Achgut.com / 12.09.2018 / 06:25 / Foto: Re: Publica / 12 / Seite ausdrucken

Dossier: Chemnitz und ein nervöses Land

Deutschland ist ein nervöses Land geworden. Die Ereignisse von Chemnitz und die Reaktionen darauf zeigen, wie sehr die Migrationspolitik Angela Merkels das Land spaltet. Die gewohnte politische Statik in Deutschland wird instabil. Chemnitz war ein Fanal. In diesem Dossier dokumentieren wir den bisherigen Gang der Ereignisse.

 

Hermann Detering: Der „Anstand“ und der Aufstand der Neo-Spießer

Henryk M. Broder: Doktor Gniffkes gesammeltes Schweigen

Anabel Schunke: Der verschwundene Deutsche

Dusan Wegener: Berliner Inquisition, Ende eines Ketzers

Ernst Eichengrün, Ulrich Schödlbauer und Gunter Weißgerber: Die fatale Zerstörung der Mitte

Johannes Eisleben: Wird die Gewalt bald privatisiert?

Vera Lengsfeld: #WirSindMaaßen

Henryk M. Broder: Neue deutsche Sprachpolizei

Gerd Held: Hautfarbe oder Herkunft? Egal. Es geht um die Gemeingüter!

Wolfram Weimer: Die vier großen Verlierer von Chemnitz

Chaim Noll: Was ich von meiner Chemnitzer Großmutter gelernt habe

Arnold Vaatz: Arnold Vaatz zum Stadium der geistigen Umnachtung

Susanne Baumstark: Die Messe der Konfliktschürer

Henryk M. Broder: Broders Spiegel: Generalverdacht Ost

Robert von Loewenstern: Spaß für Kanalarbeiter

Peter Grimm: Jagdgeschichten aus Chemnitz

Peter Grimm: Kundgebung der Werktätigen von VEB Volkswagen in Karl-Marx-Stadt

René Zeyer: „Die sollten dringend ihre Medikamente nehmen“

Rainer Grell: Steinmeiers Fehl(auf)tritte

Dirk Maxeiner: Damit es bei Frau Merkel zweimal klingelt

Robert von Loewenstern: „Alles gesagt“?  Noch lange nicht

Peter Grimm: „Chemnitz ist gleich nebenan“

Rainer Bonhorst: Alle boxen, aber wer trifft?

Manfred Haferburg: Mutmaßlichkeiten und Gewissheiten

Gunter Weißgerber: Der Zug der Oberlehrer nach Karl-Marx-Stadt

Gunter Weißgerber: Weinen um Chemnitz

Henryk M. Broder: Chemnitz: Die Regierung leistet einen Offenbarungseid

Robert von Loewenstern: Enten zu Stukas

Roger Letsch: „WirSindMehr“ ist ein gefährliches Argument

Wolfgang Röhl: Aussichten auf den Bürgerkrieg. Update

Erich Wiedemann: Der Spiegel, seine Häuptlinge und die Friseure

Anabel Schunke: Konzert auf dem Friedhof der Kuscheltiere

Manfred Haferburg: Dunkeldeutschland hat tiefe Spuren in mir hinterlassen

Marcus Ermler: Wie Sahra Wagenknecht #aufstehen beerdigte

Henryk M. Broder: Journalismus als Leichenfledderei und andere Kleinigkeiten

Cora Stephan: Unterstellungen statt Vernunft

Wolfram Ackner und Anna Veronika Wendland: Hier streiten Sachsen – wie wärs mal mit zuhören?

Henryk M. Broder: Broders Spiegel: Diese Rassismus-Debatte ist gaga

Alexander Wendt: Was geschah in Chemnitz wirklich?

Henryk M. Broder: Kraft durch Freude - Freie Fahrt nach Chemnitz

Volker Seitz: Frau W. und Nesrin in Chemnitz

Roger Letsch: Chemnitz und die verrutschte Wahrnehmung

Gunter Weißgerber: Nur einen Steinwurf entfernt

Peter Grimm: Ein fremder Blick auf Chemnitz

Robert von Loewenstern: Frau Barley, lassen Sie es gut sein

Wolfgang Röhl: Erstochener Chemnitzer: Medien fassungslos, empört

Thomas Rietzschel: Der Bund gießt Öl ins Feuer

Erik Lommatzsch: Die Hetzjagd-Hysterie wächst mit der Entfernung

Carl Christian Jancke: Chemnitz: Was bisher geschah

Dushan Wegner: Chemnitz – ein Aufruf zur Besonnenheit

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Leserpost

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Wolfgang Kaufmann / 12.09.2018

