Deutschland ist ein nervöses Land geworden. Die Ereignisse von Chemnitz und die Reaktionen darauf zeigen, wie sehr die Migrationspolitik Angela Merkels das Land spaltet. Die gewohnte politische Statik in Deutschland wird instabil. Chemnitz war ein Fanal. In diesem Dossier dokumentieren wir den bisherigen Gang der Ereignisse.
Hermann Detering: Der „Anstand“ und der Aufstand der Neo-Spießer
Henryk M. Broder: Doktor Gniffkes gesammeltes Schweigen
Anabel Schunke: Der verschwundene Deutsche
Dusan Wegener: Berliner Inquisition, Ende eines Ketzers
Ernst Eichengrün, Ulrich Schödlbauer und Gunter Weißgerber: Die fatale Zerstörung der Mitte
Johannes Eisleben: Wird die Gewalt bald privatisiert?
Vera Lengsfeld: #WirSindMaaßen
Henryk M. Broder: Neue deutsche Sprachpolizei
Gerd Held: Hautfarbe oder Herkunft? Egal. Es geht um die Gemeingüter!
Wolfram Weimer: Die vier großen Verlierer von Chemnitz
Chaim Noll: Was ich von meiner Chemnitzer Großmutter gelernt habe
Arnold Vaatz: Arnold Vaatz zum Stadium der geistigen Umnachtung
Susanne Baumstark: Die Messe der Konfliktschürer
Henryk M. Broder: Broders Spiegel: Generalverdacht Ost
Robert von Loewenstern: Spaß für Kanalarbeiter
Peter Grimm: Jagdgeschichten aus Chemnitz
Peter Grimm: Kundgebung der Werktätigen von VEB Volkswagen in Karl-Marx-Stadt
René Zeyer: „Die sollten dringend ihre Medikamente nehmen“
Rainer Grell: Steinmeiers Fehl(auf)tritte
Dirk Maxeiner: Damit es bei Frau Merkel zweimal klingelt
Robert von Loewenstern: „Alles gesagt“? Noch lange nicht
Peter Grimm: „Chemnitz ist gleich nebenan“
Rainer Bonhorst: Alle boxen, aber wer trifft?
Manfred Haferburg: Mutmaßlichkeiten und Gewissheiten
Gunter Weißgerber: Der Zug der Oberlehrer nach Karl-Marx-Stadt
Gunter Weißgerber: Weinen um Chemnitz
Henryk M. Broder: Chemnitz: Die Regierung leistet einen Offenbarungseid
Robert von Loewenstern: Enten zu Stukas
Roger Letsch: „WirSindMehr“ ist ein gefährliches Argument
Wolfgang Röhl: Aussichten auf den Bürgerkrieg. Update
Erich Wiedemann: Der Spiegel, seine Häuptlinge und die Friseure
Anabel Schunke: Konzert auf dem Friedhof der Kuscheltiere
Manfred Haferburg: Dunkeldeutschland hat tiefe Spuren in mir hinterlassen
Marcus Ermler: Wie Sahra Wagenknecht #aufstehen beerdigte
Henryk M. Broder: Journalismus als Leichenfledderei und andere Kleinigkeiten
Cora Stephan: Unterstellungen statt Vernunft
Wolfram Ackner und Anna Veronika Wendland: Hier streiten Sachsen – wie wärs mal mit zuhören?
Henryk M. Broder: Broders Spiegel: Diese Rassismus-Debatte ist gaga
Alexander Wendt: Was geschah in Chemnitz wirklich?
Henryk M. Broder: Kraft durch Freude - Freie Fahrt nach Chemnitz
Volker Seitz: Frau W. und Nesrin in Chemnitz
Roger Letsch: Chemnitz und die verrutschte Wahrnehmung
Gunter Weißgerber: Nur einen Steinwurf entfernt
Peter Grimm: Ein fremder Blick auf Chemnitz
Robert von Loewenstern: Frau Barley, lassen Sie es gut sein
Wolfgang Röhl: Erstochener Chemnitzer: Medien fassungslos, empört
Thomas Rietzschel: Der Bund gießt Öl ins Feuer
Erik Lommatzsch: Die Hetzjagd-Hysterie wächst mit der Entfernung
Carl Christian Jancke: Chemnitz: Was bisher geschah
Dushan Wegner: Chemnitz – ein Aufruf zur Besonnenheit
Beitragsbild: Re: Publica Flickr CC BY 2.0 via Wikimedia Commons

Die mediale Empörung über Nazis wurde schon bei Unechten auf 10 gedreht. Was jetzt, wo echte aus den Löchern kommen? Claudia-Roth-Masken anziehen?
Das erschreckende ist doch, dass der Mord ohne die Randale vertuscht oder nur in Seitenspalten aufgetaucht wäre. Erst dadurch, dass es "Handgemenge am Bahnhof" und "Flaschenwürfe" gegeben hat, waren die großen Medien gezwungen, zu berichten. & erst dadurch waren sie gezwungen, irgendetwas zu erfinden, um vom Mord abzulenken.
Der eigentliche, traurige Grund, ein Toter durch fünf Messerstiche durch einen Asylanten und zwei Schwerverletzte, die so gut wie gar nicht mehr erwähnt werden, wird - so sehe ich das- bei den ganzen "Hetzjagden", "Pogromen" und sonstigen Anschuldigungen kaum noch beachtete. Es wird ein Konzert mit zum Teil menschenverachteten Texten völlig unter der Gürtelline als "Konzert gegen "Rassismus und Fremdenhass" aufgeführt, so als hätte ein Deutscher einen Flüchtling ermordet. Die AfD, die genau wieTrump, bei jeder sich bietenden Gelegenheit angegriffen wird, wird ohne wenn und aber sofort als "rechtsradikal" die unbedingt vom Verfassungsschutz beobachtet werden muß eingestuft, während die Antifas ungehindert ihr Tagwerk verrichten können. Die Medien und die Politiker, jedenfalls viele davon, haben nichts aus der Vergangenheit gelernt und das Vertrauen ist bei vielen Menschen verspielt. Der Artikel von Herrn Vaatz bringt es ungeschminkt zu tage.
Das Problem ist die "Inländerfeindlichkeit" spezieller Ethnien. Wenn es die nicht gäbe , hätten wir auch keine Probleme mit den rechtsextremen Auswüchsen. Aber unsere Politiker , jedenfalls die "etablierten" , wehren sich mit Händen und Klauen diesen Zusammenhang zu akzeptieren.
Es gibt zu viele, die vom derzeitigen Regime abhängig sind: Universitäten, Intellektuelle, Geistliche, Gelehrte und Wissenschaftler sind durch eine Kombination aus Regierungsaufträgen, Privatspenden, Unternehmens- und Stiftungsmitteln nahtlos in das System integriert worden. Kein Wunder, dass die so Korrumpierten gegen Querdenker und Aufmüpfige hetzen und jede ergebnisoffene Diskussion mit absurden Unterstellungen, Provokationen und nachweislich falschen Behauptungen im Keim ersticken. Das Dogma der Alternativlosigkeit wird von dieser Klientel mit aller Macht gegen jede Lebensrealität verteidigt.