Klimaforscher Hartmut Grassl meldet sich zu Wort:
“Das Umweltbundesamt hat in einer Publikation Namen von Klimaskeptikern genannt, die in deutschen Medien ihr Unwesen treiben. Was zu einer heftigen Debatte führte: Darf man so etwas als Amt? Hilfreich oder Frevel?
Die Zahl der Menschen, die die Klimaänderungen durch den Menschen leugnen, kleinreden oder gar die Physik verletzende Äußerungen machen, ist zwar eine kleine Minderheit, diese bekommt aber oft mehr Platz in den Medien als diejenigen, die über Neues aus der Klimaforschung und noch nicht beantwortete Fragen berichten. Damit muss ich selbst seit Jahrzehnten leben. Meist sind diese Menschen von kurzfristigen Interessen getrieben. Wissenschaftler aus der zweiten und dritten Reihe bekommen sogar Geld, um Sand in die Klimapolitik zu streuen, und eine verschwindend kleine Zahl ist bei großen Themen immer dagegen und sieht eine Verschwörung. Bei einer Kanzlerin mit einem Doktortitel in Physik konnten sie alle nicht landen. Deswegen hätte das Umweltbundesamt ruhig bleiben können. Dennoch kann ich verstehen, dass den Verantwortlichen das gegen die zukünftigen Generationen gerichtete Treiben dieser Egoisten zu bunt geworden ist.“
Hier gefunden:
http://www.klimaretter.info/herausgeber/prof-hartmut-grassl/13852-fragen-der-woche-grassl