Am 26. August gab es zwei „Hetzjagden“ von bewaffneten Rudeln in Dutzendstärke, einmal in Chemnitz (Daniel) und einmal in Frankfurt/Oder (Frosch); alles andere ist reiner Whataboutism. Nur um den Umgang mit der Tätergruppe geht es beim Brexit und heraufdämmernden weiteren EU-Austritten. – Auf einem Kontinent von 500 Millionen Menschen sind wir das kleine Dorf mit dem Phantomschmerz auf der rechten Seite. Das Leben geht weiter, während wir seit einem halben Jahrhundert in der Zeitschleife gefangen sind. Kein anderer Europäer interessiert sich für unser Wolkenkuckucksheim, unsere journalistische Wohlfühl-Oase und unseren Murmeltiertag.

Gabriele Kremmel / 12.09.2018

Chemnitz war in der Tat ein Fanal. In welche Richtung es nun geht, zeigt sich in Kürze im Umgang mit der Wahrheit nach dem Widersprechen von Maaßen gegen die Hetzjagd-Behauptungen. Nach der gestrigen Berichterstattung in den ÖR-Nachrichten, wo jeder mögliche Anklagepunkt aus Maaßen’s Wirken, der ihn unglaubwürdig machen könnte akribisch aufgezählt wurde bin ich der Meinung, dass dies das Züngelchen an der Waage sein wird. Daran entscheidet sich, ob wir bereits final in eine Quasidiktatur (die dann bald eine richtige wird) gemündet sich oder ob das Ruder noch herumgerissen werden kann. Der Umgang mit Maaßen zeigt, wie Wahrheitsunterdrückung funktioniert, es zeigt aber auch, wie weit die Demokratie und ihre Bürger eine solche Wahrheitsunterdrückung zulassen.

Wilfried Cremer / 12.09.2018

Die mediale Empörung über Nazis wurde schon bei Unechten auf 10 gedreht. Was jetzt, wo echte aus den Löchern kommen? Claudia-Roth-Masken anziehen?

Martin Landner / 12.09.2018

Das erschreckende ist doch, dass der Mord ohne die Randale vertuscht oder nur in Seitenspalten aufgetaucht wäre. Erst dadurch, dass es “Handgemenge am Bahnhof” und “Flaschenwürfe” gegeben hat, waren die großen Medien gezwungen, zu berichten. & erst dadurch waren sie gezwungen, irgendetwas zu erfinden, um vom Mord abzulenken.

Karla Kuhn / 12.09.2018

Der eigentliche, traurige Grund, ein Toter durch fünf Messerstiche durch einen Asylanten und zwei Schwerverletzte, die so gut wie gar nicht mehr erwähnt werden, wird - so sehe ich das- bei den ganzen “Hetzjagden”, “Pogromen” und sonstigen Anschuldigungen kaum noch beachtete. Es wird ein Konzert mit zum Teil menschenverachteten Texten völlig unter der Gürtelline als “Konzert gegen “Rassismus und Fremdenhass” aufgeführt, so als hätte ein Deutscher einen Flüchtling ermordet. Die AfD,  die genau wieTrump, bei jeder sich bietenden Gelegenheit angegriffen wird, wird ohne wenn und aber sofort als “rechtsradikal” die unbedingt vom Verfassungsschutz beobachtet werden muß eingestuft, während die Antifas ungehindert ihr Tagwerk verrichten können. Die Medien und die Politiker, jedenfalls viele davon, haben nichts aus der Vergangenheit gelernt und das Vertrauen ist bei vielen Menschen verspielt. Der Artikel von Herrn Vaatz bringt es ungeschminkt zu tage.

Frank Stricker / 12.09.2018

Das Problem ist die “Inländerfeindlichkeit” spezieller Ethnien. Wenn es die nicht gäbe , hätten wir auch keine Probleme mit den rechtsextremen Auswüchsen. Aber unsere Politiker , jedenfalls die “etablierten” , wehren sich mit Händen und Klauen diesen Zusammenhang zu akzeptieren.

Mark Schild / 12.09.2018

Es gibt zu viele, die vom derzeitigen Regime abhängig sind: Universitäten, Intellektuelle, Geistliche, Gelehrte und Wissenschaftler sind durch eine Kombination aus Regierungsaufträgen, Privatspenden, Unternehmens- und Stiftungsmitteln nahtlos in das System integriert worden. Kein Wunder, dass die so Korrumpierten gegen Querdenker und Aufmüpfige hetzen und jede ergebnisoffene Diskussion mit absurden Unterstellungen, Provokationen und nachweislich falschen Behauptungen im Keim ersticken. Das Dogma der Alternativlosigkeit wird von dieser Klientel mit aller Macht gegen jede Lebensrealität verteidigt.

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