, in welchem große Teils des Souveräns im Einklang mit Medien der Ansicht waren, vieles wäre mit fähigeren Kandidaten im Wahlkampf besser gelaufen, ist bis hin zum Kurzschluss einer wirtschaftlichen Selbstzerstörung untergraben.
Auch Talente wie Philipp Amthor, die Ordnung in eine zersetzende ungeregelte Masseneinwanderung bringen möchten, ohne jedoch das Dogma der unmöglichen Obergrenze anzurühren, lauern in den Winkeln und Nischen der Lobby. Ihre beliebige Austauschbarkeit, die Überfliegerinnen wie Ricarda Lang in Spitzenpositionen katapultieren kann, garantiert die Fortsetzung des Experiments, die Staatsraison mithilfe eines rotierenden Gruselkabinetts überzeugungspolitischer Zombies aufrecht erhalten zu wollen.