Dirk Maxeiner / 30.06.2017 / 17:59 / 4 / Seite ausdrucken

WDR-Doku-Affäre: Jetzt sprechen die Autoren Klartext

Die Dokumentation „Auserwählt und ausgegrenzt - der Hass auf Juden in Europa“ wurde zu einer Medien-Affäre ersten Ranges. Es geht nicht nur um den Versuch von "arte" und vor allem des WDR, einen in Auftrag gegebenen Film über Antisemitismus verschwinden zu lassen und zu diskreditieren, sondern längst auch um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und seinen Abschied von der Meinungsfreiheit. Die Diskussion über den Film bei „Maischberger“ fand ohne die Filmemacher statt, sie wurden nicht eingeladen. Jetzt spricht Joachim Schröder, einer der beiden Autoren, auf Achgut.Pogo Klartext und erzählt die ganze Geschichte.

Wer für einen deutschen öffentlich-rechtlichen Sender einen Film über Antisemitismus macht, sollte dies heutzutage „ergebnisoffen“ tun. Offenbar soll man auch Argumente vorbringen, die für Antisemitismus sprechen könnten. Vor nicht allzu langer Zeit hätte das so absurd geklungen wie die Forderung nach einem neutralen Pro und Contra bei der Bewertung des Nationalsozialismus.

Doch heute kann, wer in Deutschland mit einem Film klar Stellung gegen Antisemiten bezieht, richtig Ärger bekommen. Joachim Schroeder und Sophie Hafner, die beiden Autoren, wurden vom Auftrag gebenden Sender für ihren Film öffentlich als angebliche Faktenfälscher angeklagt und verurteilt. Sie hätten einseitig proisraelisch berichtet. 

Ihr eigentliches Vergehen: Sie haben sich nicht auf Antisemitismus von rechts beschränkt, sondern auch den linken und islamischen Antisemitismus zum Thema gemacht. Die Konsequenzen: Wer als Medienschaffender am Medienpranger steht, für den geht es um die Existenz. Ist das der neue deutsche Umgang sowohl mit Antisemitismus als auch mit kritischen Journalisten, Autoren und Redakteuren? Die Geschichte ist noch nicht zu Ende.

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Leserpost

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Svenja Gerwing / 01.07.2017

Wieweit der Grad der Denunziation der vereinheitlichten Leitmedien geht, zeigen u.a. die Beispiele Eva Herman, Xavier Naidoo und Dr. Udo Ulfkotte. Man könnte fast behaupten, dass Herr Ulfkotte in den Infarkt getrieben wurde aber DAS ist natürlich rein spekulativ.

robert renk / 01.07.2017

Maas(lose) Unterminierung der Meinungsfreiheit!

Matthias Friedemann / 01.07.2017

Wie einzelne Medien - ob nun wie hier WDR und Arte oder anderswo Breitbart -  einzelne Themen behandeln, halte ich recht weitreichend für deren eigene Angelegenheit. Was mich bei WDR und Arte aber mit ohnmächtiger Wut erfüllt ist, dass ich dafür bezahlen muss.

Rudolf George / 30.06.2017

In den Medien ist es wie in einer Partei: jeder darf eine von der Leitung abweichende Meinung haben, nur hat er dann eben keine berufliche Zukunft mehr. Ist doch ganz einfach.

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