Viele wollten es bis kurz vor Schluss genau so wenig glauben, wie vor acht Jahren: Donald Trump hat die Präsidentschaftswahl gewonnen. Und manches ist tatsächlich wieder wie damals.
Donald Trump kehrt ins Weiße Haus zurück. Es ist eingetreten, was führende Politiker und Meinungsbildner hierzulande nicht wahrhaben mochten. Und ihre merkwürdig schmallippige Schockstarre ist ähnlich der nach Trump erstem Wahlsieg 2016. Auch vor acht Jahren saß ich am Morgen nach der US-Präsidentschaftswahl am Schreibtisch, um einen kurzen ersten Kommentar zu dieser Wahl zu schreiben. Da liegt es doch nahe, mal zu schauen, ob die Zeilen von damals eigentlich auch in die heutige Zeit passen würden oder was sich seither verändert hat. Und siehe da: Mancher Absatz ließe sich gut recyceln:
„Was wurde hierzulande nicht alles geschrieben, gesprochen, gedruckt und gesendet, um allen Menschen zu erklären, welch ein unwahrscheinlicher Irrsinn es wäre, wenn die US-Amerikaner Donald Trump zu ihrem Präsidenten wählten, einen Mann, der doch so rassistisch, ausländerfeindlich und frauenfeindlich ist. Man wusste auch schon vorher, wer Trump denn wählen würde: Abgehängte, frustrierte ältere weiße Männer. Hätte diese Analyse gestimmt, dann wäre die Wahl allerdings anders ausgegangen. Oder ist der weiße Mann doch noch so stark?“
Auch in diesem Jahr erklärten uns gerade die gebührenfinanzierten Staatsvertrags-Medien immer wieder, wie schädlich und gefährlich ein US-Präsident Donald Trump wäre, nämlich noch schädlicher und gefährlicher als in der ersten Präsidentschaft, weil sich jetzt kein Personal mehr in seiner Umgebung fände, das ihn „einhegen“ könnte. Manche Meinungsbildner legten sich so engagiert ins Zeug, als könnten ihre deutschen Hörer und Zuschauer in den USA mitwählen. Konnten sie aber nicht und die Mehrheit der amerikanischen Wähler hat sich ohne eine so fürsorgliche Rundfunkbetreuung, wie sie die Deutschen erfahren, ein zweites Mal für diesen Präsidenten entschieden, über den es doch so viel Schlechtes zu berichten gab. Warum der Mann trotzdem gewählt wird, erklärte sich vor acht Jahren so:
„Aber ein Votum für Trump war die einzige Möglichkeit der Wähler, deutlich zu sagen, dass sie gegen ein ‚weiter so‘ sind. Das kennen Wähler hierzulande inzwischen auch: Sie haben die Wahl zwischen etablierten Parteien, die ausgerechnet auf den in der Gesellschaft am stärksten umstrittenen Politikfeldern einen einheitlichen Block bilden, und einer „Alternative“, die zwar so manchem Irrlicht eine politische Heimat scheint, aber derzeit als einzige Möglichkeit zu einer Wahl-Gegenstimme wahrgenommen wird.
Gern wurde der „typische“ amerikanische Trump-Wähler mit dem „typischen“ deutschen AfD-Wähler verglichen. Es ist sicher ein Schock für die politische Klasse hierzulande, dass dieses Klientel zu einer Stimmenmehrheit anwachsen kann. Es wäre eine heilsame Lehre aus dem amerikanischen Wahlergebnis, dass politische Verantwortungsträger, die die Gesellschaft nur noch so behandeln, wie eine Gouvernante ein widerspenstiges Kind, so viel Frust produzieren, dass eine solche Mehrheit möglich wird. Aus der Sicht des wählenden Souveräns ist das irgendwann nur noch ein Akt der Notwehr. Die Verantwortung handelnder Politiker ist es, die Wähler nicht dahin zu treiben.“
Kein Betriebsunfall
Diese Lektion haben viele Vertreter der politischen Klasse in den letzten acht Jahren offensichtlich nicht gelernt. Im Gegenteil: In den Jahren des Corona-Ausnahmezustands gefielen sie sich so sehr in der Rolle der Gouvernante bzw. des Vormunds der Bürger, dass viele das Vertrauen in die freiheitlich-demokratische Grundordnung völlig verloren.
Aber wie reagiert die politische Klasse jetzt?
