_by_Sandro_Halank-1.jpg)
Seit zehn Wochen stirbt in Deutschland keiner mehr „an“ Corona, sondern allenfalls nur noch „mit“ Corona, und sei es auch nur indiziert durch einen unsicheren (und für Diagnosezwecke nicht zugelassenen weil nicht tauglichen) PCR-Test. Wenn täglich 3000 Menschen sterben, wird man bei komplettem Durchtesten etwa 30 positive Ergebnisse bekommen, jedoch fast ausschließlich Artefakte. – Irgendwann werden die Gerichte entscheiden, dass die Maßnahmen der Bundesländer angesichts der minimalen realen Gefährdung völlig überzogen sind und somit grob fahrlässig. Dann wird auf die Länder eine Welle von Klagen zurollen: Gaststätten, Vergnügungsparks, Busunternehmer, Messebauer und andere Dienstleister werden Milliarden an Entschädigungen für ihre Ausfälle einfordern.
Aktuell mehr als 1200 positiv getestete Reiserückkehrer bei 65000 (=1,8%) Getesteten in NRW, aber keine Angabe zu der Zahl der Erkrankten (wohl keine, sonst wären das wohl vermerkt worden), keine Angaben zu der Nationalität der Getesteten, keine Angaben zu den Ausgangsländern, aber nur 0,2% in Münster/Osnabrück aber 3,4 % in Dortmund (laut WELT online), was das wohl zu bedeuten hat? Nach der geltenden Logik sollte also der Gesundheitsbewußte als Ankunftsflughafen Münster wählen, keinesfalls Dortmund, das wäre gesünder!
Im Prinzip hatte Tegnell doch Recht. Früher oder später kommt jeder mit einem Erreger in Berührung, so dass Herdenimmunität die richtige Strategie ist, solange die Intensivbetten nicht überfüllt sind. Dabei muss man nicht auf 100% Durchseuchung warten, denn 20% der Bevölkerung haben 80% der Sozialkontakte. Sind die sozial Aktivsten einmal immun, ist die Ausbreitung weitgehend gestoppt. – Einige wenige (meist Alte oder Vorerkrankte) sterben auf diesem Weg. Aber sehr viele mehr andere überleben und haben danach ein gestärktes Immunsystem. – Der Schulleiter in Rathenow hält das Maskentragen völlig zu Recht für gefährlich: Ohne regelmäßigen Austausch von Keimen können die Kinder ihr Immunsystem nicht trainieren. Nur freilich wird die verängstige Sagrotan-Mutter diesen Aspekt nicht verstehen. Sie will ja für ihr Kind nur das Beste, und daher schützt sie es vor allen realen oder eingebildeten Gefahren des Lebens. Das Ergebnis ist eine Generation lebensunfähiger Schneeflöckchen.
Die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) spricht von bis zu 40.000 Toten durch vermeidbare (!) Infektionen. Und nun vergleiche man, wie viel Geld die Merkel-Regierung für Corona ausgegeben hat, um genau wie viele Menschen vor dem Tod zu bewahren? Krankenhäuser systematisch hygienischer zu machen, würde etwa 1,5 Milliarden pro Jahr kosten, habe ich gelesen, doch dafür war kein Geld da. Ich habe dies lange Zeit immer wieder angesprochen und bin auf völliges Desinteresse gestoßen, aber nun herrscht wegen der vergleichsweise sehr geringen Gefahr durch ein Virus Panikstimmung. Wir spüren fast das Knie Merkels im Genick, begleitet von Drohungen, es könnte einen zweiten Lockdown geben. Ich bitte um Erläuterung der Logik.
FAZ meldet:“Bis Anfang August registrierten die Behörden rund 2100 Corona-Infektionen, die dem großen Ausbruch in der Fleischfabrik zuzuordnen sind; 1712 davon allein im Kreis Gütersloh…....bis Anfang August im Fall Tönnies 43 Personen im Krankenhaus behandelt werden. Ernsthaft erkrankt waren demnach bislang 27 Männer und Frauen. Zwei der im Fall Tönnies Erkrankten litten demnach an einer Pneumonie (Lungenentzündung), sechs an einem akuten schweren Atemnotsyndrom (ARDS), 19 klagten über eine unangenehm erschwerte Atemtätigkeit (Dyspnoe). Todesfälle gab es bisher im Zusammenhang mit dem Fall Tönnies nicht. ” Auf diese Zahlen habe ich gewartet. Wieviel anderweitig Erkrankte wurden in dieser Zeit aus Angst nicht behandelt und starben? Das was jetzt läuft ist gegen Querdenken gerichtet. Man will die Zahl der Demonstranten am 29.08. eindämmen. Es ist viel durchsichtige Politik der Oberen. Deswegen werden die Gesetze und Bussgelder vor dem Termin verschärft. So weit hatte Honecker nicht gedacht. Es will mir nicht in den Kopf, das man deswegen die Wirtschaft an die Wand fährt. Langsam werde ich Corona Neueinschätzer. Es ist nicht Pest oder Cholera, es gibt schwere Verläufe, aber jeder Arzt weis ,das, und das ist in jedem Beipackzettel nachzulesen, Medikamente bei Anwendung Risiken aufweisen. Die Ärzte wären froh, wenn bei Medikamenten nur 1,3 % ernste Nebenwirkungen auftreten würden. Na, vielleicht habe ich am 29. Zeit.
Herr Albrecht, schon allein die Zahl 10.000 sollte Ihnen zu denken geben: weniger als die Hälfte der vergangenen großen Grippewelle von 2018 und gegenüber diesem Jahr über Monate Untersterblichkeit. Das können Sie auf EUROMO überprüfen. Reine Exponentialrechnung bringt hier gar nichts. Bitte schauen Sie sich das SEIR-Modell an und rechnen Sie es für Deutschland durch: ein gehoppeltes Differenzialgleichungsstem für DGL 1. Ordnung. Schon bei der so genannten 1. Welle hat damit der forcast funktioniert.
Herr Albrecht, was Sie da schreiben bereitet mir Schmerzen. Es gab nie ein exponentielles Wachstum. Und es wird auch niemals mehr dazu kommen. Genau so wenig, wie die viel-beschworene “zweite Welle” - dies ist unmöglich, da in Deutschland etwa 80% der Menschen aufgrund von Kreuzimmunität Immun gegen SARS-CoV-2 sind (Studie Universität Tübingen - die Originalstudie finden Sie im Internet unter der Suche nach “SARS-CoV-2 T-cell epitopes define heterologous and COVID-19-induced T-cell recognition”). Das nennt man dann Herdenimmunität. Da gibts nix mehr (wirklich) zu infizieren. Oder was glauben Sie, warum trotz der täglich vermeldeten “positiven Tests” überhaupt keiner mehr krank wird. Die Sache ist durch, gelaufen, vorbei (bevor sie überhaupt richtig angefangen hat). Während in den Hirnen der desinformierten Schlafschafe noch immer die Pandemie rumgeistert (obwohl überhaupt nix los ist) verarscht die Politik die Menschen in diesem Lande auf kriminelle Weise. Die müssen weg und gehören abgeurteilt.
@Anke Müller “Aber man kann nicht das gesamte Volk die ganze Zeit täuschen.” Doch - das deutsche Volk schon. Nicht jeder, aber viele haben bis 1945 posaunt: “Der Führer haut uns raus”.
Leserbriefe können nur am Erscheinungstag des Artikel eingereicht werden. Die Zahl der veröffentlichten Leserzuschriften ist auf 50 pro Artikel begrenzt. An Wochenenden kann es zu Verzögerungen beim Erscheinen von Leserbriefen kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.