Das Londoner Wissenschaftsmuseum warnt vor Anti-LGBT-Legosteinen, die aufgrund ihrer Form als Paarung zwischen männlich und weiblich begriffen werden können.
Breaking News aus dem Londoner Science Museum. Die Wissenschaftler publizieren auf ihrer Homepage ihre neuesten Forschungsergebnisse: Legosteine sind anti-LGBT, weil „die Verbindungsstücke und Befestigungsmittel in geschlechtsspezifischer Weise beschrieben werden“.
Der Beweis: „Die Oberseite des Steins mit den herausstehenden Noppen wird als männlich beschrieben, die Unterseite mit den Löchern zum Aufnehmen der Noppen als weiblich, und der Vorgang des Zusammenfügens wird als Paarung bezeichnet.“
Unter dem Titel „Seeing Things Queerly“ (Dinge queer betrachten) erkennen die Wissenschaftler „ein Beispiel dafür, wie heteronormative Sprache auf Themen angewendet wird, die nichts mit Geschlecht, Sexualität oder Fortpflanzung“ zu tun haben. Es zeige, dass Heterosexualität und die binäre Geschlechterordnung männlich/weiblich die Norm sind und alles andere ungewöhnlich sei.
Elon Musk hat dies bereits mit einem Clown-Emoji kommentiert. Dass der Zeitgeist sein Verfallsdatum erreicht hat, merkt man daran, dass er mittlerweile zur Satire geworden ist.
Bye bye wokeness, hello reality.
Dieser Beitrag erschien zuerst in der Weltwoche und auf dem Blog von Claude Cueni.
Claude Cueni ist Schriftsteller in Basel. Zuletzt von ihm erschienen: Small Worlds. 70 Dioramen. Edition Künigsstuhl. 164 S., Fr. 39.90.
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Ich dachte immer, LGBT heißt Leberwurst, Gewehre, Bier, Titten….
Der Verbrennermotor ist auch extreme sexistisch.
Das machen die Kolbem so heftige Hebe – und Senk -bewegungen, dass DIE Karre(weiblich) brummt.
Zum Aichelberg hoch steht sie. DIE Karre lustvoll.
Man ist das geil.
Ach deswegen wird die Sauerei verboten.
Das geht halt divers nicht.
@Karsten Dörre Also ist dann die Digitalisierung abgeschafft und es gibt nur Analog-Computer? Es lebe der Rechenschieber.
Im Werkunterricht in der Schule hörten wir das erste Mal von Zapfen und Nuten, wobei gerade wir Bengels die Lehrer mit entsprechenden Wortspielen nervten, die sich den Quatsch ja in jedem Jahr aufs Neue anhören mussten. Jetzt also „lesen die Menschen“ heteronormativ (pfuibah!) die Noppen der Legosteine als männlich und die Aussparungen als weiblich? Also hat jeder Legostein oben acht kleine Pipimännlein und unten acht kleine Mumus, ist also ein achtfacher Zwitter? Queerer geht’s doch gar nicht! Kann ich mir das als neues Geschlecht patentieren lassen? Und das Ganze ist heutzutage Wissenschaft? „Meine Sorgen möchte ich haben“, schrieb schon Kurt Tucholsky in: „Zur soziologischen Psychologie der Löcher“. Der Glückliche kannte unsere Genderlehrstühle noch nicht, wo so viel leerer Stuhl fabriziert wird. Frau Weidel hat nur allzu recht, all diese rausschmeißen zu wollen.
Da bei Legosteinen des einen Vorder- mit des anderen Rückseite verbunden wird, sehe ich hier eher menschliche Heteros unterrepäsentiert.
Hier ein Zitat aus dem verlinkten Artikel. Spoiler: Das Science Museum kann keinen einzigen (!!!) Nachweis dafür liefern, dass auch nur irgendjemand Legosteine angeblich als „männlich“ und „weiblich“ beschreibt, oder das Zusammenstecken der Steine als „Paarung“. (Hervorhebung mit *** von mir):
„Lego can be anti-LGBT, the Science Museum has said. A self-guided museum tour on “stories of queer communities, experiences and identities„ includes a display of Lego bricks alongside a guide stating the plastic blocks may reinforce the idea that heterosexuality “is the norm„. The tour, devised by a Gender and Sexuality Network at the museum, also claims in the “Seeing Things Queerly„ guide that Lego adds credence to the view that there are only two genders.
This is ***because people supposedly describe*** Lego bricks as having male or female parts that are made to “mate„ with each other. This is “heteronormative„, the guide states, which is the idea that “heterosexuality and the male/female gender binary are the norm and everything that falls outside is unusual„. The Science Museum guide claims that people think “the top of the brick with sticking out pins is male, the bottom of the brick with holes to receive the pins is female, and the process of the two sides being put together is called mating„. According to the museum, bricks with sticking-out pins are male and bricks with holes are female – and putting them together is ‚mating‘ According to the museum, bricks with sticking-out pins are male and bricks with holes are female – and putting them together is ‚mating’. ***No source is provided for the alleged view that people consider Lego to be gendered, or that sticking bricks together is called „mating“.***„ Ausgerechnet das Science Museum. Es ist zum Heulen.
Meines Wissens kann man bei Legosteinen auch völlig gleiche Steine paaren.
Homoerotischer geht eigentlich nicht.