„Die EU-Granden sind geschockt. Deutsche Politiker sind geschockt.“, hieß es vor acht Jahren. Das gilt im Prinzip auch heute. Nur können sie einen Präsidenten Trump in seiner zweiten Amtszeit nicht mehr wie einen Betriebsunfall behandeln.
Einige maßgebliche deutsche und EU-Politiker hatten zwar öffentlich erklärt, sich auch für den Fall einer Trump-Präsidentschaft gewappnet zu haben, doch wahrscheinlich werden sie jetzt dennoch von einem Gefühl der Hilflosigkeit überfallen. Auf zu vielen Problemfeldern drohen eklatante Veränderungen. Und eines hat auch die erste Trump-Präsidentschaft gelehrt: Der Mann ist in seinen Handlungen und Entscheidungen nicht leicht kalkulierbar. Für manche Mitspieler, die sich lieber an anderen orientieren statt souverän eigene Interessen zu vertreten, mag das eine zu große Herausforderung sein.
Peter Grimm ist Journalist, Autor von Texten, TV-Dokumentationen und Dokumentarfilmen und Redakteur bei Achgut.com.

Na, Gott sei Dank, ist er in seinen Handlungen nicht so leicht kalkulierbar. Ich sehe das eher als einen unschätzbaren Vorteil an.
Nun, das zweitschönste an diesem Tag sind für mich die betretenen Gesichter der Politclowns und Journalisten. Das blanke Entsetzen! Die wussten doch genau, wie die tatsächliche Stimmung in den USA war. Und trotzdem glaubten sie IHRE EIGENEN Lügen! Das ist für mich unfassbar. Es beweist doch, dass sie nicht nur brunzdumm und korrupt sind, sondern tatsächlich wahnsinnig! Es ist ja eine Sache die bizarrsten Lügen in die Welt zu setzen. Ich könnte ja noch verstehen, dass sie sich still schämen würden, wenn ihr Lügengebäude einstürzt. Aber nein, sie schauen aus der Wäsche, als würde man ihnen gerade schonend beibringen, dass sie Krebs im Endstadium hätten. Gibt es eigentlich einen medizinischen Fachausdruck für diese spezielle Form einer Geisteskrankheit?
@T. Schneegaß, nicht nur vor den Wahlfälschern muss Trump sich vorsehen. Die Assassinen wetzen schon ihre Dolche.
Das wäre doch wohl das Mindeste jetzt: Theveßen, you’re fired!
PS: Man müsste ihm ja nicht gleich die allseits geforderte Staatliche Höchstverdammnis wegen systemischer „Desinformation“, und zwar fortgesetzter und in Krimineller Vereinigung ausgeübt, aufbrummen. Mir reichte bereits ein mehrjähriges „Ab in die Produktion“ für ihn, echt gesunde Alltagsmaloche im Steinbruch oder so was Feines. Ja, echt Mann, mithilfe solcher Phantasien kühl ich mir mein Mütchen ab und an etwas runter über diese korrupte Bagage, man gönnt sich ja sonst nix. Und was krieg ich sonst Besseres für meine nicht grade billigen 18 Euro 36 monatlich, hä?
Bravo, Bravo, Bravo Mr. President! Every thing ist clear! You got enough people on your side, in the whiteHouse too. I’m very proud. The wind will turn!
@Matthias Ditsche: Ich sehe schon unsere phantastische Außenministerin, wie sie von Trump empfangen wird und höre sie sagen: Mr. Präsident, ich bin extra hunderttausende km hierher geflogen, um ihnen zu sagen, dass ich und 70 % meiner Michel*Innen eine 360°-Wende ihrer Politik-Ankündigungen erwarte. Andernfalls werde ich erklären, dass sich D ab sofort mit den USA im Krieg befindet. Und dann sehe ich Trumps Gesicht.
Endlich wieder mal ein Tag mit GUTEN Nachrichten. Die Hoffnung ist nicht gestorben! Ich wünsche Herrn Trump alles erdenklich Gute bei seiner erneuten Amtsführung als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Gott schütze Ihn! Möge es für uns ein Zeichen der Zuversicht sein, wie sich das Blatt doch wenden kann. Ich hoffe innigst, dass mit dem weiteren Erstarken der AfD und dem damit verbundenen Bröckeln der „Brandmauer“, auch wir bald vor einer historischen Wende stehen werden! MfG